Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Mesokantu La (5180 - 5440* m), Annapurna Himal
( * Mehrere Übergänge, Höhen nicht genau vermessen)

28°43'05" N, 83°49'28" E (für Übergang A)

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

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 Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Fotografen, die ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben.

Achtung: Einleitend muss zunächst festgestellt werden, dass der tiefste Punkt im Nordausläufer des Tilicho Peak, der in den Karten als Mesokantu La mit 5121 m Höhe angegeben ist, auf keinen Fall für eine Passüberquerung geeignet ist, denn er liegt auf dem schwer zugänglichen Passgletscher. Niemand käme auf die Idee, auf den Gletscher zu gehen, da es hinter der nördlichen Moräne des Passgletschers in einer Höhe von ca. 5180 m (siehe Bild 2 und Bild 36) eine viel einfachere Möglichkeit für die Überschreitung gibt. Nur diese Stelle kann der Mesokantu La sein. Aber auch dieser Punkt wird nicht als Übergang benutzt, da man sich dem Grat vor dem Steilabfall ins Tal des Kali Gandaki weiter nördlich auf einer Höhe von ca. 5250 m nähert und schon vor dem markanten Passgipfel 5330 nach rechts absteigen kann, was insgesamt einfacher ist. Weiterhin muss auf gravierende Fehler in der Landkarte "Around Annapurna" von Nepa Maps hingewiesen werden.  Die Karte zeigt einen Weg entlang des Nordufers des Tilicho-Sees zum Mesokantu La.Diesen Weg gibt es nicht! Der See grenzt dort streckenweise direkt an senkrecht abfallende Felsen. Auch der in der Karte angedeutete Weg am Südufer des Sees ist gefährlicher Unfug! Dazu müsste nicht nur der Gletscher am Fuß des Tilicho überquert werden, sondern man würde sich auch noch der Gefahr von Lawinen aus der Nordflanke des Tilicho aussetzen. Es gibt nur einen Weg vom Osten zum Mesokantu La: Vom östlichen Ufer des Sees nach Norden hinauf auf einen ca. 5350 m hohen Pass (Eastern Pass) nördlich des Gipfels 5550 und von dort nach Westen zu einem der Übergänge A, B oder C, die in Bild 2 angedeutet sind. Am häufigsten wird der Übergang A benutzt. Der nördliche Übergang C bedingt einen weiteren Aufstieg, bietet aber die bessere Sicht auf den Dhaulagiri Himal.

Ausschnitt aus der eigenen Landkarte Annapurna Himal

Die Landkarte und Beschreibung des Annapurna Himal finden Sie hier.

Der Mesokantu La (welcher Punkt auch immer) verbindet das Tal des Marsyangdi Khola im Osten mit dem Tal des Kali Gandaki im Westen. Der Pass ist eine sehr lohnende Alternative zum Thorong La im Zuge der Annapurna-Runde; er bedingt aber eine Ausrüstung mit Zelten. Ohne Zweifel bietet diese Variante des Annapurna Circuit die weitaus beeindruckenderen Sichten auf die Berge des Annapurna Himal und eröffnet sogar den Blick zum Manaslu. Der Mesokantu La wird in aller Regel von Ost nach West überschritten - aus denselben Gründen wie der Thorong La: Würde man von Westen aufsteigen, so wären 2520 Höhenmeter zu überwinden, was für den noch nicht akklimatisierten Wanderer etwa 6 bis 7 Zeltlager vor dem Pass erforderlich machen würde. Kommt man hingegen von Osten, hat man zumindest bis Manang (3540 m) schon einen Teil der Akklimatisation hinter sich; aber auch von Manang sind immerhin noch 1820 weitere Höhenmeter bis zum Eastern Pass zu bewältigen. Nach einem Tag Pause in Manang (mit Tagesausflug) folgen zwei Tagesetappen zum Tilicho Peak Hotel (4075 m) und zum Tilicho Basecamp (4150 m) mit mäßigem Höhengewinn, was der weiteren Akklimatisation entgegen kommt. Weitere ein oder zwei Tage Pause an diesen Plätzen sind aber dennoch anzuraten, bevor man den Steilaufstieg zum Tilicho Lake in Angriff nimmt. Die Landschaft rund um den See ist so phantastisch, dass man den Aufenthalt wirklich genießen können sollte, und das ist nun mal mit Kopfschmerzen oder Übelkeit als erste Anzeichen der Höhenkrankheit nicht möglich.  Zwischen dem Tilicho Peak Hotel und dem Tilicho Basecamp (Lodge) wird ein rutschgefährdeter Steilhang gequert, wo einige Vorsicht beim Gehen angebracht ist. Man wird aber entschädigt durch pitoreske Felsskulpturen, welche die Schotterflächen unterbrechen. Es gibt zwar eine Umgehungsmöglichkeit dieser Zone, die aber einen Aufstieg bis auf 4700 m Höhe und anschließendem Steilabstieg zum Tilicho Basecamp erforderlich macht (siehe Bild 1). Aber auch dieser Umweg - insbesondere der Abstieg - verläuft durch rutschgefährdete Steilhänge und kann zeitweise sogar unterbrochen sein. Fast alle Trekker nehmen den direkten Weg, der in der Regel gut ausgebaut ist. Zwei Wanderstöcke und ein gutes Ohr für Steine von rechts oben sind hilfreich. Ab dem Tilicho Basecamp besteht ein gut zu gehender Bergpfad mit einigen Serpentinen. Der Weiterweg zum Mesokantu La ist nur nach Neuschneefällen problematisch, wenn noch keine Spur gelegt ist. Auf der Westseite (bei Übergang A oder B) sind die ersten ca. 200 m des Abstiegs steil - Schotter, evtl. Neuschnee. Hier sollte bei Schnee oder Vereisung ein Seil zur Sicherung verwendet werden. Der weitere Abstieg ist zwar lang, aber unproblematisch. Hier gibt es gute Lagerplätze in 4700 und 4180 m Höhe.

In Google Earth ist der Bereich des Tilicho Lake recht gut fotografiert. 
Deshalb stelle ich die folgenden zwei Bilder aus diesem Programm voran, die einen guten Überblick über die Ostrampe und der Westrampe geben.
Sogar die Bergpfade sind teilweise zu erkennen; ich habe sie nachgezeichnet.

 

(1) Ausschnitt aus Google Earth von der Ostrampe des Passübergangs

In der Bildmitte ist die sog. "Landslide area" im Zugang zum Tilicho Basecamp (Lodge) zu sehen. 
Die Umgehung über den ca. 4700 m hohen Gipfel rechts oberhalb ist kaum zu empfehlen, es sei denn, man will den Gipfel 4700 als Aussichtspunkt genießen.
 Aber auf diesem Weg muss man zusätzliche 550 Höhenmeter auf- und absteigen (sehr steil), und er kann durch Erdrutsche unterbrochen sein.

 

(2) Ausschnitt aus Google Earth vom oberen Bereich der Westrampe des Passübergangs mit dem Tilicho-See

Die meisten Trekker wählen den Übergang A. 
Die in der Landkarte "Arround Annapurna" von Nepa Maps eingezeichneten Wege entlang des Nord- oder Südufers des Sees gibt es nicht (vergl. den einleitenden Text dieser Seite.)!
Man muss bei der Betrachtung von Abbildungen in Google Earth wissen, dass das relativ grobe Messraster von Höhenpunkten dazu führt, 
dass schlanke Felsspitzen nur zufälligerweise abgebildet werden. So gibt es in diesem Bild z.B. die Felsspitze P 5330 rechts neben Punkt A überhaupt nicht.
Die Satellitenfotografien werden zwar in den Grundriss des gemessenen Geländereliefs hineinprojiziert, 
herausragende, aber nicht eingemessene Höhenpunkte tragen in den seitlichen Ansichten aber nichts zum Profil eines Grates bei, "fallen also unter den Tisch"..

Bei den folgenden Bildern von den beiden Rampen des Passes sind die Fotos auf der Westseite in der Reihenfolge des Abstiegs geordnet, 
da praktisch niemand von dieser Seite zum Pass aufsteigt.

Um die typischen Merkmal dieser großen, komplexen Überschreitung zu verdeutlichen, ist zumindest für die Ostseite des Passes eine größere Anzahl von Bildern erforderlich:
(Klicken Sie auf die folgenden Bilder, wenn Sie sie in doppelter Größe sehen wollen. Dort sind dann auch die Beschriftungen gut zu lesen.)

 

Ostseite des Mesokantu La Westseite des Mesokantu La (in der Reihenfolge des Abstiegs)

(3) Rückblick nach der Querung der ersten Hälfte der sog. "Landslide area"
Wer trittsicher und mit Wanderstöcken ausgerüstet ist, dürfte keine Probleme mit dieser Strecke haben.
Zum Bewundern der pitoresken Steinskulpturen bleibt man am besten stehen.
Den Abhang oberhalb sollte man wegen möglichen Abgängen von Steinen im Blick behalten.
Foto: Rejselyst, www.flickr.com

(16) Blick vom Passübergang A (5240 m) nach Norden
Am Hang entlang von rechts wurde der Pass erreicht. Der Abstieg ins Tal des Kali Gandaki
beginnt steil, teilweise durch Schneefelder. Wenn der Schnee gefroren ist, kann
ein Sicherungsseil sehr nützlich sein.
Foto: Marc DK

(4) Rückblick nach der Querung der zweiten Hälfte der sog. "Landslide area"
Am Horizont Chulu East, Kang Guru und Pisang Peak.
Foto: Christian Huber, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(17) Tiefblick vom Passübergang A zum Abstieg
Die ersten ca. 250 Höhenmeter sind recht steil. Bei gefrorenem Schnee kann der Abstieg
ohne Sicherungsseil sogar gefährlich sein. Auf jeden Fall sollte man hier sehr behutsam absteigen.
Weiter unten kann man dann sorglos ausschreiten.
Foto: Kim Bannister, google.com

(5) Blick zur Lodge "Tilicho Basecamp" (rechts)
Hat man die Ecke nach der "Landslide area" umrundet, kommt die Lodge in Sicht.
Links kommt ein Gletscher von der "Grande Barrière" (links im Hintergrund) herab.
Von der Lodge führt der Weg zunächst in das Seitental in Bildmitte, dann wird die Moräne nach links überquert und anschließend zieht sich der Weg den Hang hinauf weiter nach links (vergl. Bild 1).
Foto: Oriah & Moriah

(18) Rückblick nach den ersten ca. 80 m des Abstiegs
Dass der Abstieg vom Pass schwierig und gefährlich sein kann, verdeutlicht dieses Bild.
Es hängt ganz von den Schneeverhältnissen ab. Der Hang ist steil.
Wenn das Geröll von Schnee bedeckt und dieser gefroren ist wie auf diesem Bild,
ist größte Vorsicht angebracht und eine Seilsicherung dringend zu empfehlen.
 Bei weichem Schnee ist man geneigt, eine Abfahrt auf den Schuhen
oder auf dem Hosenboden zu wagen. Aber auch dabei ist Vorsicht angesagt,
damit sie nicht ein schmerzhaftes Ende im anschließenden Geröll findet.
Foto: Derek Boniecki, Calgary (Canada)

(6) Blick von der Moräne in ca. 4300 m Höhe zum Kangshar Kang (Roc Noir), 7485 m
Im Jahr 1950 waren die Franzosen auf der Suche nach einem Zugang zur Annapurna I auch hierher gekommen. Sie mussten aber feststellen, dass die eisgepanzerte Mauer der "Grande Barrière" nicht einmal einen Blick auf den Berg zuließ.
Foto: Kim Bannister, google.com

(19) Ca. 120 m unterhalb des Passübergangs A
Die Überschreitung des Mesokantu La auf der Annapurna-Runde als Alternative 
zum Thorong La erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Diese ersten steilen Höhenmeter 
müssen den trittsicheren und umsichtigen Wanderer nicht unbedingt abschrecken.
Foto:
Marc DK

(7) Blick aus 4900 m Höhe nach Osten mit dem Manaslu (vergl. Bild 29)
Auf der vergrößerten Fassung dieses Bildes erkennt man gut den Verlauf der Route vom Ende der "Landslide area" (am rechten Ende des durch die Bildmitte verlaufenden Grates) 
entlang des Abhangs zum Tilicho Basecamp (verdeckt) und von dort herauf zum Standort. 
Die in Bild 1 zu sehende Umgehung der "Landslie area" führt über den schottrigen Gipfel links der Bildmitte. Der steile Abstieg von dort ist kein Vergrnügen.
Foto: Bryce Nichol, google.com;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(20) Rückblick zum Passübergang A (vergl. Bild 10)
Der Trekker auf dem Foto hat das steilste Stück des Abstiegs hinter sich gebracht.
Dass die Strecke steiler ist, als es hier den Anschein hat, zeigt der Blick von oben
auf Bild 17 sowie die Ansicht des oberen Hangs auf Bild Nr. 18.
Foto:
Kim Bannister, google.com

(8)Der See wird bis in den Mai hinein von Eis bedeckt angetroffen. 
In der Nachmonsun-Saison trifft man ihn so wie hier an. Der Betrachter steht in knapp 5000 m Höhe.
In halber Bildhöhe rechts fallen die senkrechten Felsen direkt ins Wasser ab, und dennoch
weist der Verlag Nepa Maps hier einen Weg aus (siehe einleitende Anmerkung dieser Seite).
Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(21) Blick aus ca. 4850 m Höhe nach Osten zum Passübergang B (vergl. Bild 10)
Der Übergang A, der auf den Bildern 17 bis 20 abgebildet ist, befindet sich rechts oben 
außerhalb des Bildrandes. Der Übergang B bedingt auf der Ostseite rund 100 m
mehr Aufstieg. In der hier sichtbaren Westrampe  sind die Verhältnisse ähnlich wie bei Übergang A.
Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Aufstieg vom Tilicho Lake zum Eastern Pass
Da es keinen Weg direkt entlang des Sees gibt, muss nach Norden zum Eastern Pass (5350 m)
aufgestiegen werden. Dieser Pass befindet sich nördlich des Peak 5550.
Foto:
Kim Bannister, google.com

(22) Blick aus ca. 4550 m Höhe nach Westen zum Dhaulagiri I
Inzwischen sind die Wanderer nach rechts auf diesen Bergkamm gequert, von dem aus der Blick 
direkt zum Talgrund des Kali Gandaki geht. Rechts der Bildmitte liegt der Zielort Jomosom (verdeckt).
Foto: Kim Bannister, google.com; Beschriftung: Güpnter Seyfferth

(10) Blick vom Eastern Pass (5350 m) nach Westen
zu den drei möglichen Passübergängen, die ins Tal des Kali Gandaki führen.
Der eigentliche Mesokantu La liegt links außerhalb des Bildrandes.
Die meisten Trekker wählen den Übergang A, der unmittelbar neben dem markanten
Felsgipfel 5330 liegt. Der Weg dorthin führt zunächst in einem Bogen auf den 
Hügel links der Bildmitte. Von dort führt er weiter in einem erneuten weiten Bogen 
etwa auf konstanter Höhe entlang der Berghänge zum Pass (vergl. Bild 13, 14 und 36).
Foto: Kim Bannister, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(23) Blick aus ca. 4250 m Höhe am Bergkamm ins Tal des Kali Gandaki
An der Grasfläche in der Bildecke rechts unten wird der Bergkamm in einer langen Serpentine
nach rechts verlassen. Am Fuß wird ein idealer Lagerplatz in 4180 m Höhe erreicht.
Foto: Kim Bannister, google.com 

(11) Rückblick zum Eastern Pass mit dem unbenannten Passgipfel 5550
Von hier geht es nach rechts weiter zu dem Hügel (ca. 5210 m), 
aus dessen Umgebung das folgende Bild 12 sowie Bild 36 aufgenommen wurde.
Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com 

(24) Blick vom Lagerplatz in 4180 m Höhe zum Nilgiri und Dhaulagiri I
Am Hang (in halber Bildhöhe links) ist der Weg zu erkennen, der vom Bergkamm
in einer Serpentine nach links und dann wieder nach rechts an diesen Punkt führt.
Foto: Paul van Nuffel, google.com, Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Rückblick aus der Nähe des Aussichtshügels 5210 nach Osten zum Eastern Pass
Auf diesem Bild ist gut zu erkennen, dass man nur in einem Bogen,
der das kurze Nebental des Tilicho Lake (rechts außerhalb des Bildrandes) umgeht,
an diesen Punkt gelangt. Der Lagerplatz auf Bild 11 befindet sich am linken Bildrand.
Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(25) Rückblick vom rechten Talhang in ca. 4180 m Höhe zu den Passübergängen
und zum Tilicho (7134 m)
Diagonal durch die Bildmitte zieht sich der Bergrücken, auf dessen Kamm
man vom Punkt unterhalb von Übergang A bis zum rechten Bildrand gewandert ist.
Der Lagerplatz 4180 (Bild 24) liegt verdeckt hinter dem Hügel rechts der BIldmitte.
Hinter dem Berglamm vom Tilicho zum Nilgiri verbirgt sich die Annapurna I.
Foto: Marc DK; Beschriftung: Günter Seyfferth

(13) Blick aus der Hangquerung zum Peak 5330 am Passübergang A
Foto: Kim Bannister, google.com

(26) Blick aus ca. 3700 m Höhe nach Westen zum Dhaulagiri I und Tukuche Peak
Foto: Marc DK

(14) Rückblick aus der Hangquerung zum Passübergang A zum Eastern Pass
Foto: Kim Bannister, google.com;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(27) Blick aus ca. 3100 m Höhe nach Syang am Kali Gandaki
Foto:
Marc DK

(15) Blick vom Passübergang A (5240 m) nach Westen
Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(28) Blick auf die Ortschaft Thinigaon mit der dahinter liegenden Landebahn von Jomosom
Foto: Marc DK
Talorte: Manang (3540 m), Kangshar (3735 m)
Höhenunterschiede zum Übergang A: 1700 m ab Manang, 1505 m ab Kangshar
Talort: Jomosom (2720 m)
Höhenunterschied ab Übergang A: 2520 m

(Klicken Sie auf die vorstehenden Bilder, wenn Sie sie in doppelter Größe sehen wollen.)

Entlang der gesamten Route kann der Trekker phantastische Aussichten genießen.
Die schönsten Panoramen zeigen die folgenden beschrifteten Bilder.

 

(29, identisch mit Bild 7) Blick aus 4900 m Höhe nach Osten zu den Chulu-Gipfeln, zum Peri Himal und zum Manaslu

Der hier noch junge Marsyangdi fließt hinab in Richtung Manang. Im Tal vor den Chulu-Gipfeln verläuft der Weg von Manang zum Thorong La.
Von Manang aus gibt es eine sehr lohnende Akklimatisationstour zum Ice Lake (oberhlab Bildmitte) mit herrlichem Blick auf die Annapurna-Gipfel.

Foto: Bryce Nichol, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte und Beschreibung des Damodar- und Peri Himal finden Sie hier.

Die Landkarte und Beschreibung des Manaslu Himal finden Sie hier.

 

(30) Blick zum alles beherrschenden Tilicho, 7134 m, am Tilicho Lake

Am Fuß der langen Bergflanke hat sich aus dem Schnee der Lawinen ein Gletscher gebildet, dessen Eiswand streckenweise senkrecht in den See abbricht.
Es ist schon seltsam, dass beim Kartenverlag Nepa Maps jemand auf die Idee gekommen ist, in die Karte "Arround Annapurna" einen Weg einzutragen, der dort entlang führen soll.
Diesen Weg gibt es natürlich nicht und ein Versuch, dort entlang über den Gletscher zu gehen, könnte ein tödliches Ende nehmen, denn aus der Wand stürzen
Lawinen herab, die von abbrechenden Eisbalkonen oder Gratwechten hoch oben in der Wand ausgelöst werden.
Hinter der Mauer des Tilicho befindet sich der schwer erreichbare Talkessel unter der Nordflanke der Annapurna I.

Foto: Christian Huber, google.com

 

(31) Blick vom Aufstieg zum Eastern Pass nach Süden zur langen, eisgepanzerten Mauer der "Grande Barrière"

Der schwarze Felsgipfel links ist der Kangshar Kang (7485 m) oder Roc Noir, wie ihn die Franzosen im Jahr 1950 nannten,
als sie hier den Zugang zur Annapurna I suchten, der in Kartenskizzen angedeutet war. Ernüchtert mussten sie feststellen, dass die Landkarte falsch und vollkommen wertlos war.
Am Kangshar Kang beginnt der 6 km lange Ostgrat der Annapurna I, der erstmals im Jahr 1984 begangen wurde - mit Aufstieg von der Südseite.
Die Geschichte der Besteigungen an der Annapurna I finden Sie hier.

Foto: Kim Bannister, google.com

 

(32) Blick vom Aufstieg zum Eastern Pass (5350 m) nach Südosten zur Gangapurna (7454 m) und zum Kangshar Kang (Roc Noir, 7485 m)

Hier sehen wir die Fortsetzung der "Grande Barrière" weiter nach links.
Die Gangapurna wurde erstmals im Jahr 1965 von einer deutschen Expedition bestiegen.
Hinter den Hügeln im Vordergrund verläuft die Route im Aufstieg vom Tilicho Basecamp zum See.

Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(33) Blick vom Eastern Pass (5350 m) nach Ost-Südost zum Manaslu Himal, zur Annapurna II und zur Gangapurna

Der Manaslu selbst befindet sich weiter links, ist aber vom P 5618 verdeckt. Die beiden hohen Siebentausender Himalchuli (7893 m) und Ngadi Chuli (7871 m)
sind die beiden anderen Giganten des Manaslu Himal. Die Annapurna II ist mit 7937 m Höhe der zweithöchste Berg des Annapurna Himal.
Der Wanderer ist über den Hang im Vordergrund heraufgekommen.

Foto: Betty; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte und Beschreibung des Manaslu Himal finden Sie hier.

Die Landkarte und Beschreibung des Annapurna Himal finden Sie hier.

 

(34) Blick vom Eastern Pass (5350 m) nach Norden

Die meist unbenannten Berge im Norden zählen zum Muktinath Himal, dem Gebirgszug, der am Thorong La überquert wird.

Foto: Marc DK

 

(35, identisch mit Bild 10) Blick vom Eastern Pass (5350 m) nach Westen zu den Passübergängen nördlich des Mesokantu La

Es wurde ja bereits einleitend erklärt, dass nicht der Mesokantu La selbst für den Übergang ins Tal des Kali Gandaki benutzt wird,
sondern Übergänge im Bergkamm weiter nördlich. Ich habe diese Übergänge mit den Buchstaben A, B und C gekennzeichnet (vergl. auch Bild 1 und Bild 2).
Die meisten Trekker nutzen den Übergang A, die beste Aussicht bietet der Übergang C. Übergang C bedeutet allerdings 200 Höhenmeter mehr im Auf- und Abstieg.
Bereits bei Bild 10 wurde die Route in Richtung Übergang A beschrieben.

Foto: Kim Bannister, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(36) Blick aus der Nähe des Aussichtshügels 5210 (vergl. Bild 12) nach Westen zum Nilgiri, Dhaulagiri I und Tukuche Peak

Im Mittelgrund ist die Situation am eigentlichen Mesokantu La (5180 m) zu erkennen, wie sie im einleitenden Text zu dieser Seite beschrieben wurde.
Dass der Mesokantu La nicht auf dem Gletscher liegen kann, wird hier deutlich. Rechts über dem Mesokantu La befindet sich der Übergang A am Fuß des Peak 5330. 
Der weiße Grat am Dhaulagiri I, der in etwa in Richtung Betrachter weist, ist der Nordostgrat, über den der siebthöchste Berg der Erde erstmals im Jahr 1960 bestiegen wurde.
Die Geschichte der Besteigungen am Dhaulagiri I finden Sie hier.

Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte und Beschreibung des Dhaulagiri Himal finden Sie hier.

 

(37) Blick vom Übergang A (5240 m) nach Südosten zum Tilicho Lake

Unterhalb des P 5618 (links) ist der Aussichtspunkt 5210 zu erahnen, aus dessen Umgebung das Bild 36 aufgenommen wurde.
Der Blick reicht bis zur Annapurna II (7937 m).

Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte und Beschreibung des Annapurna Himal finden Sie hier.

 

(38) Tiefblick vom Passübergang A (5240 m) nach Westen ins Tal des Kali Gandaki

Im Bereich der gelbbraunen Fläche am unteren Bildrand rechts der Mitte kann in ca. 4700 m Höhe ein Lager aufgeschlagen werden (vergl. auch Bild 17 und Bild 41).
Der nächste geeignete Platz kommt erst in 4180 m Höhe (siehe Bild 24).

Foto: Marc DK

 

(39) Blick vom Passübergang A (5240 m) nach Nordwesten

Hinter den Bergrücken im rechten Bildteil liegt Muktinath und weiter nördlich das ehemalige Königreich Mustang.

Foto: Marc DK

 

(40) Blick vom Passübergang C (5430 m) nach Südwesten zum Nilgiri, Dhaulagiri I und Tukuche Peak

Am Passübergang C steht man rund 200 m höher als am Übergang A und hat folglich eine noch besser Sicht.

Foto: Philippe Chavalier, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(41) Blick vom Lagerplatz in ca. 4700 m Höhe nach Süden zum Tilicho (7134 m, links) und Nilgiri (7069 m, rechts)

Die Annapurna I liegt genau hinter dem Tilicho.

Foto: Kim Bannister, google.com

 

(42) Blick aus der Umgebung des Lagerplatzer 4180 m (vergl. Bild 24) nach Westen

Der weitere Weg ins Tal führt am rechten Hang entlang.

Foto: Marc DK; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(43) Blick vom rechten Talhang in ca. 3950 m Höhe zum Nilgiri (7069 m)

Foto: Marc DK

Viele weitere Bilder finden Sie hier. (more photos)

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