Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Langtang Himal/Shisha Pangma

 

(Neu: Die Karte ist im Großformat mit einer Breite von 2560 Pixel hinterlegt.)

Zum kompletten tibetischen Teil des Langtang Himal gibt eine spezielle Seite mit Landkarte.

Quellen der Detail-Informationen:

- Alpenvereinskarte Langthang Himal West 1:50.000
- Alpenvereinskarte Langthang Himal Ost 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2885-11, Lantan Lirun 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2885-16, Dorje Pahad, 1:50.000

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben.

Anmerkung zu "weißen Flecken" auf chinesischem Staatsgebiet:

Zu der Region auf chinesisches Staatsgebiet am rechten Rand der Karte fehlen mir geeignete Karten für die Detailangaben. Wer mir hier in irgendeiner Weise behilflich sein kann und will, möge sich hier mit mir in Verbindung setzen.

  Öffnen Sie die Bilder im Großformat!

 

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:

- Gesamtübersicht über den Himalaya
- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m" 
- Gipfelliste "Gipfel in Nepal" 
- Gipfelliste "Gipfel in China" 
- Region "Tibetischer Langtang Himal"
- Achttausender - Shisha Pangma
- Shisha Pangma - Gipfelpanorama 
- Shisha Pangma - Geschichte und Literatur
- Aussichtspunkte - Tsergo Ri
- Aussichtspunkte - Yala Peak
- Aussichtspunkte - Tong La
- Aussichtspunkte - Himalaya-Flug
- Passübergänge - Gosainkund/Laurebina La 
- Passübergänge - Ganja La
- Bildergalerien zum Langtang Himal in Nepal
- Bildergalerien zum Shisha Pangma  

Öffnen Sie zur vollständigen Information auf jeden Fall auch die 
Seite mit den Panorama-Bildern vom Gipfel des Shisha Pangma
.

Beschreibung der Topografie der Region und Hinweise zu Besteigungen:

Langtang Himal und die Bergkette des Shisha Pangma sind eine zusammenhängende Gebirgsregion des Himalaya. Die östliche Bergkette entlang der Grenze sowie die Berge um den Shisha Pangma werden auch als Jugal Himal bezeichnet. Ich verwende hier nur den Begriff "Langtang Himal" für das gesamte Gebirge.

Im Westen trennt das Tal des Trishuli Ganga den Langtang Himal vom Ganesh Himal. Die Quellflüsse des Trishuli Ganga entspringen auf chinesischem Staatsgebiet. Der Langtang Khola, der den gesamten nepalesischen Teil des Langtang Himal entwässert, mündet knapp südlich der Grenze von Osten her in den Hauptfluss. Im Osten ist der Langtang Himal durch den Bhote Koshi begrenzt, der in Tibet entspringt. An diesem Fluss entlang führt die einzige Straße zwischen Nepal und Tibet, der sog. Friendship Highway. Im Osten dieser Straße beginnt der Rolwaling Himal bzw. auf tibetischem Gebiet das Gebirge des Labuche Kang. Von Süden steigen bewaldete Berge zur Südkette des Langtang Himal auf, im Norden beginnt unmittelbar am Fuß der Berge die tibetische Hochebene auf Höhen um die 5000 m.

Der nepalesische Teil des Langtang Himal umfasst das Einzugsgebiet des Langtang Khola, der dem Langtang-Gletscher entspringt, sowie die Vorberge im Süden. Der Langtang-Gletscher hat sein Nährgebiet am Grenzkamm zu Tibet westlich des Shisha Pangma. Von dort verläuft das Langtang-Tal zunächst nach Süden und schwenkt dann bei Langshisa Kharka nach Westen. Die Berge des nepalesischen Langtang Himal begrenzen dieses Tal, d.h. die beidseitigen Bergketten haben ebenfalls zunächst eine nord-südliche Richtung und dann die Richtung von Ost nach West. Der östliche Grenzkamm gabelt sich an dessen höchstem Gipfel, dem Loenpo Gang, nach Westen und nach Südosten. Die Bergkette mit dem Shisha Pangma nimmt einen Verlauf von Nordwesten nach Südosten und berührt das Einzugsgebiet des Langtang Khola am Langtang Ri und Risum. Der Shisha Pangma liegt aber vollständig auf chinesischem Staatsgebiet. An seiner Südwestflanke beginnt der Nyanang-Gletscher, der sich nördlich des Loenpo Gang nach Osten wendet. Zwischen Langtang-Gletscher und Nyanang-Gletscher verläuft die Grenze. Im Nordwesten auf chinesischem Staatsgebiet, südlich der Wasserscheide, liegen die unbekannten Täler der Quellflüsse des Trishuli Ganga.

Im Südwesten des Langtang Himal, am Beginn der südlichen Bergkette, liegt das interessante Gebiet der Bergseen von Gosainkund auf 4380 m Höhe. Von diesen Seen aus führt ein Weg über den Laurebina La (4609 m) nach Osten in die Vorberge der Südkette. Bis Dhunche auf 1950 m Höhe führt eine Straße. Vom Aufstieg nach Gosainkund eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die Gebirgsketten des Himalaya im Westen (siehe die zwei folgenden Bilder).

(1) Blick von oberhalb Gosainkund nach West-Nordwest
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Die Bergkette links ist der Annapurna Himal mit der Annapurna II (7937 m) als "rechtem" Eckpfeiler. Die Bergkette in der Mitte ist der Manaslu Himal mit den Gipfeln Baudha (6672 m), Himalchuli (7893 m), Peak 29 (Ngadi Chuli, 7871 m) und Manaslu (8163 m).
In Bildmitte sieht man die Lodges von Gosainkund.
Foto: Moshe

(2) Blick aus der Nähe des Laurebina La nach West-Nordwest 
zum Manaslu Himal und Ganesh Himal
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: Himalchuli (7893 m), Peak 29 (Ngadi Chuli, 7871 m) und Manaslu (8163 m) und dann
Ganesh IV (7104 m), Ganesh II (7118 m, niedriger, weil weiter entfernt), Ganesh III (7043 m), Ganesh V (6770 m) und Ganesh I (7422 m)

Überquert man den Laurebina La nach Osten, so öffnet sich bei dem Sattel Tharepati der Blick nach Nordosten auf einige Gipfel des südöstlichen Langtang Himal mit dem Dorje Lhakpa:

(3) Blick von Tharepati nach Nordosten zum Dorje Lhakpa
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: Gangchenpo (6387 m), Gur Karpo Ri (6889 m), Loenpo Gang (6979 m)
und Dorje Lhakpa (6966 m)
Foto: Mike Mellinger, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Von den Aussichtsgipfeln Tsergo Ri (4984 m) oder dem benachbarten Yala Peak (5520 m; siehe unten) sieht man diese Gipfel in südöstlicher Richtung .

 

Das Tal des Langtang Khola mündet bei Syabru Bensi auf nur 1400 m Höhe in den Trishuli Khola. Von dort aus flussaufwärts ist das Tal zunächst sehr eng mit subtropischem Bewuchs. Erst auf etwa 3000 m Höhe weitet es sich; dort liegt auch etwa die Baumgrenze. An Lama Lodge (2470 m) öffnet sich der Blick nach Nordosten auf den Langtang Lirung (7234 m, Erstbesteigung 1978).

(4) Blick von der Chumna Lodge (2760 m) auf den Langtang Lirung (7234 m, rechts). 
Links der Gengo Lirung (Langtang II, 6581 m), in der Mitte der Mera (6958 m).
Foto: Guillaume Deflaux, google.com

Jenseits des Ortes Langtang (3500 m) beginnt der nur noch flach ansteigende östliche Teil des Tales. Es kommt der Trekking-Gipfel Tsergo Ri (4984 m) auf der Nordseite des Tales in Sicht sowie der Gangchempo (6387 m) auf der Südseite des Tales mit seiner auffallenden konkaven Gipfelwand 
(siehe folgendes Bild).

(5) Blick aus etwa 3770 m Höhe auf den Trekking-Gipfel Tsergo Ri (4984 m, links) und den Gangchempo (6387 m)
Foto: Guillaume Deflaux, google.com

"Zentrum" der bergsteigerischen Unternehmungen ist der Ort Kyanjin mit zahlreichen Lodges. Bei Kyanjin endet der Ledrup Lirung-Gletscher aus einem nördlichen kurzen Seitental. Über dem Gletscher thronen die Gipfel des Langtang Lirung (7234 m) und des Kimshung (6760 m). Im Süden stehen der Naya Kangri (5846 m) und der Ponggen Dopku (5930 m) über dem Tal. 

(6) Blick vom Aufstieg am Naya Kangri (5846 m) nach Norden zum Langtang Lirung (7234 m)
und Kimshung (6760 m)
In der Bildecke rechts unten liegt Kyanjin.
Foto: Michal

Direkt östlich des Naya Kangri liegt der Passübergang Ganja La (5122 m), über den das Tal des Langtang Khola von Süden her  erreicht werden kann. Der Ganja La ist ein guter Aussichtspunkt auf die Gipfel des Langtang Himal (siehe folgende Bilder).

(7) Blick vom Ganja La (5122 m) nach Nordosten zum Shisha Pangma
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: Yansa Tsenji (6567 m), Shalbachum (6707 m), Kyungka Ri (6601 m), Shisha Pangma (8027 m), Nyanang Ri (7119 m), Pemthang Karpo Ri (6830 m), Langshisa Ri (6413 m)
Links der Bildmitte ist der Tsergo Ri (4984 m) gut zu erkennen; rechts darüber der Yala Peak.
Foto: Michal

Südöstlich des Punktes, wo die Südkette auf den nach Norden verlaufenden Grenzkamm stößt, steht eine Ansammlung von Gipfeln knapp unter der 7000-Meter-Marke: Dorje Lhakpa (6966 m, Erstbesteigung 1981), Loenpoa Gang (6979 m, Erstbesteigung 1962), Gur Karpo Ri (6889 m) und Pemthang Karpo Ri (6830 m, Erstbesteigung 1955). Der südöstliche "Eckpfeiler" der Grenzkette ist der Phurbi Chiachu (6637 m, Erstbesteigung 1982).

(8) Blick vom Naya Kangri nach Osten
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: Nyanang Ri (7119 m), Pemthang Karpo Ri (6830 m), Langshisa Ri (6413 m), 
Gur Karpo Ri (6889 m), Loenpo Gang (6979 m), Dorje Lakpa (6966 m), 
Gangchempo (6387 m), Ponggen Dopku (5930 m)
Ganz rechts erkennt man die Gipfel des Rolwaling Himal.
Links das Tal des Langtang Khola bis zum Richtungswechsel nach Norden.
Foto:
Michal

Im Zentrum des südlichen Langtang stehen die Aussichtsgipfel Tsergo Ri (4985 m) und Yala Peak (5520 m). Man kann beide Gipfelbesteigungen miteinander verbinden, da der Weiterweg von Tsergo Ri zum Yala Paek fast ohne Höhenverlust möglich ist. Im Falle der Besteigung des Yala Peak wird in der Nähe des Gipfels des Tsergo Ri kampiert. Die folgende Bilderserie ist vom Gipfel des Yala Peak aufgenommen.

(9) Blick vom Yala Peak (5520 m) nach Westen bis Nordwesten
Von links: Langtang Lirung (7234 m), Kimshung (6781 m, knapp über dem Südgrat des Yansa Tsebji), Yansa Tsenji (6567 m).
Der Tsergo Ri liegt links außerhalb des Bildes.
Foto: Derek Boniecki, Calgary;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(11) Blick vom Yala Peak (5520 m) nach Nordosten
Von links: Kyungka Ri (6601 m) und Shisha Pangma (8027 m, knapp über den unbenannten Gipfeln im Vordergrund, ganz rechts). Im Tal der Shalbachum-Gletscher.
Foto: Derek Boniecki, Calgary;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Blick vom Yala Peak (5520 m) nach Osten
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: P 5989, Pemthang Karpo Ri (6830 m), Langshisa Ri (6413 m), Dorje Lhakpa (6966 m)
Foto: Luis Garcia Arangüena

Zu Füßen des Yala Peak ändert das von Norden kommende Tal des Langtang Khola seine Richtung nach Südwesten und dann nach Westen. Auf dem folgenden Bild liegt in der Mitte, aber unterhalb des Bildrandes die Alm Langshisa Kharka, die auf einem leichten Talweg von Kyanjin aus erreicht werden kann. Das dort einmündende Langshisa-Tal verläuft in Richtung des Betrachters. Jenseits der hier sichtbaren Bergruppe des südöstlichen Langtang verläuft der Friendship Highway von Kathmandu nach Lhasa. Beim Ort Nyalam zweigt das Nyanang-Tal zur Südwestwand des Shisha Pangma ab. Weiter unten finden Sie zwei Bilder aus diesem Tal, das auf tibetischem Gebiet liegt.

(13) Blick vom Yala Peak (5520 m) nach Ost-Südost
Von links: Langshisa Ri (6413 m), Dorje Lhakpa (6966 m), P 6583, Urgyenmang (6151 m)
Foto: Derek Boniecki, Calgary;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(14) Blick vom Yala Peak (5520 m) nach Süd-Südost
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: Urgyenmang (6151 m), Gangchempo (6387 m)
Foto: Derek Boniecki, Calgary;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(15) Blick vom Yala Peak (5520 m) nach Südwesten
(im Großformat sind die Beschriftungen lesbar.)
Von links: Unbenannte Gipfel östlich des Ganja La, Ganja La (5122 m, links der Bildmitte)
und Naya Kangri (5846 m, rechts der Bildmitte)
Foto: Derek Boniecki, Calgary;
Beschriftung: Günter Seyfferth

 

Im Osten, jenseits der Grenze liegt das Tal des Nyanang-Gletschers. Dieses Tal wird vom Ort Nyalam am Friendship Higway erreicht. Es führt an die Südwestwand des Shisha Pangma (8027), die erstmals im Jahr 1982 durchstiegen wurde. Der Gipfel des Shisha Pangma wurde erstmals im Jahr 1964 von einer chinesischen Expedition über die Nordflanke erreicht. Es war die letzte Erstbesteigung eines Achttausenders. Im Westen wird das Nyanang-Tal von der Grenz-Bergkette vom Phurbi Chiachu bis zum Risum begrenzt. Im Norden des Tales stehen Nyanang Ri (7119 m, Erstbesteigung 1989), Pungpa Ri (7486 m, Erstbesteigung 1982), Shisha Pangma (8027 m, Erstbesteigung 1964) und Risum (7050 m).

(16) Im Tal des Nyanang-Gletschers südlich des Nyanang Ri
Von links: Shisha Pangma (8027 m), Pungpa Ri (7486 m), Nyanang Ri (7119 m)
Von hier aus führt die Route weiter an den Fuß der Südwestwand des Shisha Pangma.
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com



(17) Blick vom Standort südlich des Nyanang Ri nach Süden
Von links: Loenpo Gang East ("Eiger", 6733 m), Loenpo Gang (6979 m), Gur Karpo Ri (6889 m)
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com

Hinsichtlich der Namen der Gipfel, die auf dem vorstehenden Bild zu sehen sind, besteht einige Verwirrung. Manche bezeichnen den Gipfel links, der dem Eiger in der Schweiz ähnelt, als Bhairav Takura. Dies ist lt. Finmap-Karte "Dorle Pahad (Sheet No. 2885-16)" nicht korrekt. Lt. dieser Karte ist der Bhairav Takura die 6799 m hohe Schulter im Ostgrat des Loenpo Gang, also links des Loenpo Gang. Der "Eiger" ist in derselben Karte als Loenpo Gang West bezeichnet, was eindeutig ein Schreibfehler ist, der Berg steht ja östlich des Loenpo Gang; der "Eiger" ist der Loenpo Gang East. Der Loenpo Gang ist der höchste Gipfel des südöstlichen Langtang. Er erscheint auf dem vorstehenden Bild nur deshalb niedriger als der Gur Karpo Ri (rechts), weil er weiter entfernt steht und der Blick relativ steil noch oben geht.

Von der nördlichen Moräne des Nyanang-Gletschers in ca. 4350 m Höhe zweigt nach Norden ein leichter Zugang zum See Kung Tso im Osten des Shisha Pangma ab. Von diesem See besteht eine phantastische Sicht auf die Ostflanke des Shisha Pangma-Massivs:

(18) Blick vom Kung Tso (5230 m) im Osten zum Shisha Pangma
Von links: Nyanang Ri (7119 m), Pungpa Ri (7486 m), Shisha Pangma (8027 m)
und Phola Gangchen (7703 m)
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com

Die Ostwand des Shisha Pangma ist noch nicht durchsteigen (Stand 2013). Geht man vom Kung Tso weiter in nordöstlicher Richtung, stößt man auf den Friendship Highway.

 

Der Friendship Higway steigt von Nyalam nach Norden auf Höhen über 5000 m an. Am Tong La (5130 m) geht der Blick hinüber nach Südwesten zur Nordostflanke des Shisha Pangma. Hier sieht man die Bergkette nördlich des Nyanang-Tales von der entgegengesetzten Seite (siehe folgendes Bild).

(19) Blick vom Tong La (5130 m) zur Nordostflanke des Shisha Pangma
Von links: Pungpa Ri (7486 m), Phola Gangchen (7703 m), Shisha Pangma (8027 m), Yebokangal Ri (7365 m)
Foto: Luis Stitzinger & Alix von Melle;
Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Phola Gangchen (7703 m) wurde erstmals 1981 bestiegen, der Yebokangal Ri (7365 m) erstmals 1987. Die Höhenunterschiede von der tibetischen Hochebene zu den Gipfeln ist vergleichsweise gering. Das Basislager an der Nordflanke des Shisha Pangma auf 5000 m Höhe wird per Jeep erreicht. Von dort aus sind auch einige der weiteren Gipfel nordwestlich des Shisha Pangma zu sehen: Risum (7050 m), Porong Ri (7292 m, Erstbesteigung 1982), Langtang Ri (7205 m, Erstbesteigung 1981), Phurephu Ri (6846 m, Erstbesteigung 1982), Gangphu Ri (6769 m). 

(20) Blick von der Anfahrt zum Shisha Pangma-Basislager nach Süden zum Shisha Pangma
Von links: Phola Gangchen (7703 m), Shisha Pangma (8027 m), Yebokangal Ri (7365 m, unmittelbar vor dem Shisha Pangma), Porong Ri (7292 m)
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com

(21) Blick vom Shisha Pangma Basislager (5000 m) zum Phola Gangchen (7703 m, links) 
und Shisha Pangma (8027 m). 
Vor der Nordwand des Shisha Pangma ist der niedrigere Yebokangal Ri (7365 m) zu erkennen. 
Die Besteigungsroute des Shisha Pangma führt ins Tal nach rechts und dann von rechts nach links zwischen Yebokangal und Nordwand auf den deutlich sichtbaren Sattel links des Yebokangal. Von dort geht es entlang des Grates zum felsigen Nebengipfel (8008 m) und nach links über den Schneegrat zum Hauptgipfel (8027 m).
Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de

(22) Blick vom Hauptgipfel des Shisha Pangma (8027 m) nach Nordwesten zum 
Nebengipfel (8008 m). 
Im Hintergrund die Bergkette bis zum Gang Beng Chen.
Rechts die tibetische Hochebene mit dem See Peiku Tso in der Ferne
Eine Routenvariante von rechts unten (die Spur ist vor dem scharfen Schneegrat zu erkennen)
vermeidet den Nebengipfel und den folgenden heiklen Grat.
Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de

Die Straße nördlich des Shisha Pangma führt weiter nach Westen entlang der Bergkette zum See Peiku Tso und weiter zum Kailash. Am Peiku Tso ist der Shisha Pangma letztmals zu sehen.

(23) Blick vom Peiku Tso nach Südosten zum Phola Gangchen und Shisha Pangma
Foto: Joachim Gründler
 

Der letzte Siebentausender in der vom Shisha Pangma nach West-Nordwest verlaufenden Bergkette ist der  Gang Beng Chen (7281 m, Erstbesteigung 1935, außerhalb der Karte). Er liegt direkt südlich des Sees Peiku Tso. Alle diese Gipfel entlang der tibetischem Hochebene stehen vollständig auf chinesischem Hoheitsgebiet.

(24) Gang Beng Chen (7281 m) vom Peiku Tso (4330 m)
Foto: www.mountainsoftravelphotos.com

Der tibetische Teil des Langtang Himal ist vollständig auf einer speziellen Seite mit Landkarte beschrieben.

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