Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Gosain Kund (4380 m) und Laurebina La (4650 m), 
Langtang Himal

Gosainkund: 28°05'03" N, 85°24'41" E

Laurebina La: 28°04'23" N, 85°25'46" E

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

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 Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Fotografen, die ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben.

Der Laurebina La ist ein Passübergang zwischen der nordöstlich von Kathmandu gelegenen Region Helambu und dem Tal des Bothe Kosi zwischen dem Ganesh Himal und dem Langtang Himal. Die Höhe des Passes ist zwar in der Karte mit 4609 m angegeben, in Google Earth liest man aber ca. 4650 m ab. Nordwestlich des Passes liegen die interessanten Seen um Gosain Kund. Dort - in 4380 m Höhe - ist in den letzten Jahren eine ansehnliche Zahl von Lodges entstanden, eine Folge der zunehmenden Beliebtheit dieser Trekking-Route. Neben dem landschaftlichen Reiz der unmittelbaren Umgebung ist die freie Sicht auf die Berge des Annapurna Himal, des Manaslu Himal und des Ganesh Himal der Grund, warum Trekker diese Tour gehen - trotz des Fehlens spektukulärer Gipfel in unmittelbarer Nähe. Der Laurebina La als höchster Punkt bietet nur ein beschränkte Aussicht. Die spektukulären Aussichtspunkte findet man im Westen in Höhen um die 4000 bis 4200 m, im Osten bei der Lodge von Tharepati (3400 m). Die meisten Trekker gehen die Route von West nach Ost. Folgende Rundtour ist möglich: Bothe-Kosi-Tal - Laurebina La - Ganja La - Langtang Khola - Bothe-Kosi-Tal.

 

Ausschnitt aus der Alpenvereinskarte Langthang Himal West 1: 50.000, Bestellung hier.
Die Karte ist im Buchhandel erhältlich. Die Wiedergabe des Kartenausschnitts erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch den DAV.

Die Landkarte und Beschreibung des gesamten Langtang Himal finden Sie hier.

Die Trekking-Route stellt - abgesehen von der Höhenanpassung - keine besonderen Anforderungen an den Wanderer. 
Es handelt sich durchweg um leicht zu begehende Pfade durch unterschiedliche Zonen von subtropischer Vegetation bis zu hochalpinem Gelände.

 

(1) Laurebina La (4650 m) mit dem kleinen See Surja Kund

Der Blick geht hier in Richtung Süden. Nach Norden und Osten sind ebenfalls nur die niedrigen Gipfel der unmittelbaren Umgebung zu sehen. 
Nach Westen überragen die Gipfel des Manaslu- und des Ganesh-Himal zwar die Bergkette bei Gosain Kund, die Sicht auf diese Berge
ist aber im Aufstieg von Westen in den Höhen vom 4000 m bis 4200 m deutlich beeindruckender (siehe Bilder Nr. 8 bis 10).

 (Klicken Sie auf die folgenden Bilder von der West- und Ostseite des Passes, um sie in doppelter Größe zu sehen.)

 

Westseite des Laurebina La Ostseite des Laurebina La

(2) Blick aus ca. 4250 m Höhe nach Gosain Kund und zum Laurebina La
Der Pfeil deutet die Lage des Passes an, der aber nicht direkt sichtbar ist.
Foto: Gopi;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(5) Blick von Tharepati (3400 m) nach West-Nordwest zum Laurebina La
Der Weg vom Pass (links der BIldmitte) verläuft entlang der Berghänge auf der rechten Seite des Bildes.
Foto: le vinhbhin, google.com

(3) Blick von einem Aussichtspunkt oberhalb vom Gosain Kund 
zu den Lodges und zum Laurebina La; rechts der Bhairav Kund
Foto: Gopi;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(6) Blick von Südosten in Richtung Pass
Der Pass selbst ist hier aber nocht nicht zu sehen. Hinter der Gratlinie folgt noch ein
flacherer Taltrog (siehe folgendes Bild), der zum Laurebina La führt.

(4) Rückblick aus ca. 4550 m Höhe nach Gosain Kund
Foto: marad2009, www.flickr.com;
Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Blick im Trog des Hochtales östlich des Laurebina La nach Südosten

Es folgen einige Bilder, welche die wichtigsten Aussichtspanoramen zeigen, die das besondere Merkmal dieser Trekking-Tour sind.
Nicht vom höchsten Punkt, dem Laurebina La bestehen die besten Aussichten, sondern vom Aufstieg von Westen vor Erreichen der Lodges von Gosainkund
und von den tieferen Regionen ab Tharepati im Osten. Die Bilder sind in der Gehrichtung von West nach Ost geordnet.

 

(8) Blick von Laurebina Yak (ca. 3925 m) durch das Teleobjektiv nach Westen zum Annapurna Himal und Manaslu Himal

Während des Aufstiegs von Westen tauchen nach und nach die Gipfel der Himalaya-Regionen im Westen und Nordwesten oberhalb der südlichen Ausläufer des Ganesh Himal auf.
Der relativ niedrige Standort bewirkt, dass der nähere Manaslu Himal deutlich höher erscheint als der weiter entfernte Annapurna Himal.
Aber auch die Krümmung der Erdoberfläche hat Einfluss darauf, was man in welcher Perspektive sieht. 
Da der Annapurna Himal weiter entfernt ist als der Manaslu Himal, "taucht er bereits teilweise ab" hinter der Wölbung der Erdkugel. 

Foto: Tom Carter, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(9) Blick von der Stupa (ca. 4150 m) oberhalb von Laurebina Yak nach Nordwesten zum Ganesh Himal

Über die Gipfel von Ganesh V, Ganesh III, Ganesh I und Churke Himal verläuft die Grenze zwischen Nepal und China (Tibet).
Bei dieser Stupa tritt der Wanderer in die Landschaft mit deutlich alpiner Prägung ein. 
Ab hier verläuft der Bergpfad (im Rücken des Fotografen) entlang der Südseite eines felsigen Grates bis zu den Lodges von Gosainkund.

Foto: Tom Carter, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(10 ) Blick von der Stupa (ca. 4150 m) oberhalb von Laurebina Yak nach Nordosten zum Langtang Lirung (7234 m)

Der Langtang Lirung ist der höchste Gipfel des Langtang Himal auf nepalesischen Staatsgebiet. Der Berg wurde erstmals im Jahr 1978 von einer japanischen Expedition bestiegen.
Zwischen dem Berg und dem Betrachter verläuft das Tal des Langthang Khola, durch das die Haupt-Trekking-Route des Langtang Himal führt.

 

(11) Panorama-Blick von Laurebina Yak am Aufstieg nach Gosain Kund
vom Annapurna Himal über den Manaslu Himal und Ganesh Himal bis zum Gang Beng Chen in Tibet
(BItte öffnen Sie das Bild in dreifacher Größe; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.)

Foto: Florian Neukirchen, www.riannek.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(12) Blick von der Lodge von Tharepati (3400 m) auf der Ostseite des Laurebina La nach Nordosten

Der Wanderer hat hier im Abstieg vom Laurebina La die hochalpine Zone bereits wieder verlassen. Der Bergpfad hatte sich bis hierher entlang von Berghängen erstreckt,
welche die Sicht auf die hohen Gipfel des Langtang Himal versperrt hatten. Auf der Rückseite des im Mittelgrund des Bildes sichtbaren Bergrückens - es ist der Yangri Danda -
verläuft der Weg nach Norden zum Bergpass Ganja La, der hinüber in das Tal des Langtang Khola führt.

Den Rückblick von diesem Standort zum Laurebina La sehen Sie auf Bild 5.

Foto: Mike Mellinger, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 Viele weitere Bilder finden Sie hier. (more photos)

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