Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Humla & Tibet

Grenzregion im Bereich des Nordwestens von Nepal und des angrenzenden Tibets 

Die vorliegende Beschreibung umfasst die Grenzregion im Bereich des Nordwestens von Nepal
nördlich des Flusses Humla Karnali Nadi sowie des angrenzenden Tibets.
Die Beschreibung des nordwestlichen Nepal südlich des Humla Karnali Nadi finden Sie auf der Seite

Nepal Nordwest (Api - Saipal)

(1) Übersichtskarte des nordwestlichen Nepal und des angrenzenden China

Bitte öffnen Sie die Landkarte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.
Ich bitte um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Details eine kleine Schrift gewählt werden musste.

  Die in obiger Übersichtskarte eingetragenen Rechtecke markieren die Bereiche der Detailkarten, die insgesamt
für diesen Bereich zur Verfügung stehen und die wesentlich mehr Informationen enthalten.
Es sind dies

- Nepal Northwest - Api
- Nepal Northwest - Saipal
Nepal Northwest - Chandi/Changla

Mit einem Klick auf diese Namen - entweder in der Übersichtskarte oder auf vorstehende Links -
öffnet sich die entsprechende Detailkarte in einem weiteren Fenster.

 Bitte öffnen Sie die folgenden Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!

Die Gliederung dieser Seite:

Die folgende Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt:

A. Übersicht

B. Von Simikot über den Nyalu La nach Takche

C. Von Hilsa zum Limi Khola und nach Takche

D. Von Takche zum Nalakankar Himal

E. Die Berge im östlichen Bereich des Humla-Distrikts

F. Sichten von der tibetischen Seite des Gebirges

Über die vorstehenden Links gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Abschnitten.

Soweit die einzelnen Abschnitte 2-spaltig aufgebaut sind, ist in der Reihenfolge gemäß obiger Skizze zu lesen. So steuern auch die jeweiligen Links "zur Fortsetzung ...".

Anmerkungen zu den Gipfelhöhen:

Aus dem rechts stehenden Quellenverzeichnis ist ersichtlich, dass für die Angaben zu den Gipfeln die Landkarten aus zwei großen Kartenwerken verwendet wurden: "Finnmap" und "Chinesisch-Nepalesische Grenzregion". Die Finnmap-Karten sind das Ergebnis eines von Finnland geförderten Vermessungsprojektes. Diese Karten umfassen ausschließlich das Territorium von Nepal. Die Karten der chinesisch-nepalesischen Grenzregion sind das Ergebnis eines von China geförderten Projektes. Diese Karten erstrecken sich auf das Territorium beider Staaten entlang der Grenze. Die Angaben beider Kartenwerke zu Gipfeln auf nepalesischen Territorium stimmen teils überein, teilweise aber auch nicht, wobei dann aber die Differenzen in den Höhenangaben gering sind. Obwohl nach meiner Erfahrung die Höhenangaben in chinesischen Kartenwerken genauer sind als in allen anderen Karten, habe ich für Gipfel auf nepalesischem Territorium weitgehend die Höhen aus dem Kartenwerk Finnmap verwendet, da diese Daten Grundlage für Angaben vieler anderer Autoren sind. Hätte ich dort die Höhen aus chinesischer Quelle verwendet, so hätte ich damit die Vergleichbarkeit von Informationen erschwert. Diese Wahl erachte ich in Anbetracht der relativ geringen Differenzen als vertretbar.

In beiden Kartenwerken sind nicht alle Gipfel mit Höhenangaben versehen. Soweit dies der Fall war, wurden die Höhen unter Auswertung der Höhenlinien - punktuell auch in Ergänzung durch Auswertungen von Fotos - geschätzt. Im Kartenwerk Finnmap beträgt der Abstand der Höhenlinien 40 m, in den chinesichen Karten 20 m.

Die Höhenangaben in meinen Landkarten sind also eine Zusammenfassung der Höhen, die am ehesten als richtig anzusehen sind.

Die Höhen von Gipfeln auf indischen Territorium, sind in den Landkarten nur eingetragen, soweit sie auf beschrifteten Bildern zu sehen sind. Für das unmittelbar an Nepal angrenzende Gebiet der Region Kumaon gibt es keine brauchbaren Landkarten. Dortige Höhen wurden anhand von Bildern und Berechnungen bestmöglich ermittelt. Die Fehlertoleranz dürfte dort im Rahmen von 30 m bleiben.

Quellen der Detail-Informationen in den Landkarten:

- Trekking-Map NP110, Far-West, 1:150.000, Himalayan Map House
- Nepa Maps NS503, Kailash - Manasarovar, 1:200.000
- Finnmap Sheet No. 2980-02, Dattu, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2980-03 + 3080-15, Darchula, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 2980-04, Khandeshwari, 1:50.000
- Finnmap-Shhet No. 2981-01, Chhetti, 1:50.000
- Finnmap-Shhet No. 2981-02, Saingau, 1:50.000
- Finnmap-Shhet No. 2981-03, Chyachaur, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 2981-04, Simikot, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 2982-01, Melchham, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3080-16, Tinkar, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3081-10, Nalakankar, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3081-11, Takchhe, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3081-12, Chanwathan, 1:50.000 
  Achtung: Sheet No. 3081-13 wurde nicht veröffentlicht
- Finnmap-Sheet No. 3081-14, Hilsa, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3081-15, Muchu, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3081-16, Chauganphaya, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3082-09, Chanla Bhanjyan, 1:50.000
- Finnmap-Sheet No. 3082-13, Chanla Himal, 1:50.000
(Die Finmap-Karten finden Sie unter diesem Link.)
- Chinesisch-Nepalesische Grenzregion, Sheets 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1:50.000
- Garhwal-Himalaya-West 1:150.000 der Schweizerischen Stiftung für alpine Forschungen
- Eigene Höhenermittlungen

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben. Allerdings konnte ich die Namen mancher Autoren nicht mehr feststellen, da inzwischen die Alben von Picasa, Google, Panoramio, Webshots etc. von den Betreibern dieser Plattformen gelöscht wurden. Diese drastischen Maßnahmen haben zu großen Informationsverlusten geführt.

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:
- Gesamtübersicht über den Himalaya
- Region Nepal Nordwest (Api-Saipal)
- Region Mugu & Tibet
- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m"  
- Berge in Nepal 
- Aussichtspunkt Himalaya-Flug
- Bildergalerien zum westlichen Nepal

A. Übersicht

Der Himalaya im Bereich des nordwestlichen Nepal zählt zu den am wenigsten besuchten Regionen des Gebirges. Die Gründe dafür sind vielschichtig:
- Dort steht keiner der bekannten hohen Siebentausender und auch kein Achttausender,
- Es gibt so gut wie keine Lodges für Bergsteiger oder Trekker, so dass man auf die eigene
  Zeltausrüstung sowie auf die selbst mitgebrachten Lebensmittel angewiesen ist. Entsprechend
  schwer ist die Ausrüstung, was wiederum eine größere Zahl von Trägern bedingt.
- Es ist vergleichweise wenig Wissen vorhanden über die Bergwelt selbst und über dortige Routen.
Auf der chinesischen Seite kommt man über meist asphaltierte Straßen in gute Sichtweite zu den Bergen, gut erkennbare Trekkingrouten gibt es aber kaum. Für ausländische Besucher gelten darüber hinaus Restriktionen in der Bewegungsfreiheit in der Nähe der Staatsgrenze.

Der auf dieser Seite beschriebene Bereich umfasst die Bergkette entlang der Staatsgrenze zwischen China und Nepal zwischen den Längengraden 81° und 82°15' Ost sowie den nepalesischen Bereich nördlich des Flusses Humla Kanrnali Nadi, den diese Bergkette einschließt. Dieser nepalesische Bereich ist der Bezirk Humla. Die Berge an der Staatsgrenze bzw. einige deren Ausläufer reichen nach Westen, Norden und Osten hinein ins tibetische Hochland. Die Bergkette entlang der Grenze gliedert sich in die Bereiche - von West nach Ost - Nalalankar Himal, Chandi Himal und Changla Himal.

Der höchste Gipfel der Region ist mit 7694 m der Gurla Mandhata, dessen chinesischer Name Naimona'nyi lautet. Dieser Berg ist kein Grenzgipfel, sondern er steht zur Gänze auf chinesischem Territorium. Nördlich des Humla Karnali gibt es keinen weiteren Siebentausender, aber viele Sechstausender. Die Übersichtskarte zeigt, dass die Bergkette zwischen Nalakankar Himal und Chandi Himal unterbrochen ist. Dort erstreckt sich ein Bereich von der Geländeart des tibetischen Hochlands nach Süden bis nach Nepal hinein, über 5000 m hoch gelegen. Dort führt auch eine von den Chinsesen gebaute Piste hinein nach Nepal, die aber noch keinen Anschluss an das nepalesische Straßennetz weiter im Süden hat (Stand 2021).

Nördlich des Gurla Mandhata (Naimona'nyi) liegen die beiden großen Seen Rakshas Tal (Langa Tso, 4572 m) und Manasarovar (Mapam Yumco, 4590 m). Und nördlich davon wiederum steht als Bestandteil des Trans-Himalaya der heilige Berg Kailash (6714 m). Auf der Straße G219 strömen alljährlich Zehntausende von Pilgern dorthin. Wir befinden uns hier im Bereich, wo die beiden Ströme Indus und Brahmaputra (Tsangpo) entspringen sowie der große Nebenfluss Sutlej des Ganges. Wie gesagt: der Bereich nördlich des Gurla Mandhata und seiner unmittelbaren Trabanten ist nicht mehr der Bereich des Himalaya und deshalb nicht Gegenstand dieser Beschreibung.

Von der G219 zweigt eine Straße nach Süden ab, die zwischen den beiden Seen hindurch und am Westrand des Nalakankar Himal entlang zunächst zur großen Ortschaft Burang am Humla Karnali Nadi führt. Aus diesen Bereichen der Straße besteht gute Sicht auf die Sechsttausender auf der Grenze entlang des 81. Längengrads, hinter denen sich der knapp weiter westlich stehende Api (7132 m) verbirgt. Südöstlich von Burang folgt entlang des Humla Karnali Nadi der Grenzort Hilsa. Eine Piste führt dort hinein nach Nepal, die irgendwann auch einmal den Hauptort Simikot erreichen soll. Simikot hat einen Flugplatz und ist Zielort von Bergsteigern und Trekkern, von wo sie nur noch auf eigenen Beinen weiterkommen.Vier Möglichkeiten gibt es ab Simikot, um den nepalesischen Bereich der hier beschriebenen Region nördlich des Humla Karnali Nadi zu erreichen (siehe Landkarte Nepal Northwest - Saipal):

a) nach Osten und dann nach Norden durch das Tal des Chuwa Khola
b) nach Nordwesten entlang des Humla Karnali Nadi bis zum Seitental des Hepka Khola, durch dieses
   Tal zur Ortschaft Hepka und von dort nach Nordwesten, der im Bau befindlichen Piste über zwei
   Pässe bis zum Tal des Chhunsa Khola folgend bis zur Mündung des von Norden kommenden
   Selima Khola. Dieses Tal führt hinauf zum Pass Nyalu La, der auch bei c) überschritten wird
c) nach Nordwesten und Westen entlang des Humla Karnali Nadi bis zum Seitental des Salli Khola;
   diesem Seitental, wo der Fluss bald Chhunsa Khola heißt, nach Nordosten folgen, bis von Norden
    der Selima Khola einmündet. Wiederum diesem Tal folgend wird der Pass Nyalu La ( 4988 m)
    im Norden überschritten. Auf dieser Route besteht gute Sicht zum Saipal (7030 m).
d)  immer nach Nordwesten, zunächst dem Humla Karnali Nadi bis Tumkot (3175 m) folgend und
    dann in gleicher Richtung weiter seinem Nebenfluss Yani Khola bis zum Pass Nara La (4580 m).
    Von dort Abstieg nach Hilsa (3629 m) am Humla Karnali Nadi, wo die Route nach Osten zum Limi
    Khola erreicht wird.

Der Limi Khola entwässert den größten Teil der hier beschriebenen Region, nimmt also alle Nebenflüsse auf, die in der der Nähe der nördlichen Grenze entspringen.

Der Humla Karnali Nadi ist einer der Beweise dafür, dass der Himalaya keine Wasserscheide ist. Er entspringt nördlich des Gebirges und durchbricht es auf seinem Lauf von Nordwesten nach Südosten - bei seinem "Grenzübertritt" bei Hilsa schon nur noch auf 3620 m Höhe. Der Fluss existierte bereits, bevor sich das Gebirge hob, und grub sich in das sich hebende Gebirge ein.

(2) Übersicht über Humla und das angrenzende Tibet in Google Earth

Dieses Bild zeigt den Bereich der oberen 2/3 der Landkarte von Bild Nr. 1.
Dort ist der Verlauf der Grenze (hier gelbe Linie) zwischen China und Nepal besser zu erkennen (dort rote Linie).
Die beiden großen Seen Rakshas Tal und Manasarovar liegen zwischen den Gebirgen des Himalaya und des Transhimalaya.
Durch diese beiden Seen fließt der noch junge Sutlej, der große Nebenfluss des Ganges im Bereich des Himalaya.
Der Sutlej entspringt im Bereich des Sees Gung Gyu Tso (rechts oben) und fließt von dort nach Westen.
Erst viel weiter westlich, außerhalb der Landkarte, durchbricht der Fluss den Himalaya.
Links oben, nur wenig entfernt vom Sutlej, entspringt der Humla Karnali Nadi. Dieser Fluss fließt aber nach Südosten
und durchbricht den Himalaya auf relativ kurzer Strecke zwischen Hilsa und Simikot.

Geländeprofil: Google Earth; Eintragungen: Günter Seyfferth

Die folgende Beschreibung behandelt in den Abschnitten B bis E die nepalesische Seite der Region
und in Abschnitt F die chinesische Seite.

B. Von Simikot über den Nyalu La nach Takche

Die Ortschaft Simikot ist der Verwaltungssitz der Region Humla.
Simikot liegt in 2970 m Höhe am Nordhang des Tales des Humla Karnali Nadi bei 29°58' N, 81°49' E.
800 Höhenmeter tiefer rauscht der Fluss, der seinen Ursprung im Nordwesten in China hat.
Die meisten Besucher der Region landen per Flugzeug in Simikot, das derzeit (2021) andernfalls
nur zu Fuß erreichbar ist.

Der 4988 m hohe Pass Nyalu La bei 30°10' N, 81'43' E ist der Hauptübergang nach Norden in die Welt der hohen Berge der Region Humla.

Nördlich des Passes bei 30°16' N, 81°41' liegt der Geländepunkt Takche, wo mehrere Täler aus allen Himmelsrichtungen zusammentreffen. Obwohl dort, in 4200 m Höhe, niemand wohnt, ist Takche der zentrale Punkt, an dem alle Bergsteiger und Trekker vorbeikommen, auch wenn sie die westliche Route über Hilsa und das Tal des Limi Khola wählen (Abschnitt C) oder den Zugang von Osten durch das Tal des Chuwa Khola (Abschnitt E). Die möglichen Routen von Simikot nach Takche sind unter den Punkten a) bis d) im Abschnitt A - Übersicht aufgeführt. Die meisten Bergsteiger und Trekker nutzen die Variante c) über den Nyalu La. Der Abschnitt B beschreibt die Region entlang dieser Route.

Die Aussichten von der Route über den Nyalu La nach Takche reichen vom Saipal (7030 m)
bis zu den Bergen an der Grenze zu China im Nordosten.
Deshalb wird hier die bereits oben genannte Landkarte Nepal Northwest - Saipal vorangestellt,
die natürlich auch hier im Großformat hinterlegt ist.

(3) Landkarte des östlichen Gurans Himal (Saipal) und der Region Humla mit dem angrenzenden Tibet
(bitte öffnen Sie die Karte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar)

 (4) Blick von Nordwesten auf Simikot (2970 m) mit seiner Landebahn

Simikot ist der Verwaltungssitz des Bezirks Humla. Fast alle Bergsteiger und Trekker;
welche diese nordwestlichste Region Nepals besuchen, landen hier mit dem Flugzeug.
Im Hintergrund stehen Berge entlang des Chuwa Khola. Dieses Tal ist der östliche Zugang ab Simikot
zu den Bergen des Chandi Himal an der Grenze zu China. Dorthin wenden sich nur wenige
Bergtouristen. Bilder dieses Bereiches finden Sie in dem Abschnitt E.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(5) Blick von Dharapori am Humla Karnali Nadi nach Nordosten entlang des Tales des Hepka Khola
zu den Peaks 6028 und 6246

Nur der Peak 6028 ist auf der vorstehenden Landkarte am rechten Rand bei 30°05' N zu finden.
Der Peak 6246 befindet sich bereits außerhalb des rechten Kartenrandes.
Dieser Berg ist der markanteste Gipfel im östlichen Bereich von Humla
Das Tal hat seinen Namen nach der Ortschaft Hepka. Von Hepka aus führt eine alternative Route
zum Nyalu La, die im Abschnitt A - Überschrift unter Punkt b) erwähnt ist. Diese Route folgt
der dort im Bau befindlichen Piste, die von Norden eines Tages bis Simikot führen soll.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(6) Blick aus der Umgebung von Okhartala am Nordhang des Tales des Humla Karnali Nadi nach Südwesten zum Saipal (7030 m)

Der Standort liegt in der Nähe der Mündung des Salli Khola in den Humla Karnali Nadi.
Die Route zum Nyalu La zweigt hier in Richtung Nordosten ab und folgt dem Flusslauf,
der zunächst den Namen Salli Khola trägt, dann Chhunsa Khola heißt und schließlich Selima Khola.
Diese Art des Wechsels des Namens eines Flusses ab der Mündung eines Nebenflusses
ist eine der Gepflogenheiten im Himalaya, welche für den Leser aus anderen Ländern,
wo ein Fluss von der entferntesten Quelle bis zur Mündung immer denselben Namen trägt, sehr verwirrend ist.

Die Region um den Saipal ist hier beschrieben.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Blick aus dem unteren Tal des Salli Khola nach Nord-Nordosten zum Peak 5192

Dieses Bild deutet bereits an, dass man eine Zone mit schroffen Felsgipfeln betreten wird.
Der Peak 5192 ist der südlichste Gipfel dieses Bereiches, der sich westlich des Talgrunds bis zum Pass Nyalu La erstreckt.
Siehe auch Bilder Nr. 9 und 10.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Eine ähnliche Sicht wie Bild Nr. 6, aber nach Westen etwas erweitert, besteht aus dem Bereich, wo der Fluss den Namen Chhunsa Khola trägt:

(8) Tele-Blick aus ca. 3750 m Höhe im Tal des Chhunsa Khola nach Südwesten zum Saipal (7030 m)

Der Peak 6227 (rechts) steht nördlich des Saipal. Der Peak 6730 (ganz rechts) ist der Ostgpipfel des Phirankoph (6745 m).

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Blick vom Talgrund des Chhunsa Khola in 3750 m Höhe nach Norden
zum Peak 5292

Diese 1500 m hohe Wand ist eine Herausforderung für Felskletterer.
Ob sie schon durchstiegen wurde, ist nicht bekannt.

Foto: Christof Nettekoven

(10) Blick aus ca. 4050 m Höhe im Tal des Chhunsa Khola nach Nord-Nordosten

Die Ostseite des Tales weist im Kontrast zur Westseite sanft geneigte Hänge auf.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(11) Blick aus ca. 4120 m Höhe südlich des Passes nach Südosten

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Blick aus ca. 4120 m Höhe nach Norden zu den Serpentinen der
Fahrpiste, die zum Pass Nyalu La führen

Noch muss man nicht befürchten, auf der Piste von Fahrzeugen eingestaubt zu werden.
Es könnten ohnehin nur Fahrzeuge sein, die von Norden kommen,
denn die Piste hat im Süden noch keine Verbindung an das Straßennetz Nepals (Stand 2021).
Die Piste - von Chinesen gebaut - ist aber ein Zeichen für die Anstrengungen,
die Gebirgsregionen mit Straßen zu erschließen. Sie mögen der lokalen Bevölkerung
eine Verbesserung der Lebensumstände bringen, sie sind aber auch ein brutaler Eingriff in die Natur.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Gebirgszug, der sich in der Region Humla entlang des Breitengrades 30°10' von Westen nach Osten erstreckt. trägt den Namen Nyalu Lek.
Der Nyalu La ist mit 4988 m Höhe der niedrigste Punkt in dieser Bergkette.
Die Sechstausend-Meter-Marke wird zwar nur von wenigen Gipfeln überragt, und falls doch um nur wenige Meter,
aber dennoch betritt der Wanderer im Bereich des Passes ein beeindruckende Bergwelt.

(13) Blick aus ca. 4900 m Höhe vor dem Pass Nyalu La nach Nordosten

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(14) Blick aus ca. 4900 m Höhe vor dem Pass Nyalu La nach Ost-Südosten

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Sattel in dem von Süden nach Norden verlaufenden Bergrücken, der den Pass bildet,
ermöglicht gute Sichten nach Osten und Westen, aber nicht nach Norden und Süden.
Deshalb wird empfohlen, entweder den unmiitelbar benachbarten ca. 5070 m hohen Punkt nördlich des Passes
oder den Peak 5141 südlich des Passes zu besteigen.
Bei klarer Sicht wird man lange dort verweilen und die Eindrücke des Hochgebirges
auf sich und auf die Speicherkarte des Fotoapparates einwirken lassen.
Besonders beeindrucken die drei hohen Gipfel, die schon die Bilder Nr. 13 und 15 zeigen:

(15) Blick vom Passgipfel 5070 nördlich des Nyalu La nach Nordosten zum Peak 6194

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(16) Blick vom Passgipfel 5070 nördlich des Nyalu La nach Osten zum Peak 5820

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(17) Blick vom Passgipfel 5070 nördlich des Nyalu La nach Osten zum Peak 6010 und Peak 6030

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Man würde gerne wissen, wie es weiter im Osten hinter diesen nahestehenden Gipfeln aussieht.
Ein Foto, das aus knapp 5500 m Höhe vom Gletscherplateau Phupharka westlich des Passes aufgenommen wurde, gibt Antwort:

(18) Blick vom Phupharka-Gletscherplateau westlich des Passes nach Ost-Südosten
zu den östlichen Gipfeln des Nyalu Lek
(Leider steht das Foto derzeit nicht in größerer Version zur Verfügung.)

Der Pass Nyalu La ist rechts unten markiert. Rechts sieht man die Peaks 6028 und 6246,
die auf Bild Nr. 5 zu sehen sind. Die Gipfel in Bildmitte werden aus nördlichen Richtungen in Abschnitt E zu sehen sein.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

Südlich des Passes stehen die schroffen Gipfel, unter deren Ostflanken man von Süden anmarschiert ist:

(19) Blick vom Passgipfel 5070 nördlich des Nyalu La nach Süd-Südwesten

Der Blick geht zur Nordwand des Peak 5292, der auf Bild Nr. 9 von Süden zu sehen ist.
Auf dem Gipfel des Peak 5315 scheint höchstens Platz für einen Bergsteiger zu sein.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(20) Blick vom Passgipfel 5141 südlich des Nyalu La nach Süd-Südwesten zum Saipal (7030 m)

Der Peak 5315 ist hier nun ganz links zu sehen.
Die Bilder Nr. 6 und 8 haben den Saipal aus tieferer Position gezeigt.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(21) Blick vom Passgipfel 5070 nördlich des Nyalu La nach Südwesten

Das Bild schließt rechts an Bild Nr. 20 an.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im Westen bis Nordwesten blickt man zu den Gipfeln rund um das Phupharka-Gletscherplateau:

(22) Blick vom Nyalu La (4988 m) nach Westen

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(23) Blick vom Passgipfel 5070 nördlich des Nyalu La nach West-Nordwesten

Für den 6034 m hohen Gipfel wurde sowohl der Name Ardang als auch der Name Chyoro Ri gefunden.
Aus der Umgebung von Peak 5488 links der Bildmitte wurde Bild Nr. 18 aufgenommen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(24) Blick nach West-Nordwesten von den ersten Metern des Abstiegs vom Nyalu La nach Norden

Im Vergleich zu Bild Nr. 23 reicht der Blick etwas weiter nach rechts.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(25) Blick aus ca. 4850 m Höhe im Abstieg vom Nyalu La nach Norden

Dort, wo der See Talun Tso markiert ist, begint der Bereich von Takche,
dem Kreuzungspunkt mehrerer Routen im Zentrum von Humla.
Am Horizont stehen die Fünftausender an der Grenze zu China zwischen den Längengraden 81°40' und 81°45'.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(26) Blick über den Talun Tso (4263 m) nach Norden

Links sieht man die Wunde, die für die von Norden kommende Piste in den Hang geschlagen wurde.
Der Landschaft sieht man an, dass man sich nun im Windschatten des Hauptkamms
befindet. Hier fällt erheblich weniger Niederschlag als südlich des Nyalu La.

Foto: Bruce Normand

(27) Blick vom Nordufer des Takche Khola nach Süden auf den Talbereich Takche

Durch das Tal des Talun Khola und vorbei am Talun Tso (links) kommen die Wanderer
herunter vom Nyalu La. Etwas nördlich des Talun Tso mündet von Osten (links)
das Tal des Nyalu Khola. Ebenfalls von Osten mündet der Tackche Khola (im Bild unten).
Alle diese Flüsse vereinigen sich bei Takche zum Limi Khola, der nach Westen (rechts)
zum Humla Karnali Nadi fließt. Der Zugang von Westen nach Takche durch das Tal des Limi Khola
ist im folgenden Abschnitt C beschrieben.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(28) Blick von Takche in ca 4170 m Höhe nach Süd-Südwesten zum Peak 6034 (Ardang)

Für den Peak 6034 ist auch der Name Chyoro Ri zu finden.
Der Blick geht entlang des Flusses, der ab hier nicht mehr Takche Khola,
sondern Limi Khola heißt.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(29) Blick in Takche vom Südufer des Takche Khola nach Norden

Der Takche Khola kommt hier von rechts. Eine Hängebrücke führt hinüber zum Rastplatz
am Nordufer. Von dort führt die Piste zur chinesischen Grenze (im Bild rechts oben).
Von dieser Piste zweigt bei 30°20' N das Tal des Saky Khola nach Westen ab.
Dieses Tal führt an den Fuß der beeindruckenden Sechstausender des Nalakanakar Himal.
Eine ausführliche Beschreibung dieser Berge mit phantastischen und seltenen Bildern
finden Sie im Abschnitt D.
Takche ist auch Ausgangsort oder Zielort für Unternehmungen in den östlichen Bergen von Humla.
Die Täler des Taisola Khola, des Takche Khola und des Nyalu Khola kommen aus dieser Region.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(30) Blick vom Aufstieg nördlich von Takche nach Südwesten zum Ardang (6034 m)

Aus etwas höherer Position besteht dieser fantastische Blick zu den Gipfeln, die auch Bild Nr. 28 zeigt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

C. - Von Hilsa zum Limi Khola und nach Takche

In Abschnitt A - Übersicht ist unter d) die Variante des Zugangs nach Takche über den Grenzort Hilsa aufgeführt. Auch auf dieser Route folgt man von Simikot zunächst dem Tal des Humla Karnali Nadi, biegt dann aber nicht wie in Abschnitt B ins Tal des Salli Khola ein, sondern folgt weiter dem Weg am Nordhang des Humla Karnali Nadi nach West-Nordwesten. Ab Tumkot ist das Tal des Yari Khola die Fortsetzung in dieser Richtung, denn das Tal des Humal Karnali Nadi ist ab diesem Punkt eine ungangbare Schlucht aus Richtung Norden. Immer weiter in Richtung Nord-Nordwest wird schließlich der Nara La (4580 m) überquert und im Abstieg der Grenzort Hilsa (3620 m) am Humla Karnali Nadi erreicht. Einge Bilder vom Bereich des Yari Khola finden Sie auf der Seite der Beschreibung des Gurans Himal (Api - Saipal).

Während der Humla Karnali Nadi auf chinesischem Territorium - er heißt dort Maja Zangbo - in einem breiten Hochtal verläuft, tritt er bei Hilsa auf seinem weiteren Verlauf nach Osten in eine Schlucht zwischen den Bergen des Nalakankar Himal im Norden und des Gurans Himal im Süden ein. Nach 11 km in dieser Schlucht nimmt er den von Nordosten kommenden Nebenfluss Limi Khola auf, der weite Teile der nepalesischen Region Humla entwässert. Nach weiteren 9 km wendet sich der Humla Karnali Nadi nach Süden. 8 km fließt er in diese Richtung und nimmt dort bei Tumkot den von West-Nordwesten kommenden Yari Khola auf, um sich nun nach Ost-Südosten in Richtung Simikot zu wenden.

Auf diesen 28 km ab Hilsa ist der Talgrund unbegehbar. Aus diesem Grund verläuft die Wegeverbindung zwischen Tumkot und Hilsa durch das Tal des Yari Khola und über den Pass Nara La.

Obwohl der Talgrund des Humla Karnali Nadi ab dem Grenzort Hilsa unpassierbar ist, ist der Ort doch möglicher Ausgangspunkt oder Zielort für Unternehmungen in der Region Humla. Ab Hilsa verläuft der Bergpfad nach Osten hoch oben am Nordabhang der Schlucht des Humla Karnali Nadi, führt ab der Mündung des Limi Khola weiter am Hang entlang bis zum Ort Til (3929 m) im Seitental des Til Khola und erst von dort hinunter zum Talgrund des Limi Khola. In diesem Tal folgen dann die Ortschaften Simchaur, Halji, Jang und Gumbayok.

Bei 81°40', am Landschaftspunkt Takche in 4160 m Höhe treffen mehrere Hochtäler zusammen, über die die Hochgebirgszonen der Region Humla erreicht werden können. Mehrere Flüsse vereinigen sich hier zum Limi Khola. Von Süden kommt die Hauptwanderroute über den Pass Nyalu La (4988 m), die in Simikot beginnt bzw. endet. Die Beschreibung dieser Route ab Simikot bis Takche ist Gegenstand des Abschnitt B.

Auch die Region entlang der Route von Hilsa nach Takche ist Bestandteil der Landkarte gemäß Bild Nr. 3.

C1 - Im Bereich von Hilsa

(31) Blick von der Hängebrücke über den Humla Karnali Nadi in Hilsa (3620 m) nach Westen

Der Aufstieg von Hilsa in den nördlichen Abhang des Tales erfolg in Serpentinen
in unmittelbarer Nähe des Grenzzauns, der rechts markiert ist. Auf Bild Nr. 32 ist
dieser Bereich einschl. des Serpentinenweges, der vom Nara La herabkommt, von oben zu sehen.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(32) Blick vom Höhenweg am Nordhang des Tales nach Süden
zu den Serpentinen der Piste, die vom Nara La (rechts außerhalb des Bildes)
hinab nach Hilsa führt

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

zur Fortsetzung des Abschnitts

(33) Rückblick vom Höhenweg am Nordhang des Tales nach Hilsa

Das Gelände jenseits des Flusses gehört zu Nepal, das Gelände diesseits des Flusses
ab dem Grenzaun hinter dem Geländerücken in halber Bildhöhe gehört zu China.
Links sind die unteren Serpentinen der Piste vom Nara La nach Hilsa zu sehen (vergl. Bild 29)..

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(34) Blick von Höhenweg am Nordhang des Tales nach Osten
in Fließrichtung des Humla Karnali Nadi.

Noch ist der Hang relativ flach geneigt. Ab dem Hangrücken in der Mitte des Bildes
wird das Tal zur Schlucht. Der Hangweg führt ab dort durch Felsen, ist aber gut ausgebaut,
denn er wird von den Bewohnern des Tales des Limi Khola benutzt. Im Bereich des
Hangrückens in Bildmitte ist Bild Nr. 35 aufgenommen.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

C2 - Über dem Humla Karnali Nadi bis zur Mündung des Limi Khola

(35) Blick vom Höhenweg am Nordhang des Tales nach Süd-Südwesten
zum Gebirgszug südlich des Tales mit der Piste zum Nara La

Die Gipfel rechts sind auch auf Bild Nr. 32 zu sehen.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(36) Tiefblick in die Schlucht des Humla Karnali Nadi

Hier wird deutlich, warum der Pfad nicht auf dem Talgrund verläuft.
In vielen Bereichen des Gebirges herrschen solche Verhältnisse,
die die Bewohner der Täler gezwungen haben, Wege hoch oben an den Hängen
zu bauen. Die Hangwege winden sich meist um viele Sporne am Hang,
wodurch die Wegstrecken deutlich größer als die Entfernungen auf der Luftlinie sind.
Bei der Abschätzung der Wegezeiten muss zusätzlich beachtet werden, dass
oft große Höhenunterschiede in Auf- und Abstiegen zu überwinden sind.
Weniger erfahrene Trekker unterschätzen häufig die Gehzeiten, aber auch den Auskünften
mancher lokaler Guides ist nicht zu trauen. Entweder wollen sie ihre Kunden nicht
entmutigen oder sie behaupten, den Weg zu kennen, obwohl sie ihn noch nie gegangen sind.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(37) Blick vom Höhenweg nach Süden zum höchsten Gipfel (5598 m)
auf der Südseite der Schlucht

Die Berge entlang des Tales zeigt Bild Nr. 87 aus größerer Höhe.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

zur Fortsetzung des Abschnitts

(38) Rückblick vom Höhenweg nach West-Südwesten

Standort ist der Rastplatz Namka in 4200 m Höhe.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(39) Blick vom Rastplatz Namka in 4200 m Höhe nach Osten

Im Tal vor dem Peak 5380 in Bildmitte, 800 m tiefer als der Lagerplatz,
mündet der Limi Khola (links) in den Humla Karnali Nadi, dessen Tal nach rechts verläuft.
Der Bergpfad bleibt immer hoch oben über dem Talgrund, bald aber nicht mehr
über dem Humla Karnali Nadi, sondern über dem Limi Khola.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(40) Blick vom Höhenweg oberhalb der Mündung des Limi Khola
in den Humla Karnali Nadi nach Südosten entlang des weiteren
Verlaufs der Schlucht des Humla Karnali Nadi

Der Höhenweg folgt nun aber nicht mehr dem Hang über dieser Schlucht,
sondern dem Nordabhang des Tals des Limi Khola, der hinter dem
Felssporn links beginnt.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(41) Rückblick vom Nordhang des Tales des Limi Khola
zur Mündung ins Tal des Humla Karnali Nadi

Im Bild ist nochmals der Peak 5598, den auch Bild Nr. 37 zeigt.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

C3 - Im Tal des Limi Khola

(42) Blick nach Osten vom ca. 4100 m hohen Übergang
aus dem Nordhang des Limi Khola ins Tal des Til Khola

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(43) Blick nach Nord-Nordwesten ins Tal des Til Khola mit der Ortschaft Til (3929 m)

Das kurze Tal des Til Khola wird im Norden von den Sechstausendern
des Nalakanakar Himal begrenzt. Diese Berge sind in Abschnitt D beschrieben.
Die dortigen Bilder Nr. 87 und 88 zeigen den Blick aus der Querung zum Pass 5704 in
entgegengesetzte Richtung, also nach Südosten. Dort sind auch die Gipfel südlich des Tales
des Limi Khola zu sehen, die Bild Nr. 46 zeigt.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(44) Das Tal des Halji Khola mit der Ortschaft Halji

Dieses kurze Tal verläuft ebenfalls aus Richtung NNW zum Limi Khola.
Wenn auch die Landkarten keinen Weg ausweisen,
so bietet dieses Tal dennoch die Möglichkeit des direkten Aufstiegs
aus dem Tal des Limi Khola zum Höhental des Sakya Khola, das direkt
nach Westen zu den hohen Gipfeln des Nalakankar Himal führt.

zur Fortsetzung des Abschnitts

(45) Blick von Halji nach Süden

Zu sehen sind die Gipfel, die auch das nebenstehende Bild Nr. 42 rechts zeigt.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(46) Blick aus der Umgebung von Jang nach Südwesten

Auf dem Bild sind nochmals einige der Gipfel von Bild Nr.45 zu sehen.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(47) Blick von Gumbayok nach Ost-Nordosten

Gumbayok liegt auf 4000 m Höhe und ist die letzte Siedlung des Tales.
Hinter dem nach rechts abfallenden Berggrat liegt der Geländepunkt Takche.

Foto: Stumpy's Blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(48) Blick aus ca. 4140 m Höhe im Tal des Limi Khola nach Südwesten zum Ardang (6034 m)
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Der Geländepunkt Takche ist fast erreicht; vergl. Bild Nr. 28 und 30.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

D. Von Takche zum Nalakankar Himal

D1 - Übersicht und Anmarsch

Der Nalakankar Himal erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen dem Gurla Mandhata (7694 m) und der Schlucht des Humla Karnali Nadi bei Hilsa im Süde und vom Gurla Mandhata nach Osten bis 81°30' E. Der flächenmäßig größere Teil liegt auf chinesischem Staatsgebiet. Das gilt vor allem für den nördlichen Teil einschl. dem höchsten Gipfel der Region, dem Gurla Mandhata, der von den Chinesen Naumona'nyi genannt wird. Die höchsten Gipfel des nach Süden verlaufenden Bergkamms liegen im Bereich der Staatsgrenze. Sie sind fast durchweg höher als 6000 Meter und erreichen bis zu 6613 m. Von diesem Bergkamm entlang der Grenze verlaufen insgesamt 7 Täler in Richtung Südwesten zum Humla Karnali Nadi, also auf chinesischem Staatsgebiet. Zwischen diesen Tälern liegen Bergkämme, die ebenfalls viele Sechstausender aufweisen.

Nur wenige Bilder gibt es auf chinesischem Territorium aus unmittelbarer Nähe der Gipfel oder gar von Gipfelbesteigungen selbst . Immerhin zwei aussagekräftige Bilder vom Gipfel des Gurla Mandhata konnten für Abschnitt G (Sichten von tibetscher Seite) gefunden werden (Bilder Nr. 184 und 185).

Der Fuß der Berge an der Grenze kann relativ leicht von der nepalesischen Seite aus erreicht werden. Für derlei Wanderungen ist Takche der Ausgangspunkt. Von dort folgt man zunächst der nach Norden verlaufenden Piste. Auf 4700 m Höhe erreicht man den Talboden des Sakya Khola. Dieses Tal kommt kommt von Westen vom Fuß der spektakulärsten Gipfel des Nalakankar Himal. Etwas weiter nördlich erreicht man das Tal des Gyau Khola. Durch dieses Tal kommt man in den Bereich der nordwestlichsten Zone von Humla, wo die Staatsgrenze von der Süd-Nord-Richtung auf die West-Ost-Richtung schwenkt. Dort erreichen die Grenzgipfel lediglich eine Höhe von knapp 6000 m, nur 400 bis 500 m höher als die Standorte im Gelände in diesem Bereich, das dem tibetischen Hochland sehr ähnlich ist. Die hohen Gipfel mit Gurla Mandhata I (7694 m), Gurla Mandhata II (6912 m) und Gonalha (6902 m) stehen jenseits der Grenze, sind aber natürlich gut sichtbar.

Hervorragende Bilder gibt es von den Gipfeln, die über das Hochtal des Sakya Khola erreicht werden. Aus dem Bereich des Gyau Khola sind leider keine Bilder verfügbar.

(49) Blick  vom Aufstieg nördlich Takche nach Südosten zum Peak 6194

Der Peak 6194 war bereits auf den Bildern Nr. 13 und 15 zu sehen,
die vom Nyalu La aufgenommen wurden - dort aus Richtung Südwesten.
Bild Nr. 51 zeigt diesen Berg nochmals sowie die Fortsetzung dieses Gebirgszugs nach Osten.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(50) Blick aus ca, 4700 m Höhe vor dem Tal des Sakya Khola nach Nordwesten
zum Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m)

Man sieht hier den Beginn beider eingangs erwähnten Hochtäler von Sakya Khola und Gyau Khola.
Die Bergrücken zwischen den Hochtälern sind zwar 5000er, wirken aber nur wie Hügel.
Man befindet sich bereits im Hochland nördlich des Himalaya, allerdings nicht in
Tibet, sondern noch auf nepalesischem Staatsgebiet.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(51) Blick von 30°21'40" N nach Südosten zum Peak 6194 (rechts)
und zu den Bergen zwischen Takche Khola und Nyalu Khola

Zwischen Peak 4803 und Peak 4774 liegt der Unterlauf des Sakya Khola,
der weiter östlich in den Takche Khola mündet.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(52) Blick aus ca. 4700 m Höhe nach Südwesten
entlang des Hochtals des Sakya Khola

Man sieht die Fünftausender zwischen 81°35 und 81°40' E.
Der Fluss, der auf den nächsten 6 km Kilometern kaum ein Gefälle aufweist,
 mäandert auf dem breiten Talboden.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(53) Blick aus ca. 4720 m Höhe im Tal des Sakya Khola nach Südwesten

Man sieht die Gipfel, die auch Bild Nr. 52 zeigt.
Die Maultiere tragen das Gepäck einer Expedition, die im Herbst des Jahres 2018
zu den Gipfeln des Gipfeln des Nalakankar Himal am Ende des Tales aufgebrochen war..

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(54) Blick aus ca. 4800 m Höhe im Tal des Sakya Khola nach Westen

Voraus kommen die ersten Sechstausender des Nalakankar Himal in Sicht.
Quer auf dem Talboden liegt der Rest einer früheren Stirnmoräne des Sakya-Gletschers.
Der Gletscher endet heute noch einige Kilometer weiter talaufwärts.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

Beim Anmarsch im Hochtal des Sakya Khola ging der Blick zunächst nach Südwesten und dann nach Westen,
der Blick zu den Sechtstausendern war aber zunächst noch versperrt.
Bei 81°30' E schwenkt das Tal wieder nach Südwesten, und jetzt stehen plötzlich zumindest drei
der Sechstausender des Nalakankar Himal direkt voraus:

(55) Blick aus ca 4920 m Höhe im Tal des Sakya Khola nach Südwesten
zu den Peaks 6369, 6395 und 6470

Alle diese Gipfel und vier weitere wurden von der Expedition im Herbst 2018 bestiegen.
Vor den Gipfeln liegt im Talgrund die Zunge des Sakya-Getschers, wie auf dem folgenden Bild Nr 56 zu sehen ist.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(56) Blick von Basislager vor dem Sakya-Gletscher in 5000 m Höhe nach Südwesten zu den Peaks 6369 und 6395

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

D2 - Die Expedition 2018 und die Umgebung des Basislagers

Ziel der Expedition von 2018 war die Gipfelgruppe des Nalakankar Himal im Bereich zwischen den Breitengraden 30°15 und 30°18'.
Dort stehen - abgesehen von Gurla Mandhata und Gonalha in Tibet - die höchsten Gipfel des Gebirgszuges
mit den Peaks 6613, 6521, 6422, 6395 und 6369. (Die hier verwendeten Gipfelnamen sind aus deren Gipfelhöhen abgeleitet.)
Obwohl es sich um beeindruckende hohe Berge handelt, haben sie keine Namen. Die gesamte Gipfelgruppe liegt so verborgen
hinter niedrigeren Bergrücken und so weit abseits bekannter Wege, dass sie aus jetzt noch (im Jahr 2021)
zu den "noch unbekannten" Regionen des Himalaya gezählt werden muss. Der Expedition von 2018, die in dieser Beschreibung
durch die Bilder der Teilnehmer Bruce Normand und Christof Nettekoven repräsentiert wird, hat mit ihren Erkundungen und
Besteigungen wahre Pionierarbeit geleistet. Zum Erfolg der Expedition zählt natürlich auch die Erstbesteigung der oben genannten fünf Gipfel,
die höchsten drei Gipfel im Alleingang durch Bruce Normand.

Den Bericht von Christof Nettekoven und Bruce Normand finden Sie hier.

Dank Bereitstellung der Bilder dürfen nun auch wir diese herrliche Berglandschaft kennenlernen.
Schon viele vorstehende Bilder der genannten Autoren vom Anmarsch ab Simikot über den Pass Nyalu La und durch das Tal des Salli Khola
haben uns wunderbare Eindrücke aus dieser abgelegenen Region Nepals vermittelt.
Die Fotos von diesen Gipfeln des Nalakankar Himal vermitteln uns zusätzlich ein umfassendes Bild von den umgebenden Bergregionen
bis zu den fernen Gipfeln am Horzont - in alle Himmelsrichtungen.
Eine solche Übersicht optischer Art gab es bisher nicht - in keinem Buch, auf keiner Website.
Landkarte und beschriftete Bilder vermitteln das nahezu vollständige dreidimensionlae Bild der gesamten und weitgehend unbekannten Gebirgslandschaft.

Die folgenden Bilder der Expedition sind in der Reihenfolge des Geschehens geordnet.
Die Bildfolge beginnt mit den ersten Erkundungen bzw. Akklimatisationstouren im Bereich des Sakya-Gletschers,
die neben den vorstehenden Bildern Nr. 55 und 56 ein Bild von der Umgebung des Basislagers liefern:

(57) Blick aus dem Bereich des Sakya-Gletschers in ca. 5350 m Höhe nach Südosten zun den Peaks 5755 und 5835

Links, außerhalb des Bildrandes, liegt das Tal des Sakya Khola.
Rechts schließt das folgenden Bild an.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(58) Blick aus dem Bereich des Sakya-Gletschers in ca. 5400 m Höhe nach Südosten zu den Peaks 5894 und 5920

Der Sattel mit der Höhenkote 5358 rechts unten ist ein Übergang ins südlich gelegene Tal des Til Khola.
Im Sattel 5358 beginnt auch die Querung nach Westen zum Sattel 5704, von dem aus der Peak 6369 bestiegen wurde.
Die Bilder Nr. 86 bis 89 zeigen Aussichten von dieser Querung.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(59) Detail-Sicht aus ca. 5350 m Höhe nach SO zum Peak 5894

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(60) Detailsicht aus ca. 5350 m Höhe nach SO zum Peak 5920

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(61) Blick vom Sattel 5358 nach Nord-Nordosten zum Peak 6055

Von rechts sind die Bergsteiger das Tal des Sakya Khola heraufgekommen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(62) Blick aus ca. 5400 m Höhe am Sakya-Gletscher nach Westen zum P 6395 und P 6153

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(63) Blick aus ca. 5400 m Höhe am Sakya-Gletscher nach Westen zum Peak 6153

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

D3 - Besteigung des Peak 6153 am 8.10.2018

Unerwartet schlechtes Wetter und unverfestigter Neuschnee, den ein Schneesturm vor Eintreffen der Expedition
aufgetürmt hatte, erschwerten die Tage der Akklimatisation. Trotz widriger Verhältnisse erreichte Bruce Normand
am 8.10.2018 den Gipfel des Peak 6153 westlich des Basislagers. Immerhin war die Sicht aber doch so gut,
dass ein Überblick über den unmittelbar angrenzenden Bereich im Westen, Norden und Osten
sowie über die Route zum benachbarten Peak 6395 gewonnen wurde, der das nächste Ziel sein sollte.
Die vorstehenden Bilder Nr. 62 und 63 zeigen den Blick vom Beginn des Aufstiegs nach Westen zum P 6395 und P 6153.

(64) Blick aus ca. 5700 m Höhe am Ostgrat des Peak 6153 nach Südosten

Auch hier ist rechts unten der vorstehend erwähnte Pass 5358 zu sehen.
Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 58.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder sind am 8.10.2018 vom Gipfel des Peak 6153 oder aus der Nähe des Gipfels aufgenommen.
Sie sind - unabhängig vom Standort- im Uhrzeigersinn geordnet, im Süden mit dem Peak 6395 beginnend:

(65) Blick aus ca. 6020 m Höhe am Ostgrat des Peak 6153 nach Süd-Südosten zum Peak 6395

Der Aufstieg zum Peak 6395 wird 3 Tage später vom Sattel 6135
über den hier sichtbaren Grat erfolgen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(66) Blick aus ca. 6020 m Höhe am Ostgrat des Peak 6153 nach Südwesten
zu den Peaks 6470 und 6521

Diese Gipfel wird Bruche Normand am 18.10.2018 überschreiten.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(67) Blick vom Gipfel des Peak 6153 nach West-Südwesten

Die hier sichtbaren Gipfel schließen direkt an den Peak 6521 an, den Bild Nr. 66 zeigt.
Rechts blickt man ins Tal des Gangzhi, der in Richtung Humla Karnali Nadi fließt.
Das Tal des Oberlaufs des Humla Karnali Nadi verläuft von rechts nach links quer durchs Bild
vor den wolkenverhangenen Bergen am Horizont.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(68) Blick vom Gipfel des Peak 6153 nach Westen ins Tal des Gangzhi

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(69) Blick vom Gipfel des Peak 6153 nach Norden ins Tal des Gangzhi

Rechts blickt man in den Bereich, wo der Gyau Khola seinen Ursprung hat.
Dahinter stehen Berge an und hinter der Grenze zwischen Nepal und China.
An diesem Tag war der höchste Gipfel der gesamten Region, der Gurla Mandhata (7694 m, links oben), wolkenverhangen.
Bild Nr. 83, aufgenommen vom Peak 6395, und Bild Nr. 96, aufgenommen vom Peak 6369, werden aber auch diesen Berg unverhüllt zeigen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(70) Blick vom Gipfel des Peak 6153 nach Nordosten

Auch hier blickt man in den Bereich, wo der Gyau Khola seinen Ursprung hat.
Dahinter stehen Berge an und hinter der Grenze zwischen Nepal und China.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(71) Blick aus ca. 6100 m Höhe am Ostgrat des Peak 6153 nach NO zum Peak 6142

Diese Gipfelgruppe steht unmittelbar nordwestlich des Basislagers.
Sie verdeckt die Berge nördlich des Sakya Khola.
Diese Berge werden aber auf Bild Nr. 98 zu sehen sein.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(72) Blick vom Gipfel des Peak 6153 nach Osten ins Tal des Sakya Khola

Weiter unten werden Bilder folgen, welche den Blick nach Osten frei von Wolken zeigen.
Dieses Foto ist ein Rückblick auf den Aufstieg vom Basislager, das im Talgrund
über dem dritten "w" des Wasserzeichens lag.
Rechts sieht man die Berge, die Bild Nr. 57 zeigt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

D4 - Erstbesteigung des Peak 6395 am 11.10.2018

Am 10. und 11. Oktober bestiegen Bruce Normand, Ed Douglas und Christof Nettekoven den Peak 6395.
Die Bilder Nr. 55 und 56 zeigen diesen beeindruckenden Berg in der Sicht vom Basislager.
Der Aufstieg erfolgte über den Gletscher nördlich des Gipfels, den die Bilder Nr. 62 und 63 zeigen.
Von dort wurde der 6135 m hohe Sattel zwischen Peak 6395 und Peak 6470 erreicht; diesen Abschnitt
zeigen die Bilder Nr. 65 und 66. Der Westgrat des Peak 6395 (Bild Nr. 65) führte zum Gipfel.
Als sich die Bergsteiger dem Gipfel näherten, zogen Nebel auf. Zeitweise war nichts mehr zu sehen,
nicht einmal die Spur vom Aufstieg. So blieben Fernsichten vom Gipfel versagt.
Die entsprechenden ergaben sich erst einige Tage später von den Peaks 6369, 6613 und 6422.
Immerhin herrschte am 11.10. fast während des gesamten Aufstiegs gute Sicht, so dass auch von dieser Unternehmung
aussagekräftige Bilder vorliegen. Sie ergänzen insbesondere die Sichten vom unmittelbar benachbarten Peak 6153.
der zuvor erstiegen worden war (Bilder Nr. 67 bis 72).

(73) Blick vom Aufstieg in ca. 5700 m Höhe zum Peak 6395 nach Osten

Der Blick reicht hier weiter nach Osten als bei Bild Nr. 72.
Die Gipfel am Horizont der linken Bildhälfte stehen an der Grenze zu China.
Sie sind von den Bildern Nr. 171 und 172  aus südlicher Richtung zu sehen.
Das folgende Bild Nr. 74 - aufgenommen 2 Tage später - zeigt dieselbe Bergregion,
der Standort des Fotografen ist aber etwas weiter südlich.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(74) Blick vom Sakya-Gletscher in ca. 5700 m Höhe nach Osten

Die Gipfel am Horizont an der Grenze zu China sind auf der Landkarte Nepal Northwest - Chandi/Changla zu finden.
Die Position des Basislagers befindet sich im Talgrund unterhalb des ersten "w" des Wasserzeichens.
Am linken Bildrand befindet sich die Position des Fotografen des vorstehenden Bildes Nr. 73.
Hinter dem Peak 5522 rechts der Bildmitte verläuft die Route vom Geländepunkt Takche nach Norden (Bild Nr. 28 - 30).

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(75) Blick aus ca. 5750 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6395 zum Sattel 6135 und Peak 6470

Auf diesem Abschnitt der Route befindet man sich auf dem nördlichen Sakya-Gletscher
zwischen Peak 6395 (links außerhalb des Bildes) und Peak 6153 (rechts außerhalb des Bildes).
Die Bilder Nr.65 und 66 zeigen den Blick in diesen Bereich und zum Sattel 6135 vom Peak 6153.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(76) Blick aus ca. 6080 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6395 nach Norden

Der Bersgteiger befindet sich im Schlussanstieg zum Sattel 6135.
Der Gipfel des Peak 6153 befindet sich in Bildmitte. Dieser Gipfel war 3 Tage zuvor über den von rechts aufsteigenden Ostgrat bestiegen worden. Diesen Grat und die Berge im Hintergrund rechts
zeigt auch das folgende Bild Nr. 77.
Erstmals ist auch der Gurla Mandhata (7694 m) zu sehen, im Deatil zu sehen auch Bild Nr. 78.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(77) Blick aus ca. 6080 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6395 nach Nord-Nordosten
über den Ostgrat des Peak 6153 hinweg zum Peak 6142

Den Peak 6142 zeigt auch Bild Nr. 71.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(78) Blick vom Sattel 6135 am Peak 6395 nach Nord-Nordwesten
zum Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m)

Der Gurla Mandhata - in China Naimona'nyi genannt - wurde erstmals im Jahr 1985 bestiegen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus dem Bereich des Sattels 6135 geht der Blick nach Osten zu den letzten 260 m des Aufstiegs entlang des Westgrates des Peak 6395.

(79) Blick aus dem Bereich des Sattels 6135 nach Osten zum Vorgipfel 6310 des Peak 6395

Der links sichtbare Peak 6132 ist unmittelbarer Nachbar des Peak 6142 von Bild Nr. 77,
ist dort aber von Wolken verhangen.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vom Sattel 6135 sind erstmals die Peaks 6422 und 6613 im Südwesten zu sehen, die neben dem Peak 6369 (Bild Nr. 55 und 56)
Ziel der nächsten Unternehmungen sein werden:

(80) Blick vom Sattel 6135 am Peak 6395 nach Süd-Südosten zum Peak 6369

Dieser Gipfel, den die Bilder Nr. 55 und 56 aus Richtung Nordosten vom Basislager (von links) zeigen,
wird  4 Tage später vom Pass 5704 (rechts der Bildmitte) erreicht werden.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nach rechts schließt die folgende Sicht an:

(81) Blick vom Sattel 6135 am Peak 6395 nach Süd-Südwesten zu den Peaks 6422 und 6613

Diese beiden Gipfel wird Bruce Normand am 16. und 17.10.2018 im Alleingang besteigen

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vom Schlussanstieg entlang des Westgrates des Peak 6395 bzw. vom Abstieg an diesem Grat sind die folgenden Bilder aufgenommen.
Undurchdringlicher Nebel am Gipfel verhinderte Aufnahmen von der Fernsicht am höchsten Punkt.

(82) Blick aus ca. 6220 m Höhe am Westgrat des Peak 6395 nach Nordwesten mit dem Gurla Mandhata (7694 m)

Rechts vorne sieht man erneut den Pek 6153.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(83) Blick aus ca. 6280 m Höhe am Westgrat des Peak 6395 nach Nordwesten mit dem Gurla Mandhata (7694 m) und Gonalha (6902 m)

Der Peak 6153 steht hier in der Mitte des Vordergrunds. Die entgegengesetzte Sicht von dessen Gipfel zeigt Bild Nr. 65.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(84) Blick aus ca. 6280 m Höhe am Westgrat des Peak 6395 nach Südwesten zum Peak 6613

Durch die Nordwand dieses Gipfels führte die Route der Erstbesteigung am 16.10.2018.
Der Peak 6411 in Hintergrund steht in der Bergkette westlich des Oberlaufs des Humla Karnali Nadi.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(85) Blick aus ca. 6300 m Höhe am Westgrat des Peak 6395 nach Westen zu den Peaks 6521 und 6470

Diesen beeindruckenden Doppelgipfel überschritt Bruce Normand am 18.10.2018.
Links ist erneut der Peak 6613 zu sehen. Nach rechts schließt Bild Nr. 82 an.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wenn auch dichter Nebel Fernaufnahmen vom Gipfel verhinderte, so müssen wir dennoch nicht auf
solche Bilder in alle Himmelsrichtungen verzichten. Solche Aufnahmen gelangen bei den Erstbesteigungen der Peaks 6369 und 6613.

D5 - Erstbesteigung des Peak 6369 am 15.10.2018

Der Zugang zu den Peaks 6369, 6422 und 6613 erfolgt von nepalesischer Seite über den Pass 5358
am südlichen Rand des Sakya-Gletschers. Dieser Pass ist auf Bild Nr. 58 rechts unten markiert.
Bild Nr. 61 zeigt den Rückblick vom Aufstieg zu diesem Pass.
Von diesem Pass aus führt eine Querung unter der Südostflanke des Peak 6369 zum Pass 5704 zwischen dem Peak 6369 und Peak 6422.
Die Querung liegt im obersten Bereich des Tals des Til Khola. Bild Nr. 43 zeigt diesen Bereich in der Sicht von der Ortschaft Til.
Aus der Querung zwischen den beiden Pässen besteht gute Sicht zu den Gipfeln des Gurans im Himal im Süden.

(86) Blick vom Beginn der Querung vom Pass 5358 zum Pass 5704 nach Südwesten

Der Blick geht über den obersten Bereich des Tals des Til Khola hinweg zu den Peaks 6219, 6422 und 6613.
Die Lage des Passes 5704 ist rechts unter dem Peak 6422 markiert.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(87) Blick aus der Querung von Pass 5358 zum Pass 5704 nach Süden

Links geht der Blick durch das Tal des Til Khola hinunter ins Tal des Humla Karnali Nadi.
Darüber stehen die Gipfel der Bergkette südlich der Schlucht dieses Flusses,
durch die der Weg von Hilsa zum Limi Khola führt, der in Abschnitt C beschrieben ist.
Den höchsten Gipfel dieser Kette zeigen auch die Bilder Nr. 37 und 41.
Saipal (7030 m), Phirankoph (6745 m) und Sunpani (6526 m) sind Gipfel des Gurans Himal.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im weiteren Vorrücken nach Westen öffnet sich der Blick weiter nach Osten zu den links anschließenden Bergen südlich des Limi Khola:

(88) Blick aus ca. 5400 m Höhe unter dem Pass 5704 nach Südosten zu den Bergen südlich des Limi Khola

Diese Berge waren vom Talgrund des Limi Khola nur sehr verzerrt aus der Froschperspektive oder gar nicht zu sehen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(89) Blick aus ca. 5400 m Höhe unter dem Pass 5704 nach Süden zum Saipal (7030 m) und Phirankoph (6745 m)

Im Vergleich zu Bild Nr. 87 sieht man hier die Bergketten beidseits des Humla Karnali Nadi östlich von Hilsa.
Die Tiefe der Schlucht, an deren Nordhang der Weg von Hilsa zum Limi Khola verläuft, ist zu erahnen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Am Pass 5704 betreten die Bergsteiger eine Welt aus Schnee und Eis, die eingefasst ist
von beeindruckenden Sechtstausendern am Karjang-Gletscher, zu denen auch der Peak 6395 aus Abschnitt D4 gehört.
Der Pass ist der Sattel zwischen den Peak 6369 und 6422.
Aus dem Bereich des Passes besteht auch erstmals Sicht nach Westen bis hinein in die Region von Kumaon und des östlichen Garhwal in Indien.
Die folgenden Bilder Nr. 90 bis 94 sind im Uhrzeigersinn geordnet, beginnend mit dem Rückblick nach Süden.

(90) Rückblick aus dem Bereich des Passes 5704 nach Süden zum Saipal (7030 m), Phirankoph (6745 m) und Sunpani (6526 m)

Der Gipfelname "Phirankoph" ist das Ergebnis der Übersetzung des Namens "Firnkopf",
den deutschsprachige Bergsteiger erfunden hatten, ins Nepalesische.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(91) Blick aus dem Bereich des Passes 5704 nach Südwesten zu den Peaks 6422 und 6613

Bilder von der Erstbesteigung dieser beiden Gipfel finden Sie in den Abschnitten D6 und D7.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(92) Blick aus dem Bereich des Passes 5704 nach Westen

Die Gipfel am Horizont stehen in der indischen Region Kumaon.
Der Karjang -Gletscher fließt nach Westen und der daraus entspringede Gletscherbach nach Südwesten zum Oberlauf des Humla Karnali Nadi in Tibet.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(93) Blick aus dem Bereich des Passes 5704 nach Norden zum Peak 6521

Diesen Gipfel am Nordrand des Karjang-Gletschers zeigen auch die Bilder Nr. 81 und 84,
dort aber von der anderen Seite. Die Erstbesteigung dieses Berges wird die letzte
der Erstbesteigungen durch die Expeditipon 2018 sein.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(94) Blick vom Fuß des Peak 6613 nach Nordosten zum Peak 6395 und Peak 6369

Die Erstbesteigung des Peak 6369 durch Ed Douglas und Bruce Normand erfolgte durch die hier sichtbare Westflanke des Berges
unmittelbar rechts des mit Gletscherbrüchen gespickten Nordwestgrats (links) des Berges.
Bilder von der Erstbesteigung des Peak 6395 - aus dem Pass 6135 von links -
waren Gegenstand des Abschnitt D4. Erst auf diesem Bild wird deutlich, dass der Westgrat des Peak 6395 länger ist, als das Bild Nr. 79 vermuten lässt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei den insgesamt 6 Erstbesteigungen waren die Gipfeltage am Peak 6369 und Peak 6521 die Tage mit der besten Fernsicht. Am Peak 6521 versagte allerdings die Kamera von Bruce Normand kurz vor Erreichen des Gipfels ihren Dienst. So blieben die Bilder vom Peak 6369 die besten Aufnahmen, welche die Fernsichten auf die gesamte Region und darüber hinaus dokumentieren. Die Aussagekraft solcher Bilder hängt weitestgehend vom Sonnenstand zum Zeitpunkt solcher Aufnahmen ab. Die Details der Berge sind nur gut erkennbar, wenn sie von der Sonne ausgeleuchtet werden. Das ist der Fall, wenn die Sonne in etwa in Blickrichtung scheint. Wird aber gegen das Sonnenlicht fotografiert, so liegen weite Bereiche der sichtbaren Berghänge im Schatten, wodurch viele Details auf der Fotografie verborgen bleiben.

 Da die Sonne am Morgen von Osten und am Nachmittag von Westen scheint, sind Zeiten am Vormittag
- in dieser Zeit befindet sich der Bergsteiger im Aufstieg - ideal für Fotografien nach Westen und Zeiten am Mittag bis Nachmittag - in dieser Zeit befindet sich der Bergsteiger am Gipfel oder im Abstieg - ideal für Fotografien nach Osten. Wenn also eine Aufstiegsroute in einer Westflanke liegt - das war am Peak 6369 der Fall - , so ist das auch ideal für das Fotografieren. In der folgende Dokumentation der Rundumsicht für die Sichten nach Westen werden also Fotografien verwendet, die schon während Aufstiegs entstanden sind, nicht aber die Bilder in diese Richtung, die vom Gipfel aufgenommen wurden. Nach Osten war der Blick ohnehin erst am Gipfel möglich, also zur Tageszeit ideal für Sichten nach Osten. Für die Fotografien in Richtung Norden und Süden ist das Kriterium des Sonnstandes weniger von Bedeutung.

Die Bilder der Rundumsicht sind im Uhrzeigersinn von links nach rechts geordnet,
beginnend mit dem Blick nach Nordwesten mit dem Gurla Mandhata. Die Bildfolge
beginnt also mit dem Bereich, der auch in den vorstehenden Abschnitten
vom Peak 6153 und Peak 6395 dokumentiert ist, zeigt dann den vollständigen Blick in östliche Richtungen
und setzt sich fort mit den vollständigen Sichten in südliche und westliche Richtungen.
In Richtung Südwesten verdecken die Peaks 6422 und 6613 einen Teil der Fernsicht.
Diese Lücke wird in den Abschnitten D6 und D7 mit Bildern von diesen Gipfeln geschlossen.

(95) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Nordwesten mit Peak 6521 und Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m)

Am 15.10.2018 wurde der Peak 6369 erstbestiegen. Drei Tage später stand Bruce Normand auf dem Peak 6521,
nachdem er vorher den Peak 6613 (16.10.2018) und den Peak 6422 (17.10.2018) bestiegen hatte.
Der Abstieg führte über den Gipfel 6470 hinunter zum Sattel 6135, von dem aus der Peak 6395 am 11.10.2018 bestiegen worden war.
Der Sangthang (6430 m) steht an der Grenze zwischen China und Indien. Dieser Berg wird wieder
auf dem letzten Bild der Rundumsicht, Bild Nr.106, zu sehen sein.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(96) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Nord-Nordwesten zum Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m) und Gonalha (6902 m)

Die beiden genannten Gipfel stehen in Tibet. Die Bilder Nr. 182 und 183 zeigen die Sicht von Norden.
In Bildmitte steht Peak 6153, dessen Besteigung Gegenstand der Beschreibung von Abschnitt D3 ist.
Bitte vergleichen Sie dieses Bild mit Bild Nr. 83.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(97) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Nord-Nordosten zum Gonalha (6902 m) und Peak 6395

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(98) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Nordosten

Rechts unten liegen der Sakya-Gletscher und der Oberlauf des Sakya Khola.
Das Basislager für eine Expedition der Gipfelgruppe wird im Bereich der Gletscherseen vor der Zunge des Gletschers errichtet.
Die Fernsicht geht über die nördlichste Zone der nepalesischen Region Humla hinein nach Tibet.
Hier weist die nördliche Bergkette des Himalaya eine Lücke auf. Die Geländeübergänge liegen aber dennoch in Höhen von 5100 m.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die drei folgenden Sichten in östliche Richtungen geben Einblick in die Bergwelt der Region Humla östlich und südöstlich des Nalakankar Himal
Sie geben auch einen Überblick über die Berge entlang der Staatsgrenze im Osten. Es sind die einzigen bekannten Aufnahmen dieser Art,
so dass auch diesen Bildern eine ganz besondere Bedeutung zuzumessen ist.

(99) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Osten

Im Vordergrund links liegt das Tal ds Sakya Khola, durch das man heraufgekommen ist.
Die Berggruppe im Vordergrund wird rechts begrenzt vom Tal des Limi Khola.
Die Peak 5755 und 5835 links unten zeigt auch Bild Nr. 57.
Hinter dem Peak 5714 rechts der Bildmitte liegt der bereits mehrfach genannte Geländepunkt Takche.
Dort vereinigen sich die von Osten kommenden Flüsse Takche Khola (Bildmitte) und Nyalu Khola (rechts) zum Limi Khola.
Takche wird meistens von Süden über den Nyalu La erreicht; siehe Abschnitt B.
Der Zugang nach Takche von Hilsa im Westen durch das Tal des Limi Khola nach Osten ist in Abschnitt C beschrieben.
Am Horizont stehen entlang der Grenze zwischen Nepal und China die Gipfel von Chandi Himal und Changla Himal.
Die Landkarte dieser Region Nepal Northwest - Chandi/Changla finden Sie unter diesem Link.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

  (100) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Osten

Am Horiziont stehen die Berge des Changla Himal mit dem Lachama (Kubi Kangri, 6721 m) als höchstem Gipfel (Bild Nr. 130).
Im Vordergrund blickt man ins Tal des Limi Khola und in Fortsetzung in die Täler des Nyalu Khola und des Talun Khola.
Die Beschreibung der Bergwelt in diesen Bereichen sind Gegenstand des Abschnitts E.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(101) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Ost-Südosten

Auf diesem Bild reicht der Blick rechts bis zu den Gipfeln des Kanti Himal im Distrikt Mugu.
Dort steht der Kaqur Kangri, mit 6859 m der höchste Gipfel der Bergkette entlang der Grenze westlich des Kali Gandaki.
Hinter dem Ardang (6034 m, im Mittelgrund rechts) liegt der Pass Nyalu La, über den Takche von Süden erreicht wird.
Dieser Bereich ist in Abschnitt B beschrieben.
Der Peak 6246 über dem Ardang ist auf Bild Nr. 5 von Südwesten zu sehen.
Die Bilder Nr. 126 und 127 sind von dessen Gipfel aufgenommen-

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(102) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Süden zu den Bergen des Gurans Himal
mit Saipal (7030 m), Phirankoph (6745 m) und Sunpani (6526 m)

Auch diese und die folgende Aufnahme des Gurans Himal von Norden sind eine bemerkenswerte Rarität.
Die Beschreibung des Gurans Himal mit Saipal und Api finden Sie hier.
Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 87 und 90, die aus niedrigeren Positionen südlich des Peak 6369 aufgenommen wurden.
Im Vordergrund stehen die Berge nördlich und südlich des Humal Karnlai Nadi.
Links unten blickt man in die Zone, die auch Bild Nr. 87 zeigt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(102) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Süden zu den Bergen des Gurans Himal
mit Sunpani (6526 m), Sumasaravar (6564 m), Dhaulagari (6638 m) und Jethi Bahurani (6850 m)

Ganz rechts steht der Peak 6422, der 2 Tage später erstmals bestiegen sein wird.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(103) Blick vom Gipfel des Peak 6369 nach Südwesten zum Peak 6422 und Peak 6613

Der Gipfel des Peak 6613 wird am folgenden Tag erreicht, der Gipfel des Peak 6422 wiederum einen Tag später.
Links unten sieht man den Sattel 5704, dem Ausgangspunkt der Besteigungen.
Im Hintergrund links stehen die westlichen Gipfel des Gurans Himal, dessen höchster Gipfel, der Api (7132 m) allerdings vom Peak 6613 verdeckt ist.
Im Hintergrund rechts stehen Gipfel an und hinter der Grenze zu Indien. Diese sind besser auf den folgenden Bildern auszumachen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(104) Blick aus ca. 6010 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6369 nach Westen

Quer duchs Bild verläuft, hinter den Bergen im Vordergrund, der Humla Karnali Nadi.
Auf dem Bergkamm dahinter mit den braunfarbigen Fünftausendern verläuft die Grenze zwschen China und Indien.
Dahinter stehen die Sechstausender der indischen Region Kumaon. Der Panchchuli II ist mit 6904 m der höchste Gipfel dieser Region.
Noch weiter entfernt, ganz rechts, ist der Nanda Devi East (7484 m) zu sehen, der in der indischen Region Garhwal Ost steht.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Deutlicher zu erkennen sind die indischen Gipfel auf dem folgenden Bild:

(105) Blick aus ca. 6250 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6369 nach Westen zu den Panchchuli-Gipfeln in Kumaon

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Und diese Höhe gibt auch den Blick zur Nanda Devi frei:

(106) Blick aus ca. 6250 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6369 nach Westen zur Nanda Devi (7816 m) und zum Sangthang (6430 m)

Mit dem Blick zum Sangthang schließt sich die Rundumsicht, die mit Bild Nr. 95 begonnen hat.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

D6 - Erstbesteigung des Peak 6613 am 16.10.2018

Es wurde bereits in Abschnitt D5 erwähnt, dass die Sichtbedingungen bei Besteigung des Peak 6613 am 16.10.2018 weniger gut waren.
Dennoch sind einige Bilder dieses Tages wertvolle Ergänzungen zur Rundumsicht, die in Abschnitt D5 gezeigt ist.
Hier werden aber nur noch Bilder aus der Rundumsicht berücksichtigt, die solche wichtigen Ergänzungen zu Abschntt D5 sind.
Auch diese Bilder sind im Uhrzeigersinn geordnet, beginnend im Nordwesten.

(107) Blick vom Gipfel des Peak 6613 nach Nord-Nordwesten mit Gurla Mandhata (7694 m) und Gonalha (6902 m)

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(108) Blick vom Gipfel des Peak 6613 nach Nordosten zu den Peaks 6521, 6395 und 6369

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(109) Blick aus ca. 6000 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6613 nach Osten zum Peak 6369 und zum Chandi Himal

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(110) Blick aus ca. 6130 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6613 nach Osten zum Chandi Himal und Peak 6422

Einen Tag später, am 17.10.2018 bestieg Bruce Normand den Peak 6422 über die hier sichtbare Flanke.
Links ist der Ausgangspunkt der Besteigungen, der Pass 5704 markiert.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auch die folgenden Sichten nach Süden bis Westen sind absolute Raritäten!

(111) Blick vom Gipfel des Peak 6613 nach Süden zu den östlichen Bergen des Gurans Himal
mit Saipal (7030 m), Phirankoph (6745 m) und Sunpani (6526 m)

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 102.
Im Vordergrund stehen die Gipfel des südlichen Nalakankar Himal. Dahinter verläuft das Tal des Humal Karnali Nadi.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(112) Blick vom Gipfel des Peak 6613 nach Süd-Südwesten zum Gurans Himal
mit Phirankoph (6745 m), Sunpani (6526 m), Sumasaravar (6564 m) und Dhaulagari (6658 m)

Im Vordergrund stehen die Gipfel des südlichen Nalakankar Himal.
Dahinter liegt das Tal des Humla Karnali Nadi im Bereich von Hilsa.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(113) Blick vom Gipfel des Peak 6613 nach Südwesten zum Gurans Himal
mit Sumasaravar (6564 m), Dhaulagari (6658 m), Raksha Urai III (6628 m), Bobaye (6808 m) und Jokopahar I, 6744 m)

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(114) Blick vom Gipfel des Peak 6613 nach Westen zu den westlichen Gipfeln des Gurans Himal
mit Raksha Urai III (6628 m), Jokopahar I (6744 m), Nampa (6729 m), Api (7132 m) Jakyang (6388 m) und Lasha (6189 m)

Einige dieser Gipfel in der Sicht von Norden zeigen die Bilder Nr. 193 bis 200.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

D7 - Erstbesteigung des Peak 6422 am 17.10.2018

Auch an diesem Tag war die Sicht durch tiefhängende Wolken begrenzt.
Insofern werden auch hier nur Bilder gezeigt, die Ergänzungen zu Abschnitt D5 sind.
Die Besteigung erfolgte durch die Westflanke, die auf Bild Nr. 110 zu sehen ist.

(115) Blick aus dem Sattel 5970 nach Südwesten zur benachbarten Bergkette am Pulu-Gletscher

Auch das folgende Bild Nr. 116 zeigt diese Berge.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(116) Blick vom Gipfel des Peak 6422 nach Südwesten

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(117) Blick vom Gipfel des Peak 6422 nach Süden

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(118) Blick vom Gipfel des Peak 6422 nach Nord-Nordosten

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(119) Blick vom Gipfel des Peak 6422 nach Nordosten zum Peak 6395 und Peak 6369

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

D8 - Erstbesteigung des Peak 6521 am 18.10.2018

An diesem Tag mit gutem Wetter ereilte den Bergsteiger das Pech, dass kurz vor dem Gipfel die Technik seines Fotoapparates versagte.
Aus diesem Grund gibt es nur ein paar Aufnahmen aus ca. 6000 m Höhe.

(120) Blick aus ca. 6000 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6521 nach Ost-Südosten
zum Peak 6369

Der Blick geht direkt zur Aufstiegsroute vom 15.10.2018 rechts neben den Eisbrüchen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(121) Blick aus ca. 6000 m Höhe im Aufstieg am Peak 6521 nach West-Südwesten

Am Horizont stehen die Berge westlich des Oberlaufs des Humla Karnali Nadi, über die
die Grenze zwischen China und dem nordwestlichen Nepal nördlich des Api verläuft.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(122) Detail-Blick aus ca. 60000 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6521
nach West-Südwesten zum Peak 6411 und zum Jyakyang (6388 m)

Diese Gipfel stehen jenseits des Humla Karnali Nadi an der Grenze zwischen China und Nepal.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(123) Detail-Blick aus ca. 6000 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6521 nach West-Südwesten

Bild Nr. 114 zeigt den gesamten Grenzbereich des nordwestlichsten Endes von Nepal.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

E. Die Berge im östlichen Bereich des Humla-Distrikts

Bis hierher haben wir uns virtuell im Bereich westlich des Längengrads 81°45' Ost bewegt. Unter dem "östlichen" Bereich des Humla-Distrikts ist hier die Gebirgslandschaft östlich diese Längengrads gemeint, also der Bereich östlich des Passübergangs Nyalu La und nördlich bis nordöstlich von Simikot.

Im Norden begrenzen die Berge des Chandi Himal entlang der Grenze zwischen Nepal und China die Region. Diese Berge erstrecken sich auf 3 bis 6 km Breite auch nach China hinein. Der Chandi Himal beginnt im Westen mit niedrigen Fünftausendern am 5018 m hohen Passübergang Lapche La. Nach Osten hin werden die Berge höher und erreichen am Ganglung Kangri mit 6256 m ihre größte Höhe. Im Osten ist der 5305 m hohe Passübergang Changla Bhnajyang der Übergang zum Changla HimaI. 

Im Osten sind es die Berge des Changla Himal, welche die Grenze zwischen Humla und tibetischem Hochland bilden. Der Changla Himal verläuft zunächst von Norden nach Süden und dann weiter in südöstliche Richtung. Hier reichen die Berge bis etwa 10 km weit hinein nach China. Im Changla Himal stehen viele Sechstausender, viele davon sind Grenzgipfel oder stehen jenseits der Grenze in China.

Eingeschlossen von diesem Bogen von Chandi und Changla Himal liegt die unbewohnte Region des östlichen Humla-Distrikts. Dort erstrecken sich in Richtung Westen die Täler des Taisola Khola, des Takche Khola und des Nyalu Khola, die sich alle beim Geländepunkt Takche (siehe Abschnitt B) zum Limi Khola vereinen. Im Osten sammeln sich die Niederschläge auf nepalesischer Seite in den Flüssen Ning Khola und Chuwa Khola. Der Chuwa Khola mündet bei Simikot in den Humla Karnali Nadi. Nach Süden entwässern die Flüsse Hepka Khola und Salli Khola. Zwischen diesen Flusssystemen liegen die vergletscherten Berge des Nyalu Lek, deren höchster Gipfel 6265 Meter erreicht. Auf chinesischer Seite fließen die westlichen Bäche in Richtung Manasarovar, die östlichen Bäche bilden die Quelle des Tsangpo, der in Indien Brahmaputra heißt.

Zugänge für Trekker sind die im Text von Abschnitt A unter a) bis c) genannten Möglichkeiten., von denen a) und b) zum Nyalu La und zum Geländepunkt Takche im Westen führen und c) durch das Tal de Chuwa Khola nach Osten und Norden. Dazwischen aus dem Bereich von Simikot nach Norden weisende Täler kommen höchsten für Bergsteiger in Frage, die Gipfel im Bereich des zentralen Nyalu Lek ersteigen wollen.

Der Zugang über den Nyalu La nach Takche ist in Abschnitt B beschrieben. Auf dieser Route haben wir bereits auch einige Gipfel im hier beschriebene Bereich gesehen. Bild Nr. 5 zeigt den Blick entlang des Tals des Hepka Khola nach Nordosten zum markanten Gipfel Peak 6246. Vom Nyalu La waren mit den Bildern Nr. 13 bis 18 die westlichen Gipfel des Nyalu Lak zu sehen.

Einen weiten Blick über den östliche Humla-Distrikt haben die Bilder vom Nalakankar-Peak 6369 nach Osten vermittelt. Die dortigen Bilder Nr. 99 bis 101 sind auch für die Beschreibung in diesem Abschnitt E von besonderer Bedeutung, denn es gibt nur wenige Fotos des östlichen Humla, die einen Überblick gewähren. Aus den unmittelbaren Bereichen der Gipfel des Changla Himal an der Grenze zu China stehen ohnehin nur sehr wenige Bilder zur Verfügung.

Der Zugang von Simikot nach Osten und Norden durch das Tal des Chuwa Khola bietet bis in 3900 m Höhe so gut wie keine Sichten zu hohen Bergen. Bild Nr. 4 hat den Blick von Simikot nach Osten ins Chuwa-Tal gezeigt. Erst bei der Mündung des Lor Khola von Westen kommt mit dem bereits vorstehend genannten Peak 6246 ein hoher Gipfel in Sicht. Die Beschreibung mit Bildern beginnt also erst an diesem Punkt des Zugangs durch das Chuwa-Tal.

Das  Bildmaterial, das für den hier beschriebenen Bereich zur Verfügung steht, lässt Wünsche offen. Nur von wenigen Fotos stehen Großformate zur Verfügung, vom Changla Himal gibt es - wie bereits erwähnt -  fast gar kein Bildmaterial aus unmittelbarer Nähe.

(124) Landkarte des nordöstlichen Bereichs des Humla-Distrikts

Bitte öffnen Sie die Landkarte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.
Ich bitte um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Details eine kleine Schrift gewählt werden musste.

Im Tal des Chuwa Khola in 3910 m Höhe mündet von Westen des Tal des Lor Khola.
Am Ende des Tales sieht man den Peak 6246.

(125) Blick vom Chuwa Khola in ca. 3910 m Höhe nach Westen ins Tal des Lor Khola mit dem Peak 6246
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Bild Nr. 5 zeigt diese Gipfel aus Richtung Südwesten.
Für den Berg wird im Bericht von Rebecca Coles der Name Lasarmula genannt.,
wobei offen gelassen ist, ob dieser Name authentisch ist.
Vermutlich war es die Erstbesteigung, die Rebecca Coles und Simon Verspeak am 11.11.2016 gelang.

Foto: Rebecca Coles; Beschriftung: Günter Seyfferth

(126) Blick vom Peak 6246 nach Osten zu den Gipfeln des südlichen Changla Himal mit dem Lachama (6721 m)
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Foto: Simon Verspeak; Beschriftung: Günter Seyfferth

(127) Blick vom Peak 6246 nach Ost-Südosten zu den südlichen Gipfeln des Changla Himal und zum Kanti Himal
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Der Kaqur Kangri im Kanti Himal ist mit 6859 m der höchste Gipfel des Grenzkamms zwischen Nepal und China westlich des Kali Gandaki.
Die Beschreibung der südöstlich des Changla Himal anschließenden Region mit Gorakh Himal, Kangla Himal, Kanti Himal und Palchungshamga Himal finden Sie hier.

Foto: Rebecca Coles; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bild Nr. 126 ist zu entnehmen, dass der Lachama - mit 6721 m der höchste Gipfel des Changla Himal -
bezogen auf den Verlauf des Tales des Chuwa Khola genau gegenüber dem Peak 6246 steht.
Es folgen Bilder aus diesem gegenüberliegenden Bereich.

(128) Blick aus dem Tal des Lachama Khola in ca. 4340 m Höhe
nach Nordosten zu den Sechstausendern unmittelbar nördlich des Lachama

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(129 Blick aus ca. 4500 m Höhe im Tal des Lachama Khola nach Osten
mit Lachama (6721 m) und Peak 6521

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(130) Blick aus ca. 4650 m Höhe nach Osten zum Lachama (6721 m)
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Der Lachama ist der höchste Gipfel des Changla Himal.
Er wurde erstmals im Jahr 2007 von einer japanischen Expedition bestiegen- von der tibetischen Seite.

Foto: Marcin Rutkowski + Andrzej Sokolowski; Beschriftung: Günter Seyfferth

(131) Blick aus ca. 5600 m Höhe in der Westwand des Lachama North nach Westen

Links ist der Peak 6246 markiert; es ist also der entgegengesetzte Blick zu BIld Nr. 126.

Foto: Marcin Rutkowski + Andrzej Sokolowski; Beschriftung: Günter Seyfferth

(132) Blick aus ca. 5750 m Höhe in der Westwand des Lachama North nach West-Südwesten

Links stehen die Berge am Südrand des Lachama-Gletschers.
Rechts ist erneut der Peak 6246 zu sehen.

Foto: Marcin Rutkowski + Andrzej Sokolowski; Beschriftung: Günter Seyfferth

In ca. 4340 m Höhe des Lachama Khola vereinigen sich die Täler des Lachama-Gletschers und des Süd-Lachama-Gletschers.

(133) Blick aus ca. 4340 m Höhe im Tal des Lachama Khiola nach Südosten zum Peak 5703

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(134) Blick aus ca. 5000 m Höhe am Süd-Lachama-Gletscher nach Südosten zum Peak 5822

Foto: Mike Fletcher

(135) Blick aus ca. 5000 m Höhe am Süd-Lachama-Gletscher nach Osten
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Links stehen die Gipfel am Südrand des Lachama-Gletschers, die Bild Nr. 132 von der anderen Seite zeigt.
Rechts stehen Gipfel im Kamm des Changla Himal südlich des Lachama. Bild Nr. 134 schließt rechts an.
Zu den Höhenangaben in diesem Bereich ist anzumerken, dass die Landkarte aus chinesischer Quelle hier
zuverlässiger als die Finnmap-Karte zu sein scheint. Deshalb sind hier auch die Höhen von Gipfeln
auf nepalesischem Territorium weitgehend der chinesischen Landkarte entnommen.

Foto: Derek Buckle; Beschriftung: Günter Seyfferth

(137) Blick aus ca. 4340 m Höhe im Tal des Lachama Khola nach Westen

Quer durch das Bild verläuft das Tal des Chuwa Khola. Dort wird man nach rechts talaufwärts gehen.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(138) Blick aus 4120 m Höhe im Tal des Chuwa Khola nach Nordosten

Der Blick geht zum Oberlauf des Chuwa Khola. Dieser Talabschnitt führt zum
Pass Changala Bhanjyang an der Landesgrenze.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

Für die Erkundung der nördlichen Berge des Changla Himal wäre dem Oberlauf des Chuwa Khola im Richtung Nord-Nordosten zu folgen. Leider stehen keine Bilder aus diesem Bereich zur Verfügung. Der höchste Gipfel dieses Bereiches ist der Changla (6563 m), nach dem die von Norden nach Süden verlaufende Bergkette entlang der Grenze benannt ist. Weitere hohe Gipfel (P 6556, P 6493, P 6484, P 6442) stehen jenseits der Grenze. Dort, nach Osten bis Nordosten gerichtet, liegen auch die größeren Gletscher der Region. Immerhin stehen aber Bilder vom Changwathang (6130 m, hier folgend) und vom Nalakankar Himal (im Abschnitt B)  in Richtung Changla Himal zur Verfügung, anhand derer die wesentlichen Strukturen der Berge des Changla Himal erkennbar sind.

Westlich des Oberlaufs des Chuwa Khola liegt der Chandi Himal. Auch dort stehen die höchsten Gipfel entlang der Grenze. Vom östlichen Grenzbereich des Chandi Himal erstreckt sich ein Ausläufer mit Fünftausendern nach Süden. Dieser Ausläufer ist im Westen vom Ning Khola begrenzt, dem von Nordwesten kommenden Nebenfluss des Chuwa Khola. Bild Nr. 138 ist aus dem Bereich dieser Flussmündung aufgenommen.

Das Tal des Ning Khola führt hinauf an den Fuß der nach Westen gerichteten Bergkette des Chandi Himal. Entlang einiger Bergseen wird ein 5475 m hoher Pass erreicht. Dort beginnt der zunächst nach Westen abfließende Taisolu Khola. Dieser Fluss wendet sich bei 81°43' nach Süden und mündet in den Takche Khola. Die Täler von Ning Khola und Taisolu Khola sind also die Route für die nördlichste Querung der Region. Südöstlich des erwähnten Passes 5475 steht der 6130 m hohe Changwathang, der aussichtsreichste Gipfel dieses Bereiches.

Etwa 10 km südlich verläuft die zweite Route, auf der die Region nach Takche im Westen durchquert werden kann. In 4350 m Höhe im Tal des Ning Khola mündet von Westen das Tal des Nying Khola. Dieses Tal führt zum 5448 m hohen Passübergang Nylang La. Der Pass liegt oberhalb des in einem Bogen verlaufenden Oberlaufs des Nyalu Khola. Nördlich dieses Bogens liegt der Aussichtsgipfel Ashvin (6055 m). Durch das Tal des Nyalu Khola wird der Geländepunkt Takche erreicht, wohin auch die in Abschnitt B beschriebene Route von Süden über den Nyalu La führt.

Die folgende Beschreibung zeigt Bilder von der Querung über den Nying La incl. Aussichten vom Ashvin
sowie aus dem Bereich des Changwathang..

(139) Blick aus ca. 4200 m Höhe im Tal des Ning Khola nach Nordwesten

Voraus sind die Mündungen von 2 von Westen kommenden Seitentälern zu sehen.
Bei der Einmündung des ersten Tales ist Bild Nr. 140 aufgenommen.
Das zweite Seitental des Nying Khola führt zum Pass Nying La.
Aus dem Bereich der Einmündung dieses Tales sind die Bilder Nr. 141 und 142 aufgenommen.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

Blick aus ca. 4240 m Höhe im Tal des Ning Khola nach Südwesten

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(141) Rückblick aus ca. 4330 m Höhe im Tal des Ning Khola nach Südosten

Es sind nochmals Gipfel aus dem Bereich des Lachama zu sehen.
Diese Gipfel stehen südwestlich des Lachama.
Peak 5703 war auf Bild Nr. 133 zu sehen, Peak 5822 auf Bild Nr. 134.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(142) Blick aus c. 4330 m Höhe im Tal des Ning Khola nach Nord-Nordwesten

Die Peaks 6022 und 5988 stehen an der Grenze zu China. Vor diesen Gipfeln
wendet sich der Oberlauf des Ning Khola von der Richtung Ost-Südost in Richtung Südosten.
Der Peak 5895 steht südwestlich dieses Richtungswechsels.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf Höhe 4330 m mündet von Westen das Tal des Nying Khola. Dieses Tal führt zum Pass Nyalung La (5448 m).

(143) Blick aus ca. 4550 m Höhe im Tal des Nying Khola nach West-Südwesten

Der Peak 5575 ist auch auf Bild Nr. 146 und 147 zu sehen.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(144) Blick aus ca. 4680 m Höhe im Tal des Nying Khola nach Westen

Rechts des Peak 5774 liegt der Pass Nying La.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(145) Rückblick aus ca. 4730 m Höhe im Tal des Nying Khola nach Osten

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(146) Rückblick aus ca. 4800 m Höhe im Tal des Nying Khola nach Südosten

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(147) Blick aus ca. 5400 m Höhe südöstlich des Passes Nying La nach Osten zum Changla Himal

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

Fernsichten vom Pass Nying La sind begrenzt auf die Richtungen Südosten und Westen:

(148) Blick vom Nying La (5448 m) nach Südosten

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(149) Blick vom Nying La (5448 m) nach West-Nordwesten

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im Abstieg vom Nying La nach Westen kommen die Berge des Nyalu Lek im Süden und der Aussichtsgipfel Ashvin im Nordwesten in Sicht:

(150) Blick aus ca. 5200 m Höhe im Abstieg vom Nying La nach Süden zum Nyalu Lek

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(151) Blick aus ca. 5200 m Höhe im Abstieg vom Nying La nach Nordwesten
ins Tal des Nyalu Khola

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(152) Blick aus ca. 4800 m Höhe im Tal des Nyalu Khola nach Nordwesten zum Ashvin (6050)

Der Ashvin ist neben dem Changwathang weiter nördlich einer der beiden
lohnenden Aussichtspunkte innerhalb ds Bogens, den Chandi Himal und Changla Himal bilden.
Die Besteigung beider Berge setzt aber Erfahrung des Bersgetigens in Eis und Schnee voraus,
und natürlich einem Sechtstausender angemessene Ausrüstung.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die beste Aussicht auf die Berge des Nyalu Lek im Süden bietet der Gipfel des Ashvin (6055 m).
Paulo Grobel, von dem die folgenden Bilder stammen, hat eine Route von Norden gewählt.
In den Bereich nördlich des Gipfels gelangt man durch das Seitental, das auf Bild Nr. 152 vor dem Gipfel zu erkennen ist.
Vom Aufstieg durch dieses Tal ist Bild Nr. 153 aufgenommen.

(153) Blick aus ca. 5200 m Höhe vom Aufstieg zum Ashvin nach Süden zum Nyalu Lek

Der Peak 6265 ist der höchste Gipfel des Nyalu Lek.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(154) Blick von Norden zum Ashvin (6055)

Die Expedition von Paulo Grobel bestieg den Berg über den Grat rechts im Bild
und von dort über den Westgrat des Ashvin zum Gipfel.
Der Peak 6194 war bereits auf Bild Nr.15 zu sehen, dort von Südwesten.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(155) Blick vom Gipfel des Ashvin (6055 m) nach Süden
zu den Gipfeln des östlichen und mittleren Nyalu Lek

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(156) Blick vom Gipfel des Ashvin (6055 m) nach Süden
zu den Gipfeln des mittleren Nyalu Lek

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(157) Detail-Blick vom Aufstieg zum Ashvin nach Süden zum beeindruckenden Peak 6150

Dieser Gipfel ist der westliche Nachbar von Peak 6265.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(158) Blick vom Gipfel des Ashvin zu den westlichen Gipfeln des Nyalu Lek

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(159) Detail-Blick vom Gipfel des Ashvin zum Peak 6098

Der Peak 6098 ist auch auf Bild Nr. 18 zu sehen, dort von Westen.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(160) Blick vom Gipfel des Ashvin nach Westen zu den Gipfeln des Nalakankar Himal

Die Sichten von den höchsten Gipfeln am Horizonten sind in Abschnitt B zu finden.
Der Ashvin ist dort auf Bild Nr. 99 markiert.
Im Vordergrund verläuft das Tal des Nyalu Khola nach Westen.
Dort sind die folgenden Aufnahmen gemacht.
In Bildmitte, aber verdeckt durch den braunen Höhenrücken, liegt der Geländepunkt Takche.
Dort nimmt der Nyalu Khola den Talun Khola auf,
und kurz drauf vereinigen sich diese mit dem Takche Khola zum Nimi Khola.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

Ein Tagesmarsch führt durch das Tal des Nyalu Khola hinunter zum Geländepunkt Takche
und damit zum Anschluss an die Route von bzw. nach Simikot, die in Abschnitt B beschrieben ist:

(161) Rückblick im Tal des Nyalu Khola nach Osten zum Bereich des Passes Nying La

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(162) Rückblick aus ca. 4600 m Höhe im Tal des Nyalu Khola nach Osten

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(163) Rückblick aus ca. 4580 m Höhe im Tal des Nyalu Khola nach Osten

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

(164) Blick aus ca. 4580 Höhe im Tal des Nyalu Khola nach West-Südwesten
zum Ardang (6034 m)

Den Ardang zeigen auch die Bilder Nr. 28 und 30, aber aus geringerer Entfernung.

Foto: Jean-Claude Latombe; Beschriftung: Günter Seyfferth

Unmittelbar südlich des Grenzkamms des Chandi Himal verlaufen die Täler des Ning Khola (nach Osten)
und des Taisolu Khola (nach Westen). Beide Flüsse entspringen an dem 5475 m hohen Pass südlich des Peak 6025.
Zugang zu diesem Punkt bieten beide genannten Täler und zusätzlich von Südwesten das Tal des Takche Khola.
Südöstlich des Passes steht der 6130 m hohe Changwathang, von dessen Gipfel einen gute Rundumsicht besteht.

(165) Blick aus der Umgebung des Passes 5475 zwischen Ning Khola und Taisolu Khola nach Osten
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Der Blick geht zu den östlichen Gipfeln des Chandi Himal.
Der Ganglung Kangri ist der höchste Gipfel dieser Berggruppe.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(166) Blick aus der Umgebung des Passes 5475 zwischen Ning Khola und Taisolu Khola nach Ost-Südosten
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Das Foto schließt rechts an Bild Nr. 165 an.
Das folgende Bild zeigt die Gipfel der linken Bildhälfte bzw. die Gipfel von Bild Nr.165 in Vergrößerung.

Foto: Guy Wilson; Beschriftung: Günter Seyfferth

(167) Blick aus der Umgebung des Passes 5475 zwischen Ning Khola und Taisolu Khola nach Osten
zu den östlichen Gipfeln des Chandi Himal

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(168) Blick aus ca. 5550 m Höhe am Changwathang nach Westen zum Gurla Mandhata (7694 m)

Auf chinesischen Landkarten heißt der Berg Naomona'nyi.
Der Blick geht über den Bereich nördlich des Geländepunkts Takche hinweg,
wo die Landschaft dem tibetischen Hochland ähnelt.
Folgende Bilder zeigen den Gurla Mandhata aus den anderen Himmelsrichtungen:
Bild Nr. 96 von Süden, Bild Nr. 192  von Nordwesten, Bild Nr. 182 von Norden.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(169) Blick aus ca. 5600 m Höhe am Changwathang nach Norden zu einigen westlichen Gipfeln des Chandi Himal
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Rechts unten liegt der Bereich des Passes 5475.
Der See Taisolu Tal ist die Quelle des Taisolu Khola.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder vom Changwathang sind aus Höhen ab 5900 m bis zum Gipfel aufgenommen.
Zur leichteren Einordnung der Sichten sind diese Bilder unabgängig vom Standort geordnet
- im Uhrzeigersinn von Westen über Norden nach Osten.

(170) Blick vom Chanwathang nach Westen mit Ardang (6034 m) und Gurla Mandhata (7694 m)

Der Höhenzug in Bildmitte ist links begrenzt vom Tal des Takche Khola und rechts vom Tal des Taisolu Khola.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(171) Blick aus ca. 6100 m Höhe am Changwathang nach Nordwesten bis Norden

Der Peak 6024 ist der Standort, von dem Bild Nr. 174 aufgenommen wurde.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(172) Blick aus ca. 5900 m Höhe am Changwathang nach Ost-Nordosten
mit Chandi Kang (6142 m) und Ganglung Kangri (6256 m)

Bild Nr. 175 ist aus dem Bereich des Gletschers in Bildmitte aufgenommen.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(173) Blick vom Changwathang (6130 m) nach Osten zu den nördlichen Gipfeln des Changla Himal
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Vor den Gipfeln des Changla Himal stehen die östlichen Gipfel des Chandi Himal südlich des Ganglung Kangri.

Foto: Paulo Grobel; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zum Abschluss der Bescheibung des nordöstlichen Bereiches des Humla-Distrikts folgen zwei Bilder von Positionen im Chandi Himal:

(174) Blick vom Peak 6024 im Chandi Himal nach Osten bis Südosten zum Changla Himal

Der Peak 6024 steht nördlich des Changwathang und nordöstlich direkt über dem Pass 5475.
Guy Wilson ist eine herrliche Aufnahme dieser nahezu unbekannten Region Nepals gelungen.
Der Standort befindet sich genau auf der Staatsgrenze zwischen Nepal und China.

Foto: Guy Wilson; Beschriftung: Günter Seyfferth

(175) Blick vom Gletscherplateau südöstlich des Chandi Kang nach Westen
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Links ist der Changwathang zu sehen. Über die Gipfel in Bildmitte verläuft die Staatsgrenze.
Hinter dem Peak 6025 sieht man die Kuppe des Peak 6024, von dem Bild Nr. 174 aufgenommen wurde.

 

F. Sichten von der tibetischen Seite des Gebirges

Die Berge des Himalaya erstrecken sich ab der Staatsgrenze zwischen China und Nepal auf einen Breite von 5 bis 10 km hinein ins tibetische Hochland, also hinein nach China. Zugang von dieser Seite ist die Straße G219, die in diesem Bereich des Gebirges unmittelbar nördlich der Seen Gung Gyu, Manasaravoar (Mapam Yumco) und Rakshas Tal (La'nga) verläuft. Bei Baga zweigt eine Straße nach Süden ab, über die - zwischen den beiden großen Seen hindurch - der Humla Karnali Nadi erreicht wird. Burang ist der Hauptort in China an diesem Fluss. Bei Hilsa überqueren Fluss und Straße die Staatsgrenze, wobei allerdings die Straße ab Hilsa hinein nach Nepal noch keine nennenswerte Bedeutung hat (Stand 2021), da sie noch keine Verbindung nach Simikot in Nepal hat. Fotos von diesen Straßen sind die wesentlichen Quellen, welche uns die Informationen über die Ansichten des Himalaya von der tibetischen Seite des Gebirges liefern. Auch wenige Punkte von der Umrundung des Kailash bieten eine Sicht auf den Himalaya. Diese Punkte sind aber doch schon relativ weit entfernt. Der Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m) wurde zwar bereits mehrfach bestiegen, es steht aber nur wenig Bildmaterial zur Verfügung.

Die Ansichten des Gebirges von Norden sind von Osten nach Westen, also von links nach rechts geordnet.

(176) Blick von der G219 bei 82°50' nach Südwesten
zu den östlichen Gipfeln der Region, dem Changla Himal mit dem Lachama, 6721 m

Für den Lachama findet man in manchen Landkarten auch die Bezeichnung Kubi Kangri.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(177) Blick von der G219 bei 82°45' nach Südwesten
zu den östlichen Gipfeln der Region, dem Changla Himal mit dem Lachama, 6721 m
und den unbenannten Bergen nördlich dieses Gipfels

Bild Nr. 174 zeigt diese Berge von Westen.

Foto: Mountainsoftravelphotos.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei der Anfahrt von Osten zum Manasarovar verdecken leider niedrige Vorberge der tibetischen Hochebene die Sicht auf den Himalaya.
Diese Vorberge sind auch der Grund dafür, dass keine Bilder des Chandi Himal von Norden vorliegen.
Erst bei 81°47', also 160 km weiter westlich, kommt der Himalaya wieder in Sicht, jetzt mit dem Gurla Mandhata (Naimon'nyi),
mit 7694 m der höchste Gipfel der Region. Allerdings ist die Entfernung noch groß, und nur das Teleobjektiv vermittelt die Sichten wie auf den folgenden Bildern.

Um die folgenden Bilder Nr. 179 bis 186 anhand einer Landkarte nachverfolgen zu können,
wird folgend der entsprechende Ausschnitt aus der Landkarte Nepal Northwest - Saipal eingefügt.
Dieser Landkartenausschnitt ist auch vergrößert hinterlegt.

(178) Ausschnitt der Landkarte zum Verständnis der folgenden Bilder Nr. 179 bis 186

(179) Blick von der G219 bei 81°47' nach West-Südwesten zum Gurla Mandhata (Naimona'nyi), 7694 m
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Gurla Mandhata I (7694 m) und Gurla Mandhata II (6912 m) müssen vor Urzeiten ein einziger Gebirgsstock gewesen sein.
Heute aber trennt eine Schlucht die beiden Berge. Die Formen der beiden Berge beidseits der Schlucht passen
- würde man sie wieder zusammenrücken - genau aneinander. Das ist auf Bild Nr. 183 gut zu erkennen.
Der Gurla Mandhata wurde erstmals im Jahr 1985 bestiegen.
Das Foto zeigt links vor dem Gurla Mandhata den Gonalha, 6902 m.

Foto: Mountainsofttavelphotos.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(180) Tele-Blick von einem Standort nördlich der G219 bei 81°45' nach West-Südwesten zum Gurla Mandhata (Naimona'nyi), 7694 m

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

Erneut verdecken Berge des tibetischen Hochlandes den Blick zum Himalaya,
bis man bei 81°38' das Ostufer des großen Sees Manasarovar vor sich hat.

(181) Blick von der G219 bei 81°32' nördlich des Sees Manasarovar nach Süd-Südwesten
zu den Bergen östlich des Gurla Mandhata

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(182) Blick vom Nordufer des Manasarovar nach Süden zum Gonalha (6902 m) und Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m)

Foto: Tim Chong, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(183) Blick von der G219 bei 81°25' - bei der Ortschaft Barkha - nach Süden
mit Gonalha (6902 m) und Gurla Mandhata (Naimona'nyi), 7694 m

Gurla Mandhata I (7694 m) und II (6912 m) liegen hier auf derselben Sichtlinie.
Die bei Bild Nr. 179 erwähnte identische Form der Gipfel beidseits der Schlucht,
die sie heute trennt, ist hier gut zu erkennen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wir begeben uns an dieser Stelle virtuell auf den Gipfel des Gurla Mandhata,
um die entgegengesetzte Sicht von diesem Berg zu den Seen und dem heiligen Berg Kailash zu erleben.
Die folgenden Fotos sind 2 der wenigen Aufnahmen, die von Expeditionen zu diesem Gipfel zur Verfügung stehen.

(184) Blick vom Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m) nach Nord-Nordwesten
mit den Seen Rakshas Tal (Lannga Co) und Manasarovar (Mapam Yumco) sowie zum Kailash (6714 m)

Der Kailash ist ein Gipfel im Transhimalaya. Auf chinesischen Landkarten ist sein Name mit Kangrinbaqe angegeben und seine Höhe mit 6688 n.

Foto: Ignacio Barfer, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(185) Blick vom Gurla Mandhata (Naimona'nyi, 7694 m) nach Nordosten
mit den Seen Rakshas Tal (Lannga Co) und Manasarovar (Mapam Yumco)
und den Bergen im Osten mit dem Gonalha (6902 m) und den weiterentfernten Bergen des Chandi Himal und des Changla Himal

Foto: Ignacio Barfer, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wir begeben uns zurück zur G219. Aus dem Bereich des Rakshas Tal eröffnet sich nun auch der
Blick zu den westlichsten Bergen an der Grenze zwischen China und Nepal sowie zum Api (7132 m).

(186) Blick von der Ortschaft Tarchen an der G219 über den See Rakshas Tal hinweg nach Süden
mit Gurla Mandhata (7694 m), Jokopahar I (6744 m) und Jethi Bahurani (6850 m)

Dieses Bild zeigt den Gurla Mandhata sehr gut im Profil mit seinem weit nach Westen reichenden Grat.
Rund doppelt so weit entfernt stehen die Berge am rechten Bildrand.
Jokopahar und Lasha sind Gipfel auf der Grenze zu Nepal, der Jethi Bahurani steht noch weiter entfernt in Nepal.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Um die folgenden Bilder Nr. 188 bis 200 anhand einer Landkarte nachverfolgen zu können,
wird folgend der entsprechende Ausschnitt aus der Landkarte - Nepal Northwest - Api eingefügt.
Dieser Landkartenausschnitt ist auch vergrößert hinterlegt.

(187) Ausschnitt der Landkarte zum Verständnis der folgenden Bilder Nr. 188 bis 200

Auch die folgende virtuelle Sicht per GooglweEarth dient diesem Verständnis.

(188) Virtuelles Luftbild der Region, welche mit den Bildern Nr. 190 bis 200 beschrieben wird

Bild: GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(189) Blick von der Ortschaft Tarchen nach Süden über den Rakshas Tal hinweg
zu den Bergen an der Grenze zwischen China und Nepal

Foto: Bruno Baumann; Beschriftung: Günter Seyfferth

Weiter rechts folgen Nampa (6729 m) und Api (7132 m):

(190) Tele-Blick von der Ortschaft Tarchen nach Süden zum Nampa (6729 m) und Api (7132 m)

Foto: Bruno Baumann; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wer sich auf der Umrundung des Kailash (Kailash Kora) die Route über den Gangpo-Sanglam La (5675 m)
anstatt der Route über den Dongma La (5660 m) wählt, kann vom benachbarten Gipel 5998 die Berge,
welche auf den Bildern Nr. 189 und 190 zu sehen sind, aus noch besserer Position studieren:

(191) Blick vom Peak 5998 südwestlich des Passes Gangpo-Sanglam La am Kailash nach Süden
über den Rakshas Tal hinweg zu den westlichsten Gipfeln Nepals
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Bruno Baumann; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zwischen den Seen Manasarovar und Rakshas Tal führt eine Straße nach Süden in den Bereich des Oberlaufs des Humla Karnali Nadi.
Auf diesem Weg passiert man die Westflanke des Gurla Mandhata.
In der Umgebung des Hauptortes Burang und weiter auf der Fahrt entlang des Humal Karnali Nadi nach Südosten
bis Kangje (Kejia) bestehen gute Sichten auf die Berge entlang der Staatsgrenze.

(192) Blick von der Straße nach Burang aus Richtung Nordwesten zum Gurla Mandhata (7694 m)

Man blickt entlang des westlichen Abhangs der Berges, der auf Bild Nr. 186 im Profil zu sehen ist.

Foto: p. pc高手, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nördlich von Burang windet sich die Straße in einer weiten Serpentine hinunter ans Ufer des Humla Karnali Nadi.
In diesem Bereich liegt die Ortschaft Doiyoi mit guten Sichten auf die Bergkette entlang der Grenze.

(193) Panorama-Blick von der Abfahrt nach Doiyoi am Humla Karnali Nadi nach Süden
zu den Gipfeln an der Grenze zwischen China und Nepal

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(194) Detail-Blick von der Abfahrt nach Doiyoi am Humla Karnali Nadi nach Süden
zu den Gipfeln an der Grenze zwischen China und Nepal

Das Bild zeigt die Gipfel im linken Bereich von Bild Nr. 193.
Die Höhen dieser Gipfel sind der chinesischen Landkarte der Grenzregion entnommen.
Das entsprechende Blatt der Finnmap-Landkarten Sheet No. 3081-13 wurde nicht veröffentlicht.

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(195) Detail-Blick von der Abfahrt nach Doiyoi am Humla Karnali Nadi nach Süd-Südwesten
zu den Gipfeln an der Grenze zwischen China und Nepal

Das Bild zeigt die Gipfel im mittleren Bereich von Bild Nr. 193.

Foto: Bruno Baumann; Beschriftung: Günter Seyfferth

(196) Detail-Blick von der Abfahrt nach Doiyoi am Humla Karnali Nadi nach Süd-Südwesten
zu den Gipfeln an der Grenze zwischen China und Nepal

Das Bild zeigt die Gipfel in Fortsetzung von Bild Nr. 195 nach rechts.

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nur wenige Kilometer weiter ist Burang, der Hauptort des Tales, erreicht.

(197) Blick von Burang (3870 m) nach Süd-Südwesten zum Yokopahar (6744 m) bis Lasha (6189 m)

Es sind die Gipfel, die auch Bild Nr. 195 zeigt.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Foto zeigt Jakyang (Jya Chhun, 6388 m) und Lasha (6189 m) im Detail:

(198) Blick von Burang (3870 m) nach Süd-Südwesten zum Jakyang (Jya Chhun, 6388 m) und Lasha (6189 m)

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf der Fahrt von Burang nach Südosten zur Grenze beherrschen immer diese zuvor gezeigten
Gipfel die Blicke aus dem Tal des Oberlaufs des Humals Karnali Nadi, nunmehr in Richtung Südwesten:

(199) Blick von Kangje (3850 m) am Oberlauf des Humla Karnali Nadi nach Südwesten
zum Yokopahar (6744 m) bis Lasha (6189 m)

Dieselben Gipfel zeigt Bild Nr. 197.

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(200) Blick von Korqag (3725 m) am Oberlauf des Humla Karnali Nadi nach Südwesten
vom Yokopahar II (6644 m) bis Jakyang (Jya Chhun, 6388 m)

Diese Gipfel werden erneut in Abschnitt E zu sehen sein, dort von Gipfeln des Nalakankar Himal im Nordosten.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

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