Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

Home  nach oben

Karakorum Mitte (Panmah Muztagh)
Snow Lake - Biafo-Glacier - Panmah-Glacier

 

Landkarte des zentralen Karakorum
(die Landkarte ist auch in doppelter Größe hinterlegt.)
Eine detaillierte Landkarte vom Choktoi-Gletscher, Panmah-Gletscher, Nobande Sobande-Gletscher, Chiring-Gletscher und Sarpo-Laggo-Gletscher finden Sie hier.

Satellitenaufnahme des zentralen Karakorum rund um den Snow Lake von Südwesten
(bitte öffnen Sie das Foto im Großformat; dort ist die Beschriftung gut lesbar)

Die Richtung der vorstehenden Aufnahme entspricht dem Blick auf der Landkarte von deren linken unterem Eck nach rechts oben.
Die folgende Satellitenaufnahme zeigt dann noch die Details am Biafo-Gletscher aus derselben Richtung von Südwesten.
Auf der Seite des Hispar Muztagh finden Sie eine Satellitenaufnahme, die links unten anschließt.
Auf der Seite des nordöstlichen Karakorum finden Sie eine Satellitenaufnahme, die oben anschließt.

Satellitenaufnahme des Biafo-Gletschers von Südwesten
(bitte öffnen Sie das Foto im Großformat; dort ist die Beschriftung gut lesbar)

Am rechten Bildrand erkennt man einen Teil des Zugangs von Askole zum Baltoro-Gletscher.
Auf diesem berühmten Weg geht man entlang der Stirnmoräne des Bialfo-Gletschers, bevor der Lagerplatz Korophon erreicht wird.
Man sollte sich dort die Zeit nehmen, die Stirnmoräne zu ersteigen, von wo aus der weite Blick hinauf zum Snow Lake geht.

Bei den Satellitenaufnahmen aus ca. 350 km Höhe besteht mitunter ein Problem mit der Deutung von Graten und Tälern.
Bei flacherem Winkel der Sonneneinstrahlung werfen die Berggrate lange Schatten. Je nach Richtung und Breite der Schatten
und der Lage eines Talgrunds kann es sogar sein, dass man zunächst den gezackten Rand eines Schattens für den Grat selbst hält
und den eigentlichen Grat für den Talgrund. Ein Beispiel für diese Möglichkeit der Verwechslung von "Oben" und "Unten"
sehen Sie auf dem vorstehenden Foto rechts oben; wo der Schattenrand wie ein Grat wirkt. Dort verläuft aber der Dumord River
- teilweise im Schatten - und die Grate, die den langen Schatten werfen, liegen weit entfernt in Richtung Biafo-Gletscher.
Bei einem nahezu senkrechten Blick nach unten sind auch die genauen Lagen der Gipfel oft schwer festzustellen.
Dafür braucht es dann terrestrische Fotografien von den Bergflanken, auf denen die Hangstrukturen wiederzufinden sind.

Quellen der Detail-Informationen:

- A Study of Karakorum & Hindukush Mountains, Edited by Tsuneo Miyamori & Sadao Karibe, 
  Map no.  7 - Hispar Glacier & Shimshal, 1 : 150.000
  Map no.  8 - Biafo Glacier & Skardu, 1 : 150.000
  Map no.  9  - Insgaiti Glacier. 1 : 150.000
  Map no. 10 - Baltoro-Glacier & Khapulu, 1 : 150.000
  Map no. 13 - Baltoro-Glacier, 1 : 75.000
- Karte "K2 - Mount Qogori" 1:100.000, Chinese Institute of Glaciology
- Karte "K2 and Baltoro Glacier 1 : 80.000" von Grzegorz Glazek (siehe oben)
- Eigene Auswertungen mit Hilfe von Google Earth hinsichtlich von Gipfelhöhen
  nördlich und nordwestlich des Skamri-Gletschers und im Bereich des Braldu-Gletschers

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben.

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:

- Gesamtübersicht über den Himalaya 
- Karakorum Übersicht
- Region Karakorum Nord
- Region Karakorum Nordost
- Karakorum aus der Luft 
- Baintha-Aussichtspunkt 5050 m

- Braldu Brakk-Aussichtspunkt 6175 m
- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m"
- Gipfelliste "Berge im Karakorum"
- Gletscher im Karakorum
- Passübergang Hispar La 
- Bildergalerien zum mittleren Karakorum 

  Öffnen Sie die Bilder im Großformat!
             Dort sind dann auch die Beschriftungen gut lesbar.

Vorbemerkungen zu Namen und Höhen der Berge in der Region:

Es fällt auf, dass es in der Mitte des Karakorum besonders viele Berge ohne Namen und auch viele ohne Höhenangaben gibt. Die fehlenden Namen mögen dadurch erklärbar sein, dass die Berge besonders weit von den nächsten Siedlungen entfernt liegen und die europäischen Forscher zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenig darüber in Erfahrung bringen konnten. Hin und wieder taucht bei einem der Sechstausender im Bereich des Snow Lake ein Name mit europäischem Klang auf. In diesen Fällen haben Bergsteiger in jüngerer Zeit die Gelegenheit genutzt, eine Besteigung mit der Vergabe eines Namens zu verbinden, meist nach dem Namen von einem der Teilnehmer. Diese Namen können nicht akzeptiert werden. In der obigen Karte habe ich mich nur auf bisher in den angegebenen Quellen vorhandene Namen gestützt - mit einer Ausnahme: den prägnanten Felsgipfel zwischen den Pässen Skam La und Sim La, der insbesondere vom Choktoi-Gletscher aus besonders ins Auge fällt, habe ich "Sim Brakk" genannt. Neuerdings findet man für diesen Gipfel auch den Namen "Baintha Ahrta".

Viele Gipfel haben in den Karten keine Höhenangaben. Dies mag daran liegen, dass die frühen Forscher, welche ihre Expeditionen mit Vermessungsarbeiten verbunden haben, in diesen Bereichen wenig sichere


Anhaltspunkte für die Höhenbestimmung gefunden haben oder schlichtweg keine Zeit hatten, um die Höhen aller Gipfel aufzunehmen. Viele durchaus prägnante Gipfel sind ohne Namen und Höhenangaben geblieben, was eine Erläuterung mit beschrifteten Fotos besonders schwer macht. Was soll man dort vermerken? Ich habe versucht, die meisten dieser "Lücken" in den Höhenangaben durch Analysen anhand von Fotografien zu schließen. Solche Höhenangaben sind natürlich nur annähernd richtige Werte. Aber auch in den als Quellen angegebenen Landkarten sind viele Höhenangaben nur geschätzte, hin und wieder auch deutlich falsche Werte. Höhenablesungen in Google Earth sind im beschriebenen Bereich nur sehr bedingt hilfreich, da hier das verwendete Messraster im Grundriss offensichtlich sehr grob war und entsprechend wenige Punkte mit Höhen bestimmt wurden. Dies führt insbesondere bei den scharfen Felszinnen im Zentrum dazu, dass manche dieser Gipfel in der 3D-Sicht von Google Earth nur als flache Kuppe mit vollkomen falschen Höhen dargestellt sind oder gar nicht existieren, z.B. der oben erwähnte "Sim Brakk" oder der Tahu Rutum. Nur bei flach gerundeten Gipfelformen liefert Google Earth Anhaltspunkte, bedingt aber auch dort noch Korrekturen. Meine Angaben in obiger Karte dürften aber im Wesentlichen den tatsächlichen Höhenrelationen entsprechen.
Beschreibung der Topografie der Region
Gliederung

Der westliche Teil der Region
A. Snow Lake und Sim Gang-Gletscher
B. Biafo-Gletscher
Der östliche Teil der Region
C. Panmah- und Choktoi-Gletscher
D. Panmah- und Chiring-Gletscher
E. Nobande - Sobande-Gletscher
(Die Kapitel sind über vorstehende Links direkt aufrufbar.)

Der westliche Teil der Region mit Snow Lake und Biafo-Gletscher

A. Snow Lake und Sim Gang-Gletscher

Etwa im Zentrum des Karakorum liegt das gewaltige Gletscherbecken des Snow Lake und des Sim Gang-Gletschers. Das Becken in der Höhenlage von 4700 bis 5000 m hat zwischen den Pässen Hispar La und Skam La eine Länge von 24 km und zwischen den Höhenzügen im Norden und Süden eine Breite von 12 bis 15 km. In seiner Mitte erhebt sich ein Bergrücken, der die fast ebene Schneefläche um bis zu 1000 Meter überragt. Dieses Gletscherbecken ist eines der größten außerhalb der Polarregionen. Es ist das Nährgebiet des Biafo-Gletschers, d.h. alle dort fallenden Schneemassen, die sich nach und nach zu Eis verdichten, fließen in Richtung Biafo-Gletscher. Der Wanderer darf sich durch die bei Sonnenschein so wunderbar leuchtende und ebene Schneefläche nicht nur der Freude und damit einer evtl. Sorglosigkeit hingeben. Er bewegt sich auf einem mächtigen Gletscher, dessen Eisdicke mit mehreren Hundert Metern nur erahnt werden kann, und in diesem Gletscher gibt es natürlich auch tiefe Spalten. Über das Plateau toben heftige Schneestürme hinweg, der triftende Schnee lässt die Spalten unter einer tückischen Schneedecke verschwinden. Soweit die Gletscher mit Schnee bedeckt sind, darf auf keinen Fall ohne Seilsicherung gegangen werden. Um die Lagerplätze herum sollte sorgfältig auf Spalten sondiert werden.

Das Gebiet um den Snow Lake ist Teil des Great Karakorum zwischen den mächtigen Gebirgszügen des Hispar Muztagh im Westen und des Baltoro im Südosten. Dieser Bereich des Gebirges heißt Panmah Muztagh. Die Ebenen von Snow Lake und Sim-Gang-Gletscher sind umrahmt von Gipfeln zwischen 6000 und 6600 m Höhe. Nur der Baintha-Brakk (Ogre) im Südosten nimmt mit seinen 7265 m Höhe und seiner abweisenden Nordwand eine Ausnahmestellung ein. Bei den begrenzenden Gebirsgzügen fällt der Unterschied zwischen den "gemäßigten" Gipfelformen im Westen, Norden und Osten und den bizarren Felsgestalten im Süden auf, die sich auch noch sowohl entlang des Biafo-Gletschers als auch des Choktoi-Gletschers nach Südosten fortsetzen. Der Baintha-Brakk, die Latok-Gipfel und die Felszinnen am oberen Biafo-Gletscher ziehen die Spitzenkletterer der ganzen Welt an.

Mehrere Passübergänge führen aus dem Gletscherbecken heraus über die angrenzenden Gipfelketten. Der Hispar La (5150 m) im Westen ist der Übergang zum Hispar-Gletscher (siehe Karte und Beschreibung des Hispar-Muztagh). Die beiden Khurdopin-Pässe im Norden bilden den Übergang ins Shimshal-Tal, der Lukpe La im Osten ist der Übergang in das unbewohnte Tal des Nord-Braldu, das weiter zum Shaksgam und zur chinesischen Grenze führt (siehe Karte und Beschreibung Karakorum Nordost). Nach Osten führt der Skam La zum Nobande Sobande-Gletscher (Panmah-Gletscher), nach Südosten der Sim La zum Choktoi-Gletscher. Der am häufigsten genutzte Zugang bzw. Ausgang ist natürlich der Biafo-Gletscher, der im Südosten in 3050 m Höhe am Süd-Braldu (Abfluss des Baltoro-Gletschers) endet und von wo bald das Dorf Askole erreicht wird.

Wir beginnen mit der Bildbeschreibung am nördlichen und nordöstlichen Rand des Gletscherbeckens und bewegen uns Richtung "Ausgang" am Biafo-Gletscher. Vom Khurdopin-Pass West (5700 m) im Norden blickt man auf den Südrand des Gletscherbeckens mit seinen bizarren Gipfeln vom Baintha Brakk bis zum Sosbun-Brakk

(1) Blick vom Khurdopin-Pass West (5700 m) zum Südrand des Snow Lake
vom Baintha Brakk (7265 m) bis zum Sosbun Brakk (6395 m)
Zu Füßen liegt das Gletscherbecken des Snow Lake, der rechts vor dem Sosbun Brakk in den Biafo-Gletscher übergeht. Bei der Längenangabe des Biafo-Gletschers (66 km) wird der Snow Lake mitgerechnet, das er ja das Nährgebiet des Gletschers darstellt.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Am nordöstlichen Rand des Gletscherbeckens sind der Pass Lukpe La (5610 m), der Übergang vom Braldu-Gletscher zum Snow Lake, sowie der von dort erreichbare Braldu Brakk (6140 m) gute Aussichtspunkte, die einen phantastischen Überblick in alle Himmelsrichtungen gewähren. Pierre Neyret  hat freundlicherweise eine Reihe wunderbarer Bilder von seiner Ski-Expedition im Jahr 2011 zur Verfügung gestellt. Seine Bilder nach Osten und Südosten finden Sie hier. Hier folgen nun seine Bilder vom Lukpe La und Braldu Brakk, welche helfen, die Topografie des Snow Lake zu erklären.

(2) Blick von Süden auf den Pass Lukpe La (5610 m)
und die Gipfel am nordöstlichen Rand des Snow Lake.

In Bildmitte sehen wir den Braldu Brakk (6175 m), der eine herrliche Rundumsicht gewährt.
Rechts geht es hinunter zum Braldu-Gletscher, links zum Snow Lake.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(3) Blick vom Lukpe La (5610 m) nach Südwesten
zu den bizarren Gipfeln am Biafo-Glestcher
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com
; Beschriftung: Günter Seyfferth


(4) Blick aus ca. 6050 m Höhe am Braldu Brakk nach Süden zu den Gipfeln der Latok-Gruppe
und zum höchsten Berg der Region, dem Baintha Brakk (7265 m), auch Ogre genannt.

Rechts liegt der ebene Boden des Sim Gang-Gletschers, dem östlichen Teil des Snow Lake.
Zwischen den Bergsteigern und dem Baintha Brakk befinden sich drei Pässe: der Lukpe La, der Skam La, der vom Snow Lake nach Osten zum Nobande-Sobande-Gletscher führt, und der Sim La, der vom Snow Lake nach Südosten zum Choktoi-Gletscher führt.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(5) Blick aus ca. 6140 m Höhe am Braldu Brakk nach Südwesten bis zum Nanga Parbat (8125 m)
Im Vergleich zu Bild Nr. 3 steht der Fotograf deutlich höher, so dass über den Gipfeln am oberen
Biafo-Gletscher der achthöchste Berg der Erde, der Nanga Parbat zu sehen ist.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(6) Blick vom Gipfel des Braldu-Brakk (6175 m) nach Westen
Über dem Meer der namenlosen hohen 5000er im Snow Lake stehen die Gipfel um den Chogolungma-Gletscher: Haramosh (7406 m), Haramosh II (6666 m), Laila (6986 m), Malubiting (7458 m) und Spantik (7027 m) sind die herausragenden Berge. Ganz rechts ist sogar der Rakaposhi (7788 m) zu erkennen, der Berg, der das Hunza-Tal beherrscht.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Blick vom Gipfel des Braldu-Brakk (6175 m) nach Westen
Über dem Meer der namenlosen hohen 5000er im Snow Lake stehen die Gipfel um den Chogolungma-Gletscher: Haramosh (7406 m), Haramosh II (6666 m), Laila (6986 m), Malubiting (7458 m) und Spantik (7027 m) sind die herausragenden Berge. Ganz rechts ist sogar der Rakaposhi (7788 m) zu erkennen, der Berg, der das Hunza-Tal beherrscht.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(8) Blick vom Gipfel des Braldu-Brakk (6175 m) nach Nordwesten
In dieser Sicht verstellt der unbenannte Peak 6590 leider die Sicht auf die hohen Siebentausender des Hispar Muztagh. Die Gipfel auf der rechten Seite des Bildes begrenzen das obere Becken des Virjerab-Gletschers, der nach Nordwesten in Richtung Shimshal-Tal fließt.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Tele-Blick vom Gipfel des Braldu Brakk (6175 m) nach Süden
in die unbezwungene Nordwand des Baintha Brakk (7265 m).
Links des Hauptgipfels, nur scheinbar mit diesem verschmolzen, sieht man den
Baintha Brakk II (6885 m). Bitte vergleichen Sie auch mit Bild Nr. 40.
Die niedrigen Sechstausender im Vordergrund begrenzen den Pass Skam La auf seiner Südseite.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zur Fortsetzung dieses Abschnitts

Vom Fuß des des Lukpe La geht der Blick über den Sim Gang-Gletscher, also über den südlichen Arm des Snow Lake hinweg bis zum Hispar La:

(10) Blick vom Abstieg vom Lhukpe La (5566 m) über den Sim Gang-Gletscher hinweg
nach Westen zu den Felszinnen am Biafo-Gletscher und zum Hispar La
Der Biafo-Gletscher fließt vor den Felszinnen nach links, d.h. nach Südosten.
Am Hispar La beginnt der 50 km lange, nach Westen fließende Hispar-Gletscher.
Foto: Paul Boslooper, google.com
; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der alles beherrschende Berg am Sim Gang-Gletscher ist der Baintha Brakk (7265 m), auch Ogre genannt. Der Baintha Brakk wurde erstmals im Jahr 1977 von einer britischen Expedition bestiegen. Der Baintha Brakk ist ein äußerst schwieriger Berg; die zweite Besteigung gelang erst im Jahr 2001.

(11) Blick vom Sim Gang-Gletscher auf die Nordwände des Baintha Brakk (links, 7265 m)
und seiner Trabanten ohne Namen.
Über dem Einschnitt rechts der Bildmitte ist der Uzun Brakk (6375 m) zu sehen.
Die drei Bergsteiger stehen im Bereich der Randmoräne und sind nur deshalb nicht angeseilt.
Foto: Paul Boslooper, google.com

Ein Zeltlager auf dem Sim Gang-Gletscher hinterlässt den einmalig schönen Eindruck von einer weltabgeschiedenen Landschaft aus Eis und Schnee von polaren Dimensionen und von absoluter Stille, solange keine Lawinen aus der Nordwand des Baintha Brakk niedergehen. Die folgenden 4 Bilder zeigen Eindrücke von einem solchen Lager mit der Sicht nach Norden und Osten:

(12) Blick von einem Lager auf dem Sim Gang-Gletscher nach Norden
Hinter dieser Bergkette liegt der nördliche Arm des Snow Lake (siehe Karte)
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

(13) Blick von einem Lager auf dem Sim Gang-Gletscher nach Nordosten
Hinter dieser Bergkette liegt der nördliche Arm des Snow Lake (siehe Karte):
Das Bild schließt rechts an Bild Nr. 12 an.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

(14) Blick von einem Lager auf dem Sim Gang-Gletscher nach Osten
Das Bild schließt rechts an Bild Nr. 13 an.
Links der unbenannten Gipfel in der Bildmitte geht es zu den Pässen Skam La und Lukpe La,
rechts zum Sim La (siehe Bild Nr. 15).
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

(15) Blick von einem Lager auf dem Sim Gang-Gletscher nach Osten mit dem Baintha Brakk
Rechts der Bildmitte befindet sich der Sim La, der Passübergang zum Choktoi-Gletscher.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

Wenn vom Sim Gang-Gletscher her der Biafo-Gletscher erreicht ist, befindet man sich am südlichen Rand des Snow Lake, der sich von dort aus zunächst nach Norden erstreckt und sich vor dem Lupke Lawo Brakk (6593 m) nach Osten wendet:

(16) Der Snow Lake vom Biafo-Gletscher nach Norden.
Nach links (nach Westen) führt die Route weiter zum Hispar La.
Nach rechts (nach Osten) erstreckt sich der ebene Sim Gang-Gletscher (siehe vorstehende Bilder).
Im Hintergrund rechts der Bildmitte der Lukpe Lawo Brakk (6593 m).
Bild Nr. 1 wurde von dem Pass links dieses Gipfels aufgenommen.
Foto: Paul Boslooper, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der lange Schatten auf dem vorstehenden Bild ist der Schatten der Felszinnen am südwestlichen Rand des Biafo-Gletschers, die bereits auf Bild Nr. 10 zu sehen waren. Für das folgende Bild hat sich der Betrachter um 90 Grad nach links gewendet:

(17) Blick vom südlichen Rand des Snow Lake zum Sosbun Brakk (6395 m)
und zum Broad Tower (6180 m)
Der Biafo-Gletscher fließt nach links. Rechts geht es zum Hispar La.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com

Mit der folgenden Sicht auf Snow Lake und Sim Gang-Gletscher vom Aufstieg zum Hispar La sei die Beschreibung des großen Gletscherbeckens abgeschlossen:

(18) Blick vom Aufstieg zum Hispar La nach Osten auf Snow Lake und Sim Gang-Gletscher
22 km sind es bis zum anderen Ende des Gletscherbeckens!
Foto: Paul Boslooper, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Snow Lake mit dem Simgang-Gletscher kann als Zentrum des pakistanischen Karakorum betrachtet werden, an das rundum viele weitere Gebirgsregionen grenzen, die von dort aus erreicht werden können:

- Im Südwesten Region des Biafo-Gletschers, der im Tal des Süd-Braldu endet,
  das nach Osten zur Baltoro-Region führt.
- Im Westen der Hispar-Muztagh, der über den Hispar La erreicht wird.
- Im Norden die Shimshal-Region, die über den Khurdopin-Pass (Bild Nr. 1) erreicht werden kann.
- Im Nordosten der Grenzbereich zu China am North-Braldu-Gletscher, der über den Lhukpe La
  (Bilder Nr. 2 und 3) erreicht wird.
- Im Osten der Nobande Sobande-Gletscher, der über den Skam La erreicht wird.
- Im Südosten der Choktoi-Gletscher, der über den Sim La (Bild Nr. 42) erreicht wird,
  und von wo aus der Weg durch das Tal des Dumord-River ebenfalls zur Baltoro-Region führt.

Zum Beginn dieses Abschnitts 

 

B. Biafo-Gletscher

In ca. 4700 m Höhe vereinigen sich die Gletscherströme von Sim Gang und Snow Lake zum Biafo-Gletscher, der von dort in Richtung Südosten fließt. Mit bis zu 3,5 km Breite hat er wahrhaftig gigantische Ausmaße. Die Abmessungen sind so ungewöhnlich, dass der Trekker ständig über die tatsächlichen Entfernungen getäuscht wird. Beidseits des folgenden Streckenabschnitts bis auf Höhe des Rastplatzes Baintha (4050 m) an der Einmündung des Baintha-Lukpar-Gletschers stehen beidseits des Gletschers weitere imposante Zinnen aus Granit, welche nur teilweise einen Namen haben, z.B. der Sosbun Brakk (6395 m) auf der Südwestseite oder der Uzun Brakk (6375 m) gegenüber auf der Nordostseite:

(19) Blick vom Südrand des Snow Lake nach Süden
auf die Berge am Südwestrand des Biafo-Gletschers
Hier beginnt die lange Wanderung, die stetig den Biafo-Gletscher abwärts führt.
Kommt man von Süden, ist dieser Punkt das letzte Lager vor Überschreitung des Hispar La.
Foto: Mount Coach, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(20) Blick vom Biafo-Gletscher in ca. 4575 m Höhe nach Südwesten
zum Sosbun Brakk (6395 m, links) und zu den Zinnen des Broad Tower (6180m),
die auch auf Bild Nr. 18 von einem Standort weiter rechts zu sehen waren.
Der Sattel rechts des Sosbun Brakk ist der Sokha La, hinter dem man einen unbenannten Gipfel
mit 6055 m Höhe am Sokha-Gletscher sieht.
Foto: Paul Boslooper, google.com

(21) Blick vom Biafo-Gletscher in ca. 4530 m Höhe nach Osten zum Uzun Brakk (6375 m)
Im Hintergrund sieht man die westlichen Trabanten des Baintha Brakk
Foto: Edward Seto, www.flickr.com

(22) Blick vom Biafo-Gletscher in ca. 4370 m Höhe nach Südosten auf die unbenannten Felszinnen, die sich gletscherabwärts an den Uzun Brakk anschließen.
Foto: Guglielmo di Camillo, www.picasaweb.google.com

In 4100 m Höhe münden von Nordosten die vereinigten Gletscher Uzun Brakk und Baintha Lukpar. Diese Gletscher sind die westlichen Zugänge zu den Gipfel des Baintha Brakk und der Latok-Gruppe:

(23) Blick vom Biafo-Gletscher beim Rastplatz Baintha nach Norden
zum Baintha Brakk I (7265 m) und II (6885 m)
Weiter rechts schließt die Latok-Gruppe an (siehe folgendes Bild).
Foto: nunkun, www.summitpost.org

Der Baintha Brakk (Ogre) ist ein äußerst schwieriger Berg, dessen Erstbesteigung im Jahr 1977 Geschichte machte, weil sich der Brite Doug Scott beim Abseilen unmittelbar unter dem Gipfel beide Fußknöchel brach. Er konnte sich fortan nur noch auf den Knien vorwärts bewegen. Sein Seilpartner Chris Bonington stürzte beim weiteren Abstieg ins Seil und brach sich mehrere Rippen. Zwei Bergsteiger aus der Mannschaft waren ihnen zur Rettung entgegen gekommen. In schlechtem Wetter erreichten sie schließlich nach 9 Tagen das Basislager, Doug Scott auf Händen und Knien - vom Wandfuß noch fünf Kilometer über den Uzun-Brakk-Gletscher robbend. Von hier wurde Scott von Trägern 40 km weit nach Askole gebracht. Alle hatten überlebt! Die zweite Besteigung des Ogre erfolgte erst 24 Jahre später im Jahr 2001.

Zur Fortsetzung dieses Abschnitts

 

Die markanten Zinnen der Latok-Gruppe liegen etwas versteckt hinter den Vorbergen. Eine gute Sicht auf diese Gipfel sowie auf den gesamten unteren und mittleren Biafo-Gletscher hat man von einem etwa 5040 m hohen Aussichtsgipfel östlich von Baintha:

 

(24) Blick vom Aussichtspunkt 5040 östlich Baintha nach Osten zur Latok-Gruppe

(25) Blick vom Aussichtspunkt 5070 östlich Baintha nach Norden
zum Uzun Brakk (6375 m) und Baintha Brakk (7265 m)
Das Bild schließt links an das vorherige Foto an.

(26) Blick vom Aussichtspunkt 5070 östlich Baintha nach Nordwesten
zum Sosbun Brakk (6395 m) und Uzun Brakk (6375 m)
Das Bild schließt links an das vorherige Foto an.

(27) Blick vom Aussichtspunkt 5040 östlich Baintha nach Süden
zum Gama Sokha Lumbu (6260 m)

(28) Der untere Biafo-Gletscher vom Aufstieg zum Aussichtspunkt 5040 bei Baintha gesehen
Der Gletscher endet im Tal des Süd-Braldu, der das Tal des Baltoro-Gletschers entwässert.

Von dort ist es nicht weit nach Askole.
Rechts unten liegt der Lagerplatz Baintha in 4050 m Höhe an einem kleinen See hinter der Gletschermoräne. Man mache sich bewusst, dass der Biafo-Gletscher hier fast 3 km breit ist!
Foto: Ken

(29) Blick vom Biafo-Gletscher in ca 3600 m Höhe nach Nordwesten
mit Uzun Brakk (6365 m) und Baintha Brakk (7265 m)
Foto: Paul Boslooper, google.com

Der Biafo-Gletscher ist zusammen mit dem Hispar-Gletscher der klassische Übergang zwischen der meist besuchten Region des Karakorum, dem Baltoro-Gletscher, und dem Hunza-Tal im Nordwesten. Die Beschreibung dieses Übergangs über den Hispar La mit vielen weiteren Bildern finden Sie hier.

Zum Beginn dieses Abschnitts

Der östliche Teil der Region

Im Osten der hier beschriebenen Region auf pakistanischen Territorium stehen die Berge rund um die Gletscher
Panmah, Choktoi, Nobande Sobande, Drenmang und Chiring.
Im Westen ist dieser Bereich begrenzt durch die Berge nordöstlich des Biafo-Gletschers (Latok-Gruppe und Baintha Brakk)
sowie durch die Pässe Sim La und Skam La.
Im Norden stellte der Gebirgszug vom Bobishgir bis zum Skamri die Begrenzung dar,
im Osten der Gebirgszug vom Skamri bis zum Kruksum auf der Grenze zwischen Pakistan und China.

Für diesen östlichen Teil der Region steht die folgende Detail-Landkarte zur Verfügung,
die für die Abschnitte C bis E anstatt der eingangs gezeigten Landkarte geöffnet werden sollte.
Diese Landkarte umfasst auch die östlich gelegenen Berge entlang der Grenze bis hin zum K2,
damit die Übersicht nach Osten über den Sarpo Laggpo-Gletscher hinweg gegeben ist,
die sich in phantsatischer Weise vom West-Muztagh-Pass am Chiring-Gletscher eröffnet.



(30) Detall-Landkarte vom Baintha Brakk bis zum K2
(Bitte öffnen Sie die Landkarte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.)
In dieser Karte finden Sie mehr Details zu den Beschreibungen der folgenden Abschnitte als in der eingangs gezeigten Landkarte.

C. Panmah- und Choktoi-Gletscher
Das Tal des Dumord-River ist der Zugang von Süden in den östlichen Teil der hier beschriebenen Region. Dieses Tal wird auf der Route von Askole nach Osten erreicht, die zum Baltoro-Gletscher führt. Nachdem auf dieser Route die Zunge des Biafo-Gletschers passiert ist und jenseits des Lagerplatzes Korophon, trifft von Norden her das Tal des Dumord-River auf das Tal des Süd-Braldu. Etwa 3 km nördlich der Flussmündung liegt am Ostufer des Dumord der mit Toiletten und Waschplätzen ausgestattete Lagerplatz Yula. Eine Hängebrücke führt dort über den Dumord-River. Der Pfad entlang des Dumord zum Panmah-Gletscher verläuft entlang des Westufers bis zum Rastplatz Panmah in 3485 m höhe unmittelbar vor der Stirnmoräne des Gletschers. Beidseits dieser Wegstrecke stehen unbenannte 5000er, von denen kein einziger einen Namen trägt und deren Höhe bisher nicht exakt bestimmt worden ist.

Der Panmah-Gletscher ist die Fortsetzung des Nobande Sobande-Gletschers, wobei allgemein angenommen wird, dass der Namenswechsel ab der Einmündung des Drenmang-Gletschers gilt. 9 km nördlich des Lagerplatzes Panmah mündet von Nordwesten der Choktoi-Gletscher in den Panmah-Gletscher. Der Choktoi-Gletscher führt unter die Steilwände der Latok-Gruppe und der beiden Baintha-Gipfel. Nach Westen führt der Aufstieg über den dort steiler werdenden Gletscher zum Pass Sim La (5420 m), der unter der furchterregenden Nordwand des Baintha Brakk zum Simgang-Gletscher leitet. Die nordöstlich des Gletschers gelegene Bergruppe ist nach dem Gletscher Choktoi benannt.

(31) Blick vom Rastplatz Panmah (3485 m) nach Norden
zu den Gipfeln der Choktoi-Gruppe
Vor den Bergen in Bildmitte mündet von links der Choktoi-Gletscher
in den von rechts kommenden Panmah-Gletscher.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(32) Blick vom Panmah-Gletscher in 3750 m Höhe nach Norden zur Choktoi-Gruppe
Foto:
Pascal Culot, google.com 

(33) Blick von der westlichen Randmoräne des Choktoi-Gletschers in 3990 m Höhe
nach Nord-Nordwesten mit dem Choktoi (6140 m),
dem Hauptgipfel der gleichnamigen Berggruppe.
Foto: Inna Yagudina
; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bald darauf muss der Gletscher selbst betreten werden, da dort das Eis direkt an die Bergflanken stößt. Ist man endgültig in die Richtung des Gletschers nach Nordwesten eingebogen, so kommen die Gipfel zwischen dem Choktoi-Gletscher und dem Pass Skam La in Sicht:

(34) Blick vom Choktoi-Gletscher in ca. 4200 m Höhe nach Nordwesten
zum Sim Brakk (6365 m) und den davor stehenden Biacherahi Towers
Der nördliche der Felstürme ist auch auf den Bildern Nr. 85, 86 und 88 zu sehen,
dort aber von Osten. bzw. von Norden.
All diese Gipfel weisen - genauso wie die weiter links stehenden Latok- und Baintha-Gipfel - größte klettertechnische Schwierigkeiten auf, so dass die Besteigung den
Spitzenkönnern des Kletterns vorbehalten bleibt.
Foto: www.poxod.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Weiter vorrückend geht man zum Nordrand des Gletschers, weil von dort die Sicht auf Latok und Baintha Brakk besser ist:

(35) Blick vom Nordrand des Choktoi-Gletschers auf Höhe des Peak 6035 nach Westen
zum Baintha Brakk II (6885 m) und Baintha Brakk I (7265 m), auch Ogre genannt.
Foto: Inna Yagudina
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(36) Blick vom Nordrand des Choktoi-Gletschers in 4570 m Höhe nach Süden
zur Latok-Gruppe.
Man blickt hier in die äußerst schwierige Nordwand des Latok I (7120 m).
Der ebenfalls sehr markante Latok III (6915 m, links) ist durch Vorgipfel verdeckt,
ebenso der Latok II (7035 m, rechts).
Weiter rechts schließt die Baintha-Gruppe (Bild Nr. 35) an.
Foto: Foms; Beschriftung: Günter Seyfferth

 an.

(37) Blick vom Nordrand des Choktoi-Gletschers in 4550 m Höhe nach Nordwesten
zu den drei Biacherahi-Towers (5625 m, 5700m, 5885 m)
Die Felstürme verdecken jetzt den Sim Brakk (6365 m), der auf Bild Nr. 34, aufgenommen
aus größerer Entfernung, noch zu sehen war.
Unten, nach links, beginnt der Aufstieg über den Gletscher zum Sim La.
Foto: Inna Yagudina
; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung dieses Abschnitts


(38) Blick vom Choktoi-Gletscher in 4570 m Höhe nach Nordosten
Foto: Inna Yagudina
; Beschriftung: Günter Seyfferth



(39)  Blick vom Choktoi-Gletscher in ca 4670 m Höhe nach Nordwesten
zum P 6250 und Sim Brakk (6365 m)
Hier ist auf dem Weg zum Sim La schon der Fuß des südlichen Biacherahi Tower passiert
und man hat wieder freien Blick auf die Gipfel zwischen Sim La und Skam La.
Foto: www.poxod.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Steigt man in das nördlich gelegene Gletscherbecken am Sim Brakk hinauf, hat man die folgende prächtige Aussicht nach Südwesten auf die Nordwände von Baintha Brakk II und I:

(40) Blick aus ca. 5070 m Höhe am Sim Brakk nach Südwesten
in die Nordwände von Baintha Brakk II (6885 m) und Baintha Brakk I (7265 m)
Rechts liegt der Pass Sim La, der zum Sim Gang-Gletscher hinüberführt (siehe Bild Nr. 14)
Foto: Foms, www.panoramio.com

(41) Blick vom Latok I nach Norden
zum Sim Brakk (6365 m), den Biacherahi Towers und zum Bobishgir (6416 m)
Unten sieht man den Bereich des Choktoi-Gletschers, von dem aus
die Bilder Nr. 36 bis 40 aufgenommen wurden.
Foto: Luka Krajnc; Beschriftung: Günter Seyfferth

(42) Blick vom Pass Sim La (5420 m) nach Ost-Südosten
Links ist der südliche Biacherahi Tower, weiter rechts der Choktoi (6140 m) zu sehen.
Die Berge in Bildmitte im Hintergrund stehen an der Grenze zu China; in Abschnitt D
ist dieser Bereich ausführlich beschrieben und dargestellt.
Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

Einen Blick in dieselbe Richtung, aber aus deulich größerer Höhe auf den oberen Choktoi-Gletscher verbunden mit der Fernsicht nach Osten bis zum K2 zeigt das folgende Bild, das aus der Ostflanke des Baintha Brakk aufgenommen wurde:

(43) Blick aus der Ostflanke des Baintha Brakk in ca. 7000 m Höhe nach Osten
Zu Füßen liegt der obere Bereich des Choktoi-Gletschers. Darüber stehen die Gipfel der Choktoi-Gruppe. Nach Osten reicht der Blick bis zum K2, Broad Peak und zur Gasherbrum-Gruppe.
Foto: Kyle Dempster; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf folgenden Seiten finden Sie den entgegengesetzten Blick:
- vom Gipfel des K2
- vom Broad Peak
- vom Gipfel des Gasherbrum I (Hidden Peak)

(44) Blick vom Sim La (5420 m) nach Westen zum Sim Gang-Gletscher
Mit diesem Bild wird an die Beschreibung des westlichen Teils der Region mit Bild Nr. 15 angeknüpft.
Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn dieses Abschnitts

D. Panmah- und Chiring-Gletscher

Bitte verwenden Sie auch hier die Detailkarte Bild Nr. 30.
Um die Chaktoi-Berggruppe windet sich - am Pass Skam La beginnend, in weitem Bogen nach Osten ausholend und sich dann nach Süden wendend - der Nobande Sobande-Gletscher, ab der Einmündung des Drengmang-Gletschers unter dem Namen "Panmah-Gletscher". An der Südspitze der Choktoi-Gruppe mündet von Nordwesten der Choktoi-Gletscher ein, dessen Umgebung im vorstehenden Kapitel C beschrieben wurde. 9 km weiter südlich - unmittelbar vor der Stirnmoräne des Gletschers - liegt der Rastplatz Panmah in 3485 m Höhe. von wo aus üblicherweise die Unternehmungen in diese Gletscherwelt beginnen (Bild Nr. 31).

Der Gletscher hat eine Gesamtlänge von ca. 40 km, zählt also zu den großen Eisströmen des Himalaya.
Er ist der Zugang zu einem weiten Rund von Bergen an der Grenze zu China. Nur selten sind hier Gruppen von Bergsteigern oder Trekkern anzutreffen. Trekker sollten sich in dieses Gebiet nur vorwagen, wenn sie über Erfahrung im Begehen großer Gletscher unter tiefer Schneeauflage und über die notwendige Ausrüstung verfügen. Im Südosten grenzt das Gebiet an die Berge am Trango-Gletscher (Baltoro) und im Osten an das obere Gletscherbecken des Sarpo-Laggo-Gletschers, der auf chinesischem Territorium liegt. Grenzüberschreitungen dorthin über den West-Muztagh-Pass sind nicht erlaubt.

Vom Panmah-Gletscher führen mehrere Seitengletscher hinauf in diese Welt aus Eis und Schnee: First Feriole-Gletscher, Second Feriole-Gletscher, South Chiring-Gletscher und Chiring-Gletscher. In die engen Seitentäler der drei zuerst genannten Gletscher verschlägt es höchstens Bergsteiger, welche die Besteigung einer der dortigen namenlosen Fünf- und niedrigen Sechstausender zum Ziel haben. Aus diesen drei Tälern ist die Sicht sehr begrenzt. Wesentlich lohnender ist die Begehung des Chiring-Gletschers bis hinauf zum West-Muztagh-Gletscher (5735 m) an der chinesischen Grenze. Auf der gesamten, langen Wegstrecke - vom Panmah-Gletscher bis hinauf zum Pass - eröffnen sich phantastische Sichten in eine atemberaubende Berg- und Gletscherwelt. Ein kaum zu überbietender Höhepunkt ist schließlich der Pass selbst. Nach den letzten Höhenmetern stehen plötzlich der K2 (8611 m), der Broad Peak (8051 m), der Muztagh Tower (7276 m) sowie die Gasherbrum-Gipfel III (7946 m), II, (8035 m) und I (8080 m) direkt voraus. Zugegeben. Um den K2 zu sehen, muss man ein paar Meter nach Süden auf den Sarpo Laggo-Gletscher vordringen. Grenzwächter sind dort keine anzutreffen.

An diesen phanatstischen Erlebnissen lässt uns hier Jozef Houben teilnehmen, der mir zahlreiche Bilder zur Verfügung gestellt hat. Jeder, der die folgenden Bilder studiert hat, wird mir zustimmen, dass ihm unser herzlicher Dank gebührt. Die dortigen Links führen zu zwei Videos auf Youtube.

Die Sicht vom Rastplatz Panmah (3585 m) nach Norden auf die Berge der Choktoi-Gruppe hatte bereits Bild Nr. 31 gezeigt. Der leicht zu gehende Pfad durch das Tal des Dumord-River führt vom Rastplatz Jhula (3150 m) stets westlich des Flusses bis zum breiten Talgrund vor der Stirnmoräne des Gletschers. Den Blick zurück nach Süden zeigt das folgende Bild:

(45) Blick vom Rastplatz Panmah (3485 m) nach Süden
Hier herauf ist der Wanderer durch das Dumord-Tal gekommen.
Links sehen wir unbenannte Fünftausender auf der Ostseite des Tales,
die Berge rechts im Hintergrund stehen südlich des South-Braldu,
zählen also zur Region des Baltoro.
Foto: Jozef Houben

Wer vom Rastplatz Panmah aus den Choktoi-Gletsczher zum Ziel hatte (siehe Abschnitt C), blieb auf der Westseite des Panmah-Gletschers. Um den Chiring-Gletscher zu erreichen, muss der östliche Rand des Gletschers das erste Ziel sein. Allerdings kommt eine direkte Querung des Flusses hinüber zum Ostufer nicht in Frage, da es einerseits der Wasserstand nicht erlaubt und andererseits der Abflusss des Schmelzwassers aus dem Gletscher direkt am steilen Osthang liegt. Es geht also zunächst weglos hinauf auf die Stirnmoräne und dann weiter durch die wilde Landschaft aus Schotterhügeln auf dem Eis, bis man nördlich des Gletschertors eine Möglichkeit sieht, durch ein enges schottriges Seitental zwischen Gletscher und Abhang weiter nach Norden vorstoßen zu können. Erst in rund 3700 m Höhe wird das Terrain flacher und leichter begehbar.

(46) Rückblick aus ca. 3630 m Höhe am östlichen Gletscherrand
und nördlich des Gletschertors ins Tal des Dumord-River
Rechts quälen sich 2 Träger aufwärts durch die Schotterhügel auf der Gletscheroberfläche.
Links der Bildmitte befindet sich der Lagerplatz Panmah, wo man zu dieser
ersten Tagesetappe auf dem Gletscher augebrochen ist.
Foto: Jozef Houben

In 3900 m Höhe mündet von rechts das enge Seitental des First Feriole-Gletschers ein:

(47) Drohende Szenerie des vorstoßenden First Feriole-Gletschers
Dass sich der Gletscher in einer Phase des Vorstoßes befindet, ist an
seiner steilen Zunge in Form einer Walze zu erkennen, auf der
sich so gut wie keine Schotterablagerungen befinden.
Foto: Jozef Houben

(48) Blick vom Rand des Panmah-Gletschers in ca. 3950 m Höhe
nach Norden zum Choktoi-Gletscher.
Der Standort liegt etwa auf halber Strecke zwischen den Einmündungen
der beiden Seitentäler mit den Feriole-Gletschern.
Leider sind sind die Gipfel der Latok-Gruppe von Wolken verhüllt.
Der Panmah-Gletscher kommt von vorne rechts.
Foto: Jozef Houben

In 4040 m Höhe erstreckt sich zwischen Gletscher und Hangfuß eine ebene Schwemmfläche, die eine wunderbare Lagerfläche abgibt mit herrlichen Aussichten, wenn sich dann endlich die Wolken verzogen haben:

(49) Blick vom Lagerplatz in 4040 m Höhe am südlichen Rand des Gletschers
nach Südwesten, also in die Richtung, aus der man gekommen ist.
Der Panmah-Gletscher biegt nach links ab, von rechts, hinter dem Felssporn rechts,
mündet der Choktoi-Gletscher.
Man sieht die Gipfel südlich der Latok-Gruppe.
Der Hängegletscher in Bildmitte ist der Dumulter Gans.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(50) Blick vom Lagerplatz in 4040 m Höhe am Südrand des Gletschers
nach Nordwesten mit dem Peak 5180, dem südlichesten Gipfel der Choktoi-Gruppe
zwischen Panmah- und Choktoi-Gletscher.
Das Foto ist die Fortsetzung von Bild Nr. 49 nach rechts.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(51) Blick vom Lagerplatz in 4040 m Höhe am Südrand des Gletschers
nach Nordosten zur Skamri-Gruppe (in Wolken) und zur Berggruppe
zwischen dem unteren Chiring-Gletscher und dem Drenmang-Gletscher.
Das nächste Lager wird an der Einmündung des Chiring-Gletschers aufgeschlagen.
Bis dorthin folgt man zunächst der Seitenmoräne des Gletschers,
die voraus rechts der Bildmitte beginnt, betritt aber dann bald die schotterfreie
Eisfläche, weil es sich dort leichter geht.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(52) Blick aus ca 4100 m Höhe nach Südosten ins Tal des Second Feriole-Gletschers
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(53) Blick von der Einmündung des Chiring-Gletschers in 4240 m Höhe
nach Osten den Gletscher aufwärts zum Karpo-Go West (6890 m).
Dieser westliche Vorgipfel des Karpo-Go steht genau auf der Grenze zu China.
Es ist der höchste Grenzgipfel zwischen Pakistan und China westlich der Baltoro-Berge.
Der Chiring-Gletscher biegt vor dieser Berggruppe von Süden (von rechts) kommend
im rechten Winkel nach Westen ab, auf den Betrachter zukommend.
Dort hinauf führt also die weitere Route in Richtung West-Muztagh-Pass.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(54) Blick aus ca. 4260 m Höhe bei der Einmündung des Chiring-Gletschers
in den Panmah-Gletscher nach Norden zur Gruppe des Skamri an der Grenze zu China
Der Hauptgipfel des Skamri (6771 m) ist ganz rechts knapp verdeckt.
Das Eis des Chiring-Gletschers ist hier leicht nach Norden zu queren,
wo man in der angrenzenden Seitenmoräne nach einem günstigen Lagerplatz sucht.
Dieser Bereich zwischen den beiden Gletschern trägt den Namen Skinmang.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(55) Blick vom unteren Ende des Chiring-Gletschers in 4275 m Höhe
nach Ost-Südosten zum South Chiring-Gletscher.
Der Tal des South-Chiring-Gletscher ist das eingangs genannte dritte
der vier Seitentäler, die aus südöstlicher Richtung ins Tal des Panmah-Gletschers münden.
Der vierte Gletscher ist der Chiring-Gletscher (links) selbst, dem wir weiter aufwärts folgen.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(56) Rückblick vom Lagerplatz in 4340 m Höhe oberhalb von Skinmang  nach Südwesten
zu den Gipfeln südlich der Latok-Gruppe, jenseits der Einmündung des Choktoi-Gletschers
Die hier sichtbare Bergkette gehört also zum Gebirgszug, der parallel und nordöstlich
zum Biafo-Gletscher verläuft und der im Norden seinen höchsten Punkt
im Baintha Brakk (Ogre, 7265 m) erreicht.
Diese Berge waren auch auf Bild Nr. 49 zu sehen.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nach rechts, aber direkt jenseits des Panmah-Gletschers, schließen die südlichen Gipfel der Choktoi-Gruppe an:

(57) Blick vom Lagerplatz in 4340 m Höhe oberhalb von Skinmang nach Westen
über den Panmah-Gletscher hinweg zu den südlichen Gipfeln der Choktoi-Gruppe.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vom Rastplatz Panmah (3485 m) bis zum Rastplatz bei Skinmag wurden zwei Tage benötigt. Am ersten Tag bis zum Rastplatz 4040 waren 550 Höhenmeter zu überwinden, am zweiten Tag bis zu dem hier gewählten Rastplatz in 4340 m Höhe oberhalb von Skinmag nochmals 300 Höhenmeter. Es waren relativ günstige Voraussetzung für eine erfolgreiche Höhenanpassung und darauf ist vor allem beim weiteren Aufstieg bis zum 5735 m hohen West-Muztagh-Pass in besonderem Maß zu achten. Für die weiteren 1300 Höhenmeter bis zum Pass sind mindestens 3 Tage einzuplanen. Auf der ersten Etappe am Chiring-Gletscher geht man bis zur Einmündung des von Norden kommenden unbenannten Seitengletschers noch hinter der nördlichen Seitenmoräne, ab dort aber verläuft die Route bis zum Pass direkt auf dem Gletscher. Spätestens ab dem Punkt, wo das Eis eine Neuschneeauflage hat, muss am Sicherungsseil gegangen werden. Der Gletscher steigt zwar relativ sanft an und vermittelt über weite Strecken den Eindruck einer harmlosen ebenen Fläche, unter dem Schnee verbergen sich aber große Querspalten und manchmal auch tückische Längsspalten. Der Führende der Gruppe muss stets sein Augenmerk auf verdächtige Einsenkungen in der Schneefläche richten und sehr vorausschauend die Route der nächsten Stunden wählen.  

(58) Blick aus ca. 4420 m Höhe hinter der nördlichen Seitenmoräne des Chiring-Gletschers
nach Südosten zu den Felszinnen östlich des kurzen Seitentals des Nera-Gletschers.
Der Peak 6062 wird auch aus dem oberen Gletscherbecken über lange Strecke zusammen
mit dem benachbarten Nera Peak (6120 m), der hier noch verdeckt ist, einer der Wegbegleiter sein,
dort mit seiner Ost- und Südflanke.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Während der Blick nach Norden bisher durch die angrenzenden Bergflanken verdeckt war, öffnet er sich in 4700 m Höhe auch wieder in diese Richtung, denn hier mündet ein unbenannter Seitengletscher. Man steht allerdings noch zu tief, um auch die im Norden an der chinesischen Grenze stehende Südwand des Skamri-Massivs sehen zu können (vergl. Bild Nr. 54 und Bild Nr. 63).

(59) Blick aus ca. 4725 m Höhe auf dem Chiring-Gletscher nach Nordosten
zu unbenannten Gipfeln an der Grenze zu China.
Direkt voraus, am Fuß des von rechts herabziehenden Felsgrates,
wird man in 4830 m Höhe das nächste Lager aufschlagen.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zur Fortsetzung dieses Abschnitts

Direkt gegenüber im Südwesten des Camps in 4830 m Höhe steht die beeindruckende Felszinne 5880, die auch bereits auf Bild Nr. 58 zu sehen war:

(60) Blick vom Camp 4830 nach Südwesten zum Peak 5880 mit seinem Hängegletscher.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(61) Blick vor Sonnenuntergang zurück nach Westen
zu den südlichen Gipfeln der Choktoi-Gruppe
Leider lassen die Wolken nur eine sehr beschränkte Sicht auf die dahinter
stehende Latok-Gruppe zu.
Links stehen die Felszinnen am Südrand des Chiring-Gletschers,
die den Wanderer beim Aufstieg von Skinmang bis hierher begleitet haben.
Bild Nr. 60 schließt unmittelbar links an.
Man steht hier an dem Punkt, wo der Chiring-Gletscher von Süden (links) kommt
und seine Richtung um 90 Grad nach Westen ändert.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyffer

(62) Blick aus ca. 4975 m Höhe nach Süd-Südosten zu den Peaks 5815 und 5670,
die als Felseninsel am Übergang ins obere Gletscherbecken stehen (siehe Landkarte)
In der Nacht ist Neuschnee gefallen und hat die gesamte Landschaft bis hinauf
zum West-Muztagh-Pass in ein frisches weißes Kleid gehüllt, zur großen Freude des Fotografen.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(63) Blick aus ca. 5030 m Höhe nach Norden zur Südflanke des Skamri-Massivs
Hier ist nun ausreichend Höhe gewonnen, um über die Berge an dem Seitengletscher
von Bild Nr. 59 hinweg auch diese Berge mit dem höchsten Punkt von 6771 m sehen zu können.
Die niedrigere Berggruppe links der Bildmitte mit dem Midego (5870 m)
war schon auf Bild Nr. 51 von Südwesten zu sehen.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

An diesem Standort eröffnet ein kurzer Seitengletscher den Blick nach Nordosten zum Karpo-Go West (6890 m), der bereits auf Bild Nr. 53 von Westen zu sehen war: 

(64) Blick aus ca. 5030 m Höhe nach Nordosten in die Westwand des Karpo-Go West (6890 m)
Über den Gipfel verläuft die chinesische Grenze.
Ganz rechts steht der bereits auf Bild Nr. 62 zu sehende Peak 5815.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Am selben Standort erahnt man bereits die weite Ebene des oberen Gletscherbeckens, wenn auch unmittelbar voraus noch eine Schwelle den oberen Gletscherboden selbst verdeckt:

(65) Blick aus ca. 5030 m Höhe nach Süden
Über der noch vorausliegenden Eisbarriere tauchen der Doppelgipfel
des Sarpo Laggo Peak (6208 + 6211 m) und der beeindruckende Peak 6061 auf.
Der Sarpo Laggo Peak liegt zwischen den beiden Grenz-Pässen
West Muztagh-Pass (5735 m) und Sarpo Laggo-Pass (5704 m).
Der Sarpo Laggo Pass wird vom Baltoro-Gletscher im Süden erreicht.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

Neben Peak 5670 der bereits erwähnten Felseninsel ist in 5170 m Höhe der Punkt erreicht, wo der Gletscher flacher wird und man freien Blick zu seiner südlichen Begrenzung hat. Hier besteht eine überwältigende Aussicht in alle Richtungen, so dass es sich anbietet, genau hier auf dem Gletscher das nächste Lager aufzuschlagen. Rundum sollte aber unbedingt sondiert werden, ob sich nicht eine Gletscherspalte verbirgt, die für unliebsame Überraschungen sorgen kann. Erst, wenn das geschehen ist, dürfen sich die Teilnehmer aus dem Sicherungsseil lösen.

(66) Blick vom Lagerplatz in 5170 m Höhe nach Osten
zum Peak 5670 und den Peaks 6284 und 6028 an der chinesischen Grenze
Vorne mündet der Gletscheram ein, der in der Südwestflanke des Karpo-Go West
seinen Ursprung hat. Von links sind die Wanderer heraufgekommen.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nach rechts schließt das folgende Bild an:

(67) Blick vom Lagerplatz in 5170 m Höhe nach Süd-Südosten zu den Gipfeln
entlang der chinesischen Grenze unmittelbar nördlich des West-Muztagh-Passes
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild ist die weitere Fortsetzung der Sicht nach rechts:

(68) Blick vom Lagerplatz in 5170 m Höhe nach Süden. Welch eine Sicht!
Die beiden Kruksum-Gipfel, links im Bild, stehen am Übergang zum Bereich
des Baltoro-Gletschers. In dieser Richtung liegt das Ziel des Trekks,
der West-Muztagh-Pass, der durch den Ausläufer des Peak 5948 knapp verdeckt ist.
Der Pass liegt zwischen den Peaks 5948 und 5884.
Zwischen dem Pass und den Kruksum-Gipfeln liegt das obere Becken
des Sarpo-Laggo-Gletschers, d.h. chinesisches Hoheitsgebiet.
Die Grenze verläüft vom Pass nach rechts zum 6208 m hohen Ostgipfel des
Sarpo-Laggo Peak. Dahinter, hier nicht sichtbar, folgt der Sarpo-Laggo-Pass.
Auf Bild Nr. 65 hatten wir schon die Spitzen einiger dieser Gipfel gesehen.
Das Foto lässt keine Zweifel an der Gefahr durch Gletscherspalten aufkommen.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild ist die Fortsetzung der Sicht nach rechts:

(69) Blick vom Lagerplatz in 5170 m Höhe nach Südwesten
mit Nera Peak (6120 m) und Peak 6062.
Links ist der Gipfel des Feriole Peak (6255 m) auszumachen, an dessen Westflanke
der First Feriole-Gletscher seinen Ursprung hat und dessen Zunge auf Bild Nr. 47 zu sehen war.
Der Peak 6062 war erstmals auf Bild Nr. 58 - dort von Nordwesten - zu sehen.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(70) Blick aus ca, 5230 m Höhe nach Nordosten zum Karpo.Go West (6890 m)
Hier blickt man den Arm des Gletschers hinauf, dessen Einmündung in den Hauptgletscher
bereits auf Bild Nr. 66 zu sehen war. Auch der Peak 5670 ist hier wieder zu sehen.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(71) Blick aus ca. 5350 m Höhe nach Süd-Südosten zum West-Muztagh-Pass (5735 m)
Die Gletscherbrüche lassen erahnen, dass noch einige Zonen bis zum Pass zu umgehen sein werden.
Eine sichere Orientierung in dem weiten Gletscherbecken ist nur bei guter Sicht möglich.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(72) Blick aus ca 5400 m Höhe nach Nordwesten
zum Nera Peak (6120 m) und Peak 6062.
Von rechts, wo am Horizont gerade nach der Skamri West (6695 m) zu sehen ist,
sind die Trekker heraufgekommen. Schon lange gingen sie entlang der Abhänge
von Gipfeln der Nera-Gruppe. Hier endlich ist nun der vollkommene Überblick
über diese Berge mit ihrem kleinen Seitengletscher gegeben.
Foto: Jozef Houben
; Beschriftung: Günter Seyfferth

(73) Blick aus ca. 5650 m Höhe nach West-Nordwest
Noch reicht die gewonnene Höhe nicht aus, um jenseits des Gipfelkranzes die
Gipfel der Latok-Gruppe und den Baintha Brakk sehen zu können (vergl. Bild Nr. 75).
Der Peak 6061, der erstmals auf Bild Nr. 65 zu sehen war, steht einfach noch im Weg!
Erst hier erkennt man, dass der Peak 5765, der auf Bild Nr. 65 als unmittelbarer Vorgipfel
des Peak 6061 zu vermuten war, doch relativ weit entfernt steht.
Dies ist ein kleines Beispiel dafür, dass man sich der Details der Topografie
eines Gebirges erst sicher sein kann, wenn man Sichten aus unterschiedlichen
Richtungen ausgewertet hat.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild ist die Fortsetzung der Sicht nach rechts:

(74) Blick aus ca. 5650 m Höhe nach Nord-Nordwesten
mit Nera Peak (6120 m), Peak 6061 und dem Massiv des Skamri (6771 m)
Auch hier gewinnen wir nochmals einen Überblick, über die kleine Berggruppe
des Nera Peak; bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 72.
Der Nera Peak ist jetzt ca. 11 km entfernt.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(75) Blick vom West-Muztagh-Pass (5735 m) nach West-Nordwesten
Am Pass stehen wir nun hoch genug, um rechts neben dem Peak 6061
auch die Latok-Gruppe und den Baintha Brakk sehen zu können.
Der Baintha Brakk ist mit seinen 7265 m der höchste Gipfel des zentralen Karakorum.
So schön auch der frische Schnee die Gletscherlandschaft prägt; für den Führenden
einer Trekking-Gruppe haben mehr als 50 cm Neuschnee eine anstrengende Plakkerei
zur Folge, und die Träger mit ihren schweren Lasten sinken trotz der Spurarbeit nochmals tiefer ein.
Foto: Jozef Houben; Beschriftung: Günter Seyfferth

(76) Blick vom West-Muztagh-Pass nach Süden zum Kruksum Nord (6572 m)
und Kruksum Süd (6573 m) sowie zum Sarpo Laggo Peak und Sarpo Laggo-Pass
Der Sarpo Laggo Pass wird vom Baltoro-Gletscher im Süden über dessen
großen Seitengletscher, den Trango-Gletscher erreicht.
Über den Kruksum Nord, den Sarpo Laggo-Pass und den Sarpo Lago-Peak
zum Standort des Fotografen verläuft die Grenze zwischen Pakistan und China.
Vor dem Kruksum liegt der obere Gletscherboden des Sarpo-Laggo-Gletschers,
der also auf chinesischem Territorium liegt.
Diese Sicht schließt unmittelbar rechts an Bild Nr. 77 an.
Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei guter Sicht wird der Trekker, der den Scheitel des West-Muztagh-Passes erreicht,
zunächst nur den Blick nach Osten richten, denn dort taucht unvermittelt ein Gipfelszenario auf,
von dem er kaum die Augen abwenden kann und das ihn sofort und magisch zur Identifikation der Gipfel auffordert,
Wenn er nicht vorbereitet war, so wird er überrascht sein, dass er direkt
auf die Gasherbrum-Gipfel des Baltoro und den kühnen Turm des Muztagh Tower blickt:



(77) Blick vom West-Muztagh-Pass (5735 m) nach Osten
zum Muztagh Tower (7276 m) und zu den Gipfeln der Gasherbrum-Gruppe
All diese Berge zählen zur berühmten Baltoro-Region, die ausführlich hier beschrieben ist.
Im Vordergrund liegt der oberste Bereich des Sarpo-Laggo-Gletschers, d.h. chinesisches Territorium.
Bild Nr. 76 ist die unmittelbare Fortsetzung dieser Sicht nach rechts, d.h. nach Süden.
Wenn es die politisch bedingten Barrieren an diesem Grenzverlauf nicht gäbe, so könnte man vom Pass aus
dem Sarpo-Laggo-Gletscher nach Osten folgen bis zur Einmündung des Moni-Gletschers,
der seinen Ursprung am Fuß des Muztagh Towers hat. Dieser Gletschers führt hinauf zum Moni-Pass (5566 m),
wo dann die Grenze erneut überschritten würde, dieses Mal von China nach Pakistan.
Der Younghusband-Gletscher führt von diesem Pass hinunter zum Baltoro-Gletscher in der Nähe des dortigen Lagerplatzes Gore II.
Beschreibungen dieser so gut wie unbekannten Route mit wunderbaren Bildern finden Sie auf folgenden Seiten:
- Karakorum-Nordost (Sarpo Laggo-Gletscher und Moni-Gletscher
-
Karakorum Baltoro (Younghusband-Gletscher, Biale-Gletscher)
Leider verhindern die politischen Verhältnisse diese Tour. über die beiden hohen Pässe zum Baltoro-Gletscher.
Wenn es die Wetterverhältnisse erlauben, sollten man auf dem West-Muztagh-Pass das Nachtlager aufschlagen,
denn man sollte diese Sicht auch unbedingt in den Abend- und Morgenstunden genießen.
Man wird schauen und schauen und sich kaum sattsehen können, nicht zu vergessen der Blick zurück nach Westen (Bild Nr. 75)
und die Betrachtung der nahe stehenden Gipfel Kruksum und Sarpo-Laggo Peak (Bild Nr. 76) im Süden.
Beschriftung: Günter Seyfferth

Die vorstehende Sicht muss man unbedingt mit Fernglas oder Teleobjektiv vergrößern:





(78) Blick vom West-Muztagh-Pass (5735 m) durch das Teleobjektiv nach Osten
zum Muztagh Tower (7276 m) und zu den Gipfeln der Gasherbrum-Gruppe
Der kundige Wanderer wird spätestens in dieser Vergrößerung die Gipfelformen des Gasherbrum IV (7932 m) und Gasherbrum I (8080 m) ausmachen,
wie sie vom Anmarsch nach Concordia auf dem Baltoro-Gletscher vertraut sind. Den Muztagh Tower sieht man vom Baltoro-Gletscher
aber von Süden in anderer Gestalt, die aber keineswegs weniger beeindruckt.
Ganz links ist der Vorgipfel (8028 m) des Broad Peak zu sehen, der Hauptgipfel ist von einer Wolke verdeckt.
Beschriftung: Günter Seyfferth

Nachdem man diese Sicht ein paar Minuten genossen hat, taucht die Frage auf: Wo Ist der K2?
Der zweithöchste Berg der Erde steht weiter links und wird in der Sicht vom West-Muztagh-Pass
durch den vorne links auslaufenden Grat des Peak 5973 verdeckt.
Soll man sich nun mit dieser unbefriedigenden Auskunft begnügen und umkehren, ohne den "Berg der Berge" gesehen zu haben?
Zu verlockend liegt da im Süden, unmittelbar zu Füßen, der oberste Boden des Sarpo Laggo-Gletschers (Bild Nr. 76),
nur sanft abfallend und zweifelsfrei mit bester Sicht zum K2!
Kein Grenzposten ist hier oben in Sicht und höchst wahrscheinlich auch weit und breit über zig Kilometer nicht.
Also sei der illegale "kleine" Grenzübertritt gewagt, ca 500 m nach Süden und ca 100 m absteigend:

(79) Blick aus ca. 5620 m Höhe auf dem Sarpo-Laggo-Gletscher nach Osten
zu den Gipfeln des Chongtar Kangri (7315 m), zum Skyang Kangri (7545 m), zum K2 (8611 m), zum Thyor (6745 m),
zum Skil Brum 7410 m), zum Broad Peak Central (8011 m), zum Muztagh Tower (7276 m) und zum Gasherbrum IV (7932 m)
Der K2 zeigt hier seine bergsteigerisch schwierigste Seite, die Westwand.
Da man schon wieder etwas tiefer steht, ist der Gasherbrum I (8080 m) nicht mehr zu sehen.
Der Sarpo-Laggo-Gletscher erstreckt sich über rund 25 km Länge aus der Bildmitte nach links.
Bitte öffnen Sie die Seite zum nordöstlichen Karakorum, wenn Sie die Sichten auf die Berge rund um den Sarpo-Laggo-Gletscher genießen wollen.
Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn dieses Abschnitts

E. Nobande Sobande-Gletscher

Bitte verwenden Sie auch hier die Detailkarte Bild Nr. 30.

Wie bereits im Kapitel D erläutert wurde, ist der Nobande Sobande-Gletscher der obere Abschnitt des Gletschers, der sich - am Pass Skam La (5560 m) beginnend - in einem großen Rechtsboden um die Choktoi-Berggruppe windet. Im unteren Bereich ab der Einmündung des Drenmang-Gletschers heißt er Panmah-Gletscher. Der Zugang von Süden bis zur Einmündung des Chiring-Gletschers entspricht also dem Bereich der Beschreibung in Kapitel D von Bild Nr. 45 bis Bild Nr. 54. Leider steht mir für die Fortsetzung bis zum Skam La derzeit keine so wunderbare Bildauswahl wie in Kapitel D zur Verfügung.

Auf dem Weg vom Rastplatz Skinmang (Bild Nr. 54) weiter nach Norden hat man die Südflanke des Skamri (6771 m) und die Sechstausender in seinem langen Westgrat vor Augen. Üblicherweise bleiben die Trekker ab Skinmang auf dem Eis des Gletschers, weil man dort weniger Hindernisse mit Geröll zu überwinden hat. In 4300 m Höhe mündet von Osten der Drenmang-Gletscher. Dieser Gletscher erhält seinen Nachschub hauptsächlich aus den Lawinen der Südwand des Skamri. Im Osten stehen namenlose niedrige Sechstausender an der Grenze zu China:

(80) Blick von der Einmündung des Drenmang-Gletschers in ca. 4340 m Höhe nach Osten
zu unbenannten Gipfeln an der Grenze zu China

Man befindet sich hier also an der Stelle, wo der Gletscher seinen Namen
von Nobande Sobande auf Panmah ändert - zumindest lt. offiziellen Landkarten.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(81) Rückblick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 4400 m Höhe nach Südosten
zu den Gipfeln um die Chiring-Gletscher
Das folgende Foto zeigt die Vergrößerung der Berge in der rechten Bildhälfte.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(82) Rückblick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 4400 m Höhe nach Südosten
zu den Gipfeln am South-Chiring-Gletscher
Auf Bild Nr. 72 war der Nera Peak von der entgegengesetzten Richtung zu sehen.
Bild Nr. 55 hatte das Gletschertal unmittelbar von der Einmündung in den Chiring-Gletscher gezeigt.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(83) Blick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 4700 m Höhe nach Nord-Nordwesten
zu den Gipfeln zwischen dem Bobishgir (6416 m, links in Wolken) und dem Tilman-Pass
Hinter diesem Gebirgszug liegt das weitverzweigte Becken des Braldu-Gletschers.
Foto: www.karakorams.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(84) Blick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 4900 m Höhe
nach Ost-Nordosten zu den Gipfeln an der chinesischen Grenze
zwischen dem Braldu- und dem Skamri-Gletscher.

Der Skamri selbst befindet sich außerhalb des rechten Bildrandes.
Foto. unbekannt; Beschriftung. Günter Seyfferth

(85) Blick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 4900 m Höhe nach Westen
zum Baintha Brakk (7265 m) und zum nördlichen der Biacherahi-Towers (5885 m)

Die relativ niedrigen Gipfel südlich des Gletschers ermöglich den Blick über den Kamm hinweg auf die Gipfel am Choktoi-Gletscher (siehe auch Bild Nr. 88)

zur Fortsetzung dieses Abschnitts

(86) Blick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 4950 m Höhe nach West-Südwesten
zu den Gipfeln entlang des Südrandes des Gletschers
Diese unbenannten Berge sind mit Höhen um die 5500 m relativ niedrig.
Im Hintergrund ganz rechts ist der Pass Skam La (5560 m) zu sehen, der zum Sim Gang-Gletscher führt.
Links davon überragt der Sim Brakk (6365 m, vergl. Bild 34 und 39) die anderen Berge.
Die kühne Felsnadel rechts der Bildmitte ist der nördliche der Biacherahi-Towers (5885 m)
(siehe auch Bild Nr. 34 und 37)
Foto: Pasacal Culot, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(87) Blick von der Ski-Abfahrt am Hanispur (5870 m) nach Westen
zum Pass Skam La (5569 m) und zum Bobishgir (6416 m).
Hier liegt die gesamte obere Zone des Nobande Sobande-Gletschers zu Füßen.
Der Hanispur am nordöstlichen Rand der Choktoi-Gruppe ist ein idealer Aussichtspunkt.
Für dieses Foto waren Bergsteiger im Spätwinter auf einer Ski-Expedition unterwegs.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(88) Blick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 5200 m Höhe nach Süden
zum Latok III (6915 m), Latok I (7120 m), Latok II (7035 m)
und dem nördlichen Biacherahi-Tower (5885 m)
Foto:
www.poxod.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(89) Blick vom Nobande Sobande-Gletscher in ca. 5150 m Höhe nach Norden
zum Bobishgir (6414 m)
Foto: Olov Isaksson;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(90) Blick vom Pass Skam La (5560 m) nach Osten zum Skamri (6771 m)
Rechts der Bildmitte befindet sich der Hanispur, von dem aus Bild Nr. 87 aufgenommen wurde.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(91) Blick vom Pass Skam La (5560 m) nach Ost-Südost über die Gipfel der Choktoi-Gruppe
hinweg zum K2 (8611 m) und Broad Peak (8051 m)
Auf der Seite mit den Gipfelpanoramen vom K2 finden Sie den entgegengesetzten Blick.
Hier steht der Hanispur (5870 m), von dessen Hang Bild Nr. 87 aufgenommen wurde,
links der Bildmitte. Dieses Foto schließt also rechts an Bild Nr. 90 an.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

Zum Beginn dieses Abschnitts

 

nach oben

horizontal rule


Copyright © Guenter Seyfferth, 2006. Aktualisierter Stand vom 12.06.2018. Alle Rechte vorbehalten.

Impressum, Haftungsausschluss, Copyright, Datenschutz


Wenn Sie mit mir Kontakt per E-Mail aufnehmen wollen, können Sie dies hier tun: [E-Mail senden]. 
Bitte haben Sie Verständnis,  dass ich nur Mails beantworte, welche Name und Anschrift des Absenders enthalten.  Ihre Daten werden nicht weitergegeben.

Bitte beachten Sie, dass ich keinerlei Auskünfte erteile zu Reiseveranstaltern, Transportmöglichkeiten, Unterkünften, Ausrüstung, Verpflegung, Führern, Trägern etc.