Ganja La

Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Ganja La (5122 m), Langtang Himal

28°09'49" N, 85°33'45" E

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

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 Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Fotografen, die ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben.

Der Ganja La eröffnet den direkten Zugang aus dem südlichen Vorland des Himalaya in das Langtang-Tal. Unter Einbeziehung dieses Übergangs kann aus dem Trekking im Langtang Himal eine abwechslungsreiche Unternehmung gemacht werden. Andernfalls besteht für den Trekker nur die Möglichkeit, das Langtang-Tal in seiner ganzen Länge sowohl für den Hin- als auch für den Rückweg zu wählen, was letzlich keine allzu einfallsreiche Tour darstellt. Wer sich mit dieser einfachen Tour begnügt, bekommt auch nicht den Shisha Pangma zu Gesicht - auch nicht vom Aussichtsgipfel Tsergo Ri. Hingegen bietet der Ganja La die Aussicht auf diesen Achttausender, der zur Gänze auf tibetischem Gebiet liegt. Der Ganja La kann auch als Bestandteil einer Rundtour Bothe Kosi - Laurebina La - Ganja La - Langtang Khola - Bothe Kosi eingeplant werden.

 

Ausschnitt aus der Alpenvereinskarte Langthang Himal Ost 1: 50.000, Bestellung hier.
Die Karte ist im Buchhandel erhältlich. Die Wiedergabe des Kartenausschnitts erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch den DAV.

Die Landkarte und Beschreibung des gesamten Langtang Himal finden Sie hier.


Südseite des Ganja La Nordseite des Ganja La

(1) Blick von Süden aus ca. 4950 m Höhe zum Pass
Die Route führt rechts der Gletscherzunge durch die Geröllhänge bis an den Fuß der Rampe,
die nach rechts oben zum Pass leitet.
Foto: Reet Teppo, google.com

(2) Blick von Nordosten aus ca. 5000 m Höhe zum Pass
Der Aufstieg führt durch die deutlich zu erkennende Rinne und aus dieser links heraus
und um den Fuß des Felskopfes herum zum Pass. Der Grat rechts des Felskopfes kommt zwar auch als Übergang in Frage, führt aber auf der Südseite in eine höher gelegene Rampe, 
wie das nebenstehende Foto belegt.
Foto: Reet Teppo, google.com
Talorte: Tharkegyang, 2560 m, Keldang (Almhütten), 4250 m
Höhenunterschied: von Keldang: 872 m
Merkmale: zunächst Wald, dann Almmatten, Moränengelände und zuletzt leichte Blockkletterei
Talorte: Kyanjin, 3900 m
Höhenunterschied: 1222 m
Merkmale: zunächst Almmatten, dann Schrofen, Moränengelände und zuletzt leichte Blockkletterei

 (Klicken Sie auf die vorstehenden Bilder, wenn Sie sie in doppelter Größe sehen wollen.)

Die Berge des Langtang Himal stehen von allen Gipfel des Himalaya am nächsten zu Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. 
Der Fremde, der per Flugzeug nach Nepal kommt, bekommt also vom Boden aus als erstes diese Gipfel des Himalaya zu Gesicht.
Beim Anmarsch aus der Umgebung von Kathmandu ist der Höhenunterschied von rund 4000 m zu beachten, d.h. nicht die Entfernung bestimmt über die Dauer des Trekkings, 
sondern die Erfordernisse der Höhenakklimatisation. So ergibt sich bis zum Pass ein Trek von ca. 7 Tagen Dauer, der durch mehrere Vegetationszonen der Vorberge des Himalaya 
und schließlich auf den letzten 700 Höhenmetern durch die Moränenlandschaft des ehemaligen Yangri-Gletschers führt. 
Von Süden her führt der Weg nicht durch ein Tal, sondern entlang des bewaldeten Höhenrückens des Yangri Danda und des Dhukpu Danda. 
Auf der Nordseite vom Talort Kyanjin führt der Bergpfad zunächst über Almmatten und dann durch steiler werdendes felsiges Gelände und schließlich ebenfalls durch Geröll eines ehemaligen Gletschers. 
Auf beiden Seiten des Passes steht am Schluss leichte Blockkletterei an, die nur bei Neuschnee im Abstieg eine Seilsicherung erforderlich macht. 
Insgesamt bereitet der Pass dem erfahrenen Bergwanderer keine ernsthaften Probleme.
Von einem Lager auf der Nordseite des Passes kommt für Geübte mit Bergausrüstung eine Besteigung des benachbarten Naya Kangri (5846 m) in Frage.

 

(3) Blick vom Ganja La nach Süden

Foto: Reet Teppo, google.com

 

(4) Blick vom Ganja La nach Nordosten mit dem Shisha Pangma (8027 m)
(Bitte öffnen Sie das Bild im Großformat; dort ist die Schrift besser lesbar.)

Zu Füßen des Betrachters verläuft des Langtang-Tal von Ost nach West. Darüber steht der häufig besuchte Trekking-Gipfel Tsergo Ri.
Am Horizont in Bildmitte steht der Shisha Pangma, in dessen Südwestwand wir hier blicken.
Die Geschichte der Besteigungen dieses Achttausenders finden Sie hier.
Auf der Seite mit den Gipfelpanoramen vom Shisha Pangma finden Sie die entgegengesetzte Sicht.
Der Tsergo Ri ist aus einem riesigen Bergsturz entstanden, der vor ca. 40.000 Jahren stattfand. Näheres dazu finden Sie hier.
Es ist ein Berg mit schöner Aussicht; leider aber ist er zu niedrig, als dass man von seinem Gipfel den Shisha Pangma im Nordosten zu Gesicht bekäme.
Die Grenze zwischen Nepal und China verläuft über die Gipfel Risum, Pemthang Ri und Pemthang Karpo Ri.
Der höchste Gipfel des Langtang Himal auf nepalesischen Gebiet, der Langtang Lirung (7234 m, links außerhalb des Bildes), ist vom Ganja La aus nicht zu sehen.
Erst beim Abstieg nach Norden kommt zunächst der Kimshung ins Blickfeld und dann der Langtang Lirung (siehe folgende Bilder)

Foto: Michal; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(5) Blick vom Abstieg auf der Nordseite des Ganja La zum Kimshung (6760 m), P 6212 und zum Yansa Tsenji (6567 m)

Im Talgrund liegen die (hier nicht sichtbaren) Lodges von Kyanjin. Sogar einen Landeplatz für Flugzeuge gibt es dort.

Foto: Volk Tambovsky, www.flickr.com

 

(6) Blick vom Abstieg auf der Nordseite des Ganja La zum Langtang Lirung

Foto: marad2009; Beschriftung: Günter Seyfferth

 Viele weitere Bilder finden Sie hier. (more photos)

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