Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

Home  nach oben

Larkya La (5100* m), Manaslu Himal
(* nicht exakt vermessen)

28°39'49" N, 84°31'37" E

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

Sie kommen zu den Bildergalerien der Fotografen, indem Sie auf deren Namen unterhalb des Bildes klicken.
 Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Fotografen, die ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben.

Der Larkya La liegt genau nördlich des Manaslu und ist der höchste Punkt auf der Trekking-Tour der Umrundung des Manaslu. Die Höhe des Passes ist nicht exakt vermessen; 5100 m werden in Google Earth abgelesen, was relativ genau sein dürfte. Es wird dringend empfohlen, die Manaslu-Umrundung von Ost nach West vorzunehmen. Der Grund ist, dass entgegengesetzt im Aufstieg an der Westrampe des Passes vom letzten Lagerplatz Bimthang in 3710 m Höhe rund 1400 Höhenmeter zu überwinden wären, was ohne vorher praktizierte Höhenanpassung nicht möglich ist. Würde man es versuchen, müssten im Aufstieg vermutlich 3 Nächte in Zwischenlagern verbracht werden, wobei aber im Geröll der Westrampe keine geeigneten Lagerplätze zu finden sind. In der Umgebung von Bimthang selbst gibt es keine Möglichkeiten für Akklimatisationstouren. Beim Zugang von Osten liegt der letzte bewohnte Ort Samdo zwar auch nur auf 3800 m Höhe, so dass vor der Passüberschreitung auch dort noch  weitere Touren zur Höhenanpassung erforderlich sind, aber in der Umgebung von Sama und Samdo gibt es dafür ausreichend Gelegenheit mit guten Aussichtspunkten. Wer auf solche Touren im Gefühl der eigenen Stärke verzichtet hat, wird es im Aufstieg zum Pass bitter bereuen, denn die Höhenkrankheit zwingt entweder zum Abbruch des Unternehmens oder zumindest zur Unterbrechung für zwei bis drei Tage am Lagerplatz Dharamsala (Samdo Phedi). Viele Trekker müssen umkehren, weil sie die relativ niedrige Lage des Tales im Vergleich zur Passhöhe entweder gar nicht beachtet oder zumindest den Einfluss unterschätzt haben. Insgesamt ist die Manaslu-Runde eine anstrengende Trekking-Tour. In Dharapani im Tal des Marsyangdi Khola trifft man auf die Route des Annapurna-Circuit, d.h. man kann beide Umrundungen miteinander verbinden.

Ausschnitt aus der eigenen Landkarte vom Manaslu Himal

Die vollständige Landkarte und die Beschreibung des Manaslu Himal mit Bildern finden Sie hier.

Die Überschreitung des Larkya La bereitet dem geübten Wanderer keine besonderen Probleme, 
sofern für eine gute Höhenakklimatisation gesorgt wurde (siehe oben) und nicht Neuschneefälle dazwischen kommen (Markierungsstangen beachten)
Allerdings kann der steile Westhang des Passes im November vereist sein. Östlich des Passes bewegt man sich streckenweise auf dem mit Geröll durchsetzten Alteis des Larkya-Gletschers.
Am Lagerplatz Dharamsala (Larkya Phedi) muss sehr früh aufgebrochen werden, denn ca. 12 Stunden werden bis Bimthang benötigt.
Zudem kann es sein, dass bereits am späten Morgen ein scharfer Westwind den Aufenthalt in der Nähe der Passhöhe sehr ungemütlich macht.
Achtung: es sind Landkarten im Umlauf, die grob falsch sind. Da ist sogar obige Karte noch besser fürs Trekking geeignet.

 Entlang der Route beidseits der Passhöhe öffnen sich immer wieder neue und spektakuläre Sichten auf die Gipfel der unmittelbaren Umgebung.
Einige dieser Sichten zeigen die folgenden 10 Bilder (Klicken Sie auf die Bilder, wenn Sie sie in doppelter Größe sehen wollen.)

 

Ostseite des Larkya La Westseite des Larkya La (sortiert gemäß Abstieg)

(1) Blick nach Süden aus 4350 m Höhe zum Manaslu und Manaslu Nord
Auf dem Weg von Samdo zum Lagerplatz Dharamsala öffnet sich auf der Südseite nach und nach der 
Blick in das kurze Tal des Syanche-Gletschers. Westlich von Samdo sieht man zunächst nur den
 Larkya Peak (6416 m). Dann kommt der Nordgipfel des Manaslu in Sicht und ganz zuletzt der Manaslu.
Durch die hier sichtbare Flanke des Berges führt die sog. Normalroute. 
Am Naike Col (unterhalb der Bildmitte) wird Lager 1 errichtet.
Die Geschichte der Besteigungen des Manaslu finden Sie in ausführlicher Form hier.

(6) Typische Verhältnisse beim Abstieg vom Pass nach Westen
Vom Pass aus verläuft die Route zunächst fasst ohne Höhenverlust nach Westen, wo dann die Siebentausender des Peri Himal und dann sogar die Annapurna II in Sicht kommen (siehe Bilder weiter unten). Dann geht es steil nach unten über die Geröllmassen eines ehemaligen Gletschers, von wo aus dann rechts auch der Panbari (6905 m) zu sehen ist (siehe folgendes Bild 7).
Foto: Marie Louise Theu, www.picasaweb.google.com

(2) Blick nach Westen aus 4380 m Höhe in Richtung Pass mit Larkya-Gletscher
Kurz darauf kommt der Larkya-Gletscher in Sicht und rechts davon der Lagerplatz Dharamsala 
(Larkya Phedi)
Foto: mtncanyon; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Blick vom Abstieg in ca. 4550 m Höhe nach Nordwesten 
zum Panbari (6905 m, links) und Peak 6540
Nähert man sich dem Salpudanda-Gletscher wird das Gehen auf den Seitenmoränen einfacher.
Rechts begrenzt der Panbari mit seinen Trabanten das weite Gletscherbecken,
in dem drei Gletscher zusammenfließen.
Foto: mtncanyon; Beschriftung: Günter Seyfferth

(3) Blick nach Süden aus 4850 m Höhe zum Larkya Peak, 6416 m
Zwischen Larkya La und Manaslu befindet sich eine Berggruppe namens Larkya Himal, deren höchster Gipfel 6416 m hoch ist, der aber in den Landkarten keinen Namen hat. Ein benachbarter Berg 
mit 6249 m Höhe (rechts außerhalb des Bildes) ist in den Landkarten als Larkya Peak bezeichnet. 
Dies ist so unlogisch, dass man es nur mit einem Irrtum beim Zeichnen der Karten erklären kann. 
Nur der höchste Gipfel (im Bild) kann der Larkya Peak sein. 
In meiner obigen Landkarte habe ich den P 6249 als Larkya North bezeichnet.
Foto: mtncanyon; Beschriftung: Günter Seyfferth

(8) Blick von der Gletschermoräne bei Bimthang nach Südosten 
zum Manaslu, Thulagi und Phungi
Östlich des auslaufenden Thoche-Gletschers (hier ein Gletschersee) liegen die Lodges von Bimthang.
Hier kommt auch wieder der Manaslu in Sicht, jetzt mit seiner Nordwestflanke.
Der Hauptgipfel ist allerdings oberhalb des geneigten Gletscherplateaus kaum auszumachen.
Die Nordwestwand wurde erstmals im Jahr 1971 durchstiegen.
Die Geschichte der Besteigungen des Manaslu finden Sie in ausführlicher Form hier.
Foto: Niklas Ernst, www.summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(4) Auf dem Larkya-Gletscher in der Nähe des Passes
Etwa 3 km vor dem Pass betritt man den Larkya-Gletscher, der aber zunächst noch unter Geröllmassen verborgen ist. Links voraus sieht man den schönen Passgipfel mit der Höhe 5836 m
Foto: Ben Tubby, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Blick südlich vom Bimthang nach Norden zum Nemjung (7140 m) und Panbari (6905 m)
Der Wanderer hat Bimthang (hinter der Moräne rechts der Bildmitte) verlassen 
und blickt nochmals zurück über den Thoche-Gletscher nach Norden, 
wo der Nemjung, der höchste Gipfel des Peri Himal, und der mächtige Panbari zu sehen sind.
Foto: Frederic Knoerr;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(5) Blick vom Pass nach Norden zum östlichen Ausläufer des Panbari
Nördlich des Larkya La verläuft der Gebirgszug, der im Westen am Panbari (6905 m) beginnt und den Larkya-Gletscher vom Fukan-Gletscher trennt. Hinter dem hier sichtbaren P 6507 verbirgt sich 
der mit 6621 m Höhe zweithöchste Gipfel dieser Bergkette, für die man in den Landkarten auch die Bezeichnung Cho Himal findet.
Foto: Wojciech; Beschriftung: Günter Seyfferth

(10) Blick südlich von Bimthang nach Ost-Südost zum Manaslu
Etwa von selben Standort besteht eine wunderbare Sicht auf die Nordwestflanke des Manaslu.
Der Nordgipfel des Manaslu ist hier im Vergleich zu Bild 1 von der anderen Seite zu sehen.
Foto: Wojciech; Beschriftung: Günter Seyfferth
Talorte: Samdo (3800 m) und Lagerplatz Dharamsala (Larkya Phedi, 4480 m)
Höhenunterschied: ca. 620 m
Merkmale: zunächst Almmatten, dann Bergpfad durch Geröllhänge alter Moränen,
oberhalb Dharamsala Bergpfad im Ablasionstal des Larkya-Gletschers,
dann Gletscher, teilweise bedeckt mit Geröll
Talort: Lodges von Bimthang (3710 m)
Höhenunterschied: ca. 1390 m
Merkmale (im Abstieg): Moräne eines ehemaligen Gletschers, zunächst fast eben, dann immer steiler werdend, anschließend Bergpfad auf dem Kamm der Moräne des Salpudanda-Gletschers, 
dann im östlichen Ablasionstal des Thoche-Glestchers bis Bimthang

(Klicken Sie auf die vorstehenden Bilder, wenn Sie sie in doppelter Größe sehen wollen.)


Vom Pass selbst gibt es nur eine begrenzte Fernsicht nach Osten. Die Fernsicht nach Westen auf die Annapurna II und die Siebentausender des Peri Himal öffnet sich erst mit dem Abstieg nach Westen.

 

(11) Blick vom Larkya La nach Osten mit dem Massiv des Pang Phuchi (6620 m)

Der Blick geht zurück zum Tal im Osten, in dem Samdo, der höchstgelegene Ort des Budhi Gandaki-Tales, liegt. Allerdings versperrt die Moräne im Vordergrund den Blick bis zum Talgrund.
Samdo liegt 11 km entfernt in 3800 m Höhe. Die Trekker sind von Sama nach Samdo heraufgekommen durch das Tal, das vor dem mächtigen Massiv des Pang Phuchi liegt.
Sowohl östlich als auch nördlich von Samdo gibt es gute Aussichtspunkte, deren Besteigung gleichzeitig der notwendigen weiteren Akklimatisation dient.
Sogar ein Vorstoß weiter nach Norden auf einen Pass an der tibetischen Grenze sollte in Erwägung gezogen werden.
Vom Weg zum Lajing Bhanyang (siehe Karte) gibt es hervorragende Sichten auf Manaslu und Panbari.
Auf den Geröllhügeln des Larkya-Gletscher im Vordergrund nimmt man kaum wahr, ob sich Eis darunter befindet oder nicht.

Foto: Mathieu; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die vollständige Landkarte und die Beschreibung des Manaslu Himal mit Bildern finden Sie hier.

 

(12) Blick vom Beginn des Abstiegs nach Westen zu den Gipfeln des Peri Himal

Vom Pass aus ist zunächst ein von Norden herabziehender Bergausläufer zu umrunden, bevor sich der Blick nach Westen öffnet. 
Man geht hier auf der nördlichen Moräne des Pass-Gletschers. Diese fällt zunächst nur mäßig ab, wie auf dem Bild zu erkennen ist. Markierungsstangen zeigen den Weg bei Neuschnee.
Erst am Ende der Moräne in Bildmitte beginnt der steile Abstieg zum Salpudanda-Gletscher. Man quert durch Geröll nach links, um auf den Kamm von dessen südlicher Moräne zu gelangen.
Ab dort - bei ca. 4550 m Höhe - wird das Gehen deutlich leichter.

Foto: Laurent; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die vollständige Landkarte und die Beschreibung des Manaslu Himal mit Bildern finden Sie hier.

Die Landkarte und Beschreibung des Peri Himal finden Sie hier.

 

(13) Vor dem Beginn des Steilabstiegs hat man diesen herrlichen Panoramablick, der vom Lamjung Himal bis zum Panbari reicht
(Klicken Sie auf das Bild, um es in fast dreifacher Größe zu sehen.)

Der Betrachter steht in etwa 4950 m Höhe in der Nähe des westlichen Kopfs der alten Moräne (Mitte von Bild Nr. 12). 
Nur von hier sind neben den Gipfeln des Peri Himal auch ein Gipfel des Lamjung Himal sowie die Annapurna II zu sehen. 
Der Panbari (siehe Bild 7) befindet sich rechts außerhalb dieses Panorama-Fotos.
Einen Bildausschnitt in Richtung Annapurna II von einem Standort, der gerinfügig höher war, zeigt das Bild Nr. 14.
Einen Ausschnitt auf die Siebentausender des Peri Himal zeigt das Bild Nr. 15.

Foto: Anton Thaler, www.manaslu-trek.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte und Beschreibung des Peri Himal finden Sie hier. Die Landkarte und Beschreibung des Annapurna Himal finden Sie hier.

(14) Blick aus ca. 4970 m Höhe nach West-Südwest zur Annapurna II (7937 m)
(Bitte öffnen Sie das Foto in noch größerem Format.)

Diesen Blick hat man nur von einem kurzen Abschnitt während des Abstiegs.
Bald verschwinden die Gipfel der Annapurna-Kette hinter dem Felsgrat, der sich westlich des Lagerplatzes Bimthang erhebt.

Foto: Wolfgang Schumann, Beschriftung: Günter Seyfferth

(15) Blick aus ca. 4950 m Höhe auf einige der Siebentausender des Peri Himal

Der Betrachter steht am Standort, von dem aus auch Bild 13 aufgenommen wurde. Die "Normalrouten" auf die Gipfel des Peri Himal 
verlaufen auf der entgegengesetzten Bergseite und werden vom Tal des Phu Khola aus erreicht. Beim Nemjung und beim Himjung gibt es allerdings nur schwierige Routen.

Foto: mtncanyon; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte und Beschreibung des Peri Himal finden Sie hier

Einen Tourenbericht mit Fotos finden Sie hier bei Nepal-Dia.

Viele weitere Bilder finden Sie hier. (more photos)

nach oben

horizontal rule

Copyright © Guenter Seyfferth, 2006. Aktualisierter Stand vom 05.11.2016. Alle Rechte vorbehalten.

Impressum, Haftungsausschluss, Copyright, Datenschutz


Wenn Sie mit mir Kontakt per E-Mail aufnehmen wollen, können Sie dies hier tun: [E-Mail senden]. 
Bitte haben Sie Verständnis,  dass ich nur Mails beantworte, welche Name und Anschrift des Absenders enthalten.  Ihre Daten werden nicht weitergegeben.

Bitte beachten Sie, dass ich keinerlei Auskünfte erteile zu Reiseveranstaltern, Transportmöglichkeiten, Unterkünften, Ausrüstung, Verpflegung, Führern, Trägern etc.