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Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)
Mount Everest,
K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga
Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere
Baintha-Aussichtspunkt 5050 m am Biafo-Gletscher
35°52'26"
N, 75°46'18" E
Die Beschreibung der Region mit Landkarte finden Sie
hier.
Bitte öffnen Sie die folgenden
Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!
Etwa auf halber Länge des gigantischen Biafo-Gletschers mündet von
Nordosten der Baintha-Lukpar-Gletscher, der sich kurz zuvor mit dem
Uzun-Brakk-Glestcher vereinigt hat. An diesen Gletschern stehen die
berühmtesten Gipfel im Einzugsgebiet des Biafo-Gletschers, der Baintha
Brakk, auch Ogre genannt, (7270 m), der Latok I (7120 m), der
Latok II (7035 m) und der Latok III (6915 m). Dies Gipfel zählen zu
den größten Herausforderungen des Karakorum für die Spitzenkletterer
der Erde.
Zwischen Biafo-Gletscher und Baintha-Lukpar-Gletscher liegt in 4080 m
Höhe der Rastplatz Baintha |
am Fuß des Berghangs hinter
der Seitgenmoräne. Dieser Platz mit ein wenig Grün und Wasser wird von den
Trekkern genutzt, welche die große Route durch den zentralen Karakorum
über Biafo- und Hispar-Gletscher gehen. Vom Rastplatz aus steigt in
östlicher bis südöstlicher Richtung ein leicht zu begehender Bergrücken
an, von dem aus der größte Teil der Region des Gletschers überblickt
wird. In 4800 m gibt es eine Zwischenebene mit guter Aussicht, in 5050 m
Höhe wird der breite Grat flacher. Dort ist der ideale Platz zum
Verweilen, ja. dort schlagen manche Trekker bei schönem Wetter sogar ihr
Lager auf, denn was gibt es Schöneres, als diese Bergwelt aus hoher
Warte im Sonnenuntergang zu erleben. |

(1) Blick vom Biafo-Gletscher nach Osten zum Baintha-Aussichtspunkt und zu den
Gipfeln der Latok-Gruppe Foto: unbekannt; Beschriftiung:
Günter Seyfferth
(2) Blick aus 4800 m Höhe am Baintha-Aussichtspunkt nach Süden bis Südosten zum unteren Bereich des Biafo-Gletschers
Fast unglaubliche 25 km sind es noch
von Baintha bis zum Ende des Gletschers im Tal des South-Braldu, dem Abfluss
des Baltoro-Gletschers.
Zwei
Tage brauchen die Trekker für diese Strecke herauf bis zum Lagerplatz Baintha
in 4080 m Höhe (rechts unten). Der Gletscher hat bei Baintha eine Breite
von 3 km (!), wird aber nach und nach von den beidseitigen Bergketten auf
1 km eingeengt. 8 km westlich der Gletscherzunge liegt der Ort Askole, dem
Startpunkt der Bergsteiger und Trekker in die
Baltoro-Region.
Der Bullah (6280 m) trennt den Biafo-Gletscher vom östlich gelegenen
Dumord-River. Der Mango Gusor (6288 m) ist - von Westen gesehen - der erste
Sechstausender am Südrand der Baltoro-Region.
Foto: unbekannt, Juli 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth
Entfernungen
zu den Gipfeln:
| Bullah |
20,7
km |
Ching Kang |
51,0
km |
Bakhor Das |
29,6
km |
Mango Gusor |
35,7
km |
Shinlep Brukk |
18,5
km |
Mango Brakk |
12,2
km |
| Bullah |
20,7
km |
Ching Kang |
51,0
km |
Bakhor Das |
29,6
km |
Mango Gusor |
35,7
km |
Shinlep Brukk |
18,5
km |
Mango Brakk |
12,2
km |

(3) Blick vom Bergrücken oberhalb von Baintha in ca.
5050 m Höhe nach Süden mit Mango Brakk
(5345 m), Gama Sokha Lumbu (6260 m) und Sokha Lumbu (5630 m)
Die Bergkette
entlang des Südwest-Randes des Biafo-Gletschers ist eine der niedrigen
Bergketten im zentralen Karkorum. Der Gama Sokha Lumbu ist der zweithöchste
Gipfel dieser Kette, die sich vom Süd-Braldu bis zum Hispar La
erstreckt
Foto: unbekannt,
Juli 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth
Entfernungen
zu den Gipfeln:
| Mango Brakk |
12,2
km |
P 5470 |
15,3
km |
Gama Sokha Lumbu |
13,7
km |
Sokha Lumbu |
8,7
km |
P 5935 |
12,8
km |
P 6000 |
12,6
km |

(4) Blick aus 4900 m
Höhe am Baintha-Aussichtspunkt nach Südwesten zum Gama Sokha Lumbu (6260 m) bis Tongo (5904 m)
Hier blickt man auf die breiteste Stelle
des Biafo-Gletschers. Man würde wohl etwa 2 Stunden brauchen, um die 3 km
zu überwinden. Diese Dimensionen sind absolut ungewohnt und führen dazu, dass
man die Gehzeiten bis zum nächsten sichtbaren Ziel immer wieder unterschätzt.
Foto: unbekannt,
Juli 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth
Entfernungen
zu den Gipfeln:
| Gama Sokha Lu,mbu |
13,7
km |
Sokha Lumbu |
6,7
km |
P 5935 |
12,8
km |
P 6000 |
12,6
km |
Tongo |
10,8
km |
P 5575 |
9,4
km |

(5) Panorama-Blick aus ca. 4800 m Höhe am
Aussichtspunkt oberhalb von Baintha nach Westen bis Norden
Die Bergkette entlang des Südwest-Randes des Biafo-Gletschers findet ihren optischen Höhepunkt
in den scharfen Zinnen
vom Doppelgipfel 5815 über den Sosbun Brakk (6395 m) bis zum Broad Tower (hier nicht mehr sichtbar)
am Rand des Shnow Lake. Der höchste Gipfel der gesamten Region ist der
Baintha Brakk (7270 m), auch Ogre genannt,
der am rechten Bildrand zu sehen ist.
Rechts fließt der Uzun Brakk-Gletscher zu Tal, der sich - unterhalb des Bildrandes -
mit dem Baintha-Lukpar-Gletscher vereint,
der von rechts aus der Latok-Gruppe kommt (siehe Bild Nr. 8).
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth
Entfernungen
zu den Gipfeln:
| P 5575 |
9,2
km |
P 5585 |
8,9
km |
P 5815 |
11,1
km |
Sosbun Brakk |
18,8
km |
P 5915 |
6,7
km |
P 6650 |
8,9
km |
| Ho Brukk |
7,6 km |
P 5685 |
11,6 km |
P 6105 |
14,5 km |
P 5830 |
5,8 km |
Uzun Brakk |
9,8 km |
Baintha Brakk |
8,4 km |

(6) Blick aus 4900 m
Höhe am Baintha Aussichtspunkt nach Nordwesten zum Sosbun Brakk (6395 m) bis Uzun Brakk (6375 m)
Dieses Bild ist ein Ausschnitt aus der vorherigen Sicht
aus etwas höherer Warte
Foto: unbekannt, Juli
2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7)
Blick aus 5050 m Höhe am Baintha-Aussichtspunktnach Norden zum Uzun Brakk (6375 m) und Baintha Brakk
(Ogre, 7270
m)
Der Baintha Brakk (Ogre) ist ein
äußerst schwieriger Berg, dessen Erstbesteigung im Jahr 1977 Geschichte
machte, weil sich der Brite Doug Scott beim Abseilen unmittelbar unter dem
Gipfel beide Fußknöchel brach. Er konnte sich fortan nur noch auf den Knien
vorwärts bewegen. Sein Seilpartner Chris Bonington stürzte beim weiteren
Abstieg ins Seil und brach sich mehrere Rippen. Zwei Bergsteiger aus der
Mannschaft waren ihnen zur Rettung entgegen gekommen. In schlechtem Wetter
erreichten sie schließlich nach 9 Tagen das Basislager, Doug Scott auf
Händen und Knien - vom Wandfuß noch fünf Kilometer über den
Uzun-Brakk-Gletscher robbend. Von hier wurde Scott von Trägern 40 km weit
nach Askole gebracht. Alle hatten überlebt! Die
zweite Besteigung erfolgte erst 24 Jahre später im Jahr 2001.
Hinter den Bergen von Uzun Brakk bis
Baintha Brakk liegt der
Snow Lake, der
Ursprung des Baifo-Gletschers.
Foto: unbekannt,
Juli 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(8) Blick
aus 5050 m Höhe am Aussichtspunkt Baintha nach Osten zur Latok-Gruppe
Auch die drei hohen Gipfel der
Latok-Gruppe stellen große Anforderungen an die Kletterer. Hinter diesen
Gipfeln liegt der
Choktoi-Gletscher, der Zugang in die äußerst schwierigen Nordwände.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth
Entfernungen
zu den Gipfeln:
|
|
|
Latok II |
5,9
km |
Latok I |
7,6
km |
Latiok IIII |
7,9
km |
|
|
Latok IV |
8,6
km |
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2006. Aktualisierter Stand vom 15.08.2026. Alle Rechte vorbehalten.
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