Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

Home  nach oben

Tibetischer Langtang Himal

(Die Karte ist auch im Großformat mit einer Breite von 3000 Pixel hinterlegt. Dort finden Sie geeignetere Proportionen der Beschriftung.)

Quellen der Detail-Informationen:

- Finmap Sheet No. 2885 - 09, Ganesh Himal 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2885 - 10, Rasuwagadhi 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2885 - 11, Lantan 1:50.000
- Mount Xixabangma, 1: 100.000 von Mi Desheng

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben.

  Öffnen Sie die Bilder im Großformat!

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:

- Gesamtübersicht über den Himalaya
- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m"
- Gipfel in Nepal
- Gipfel in China
- Shisha Pangma Gipfelpanorama
- Aussichtspunkt Himalaya-Flug
- Aussichtspunkt Tong La
- Bildergalerien zum Langtang Himal und Shisha Pangma

- Region Langtang Himal mit Landkarte
- Region Ganesh Himal mit Landkarte

Ich stelle der Beschreibung fünf Bilder zur Übersicht voran:

(1) Blick aus der Nähe von Camp 3 (7450 m) am Shisha Pangma nach West-Nordwest
(Klicken Sie auf das Bild, wenn Sie es in doppelter Größe sehen wollen.)

Der Blick geht entlang der gesamten Bergkette des tibetischen Teils des Langtang Himal.
Der Gebirgszug grenzt im Norden an die tibetische Hochebene, die hier auf einer Höhe von etwa 5000 m liegt.
Die Namen der Gipfel der Bergkette im Vorder-/Mittelgrund sind nur wenig bekannt. Der Langtang Ri ist ein Berg auf der Grenze zwischen Nepal und Tibet, 
die anderen Gipfel vom Porong Ri bis zum Loinbo Kangri gehören zum chinesischen Territorium.
Im Hintergrund links sehen wir Gipfel der nepalesischen Gebirgsregionen Ganesh Himal, Manaslu Himal und Peri Himal.
Der Ganesh I und der Ratna Chuli stehen auf der Landesgrenze.

Foto: Luis Stitzinger & Alix von Melle; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(2) Blick von der Straße am Südufer des Peiku Tso auf die Berge des tibetischen Langtang Himal

Da die tibetische Hochebene sehr hoch gelegen ist (um 5000 m ), sind die Höhenunterschiede zu den Gipfeln relativ gering.
Der Vergleich mit dem folgenden Bild von Süden macht den großen Kontrast zwischen den beiden Seiten des Gebirges deutlich.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(3) Blick von Süden auf die Berge rund um das Kyirong-Tal
(Bitte öffnen Sie das Bild im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.)

Fast das gesamte hier sichtbare Gebiet gehört zu Tibet. Das Kyirong-Tal durchschneidet den Himalaya von Nord nach Süd,
d.h. der Fluss entspringt auf der tibetischen Hochebene. Die Chinesen haben inzwischen eine Straße bis zum Grenzort Rasuwa gebaut.
Ab Rasuwa, das in nur 1840 m Höhe liegt, heißt der Fluss Trisuli Nadi.
Die Aufnahme ist aus der Umgebung von Laurebina Yak am Aufstieg zu den Seen von Gosainkund gemacht.
Links sind die Gipfel des Ganesh Himal zu sehen, ganz rechts sieht man noch den Gipfel des Gang Beng Chen (7281 m).

Foto: Florian Neukirchen, www.riannek.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

(4) Blick durch das Teleobjektiv nach Nord-Nordost auf die beiden nördlichen Hauptgipfel Kabang Ri (6717 m) und Chalung Ri (6767 m)

Der Standort des Fotografen ist Nagthali Ghyang oberhalb des Ortes Brindang am Ostrand des Ganesh Himal.

Foto: Buddhamountain, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(5) Blick nach Nordosten zum Gang Beng Chen (7281 m) bis zum Gangphu Shar (6759 m)
(Bitte öffnen Sie das Bild im Großformat.)

Der Standort des Fotografen ist Nagthali Ghyang oberhalb des Ortes Brindang am Ostrand des Ganesh Himal.
Direkt hinter den Gipfeln am Horizont liegt die tibetische Hochebene; vergl. Bild Nr. 2.

Foto: Buddhamountain, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth


Beschreibung der Topografie der Region und Hinweise zu Besteigungen:

Die vorangestellten Panorama-Fotos vermitteln einen Gesamtüberblick über den tibetischen Teil des Langtang Himal. 

Zwischen den Gebirgszügen des Ganesh Himal im Westen und des Langtang Himal im Osten verläuft von Norden nach Süden das Tal des Kyirong Tsangpo; auf nepalesischem Gebiet heißt der Fluss Trisuli Nadi. Gelegentlich taucht in Karten auch der Name "Bhote Khosi" auf; dies ist aber falsch, denn der Bhote Koshi verläuft am Ostrand des Langtang Himal. Der Kyirong Tsangpo entspringt auf der tibetischen Hochebene in über 5000 m Höhe und durchschneidet den Himalaya von Nord nach Süd. Der Fluss hat also bereits existiert, bevor die Hebung des Gebirges durch das Aufeinanderstoßen der indischen und der eurasischen Kontinentalplatte begann. Die bekanntesten Flüsse, die den Himalaya durchschneiden sind der Brahmaputra, der Arun, der Kali Gandaki, der Sutlej und der Indus. Im Bereich des Flusses reicht das chinesische Territorium fats bis an den Südrand des Himalaya. Beim Grenzort Rasuwa liegt der Talboden nur noch auf 1840 m Höhe. Als Trisuli Ganga in Nepal nimmt der Fluss bald darauf den von Osten einmündenden Langtang Khola auf und verlässt dort den Bereich der hohen Berge.

Die Chinesen haben inzwischen eine Straße bis zum Grenzort Rasuwa gebaut. Es kann also sein, dass bald auch in diesem Tal Touristenverkehr herrscht. Bislang ist das Tal so gut wie unbekannt, und entsprechend rar ist Fotomaterial:

(6) Blick aus dem Tal des Rama Pu, einem westlichen Seitental des Kyirong,
zur Ostwand des Ganesh I (Yangra Kangri, 7422 m)
Die Wand ist 2800 m hoch. Über den Gipfelgrat verläuft die Grenze zu Nepal.

Der Ganesh I wurd erstmals im Jahr 1955 bestiegen, allerdings von der nepalesischen Seite. Die Sicht vom Talboden des Kyirong Tsangpo ist relativ begrenzt. Einen besseren Überblick geben die Bilder Nr. 3, 4 und 5, die von erhöhten Standorten im Süden bzw. Südwesten aufgenommen wurden. Aus dem Tsum Valley auf der nepalesischen Seite gibt es weiter im Norden einen Passübergang, den Mailatasachin-Pass (5093 m), der allerdings von Touristen nicht überschritten werden darf. Von diesem Pass aus besteht eine gute Sicht auf die beiden hohen Gipfel östlich des Tales, den Kabang Ri und den Chalung Ri:

(7) Blick vom Mailatasachin-Pass (5093 m) nach Ost-Nordosten
zum Chalung Ri (6767 m) und Kabang Ri (6717 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Durch die Mitte des Bildes verläuft das Tal des Kyirong Tsangpo.
Jenseits des Chalung Ri liegt der See Peiku Tso in der tibetischen Hochebene.
Foto: Bob Carney, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Weiter nördlich verläuft der Kyirong in der trockenen Hochfläche Tibets. Von dort aus ist der Chalung Ri sichtbar:

(8) Blick zum Chalung Ri (6767 m) aus der Umgebung der Ortschaft Kyirong im Nordwesten
Über den Hügeln der wüstenhaften tibetischen Hochebene erhebt sich der makellose weiße Kegel
des vergletscherten Gipfels.
Foto: reurinkjan, www.flickr.com

Nördlich von Kyirong wird die Straße erreicht, die in Tibet von Ost nach West entlang des Gebirges verläuft. Man biegt nach Osten ein und erreicht den großen See Peiku Tso. Vom West- und Südufer des Sees geht der Blick die gesamte Bergkette des tibetischen Langtang Himal entlang bis zum Shisha Pangma (siehe Bild Nr. 2).

(9) Blick von der Straße westlich des Peiku Tso nach Südosten
zum
Shisha Pangma (8027 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Shisha Pangma ist hier etwa 60 km entfernt. Deutlich näher steht der Gang Beng Chen (7281 m):

(10) Blick von der Straße westlich des Peiku Tso nach Süden
zum Gang Beng Chen (7281 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)

Der Gang Beng Chen wurde bereits im Jahr 1935 erstmals bestiegen. Die meisten Gipfel nördlich dieses Berges sind noch unberührt. Die Straße führt abwärts an das Südufer des Sees und von dort nach Südosten in Richtung Shisha Pangma. Aus der Ebene südöstlich des Sees geht der Blick zurück nach Westen auf die Bergkette vom Gang Beng Chen bis zum Chalung Ri:

(12) Blick von der Straße südöstlich des Peiku Tso nach Westen
zum Gang Beng Chen (7281 m) bis Chalung Ri (6767 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Foto:
http://www.panoramio.com/user/6095347; Beschriftung: Günter Seyfferth

(13) Blick von der Straße südöstlich des Peiku Tso nach Westen
zum Gang Beng Chen (7281 m) bis Kabang Ri (6717 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)

 

 

 

Zur Fortsetzung der Beschreibung

Von der Straße weiter östlich rücken die Berge zwischen Gang Beng Chen und Shisha Pangma ins Blickfeld. Eine Übersicht hatte bereits Bild Nr. 2 gegeben.

(14) Blick nach Südosten zum Porong Ri (7292 m) bis zum Golog (6577 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)

Leider ist die Straße etwas weit vom Fuß der Berge entfernt. Andernfalls würde man die Gletscher am Fuß der Berge sehen, die oft in einem Gletschersse enden:

(15) Gletschersee zu Füßen des Golog (6577 m)
Auf Bild Nr. 5 ist der Golog (Golo) von der anderen Seite zu sehen.

Bald befindet man sich unmittelbar nördwestlich der westlichen Nachbarn des Shisha Pangma:  Phurephu Ri (6846 m, Erstbesteigung 1982), Langtang Ri (7205 m, Erstbesteigung 1981), Porong Ri (7292 m, Erstbesteigung 1982) und Risum (7050 m).

(16) Blick nach Südosten zum Shisha Pangma (8027 m) und seinen westlichen Nachbarn
Porong Ri (7292 m), Langtang Ri (7205 m), Phurephu Ri (6846 m) und Gangphu (6769 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)

Von einem Standort weiter östlich:

(17) Blick nach Süden zum Porong Ri (7292 m) und Langtang Ri (7205 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Der Langtang Ri und der Risum stehen auf der Grenze zu Nepal.
Foto: http://www.panoramio.com/user/3823964; Beschriftung: Günter Seyfferth

An einer Kontrollstation der Straße zweigt ein Piste nach Süden zum Basislager des Shisha Pangma ab:

(18) Blick nach Süden zum Shisha Pangma (8027 m) und Porong Ri (7292 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com

Der Shisha Pangma wurde erstmals im Jahr 1964 bestiegen - als letzter der 14 Achttausender. Die Piste führt bis zum Basislager.

(19) Phola Gangchen (7703 m) und Shisha Pangma (8027 m) vom Basislager
Vor der Nordwand des Shisha Pangma ist der niedrigere Yebokangal Ri (7365 m) zu erkennen. 
Die Besteigungsroute des Shisha Pangma führt ins Tal nach rechts und dann von rechts nach links zwischen Yebokangal und Nordwand auf den deutlich sichtbaren Sattel links des Yebokangal. Von dort geht es entlang des Grates zum felsigen Nebengipfel (8008 m) und nach links über den Schneegrat zum Hauptgipfel (8027 m) oder durch die Nordflanke direkt zum Hauptgipfel.
Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de

Der Phola Gangchen (7703 m) wurde erstmals 1981 bestiegen, der Yebokangal Ri (7365 m) erstmals 1987.

(20) Blick vom Tong La (5130 m) zur Nordostflanke des Shisha Pangma
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Von links: Pungpa Ri (7486 m), Phola Gangchen (7703 m), Shisha Pangma (8027 m),
Yebokangal Ri (7365 m)
Foto: Luis Stitzinger & Alix von Melle;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(21) Blick von Osten zum Phola Gangchen (7703 m)
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Der Phola Gangchen verdeckt den Gipfel des Shisha Pangma.
Der See liegt in 5230 m Höhe nördlich des Kung Tso, der auf Bild Nr. 22 zu sehen ist.
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Nyanang Ri (7119 m wurde erstmals im Jahr 1989 besteigen, der Pungpa Ri (7486 m) erstmals im Jahr 1982. Die Seen unter der Ostflanke des Shisha Pangma werden erstaunlicherweise nur selten besucht, obwohl sie zusammen mit den unmittelbar aufsteigenden unbezwungenen Bergflanken ein so phantastisches Bild abgeben.

(18) Blick vom Kung Tso (5230 m) im Osten zum Shisha Pangma
(Im Großformat des Bildes ist die Beschriftung gut lesbar.)
Von links: Nyanang Ri (7119 m), Pungpa Ri (7486 m), Shisha Pangma (8027 m)
und Phola Gangchen (7703 m)
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

nach oben

horizontal rule


Copyright © Guenter Seyfferth, 2006. Aktualisierter Stand vom 05.11.2016. Alle Rechte vorbehalten.

Impressum, Haftungsausschluss, Copyright, Datenschutz


Wenn Sie mit mir Kontakt per E-Mail aufnehmen wollen, können Sie dies hier tun: [E-Mail senden]. 
Bitte haben Sie Verständnis,  dass ich nur Mails beantworte, welche Name und Anschrift des Absenders enthalten.  Ihre Daten werden nicht weitergegeben.

Bitte beachten Sie, dass ich keinerlei Auskünfte erteile zu Reiseveranstaltern, Transportmöglichkeiten, Unterkünften, Ausrüstung, Verpflegung, Führern, Trägern etc.