Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Pisang Peak, 6091 m (Damodar Himal)

28°38'54" N, 84°11'15" E (Hauptgipfel)

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

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 Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Fotografen, die ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben.

 


Pisang Peak von Südwesten
Foto: Jerome Bon, flickr.com

Der Pisang Peak ist kein eigentlicher Trekking-Gipfel, sondern ein Berg für erfahrene Bergsteiger. Er ist aber hier aufgenommen, weil er für sehr bergerfahrene und entsprechend ausgerüstete Trekker durchaus ein lohnendes und machbares Gipfelziel ist. Aber Vorsicht: der Berg sollte nur bei sicheren Schneeverhältnissen bestiegen werden. Eine Warnung muss das schwere Unglück von 1994 sein, bei dem 11 Mitglieder einer Bergexpedition tödlich abgestürzt sind, vermutlich durch ein abgehendes Schneebrett ( hier nachzulesen unter "1994"). Von Pisang kommend wird das Basislager auf etwa 4400 m Höhe errichtet. Ein weiteres Lager wird auf etwa 5100 m Höhe aufgeschlagen. Schon von diesen beiden Lagern besteht eine phantastische Aussicht. Der Gipfelaufstieg führt zunächst über eine steile Felsstufe und dann über steile Schneehänge. Die Tour endet in der Regel auf dem etwa 20 m niedrigeren Südgipfel, denn der Weiterweg zum Hauptgipfef führt über einen scharfen, stark verwechteten und damit sehr gefährlichen Grat. Die Aussicht vom Gipfel ist kaum zu übertreffen. 

Viele weitere Bilder finden Sie hier und hier.

Eine Landkarte finden Sie hier und hier.

 

Blick vom Südgipfel des Pisang Peak nach Ostsüdost zum Manaslu Himal

Der Blick geht über die Schlucht des Naar Khola (vorne unten) hinweg auf den Manaslu Himal. 
Die drei Hauptgipfel dieses Gebirgsteils sind hier schön von links nach rechts aufgereiht: Manaslu, Ngadi Chuli (Peak 29) und Himal Chuli
Zu erahnen ist der letzte Abschnitt des großen Manaslu-Trekks: Vor dem Pang Phuchhi (links) liegt Samdo in 3800 m Höhe, der letzte Ort des Tales des Budhi Gandaki.
Von Samdo führt der Trekk auf den Pass Larkya La (ca. 5100 m), der nördlich des ebenfalls sichtbaren Larkya Peak liegt.
Vom Larkya La erfolgt der Abstieg durch das Tal des Dudh Khola, das zwischen dem Manaslu und dem diagonal durchs Bild (oberhalb der Bildmitte) laufenden Schneegrat liegt.
Bei Dharapani mündet dieses Tal in das Tal des Marsyangdi Khola, durch das die Annapurna-Runde führt.

Foto: Christian Soder; Beschriftung; Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte des Manaslu Himal finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Kanguru 11,0 km Pang Phuchhi 48,3 km Chamar 74,5 km Manaslu 37,9 km Ngadi Chuli (Peak 29) 40,4 km    
    Larkya Peak 34,7 km Manaslu North 36,1 km Thulagi 35,2 km Himal Chuli 50,0 km    

 

Blick vom Südgipfel des Pisang Peak nach Südsüdost

Die Kamera ist nur etwas nach rechts geschwenkt. Der Blick geht links in die Schlucht des Naar Khola und weiter in die Schlucht des Marsyangdi Khola.
Wer in Koto das Tal des Marsyangdi Khola nach Norden verlässt, geht durch die Schlucht des Naar Khola. Über den Ort Naar nördlich des Pisang Peak gelangt man zum Kang La.
Die Schlucht des Marsyangdi Khola verläuft hinter dem Paungda Danda und ist rechts unten zu erahnen.
Genau gegenüber ist der selten gegangene Pass Namun Bhanjyang zu sehen. Das Problem dieses Passes ist die große Höhe, die bei der Ersteigung
aus dem nepalesischen Tieflang zwischen 10 und 12 Tage für die Höhenakklimatisation erforderlich macht.

Foto: Christian Soder; Beschriftung; Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte des Annapurna Himal finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

    Paungda Danda 17,4 km Namun Bhanjyang 10,7 km P 6005 18,9 km Lamjung Himal 17,6 km    

 

Blick vom Südgipfel des Pisang Peak nach Südsüdwest zum Lamjung Himal und zur Annapurna II + IV

Zwischen dem Standort und der Annapurna II liegt das Tal des Marsyangdi Khola mit den Orten Lower Pisang und Upper Pisang.
Leider wird dort unten an einer Straße gebaut, und erste Jeeps verkehren auch schon. Die Bewohner der Orte im Marsyangdi-Tal klagen bereits darüber,
dass die Übernachtungen der Trekker zurückgehen, weil sich immer mehr Leute mit dem Jeep das Tal hinauf transportieren lassen.
Dort geht es den meisten bequemen Wanderern dann allerdings ein paar Tage lang schlecht, weil sie nicht an die Höhe angepasst sind.
Statt ein paar geruhsamer Wandertage entlang des Tales verbringt man jetzt ein paar Tage im Krankenbett in Manang. Was da wohl gewonnen ist?

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte des Annapurna Himal finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Lamjung Himal 17,6 km P 6931 18,2 km P 6890 15,4 km P 7738 13,1 km Annapurna II 14,1 km Annapurna IV 16,1 km

 

Blick vom Südgipfel des Pisang Peak nach Südwesten zur Annapurna II, IV und Machhapuchare

Die Annapurna II überragt den Talgrund bei Lower Pisang um 4740 m. Das ist das 2,5-fache der Höhe der Eiger-Nordwand. 
Wer aus dem Tal zum Gipfel schaut, sieht die mächtige Nordflanke nur sehr verkürzt.
Wer aber - wie hier - fast 2900 m höher steht, sieht die Proportionen unverkürzt. Dass es 4740 Höhenmeter sind, ist aber dennoch kaum vorstellbar.
Die Nordwand der Annapurna II ist noch nicht durchstiegen worden.
Die Route der Erstbesteiger der Annapurna II über den Grat der Annapurna IV können Sie übrigens auf obigem Bild gut nachvollziehen. Öffnen Sie dazu die Geschichte der Annapurna II.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte des Annapurna Himal finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

P 7744 13,1 km Annapurna II 14,1 km Annapurna IV 16,1 km Machhapuchare 28,9 km Ghandarba Chuli 25,3 km P 6477  22,1 km

 

Blick vom Südgipfel des Pisang Peak nach Westen zur Annapurne-Kette und dem nördlichen Dhaulagiri Himal

In dieser Richtung hat man das obere Tal des Marsyangdi Khola vor Augen, das ab dem Vordergrund einen breiteren Talboden hat.
Bei Hongde gibt es ein Flugfeld. Von Manang aus gibt es zwei Routen weiter nach Westen in das Tal des Kali Gandaki:
- zum Tilicho-See und weiter über den Mesokantu La rechts des Tilicho
- nach rechts zum Thorong La mit Abstieg über Muktinath

Die Annapurna I wurde im Jahr 1950 als erster der 14 Achtausender bestiegen. Die ausführliche Geschichte des Berges finden Sie hier.
Der Dhaulagiri I wird knapp vom Tilicho verdeckt. Rechts außerhalb des Bildrandes liegt der Pass Kang La, ebenfalls ein sehr schöner Aussichtspunkt.

Foto: Uniqueadventure, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte des Annapurna Himal finden Sie hier.

Die detaillierte Landkarte des Dhaulagiri Himal finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Machhapuchare 28,9 km P 6477 22,1 km Gangapurna 22,4 km Kangshar Kang (Roc Noir) 31,0 km Tilicho 36,8 km Honde Himal  70,7 km
P 5216 11,0 km Annapurna III 20,7 km Annapurna I 36,3 km P 6646 32,7 km Dhaulagiri II 78,9 km Tashikang  59,5 km
Ghandarba Chuli 25,3 km P 6742 17,3 km         Tukuche Peak 62,2 km Tasartse 57,7 km

 

Blick vom Südgipfel des Pisang Peak am Hauptgipfel vorbei zum Ratna Chuli

Der 30,7 km entfernte Ratna Chuli steht - ebenso wie die anderen Berge am Horizont - auf der Grenze zwischen Nepal und China (Tibet).
Die Berge gehören zum Peri Himal. Auf der "Rückseite" des Pisang Peak liegt das Tal, das von Naar zum Kang La führt.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte Peri Himal finden Sie hier.

Viele weitere Bilder finden Sie hier und hier. (more photos)

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