Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Mugu & Tibet

Gorakh Himal, Kangla Himal, Kanti Himal und Palchunghamga Himal

Grenzregion im Bereich des Nordwestens Nepals und des angrenzenden Tibet
zwischen 82°05' und 83°00' East

Die Beschreibung der westlich anschließenden Region Humla finden Sie auf der Seite

Humla & Tibet

(1) Übersichtskarte des Himalaya im Bereich der Regionen Humla Ost und Mugu und des angrenzenden Tibet
(Bitte öffnen Sie die Landkarte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.
Ich bitte um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Details eine kleine Schrift gewählt werden musste.)

Eine Landkarte nur des linken Bereichs (Map Mugu West) bzw. nur des rechten Bereichs (Map Mugu East) obiger Landkarte finden Sie unter diesen Links.

 Bitte öffnen Sie die folgenden Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!

Die Gliederung dieser Seite:

Die folgende Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt:

A. Übersicht
B. Lurupya Khola und Take Khola: Zugang von Westen
C. Im Bereich des Kangla Himal

C1 - Das Tal des Kangla Khola
C2 - Auf dem Gipfel des Peak 6129
C3 - Chawarsing Kho,aund Grenzpass 5325
C4 - Auf dem Peak 5779
C5 - Am Takya La (5020 m)
C6 - An und auf dem Peak 5866
D. Im Bereich des Kanti Himal
D1 - Von Mugu nach Norden
D2 - Im Tal des Kogi Khola und am Kogi La
D3 - Auf dem Peak 6419
D4 - Auf dem Peak 6275 Nord
D5 - Auf Peak 6516 und Rongla Peak (6647 m)
E. Unter dem Kanti Himal zwischen Mugu und Dolpo
E1 - Chyargola Bhanjyang (5140 m)
E2 - Vom Chyargola Bhanjyang zum Yala Bhanjyang
E3 - Am Yala Bhanjyang (5425 m)
E4 - Auf dem Kamm des Yangla Lek
F. Sichten aus der tibetischen Hochebene zur Bergkette an der Staatsgrenze
 

Über die vorstehenden Links gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Abschnitten.

Soweit die einzelnen Abschnitte 2-spaltig aufgebaut sind, ist in der Reihenfolge gemäß obiger Skizze zu lesen. So steuern auch die jeweiligen Links "zur Fortsetzung ...".

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben.

Quellen der Detail-Informationen:

- Finnmap Sheet No. 2982-01, Melchham, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2982-02, Bholbihanchaur, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2982-03, Purano Mugu, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2982-04 and 08, Phophagau, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2982-05, Gamgadhi, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2982-06, Mangri, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2982-07, Mugu, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 2983-05, Musigau, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 3082-09, Chanla Bhanjyang, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 3082-13, Chanla Himal, 1:50.000
- Finnmap Sheet No. 3082-14, Asajya Tuppa, 1:50.000
(Die Finnmap-Karten finden Sie unter diesem Link.)
- Chinesisch-Nepalesische Grenzregion, Sheets 8, 9, 11, 13, 15; 17; 1:50.000

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:
- Gesamtübersicht über den Himalaya
- Region Humla & Tibet
- Region Nepal Nordwest - Api & Saipal
- Region Kanjirowa Himal

- Region Dolpo West
- Region Dolpo Nordost
- Region Dolpo Südost
- Region Dolpo Südwest
- Region Mustang Maountains
- Region Dhaulagiri Himal
- Region Annapurna Himal
- Gipfelpanorama Putha Hiunchuli
- Aussichtspunkt Himalaya-Flug
- Bildergalerien zum westlichen Nepal

- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m"
 
- Gipfelliste - Gipfel in Nepal

A. Übersicht

Der hier beschriebene Bereich zählt zu den am wenigsten bekannten Zonen des Himalaya. Bis zum Jahr 2000 gab es nicht einmal einigermaßen verlässliche Landkarten. Sogar bis heute (2021) sind gerade eine gute Handvoll Unternehmungen zu verzeichnen, die nennenswerte Ergebnisse von ihren Expeditionen mitgebracht haben. Die vorliegende Beschreibung stützt sich auf das Bildmaterial von 4 Expeditionen aus der Zeit zwischen 2015 und 2018.

Der hier beschriebene Bereich des Himalaya erstreckt sich entlang der chinesisch-/nepalesischen Grenze zwischen den Längengraden 82°10' und 83°00' Ost. Auf nepalesischem Territorium sind es der südöstliche Bereich des Distrikts Humla sowie der nördliche Bereich des Distrikts Mugu. Der Distrikt Mugu grenzt im Osten an den Distrikt Dolpa. Nördlich der Staatsgrenze reicht der Himalaya auf eine Breite zwischen 5 und 10 km hinein nach Tibet.

Die höchsten Gipfel stehen ausnahmslos in dem Gebirgszug entlang der Grenze. Die Abschnitte dieses Gebirgszugs heißen - von West nach Ost: Gorakh Himal, Kangla Himal, Kanti Himal und Palchunghamga Himal. Als wichtigste Gipfel seien einleitend genannt - von West nach Ost: Asajya Tuppa (6265 m), Peak 6254 m, Peak 6133, Peak 6129, Peak 6439, Rongla Kangri (6647 m), Peak 6626, Kaqur Kangri (6859 m), Chandi (6623 m), Peak 6526, Peak 6514, Rozha Peak (6529 m). Hier ist anzumerken, dass für einige der hohen Gipfel, die in der Landkarte nur mit Höhenquoten versehen sind, in Berichten von Alpin-Journalen gelegentlich auch Namen genannt sind. Soweit diese aber nicht in offiziellen Landkarten auftauchen, wurden sie von mir nicht übernommen. In den unten folgenden Texten zu den Bildern werden diese Namen aber genannt, damit der Bezug zu den Berichten hergestellt ist. Bei  den unbenannten Gipfeln verwende ich im Text die Höhe des Berges als Namen in der Form "Peak 6133" oder "P 6133".. 

Im Westen - bei 82°10' - schließt nach Norden der Changla Himal an. Dieser Teil des Gebirges gehört zur Beschreibung auf der Seite Humla & Tibet. Da aber die tibetische Ostflanke dieses Gebirgszuges gut von den hier beschriebenen Gipfeln des Kanti Himal einzusehen ist, ist der Changla Himal auch Bestandteil der oben stehenden Landkarte, und diese Sichten von Südosten sind folglich hier in der vorliegenden Beschreibung zu finden.

Schon der Landkarte ist zu entnehmen, dass das Grenzgebirge steil aus den Tälern Nepals aufragt, während es sich flach geneigt in die tibetische Hochebene absenkt. Auf tibetischer Seite ist das Gebirge deutlich stärker vergletschert. Der Fuß des Gebirges liegt dort bei Höhen um 5000 m. Im Bereich des Changla Himal befinden sich die Quellen des Stromes Tsangpo, der in Indien Brahmaputra heißt.

Südlich des Grenzgebirges findet man nur einen Sechstausender, den Bhandar Lek (6024 m).

Es ist schwer, sich ein korrektes Bild vom Gebirgszug entlang der Grenze zu erarbeiten. In der Vielzahl der Sechstausender gibt es nur wenige sehr markante Gipfel, die anhand ihrer Form oder Höhe schnell zu identifizieren wären. Wenn ein Gebirge bisher aber nicht besucht und mit Bildern dokumentiert wurde, so fehlen zunächst selbst derartige Ansatzpunkte. Hat man sie gefunden, so sind die Bilder, welche die Sichten von hohen Punkten zeigen, immer noch verwirrend, denn der Blick geht entlang einer Kette von sehr vielen Gipfeln, in der der einzelne nur schwer oder zunächst gar nicht bestimmbar sind. Erst Bilder aus anderen Blickrichtungen können Aufklärung bringen, aber bei dem vorliegenden langen Gebirsgzug gibt es nicht viele derartiger Ausblicke. Nur der Blick von Gipfeln des Kanti Himal zu den Bergen des Changla Himal ermöglicht eine einfachere Gipfelbestimmung, denn man blickt nicht entlang dieser Gipfel, sondern in einem Winkel von etwa 45 Grad quer zum Kammverlauf.

Noch schwieriger ist es, sich einen guten Überblick über die Welt der Fünftausender südlich der Staatsgrenze zu verschaffen. Abgesehen vom schon erwähnten einzigen Sechstausender Bhandar Lek (6024 m) und von einer Handvoll Fünftausender gibt es keine Gipfelnamen. Viele Hundert Gipfel stehen in einer Anordnung, die chaotisch erscheint. Zwischen der Grenzkette und dem südlich gelegenene Kanjirowa Himal hat die Erosion des Gebirges über viele Millionen Jahre eine Landschaft geschaffen, die von zahlreichen tief eingeschnittenen Tälern und dazwischen liegenden hohen Gebirsgzügen geprägt ist. Es ist ein unwirtliche Landschaft von Schluchten, die lediglich eine einzige Siedlung, die Ortschaft Mugu in 3400 m Höhe zugelassen hat.

Ein wenig Klarheit verschafft die Beschäftigung mit dem System der Flüsse. Die gesamte Region, soweit es sich um nepalesisches Staatsgebiet handelt, entwässert in Richtung Westen, wo sich alle Flüsse und auch die aus der Region Humla zum Karnali Nadi vereinigen, in der Region Humla zunächst zum Humla Karnali Nadi und in der Region Mugu zum Mugu Karnali Nadi. Von Osten fließen sogar die Gewässer der nördlichen und östlichen Region Dolpo zum Mugu Kanrnali Nadi, nur heißt der Fluss dort noch anders. Eine Eigenheit der Namansgebung von Flüssen im Himalaya besteht darin, dass ein Fluss bei Einmündung eines größeren Nebenflusses seinen Namen wechselt. Von Osten kommend heißt der Fluss zunächst Polte Khola, dann Pangyang Khola, dann Tora Khola, dann Namlang Khola, und erst ab der Vereinigung mit dem Mugu Nadi südwestlich des Ortes Mugu heißt der Fluss dann Mugu Karnali Nadi.

Das folgende Bild, in dem die wichtigsten Flüsse mit größerer Schrift markiert sind, gibt einen Überblick über das Flusssystem im hier beschriebenen Bereich:

 

(2) Fluss-System im nordwestlichen Nepal zwischen 82° und 83° östlicher Länge

Der Lurupya Khola fließt nach Westen zum Humla Karnali Nadi.
Der Take Khola nimmt die Schmelzwässer von Gorakh Himal und Kangla Himal auf.
Am linken Bildrand vereinigt er sich mit dem Mimiban Khola und mündet weiter südwestlich in den Mugu Karnali Nadi.
Der Mugu Nadi entwässert mit seinen Quellflüssen den westlichen und mittleren Teil des Kanti Himal.
Ab der Vereinigung mit dem Namlang Nadi wird der Fluss zum Humla Karnali Nadi.
Der Takla Khola entwässert den östlichen Teil des Kanti Himal und mündet in den Namlang Nadi.
Die nördlichen Nebenflüsse des Tora Khola nehmen die Schmelzwässer des Palchunghamga Himal auf.
Der Tora Khola bringt zudem alle Niederschläge aus der nördlichen und östlichen Region Dolpo,
wird nach Westen zum Namlang Nadi und schließlich zum Mugu Karnali Nadi.

Am unteren Rand des Bildes beginnt der Kanjirowa Himal, dessen Beschreibung hier zu finden ist.

Das Tal des Mugu Karnali Nadi mit dem Tal des Mugu Nadi als Fortsetzung nach Norden ist der bedeutendste Zugang in die Region. Ausgangspunkt dafür ist die Umgebung des Rara Lake (im Bild links unten). Der nur wenige Kilometer östlich des Rara Lake gelegene Ort Gamgadi kann mit Bus erreicht werden. Am Mugu Nadi liegt in 3400 m Höhe die einzig nennenswerte Siedlung der Gebirgsregon, die Ortschaft Mugu. Von Mugu führt ein alter Handelsweg nach Norden über den Pass Namja Bhanjyang (4907 m) nach Tibet. Dieser Weg scheint auch derzeit noch ein Weg für Schmuggler zwischen Nepal und China zu sein. Von Mugu besteht direkter Zugang über die Quelfflüse zum westlichen und mittleren Kanti Himal. Über den Takya La (5020 m) gelangt man in den Bereich des Kangla Himal. Südlich von Mugu beginnt die Querung nach Osten über den Chyargola Bhanjyang (5140 m) ins Tal des Takya Khola. Dort und im von Osten kommenden Tal des Changdi Khola befindet man sich unter der Südflanke der höchsten Gipfel der Region. Weiter aufwärts nach Osten wird über den Pass Yala Bhanjyang (5425 m) die Region Upper Dolpo erreicht.

Im Westen ist Simikot am Humla Karnali Nadi mit seinem Flugplatz ein weiterer guter Startpunkt für Erkundungen der Region. Von Simikot folgt man nach Osten zunächst dem Chuwa Khola und dann dem Lurupya Khola, der an den Fuß der westlichen Gipfel des Gorakh Himal führt. Über den Ogalja La (4685 m) oder den Musyang La (4660 m) kann nach Süden ins Tal des Take Khola gewechselt werden, dessen nördliche Nebenflüsse bzw. Quellflüsse an den Fuß von Gorakh Himal bzw. Kangla Himal führen. Der bereits erwähnte Bhandar Lek (6024 ) liegt im Bergkamm südlich des Take Khola. Der Takya La ist der Übergang vom Take Khola nach Süden zum Mugu Nadi.

Ein weiter, aber sehr lohnender Zugang ist der Weg von Osten aus der Region Dolpo. Ausgangspunkte für jeweils sehr weite Treks bis zur dortigen Ortschaft Bhijer sind entweder der Flugplatz Juphal

am Südrand von Dolpo oder - noch weiter entfernt - der Flugplatz Jomsom im Tal des Kali Gandaki im Südosten. Die ausführliche Beschreibung der Region Dolpo finden Sie auf insgesamt 5 Seiten unter den weiter oben genannten Links. Von Bhijer aus wird über einen 4820 m hohen Pass der Tora Khola erreicht. Über die letzte Siedlung Pho geht es nach Norden hinauf auf den Bergkamm westlich des Swaksa Khola. Vom Kamm in bis zu 5564 m Höhe geht es hinunter ins Tal des Swaksa Khola und von dort wieder hinauf - weiter in Richtung Norden - auf den 5425 m hohen Yala Bhanjyang. Dort wendet sich die Route nach Westen in Richtung Mugu. Der Weg auf dem nach Norden führenden Bergkamm und die Querung vom Yala Bhanjyang nach Mugu ist der eindrucksvollste Trekking-Abschnitt der Region.

Diese drei Zugänge in die Region und die anschließenden Routen mit ihren Sichten zu den Gipfeln werden in den folgenden Kapiteln ausführlich dargestellt. Darüber hinaus führt die Beschreibung hinauf auf verschiedene sehr hohe Gipfel. Diese Gipfelsichten erstrecken sich über die gesamte Region und weiter hinaus nach Westen in die Region Humla, nach Süden zum Kanjirowa Himal, nach Südosten in die Region Dolpo und weiter zum Dhaulagiri Himal und Annapurna Himal.

Nicht alle Täler der Region Mugu sind bisher begangen worden, zumindest nicht von Bergsteigern oder Trekkern mit Fotoapparat. Insofern bleibt also manche Lücke bei den Blicken auf die Berge.

Für die Blicke aus Tibet stehen bisher nur Bilder zur Verfügung, die von der Straße G219 über Entfernungen von 50 bis 60 km aufgenommen wurden. Immerhin haben Teleobjektive die Entfernungen verkürzt. Um von der G219 den Fuß der Berge zu erreichen, muss der Tsangpo gequert werden. Es kann sein, dass dies weitgehend unmöglich ist oder höchstens mit LKW.

horizontal rule

Es ist noch eine Anmerkung zum Umfang der vorliegenden Beschreibung erforderlich: Zu einigen Bereichen der hier beschriebenen Region stehen keine Fotos zur Verfügung, die aus unmittelbarer Nähe aufgenommen wurden, also aus einem Tal, von einem Pass oder von einem Gipfel dieses Bereiches. Der Grund ist in der Regel, dass diese Teile der Region noch nicht von Bergsteigern oder Trekkern begangen wurden. Das gilt für folgende Bereiche:

In Nepal:
- Bereich der Quellflüsse des Lurupya Khola
- Bereich des Bholbihan Khola
- Bereich des Jutheni Khola
- Bereich zwischen Take Khola und Mugu Khola, also der gesamte Einzugsbereich des Mimiban Khola
In China:
- alle Bereiche entlang des Fußes der Berge und der in die tibetische Hochebene abfließenden Gletscher

Folglich muss sich die vorliegende Beschreibung dieser Bereiche auf Bilder beschränken, die von den hohen Gipfeln des Kangla Himal und des Kanti Himal aufgenommen wurden bzw. aus größerer Entfernung in Tibet. Die Bilder von hohen Gipfel sind in den Abschnitten C und D zu finden. Es sind Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickrichtungen, auf denen sich die Gipfel natürlich in unterschiedlichen Formen zeigen. Mit der Beschriftung der angrenzenden Täler sowie mit Querverweisen im Bildtext zu anderen Bildern wird versucht, ein verständliches Gesamtbild herzustellen. Da sich diese Sichten in flachem Winkel über mehrere Bergketten ähnlicher Höhen erstrecken, die wiederum sehr kleinteilig gegliedert sind, ist es besonders schwer, einen korrekten und verständlichen räumlichen Eindruck von dieser Bergwelt zu vermitteln. Der Autor bittet um Nachsicht, dass dies nur bedingt gelungen ist.

Trotz dieser Probleme zeichnen die hier verfügbaren herrlichen Aufnahmen von Gipfeln des Kangla Himal und des Kanti Himal - alle entstanden im Zuge von Erstbesteigungen - zusammen mit den Bildern von den Treks über Pässe an den Fuß der Berge und von Fahrten in Tibet entlang der Bergkette ein umfassendes Bild der Region.

zum Beginn des Abschnitts A

B. Lurupya Khola und Take Khola - der Zugang von Westen

Im Westen grenzt der Distrikt Humla an den Distrikt Mugu. Der Hauptort von Humla ist das Dorf Simikot. Der Ort liegt in 2970 m Höhe am Nordhang des Tales des Humla Karnali Nadi. Da er über einen Flugplatz verfügt, kommt er nicht nur als Ausgangspunkt für Unternehmungen in Humla in Frage, sondern auch für Treks nach Osten in den Distrikt Mugu. Der Ort kann selbstverständlich auch der Zielort nach den Unternehmungen in Mugu sein. Die folgende Beschreibung geht davon aus, dass von Simikot aus nach Osten aufgebrochen wird. Die entsprechende Landkarte mit dem Bereich von Simikot finden Sie hier.

Direkt südöstlich von Simikot mündet in 2080 m Höhe der Chuwa Khola in den Humla Karnali Nadi. Der Beginn dieses Tales ist das Tor für die Treks in Richtung Osten. Die noch nicht trainierten Beine haben also zunächst 900 m Abstieg zu verkraften, bevor es in Richtung Osten wieder aufwärts geht. Ist Simikot der Zielort am Ende der Unternehmung in Mugu, so sind die 900 m Aufstieg zum Flugplatz zwar eine lästige Herausforderung, der Körper hat sich aber an die Anstrengungen gewöhnt. 7 km östlich der Flussmündung bei dem Weiler Dojam wendet sich das Tal des Chuwa Khola in Richtung Nordosten, von Osten mündet der Lurupya Khola. Wanderer mit Zielen im Distrikt Mugu folgen nach rechts diesem Tal.

Das Tal des Lurupya Khola führt allmählich in einem nach links, also nach Nordosten gerichteten Bogen an den Fuß der westlichsten Gipfel des Gorakh Himal. Soweit wird höchstens ein Bergsteiger gehen, der einen dieser Berge besteigen möchte. Es käme auch in Frage, ab 4000 m Höhe dem nach Nord-Nordwesten gerichteten Quellfluss weiter zu folgen, um das Tal des Lachama Khola unter dem Changla Himal zu erreichen. Dies wäre eine lohnende Variante zum Weg nach Norden durch das Tal des Chuwa Khola. Die Region im Bereich des Chuwa Khola ist hier beschrieben.

Der Wanderer, der die Region Mugu zum Ziel hat, folgt dem Tal des Lurupya Khola nur bis 82°02'30" oder 82°05'00", wo nach rechts die Pfade zu den Übergängen Ogalya La (4685 m) bzw. Musyang La (4660 m) abzweigen: Sie führen über den südlichen Bergkamm hinüber in die Täler der gleichnamigen Nebenflüsse des Take Khola. Der Musyang La bietet die bessere Aussicht.

Der Talboden wird in einem Bereich erreicht, wo der Take Khola schon Loti Karnali Nadi heißt. Hier sei der Einfachheit halber nur vom Take Khola die Rede, wie er ab 82°11' heißt. Sein Talboden wird in 2450 m bzw. 2600 m Höhe erreicht. Am Punkt des Namenswechsels ändert das Tal die Richtung von Ost auf Nordost. Rechts oben verläuft die Bergkette mit dem Bhandar Lek (6024 m), der aber vom Talgrund nicht zu sehen ist.

Bei 82°18', in 3550 m Höhe, wendet sich das Tal wieder nach Osten. An diesem Punkt des Take Khola sind erstmals Gipfel des Kangla Himal im Osten im Blick. Hier mündet von Nord-Nordwesten das Tal des Bholbihan Khola, das an den Fuß des Gorakh Himal führt. Bisher (2021) scheint das Tal noch nicht von Bergsteigern begangen worden zu sein. Folglich können die Bergketten beidseits des Tales sowie die Sechstausender des Gorakh Himal nur über Fernsichten von anderen Gipfeln gezeigt werden.

Bei 82°23' mündet in 4040 m Höhe von Nord-Nordwesten das Tal des Kangla Khola, dessen Quellbereiche zu Füßen der Gipfel im Übergang vom Gorakh Himal zum Kangla Himal liegen. Hier hat man den Ausgangspunkt für Besteigungen im Bereich des Kangla Himla oder für Ersteigungen der Passübergänge nach Tibet erreicht (siehe Abschniit C). Letztere dürfen aber nicht überquert werden. Vom Oberlauf des Take Khola - der Name ändert sich nun in Chawarsing Khola - wird auch der Übergang über den Takya La (5020 m) nach Süden erreicht (siehe Abschnitt D).

(3) Blick von Nordwesten auf Simikot (2970 m) mit seiner Landebahn

Simikot ist der Verwaltungssitz des Bezirks Humla. Fast alle Bergsteiger und Trekker;
welche diese nordwestlichse Region Nepals besuchen, landen hier mit dem Flugzeug.
Im Hintergrund stehen Berge entlang des Chuwa Khola und des Lurupya Khola.
Das Tal des Chuwa Khola ist der östliche Zugang ab Simikot zu den Bergen des Changla Himal und des Chandi Himal
an der Grenze zu China. Die Beschreibung dieser Region finden Sie hier.
Das Tal des Lurupya Khola ist der westliche Zugang zur Region Mugu, die auf dieser Seite beschrieben ist.
In beide Regionen dringen nur wenige Bergtouristen vor.
Der Peak 5491 über dem Tal des Lurupya Khola steht westlich des Passübergangs Musyang La.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(4) Im Tal des Lurupya Khola in ca. 3300 m Höhe mit Blick nach Osten

Im Bild sind die nach Süden gerichteten Seitentäler markiert,
die zu den Passübergängen Ogalya La (4685 m) und Musyang La (4660 m) führen.
Die Pässe sind die beiden Übergänge nach Süden ins Tal des Take Khola,
das weiter nach Osten an den Fuß des Kangla Himal führt.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(5) Im Abstieg vom Ogalya La (4685 m) mit Blick nach Ost-Südosten zum Bhandar Lek (6024 m)

Der Abstieg endet im Talgrund des Loti Karnali Nadi bei dem Weiler Hepka in 2450 m Höhe.
Ab dem Richtungswechsel im Schatten am unteren Bildrand heißt der Fluss dann Take Khola.
Einen besseren Blick auf die Berge südlich des Takle Khola hat man vom benachbarten
Musyang Khola (siehe Bild Nr. 9). Allerdings ist von dort der Bhandar Lek nicht zu sehen.
Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

zur Fortsetzung des Abschnitts

(6) Im Tal des Lurupya Khola in ca. 3500 m Höhe mit Blick nach Osten

Der Wanderer darf sich hier durchaus als Pionier fühlen, denn nur sehr wenige Bergtouristen
sind hier schon gegangen. Die Pfade haben Viehhirten aus den Dörfern nahe Simikot angelegt.
Voraus ist erneut der Beginn des Seitentals zu sehen, dass hinauf zum Musyang La (4660 m)
führt. Ein 2000-Meter-Abstieg führt vom Pass hinunter zum Talgrund des Take Khola.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Im Tal des Lurupya Khola in ca. 3720 m Höhe mit Blick nach Nordosten

An diesem Punkt ändert das Tal seine Richtung nach Nordosten. Voraus sieht man den Peak 5894,
einen der hohen Fünftausender, die sich beim Blick von den Sechstausendern an der Staatsgrenze
aus dem Meer der unzähligen anderen Fünftausender hervorheben.
Der Fotograf steht an dem Punkt, wo es nach rechts zum Musyang La hinaufgeht.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(8) Rückblick vom Musyang La (4660 m) nach West-Nordwesten

Der Blick geht zu den Bergen zwischen Lurupya Khola und Chuwa Khola, die auf Bild Nr. 3 links der Bildmitte zu sehen sind.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Blick vom Musyang La (4660 m) nach Südosten zur Bergkette südlich des Take Khola

Der Blick geht entlang des Tales des Musyang Khola. Das Tal mit seinem breitem Talboden macht einen einladenden Eindruck.
Der Platz im Talgrund mit der hellbraunen Färbung ist ein idealer Ort für das Nachtlager.
Dort besteht eine beeiendruckende Sicht in die hier einmündenden Seitentäler (siehe Bilder Nr. 12 bis 15).
Einige der Gipfel am Horizont zeigt auch Bild Nr. 5.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(10) Panorama-Blick vom Musyang La (4660 m) nach Ost-Nordosten bis Südosten

Links liegt das Tal des Lurupya Khola, rechts das Tal des Musyang Khola.
Hier steht der Fotograf etwas westlich des Passes.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(11) Panorama-Blick vom Musyang La (4660 m) nach Süden bis Nordwesten

Links liegt das Tal des Musyang Khola, rechts das Tal des Lurupya Khola.
Hier steht der Fotograf etwas östlich des Passes.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Blick aus dem Tal des Musyang Khola in ca. 3600 m Höhe nach Nordwesten

Rechts ist der Musyang La markiert.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(13) Blick aus dem Tal des Musyang Khola in ca. 3600 m Höhe nach Westen

Diese Gipfelgruppe wird auf den Sichten von den Sechstausendern an der Staatsgrenze
noch mehrfach zu erkennen sein.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(14) Blick aus dem Tal des Musyang KHola in ca. 3600 m Höhe nach Nordosten

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(15) Blick aus dem Tal des Musyang KHola in ca. 3550 m Höhe nach Nordwesten

Links sieht man die Fortsetzung der Bergkette nach rechts, die Bild Nr. 13 zeigt.
Rechts sieht man nochmasl den Musyang La.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

Das Tal des Take Khola ist zunächst noch ein enges, V-förmiges Tal, das nur Ausblicke in Talrichtung erlaubt.
Bei der Einmündung des Tales des Bolbihan Khola in 3550 m Höhe kann von erhöten Punkten
etwas von den seitlichen Bergketten gesehen werden, eine Sicht über den eigentlichen Talbereich hinaus
gibt es aber erst ab  ca. 4000 m Höhe, kurz bevor die Einmündung des Tales des Kangla Khola erreicht wird.

(16) Blick von der Alm Galagnachaur (2800 m) im Tal des Take Khola nach Nordosten

Voraus verengt sich das Tal und wird zur Schlucht (siehe Bild Nr. 19).
Der Pfad bleibt aber am Talboden.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(17) Blick aus ca. 3370 m Höhe im Tal des Take Khola nach Südwesten, also talabwärts

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(18) Blick von einem erhöhten Punkt seitlich der Einmündung des Tales
des Bholbihan Khola nach Osten zum Peak 5866

Dieser Gipfel ist der südlichste der hohen Punkte im Kangla Himal.
Er ist noch 20 km entfernt. Von diesem Berg sind die Bilder Nr. 73 bis 77 aufgenommen.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(19) Blick von einem erhöhten Punkt seitlich der Einmündung des Tales
des Bholbihan Khola nach Südwesten, also talabwärts

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(20) Blick vom Tal des Take Khola in 4000 m Höhe nach Westen

Es ist der Blick talabwärts. Rechts sieht man die Einmündung des Bholbihan Khola, wo die Bilder Nr. 18 und 19 entstanden sind.
Dieses Seitental ist in Abschnitt A als eines der Täler aufgeführt, zu dem es bisher (Stand 2021) kein Bildmaterial gibt.
Das trifft auch auf das folgende Seitental des Jhuteni Khola zu.
Der markante Peak 5491 ist nicht zu verwechseln mit dem Gipfel derselben Höhe, der auf Bild Nr. 15 zu sehen war.
Auch dieser Gipfel ist einer derjenigen, die aufgrund ihrer Form in den weiten Sichten von hohen Gipfeln etwas leichter erkannt werden als viele andere.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bald ist die Mündung des Tales des Kangla Khola in 4040 m Höhe erreicht.
Dort kann man ein Basislager errichten, um die Welt des Kangla Himal zu erkunden.
Ebenfalls gut geeignet für ein Standlager ist die Einmündung des Tales des Patharchape Khola in 4440 m Höhe.
Im folgenden Abschnitt finden Sie entsprechende Beschreibungen.

Zum Abschluss dieses Abschnitts muss noch auf den Bereich südlich des Take Khola eingegangen werden. Die dortigen Berge  gehören nicht zum Kangla Himal, aber auch dorthin würden die Bergsteiger logischerweise den hier beschriebenen Zugang durch das Tal des Take Khola wählen. In diesem Gebirgsteil steht mit dem Bhandar Leka (6024 m) der einzige Sechtstausender außerhalb der Gipfel entlang der Staatsgrenze. Berichtet wurde allerdings bisher (Stand 2021) nur von einem einzigen Unternehmen, das diese Bergwelt zum Ziel hatte. Der Amerikaner Jack Bynum bestieg im Dezember 2016 den Bhandar Lek im Alleingang.

 

Der Name des Gipfels "Bhandar Lek" (in GoogleEarth) scheint nicht authentisch zu sein. Der Begriff "Lek" taucht in der Regel bei den Namen von Gebirgszügen auf, also nicht bei einzelnen Gipfeln. Der Name wurde hier dennoch so verwendet, um eine Umschreibung wie "Peak 6024" für diesen einsam emporragenden Berg zu vermeiden.

In Abschnitt A wurde auch dieser Bereich der Region zwischen Take Khola und Mugu Khola als einer derjenigen aufgezählt, zu dem es bisher (Stand 2021) kein Bildmaterial gibt. Es wird in den folgenden Abschnitten C und D versucht, dennoch ein verständliches Bild dieses Teils der Region mit Hilfe von Aufnahmen zu zeichnen, die von Gipfeln des Kangla Himal und des Kanti Himal aufgenommen wurden.

zum Beginn des Abschnitts B

C. Im Bereich des Kangla Himal

Es gibt keine nachlesbare Festlegung, wo sich die Grenze zwischen Gorakh Himal und Kangla Himal befindet. Gemäß der Markierungen im Finnmap-Kartenwerk erscheint es logisch, den Sattel 5550 bei
30°01'11 N, 82°21'35" E als Grenze zwischen den beiden Bereichen zu betrachten. Von den Sechstausendern zählt demnach der Peak 6254 zum Gorakh Himal und der Peak 6133 zum Kangla Himal. Für die folgende Beschreibung spielt das allerdings keine Rolle, denn der Abschnitt C bezieht die Bereiche ein, die das obere Tal des Kangla Khola umfassen, also auch den Peak 6254. Das südöstliche Ende des Kangla Himal ist zweifelsfrei der Pass Namja Bhanjyang (4907 m). Dort beginnt dann der Kanti Himal.

Keiner der Sechstausender des Gorakh Himal - vom Peak 6189 im Westen bis zum Peak 6254 im Osten - ist bisher bestiegen (Stand 2021). Das galt bis 2017 auch noch für die hohen Gipfel des Kangla Himal. Einer deutschen Expedition unter Leitung von Christof Nettekoven gelang im Herbst 2017 die Erstbesteigung der Gipfel 6129 (Pratibandhit), Peak 5779 und Peak 5866. Die Bilder dieser Expedition wurden freundlicherweise für die vorliegende Beschreibung zur Verfügung gestellt.

Die folgend aufgeführten Täler führen an den Fuß der Berge des Kangla Himal auf nepalesischer Seite:

- Kangla Khola
- Patharchape Khola
- Chawarsing Khola
- Takya Khola
- Namja Khola

Die ersten drei genannten Flüsse sind Quellfllüsse des Take Khola. Ausgangspunkt dorthin ist also das erwähnte Lager an der Mündung des Kangla Khola in den Take Khola. Die beiden anderen Flüsse sind die Quellflüsse des nach Süden gerichteten Mugu Khola. Der logische Zugang dorthin ist also der Zugang von Süden, aber auch der Pass Takya La (5020 m) ermöglicht den Übergang von Norden nach Süden zum Takya Khola. Für Bergsteiger und Trekker, die von Süden, also von Mugu kommen, sind eher die Berge des Kanti Himal das Ziel oder der Trek nach Osten in die Region Dolpo.

C1 - Das Tal des Kangla Khola

(21) Blick von der Mündung des Kangla Khola in den Take Khola nach Nord- Nordosten

Dieser Bereich in 4120 m Höhe ist ein geeigneter Standort zur Erkundung des Kangla Himal.
In Bildmitte oben sieht man den markanten Peak 5659, den höchsten Gipfel
im Bergkamm zwischen Kangla Khola und Patharchape Khola. Hinter den weiter links
stehenden Gipfeln befindet sich der Bereich des 5358 m hohen Kang La.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(22) Blick aus ca. 4250 m Höhe im Tal des Kangla Khola nach Nord-Nordwesten

Rechts der Bildmitte ist das Seitental markiert, das zum Kang La führt.
Am Talende stehen Gipfel an der Grenze zu China, u.a. der Peak 6254, für den man
auch den Namen Gorakh Kang findet. Die Gipfel in Bildmitte zeigt Bild Nr. 24 deutlicher.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(23) Rücklick aus ca. 5250 m Höhe im Tal des Kangla Khola nach Südosten

Quer durch die Bildmitte verläuft das Tal des Take Khola.
Der Doppelgipfel 5830/5814 steht im Bergkamm zwischen Takya Khola und dem Quellbereich des Mimiban Khola.
Dieser Doppelgipfel wird auf vielen weiteren Bildern zu sehen sein.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(24) Blick aus ca. 4320 m Höhe im Tal des Kangla Khola nach Nordwesten

An dieser Stelle des Tales mündet von rechts das Seitental, das zum Kang La führt.
Voraus sieht man die Felszinnen des Peak 5791 und seines Ostgrates, der am Pass 5411 (ganz rechts) ansetzt.
Der Peak 5945 steht 3,7 km weiter entfernt in China. Dazwischen liegt das Gletscherbecken,
an dessen westlichem Rand der Asajya Tupuu (6265 m) steht. Die Spitze dieses Gipfels ist links zu sehen.
Die Bilder Nr. 33 und 146 zeigen Sichten aus hoher Position von rechts in dieses Gletscherbecken.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(25) Blick aus ca. 4320 m Höhe im Tal des Kangla Khola nach Süden zum Peak 5515

Links sind nochmals die Gipfel zu sehen, die auf Bild Nr. 23 im Bildmitte stehen.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(26) Tele-Blick aus dem Seitental zum Kang La in ca. 4400 m Höhe zum Asajya Tuppa (6265 m) und Peak 5791

Im Vergleich zu Bild Nr. 24 sieht man hier nun von dem weiter rechts befindlichen Standort den Gipfelgrat des Asajya Tuppa zum Vorgipfel 6250.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(27) Blick vom Aufstieg zum Kang La in ca. 4550 m Höhe nach Südwesten

Das Haupttal des Kangla Khola verläuft quer durchs Bild. Von links ist der Wanderer
heraufgekommen, nach rechts hatte man den Blick gemäß Bild Nr. 24 und 26.
Hinter dem Bergrücken verläuft das Tal des Jutheni Khola.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(28) Blick vom Aufstieg zum Kang La in ca. 4550 m Höhe nach Nordosten zum Pass

Der Peak 5884, links, steht an der Staatsgrenze. Nur wenig weiter links steht der Peak 6133,
der hier aber verdeckt ist. Rechts verdeckt der Peak 5491 den Peak 6129.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

C2 - Auf dem Gipfel des Peak 6129

Die folgenden Bilder wurden im Zuge der Erstbesteigung des Peak 6129 durch die deutsche Expedition
im Jahr 2017 aufgenommen. Die Erstbesteiger waren Nils Beste und Franz Friebel.
Die Route führte vom Pass Kang La nach rechts über den Nordwestgrat zum Gipfel
Für den Peak 6129 findet man auch den Namen Pratibandhit Lek, der aber zweifelhaft erscheint.

(29) Blick aus ca. 5300 m Höhe unterhalb des Passes Kang La nach Südwesten

Im oberen Teil des Seitentals, das zum Pass Kang La führt, verläuft die Route im Geröll oberhalb der Talsohle.
Im Foto links liegt ein Gletscher, der als solcher kaum mehr zu erkennen ist, da er mit Geröll bedeckt ist.
Nur an wenigen Stellen schimmert Eis durch das Geröll. Auch gegenüber - im Bild rechts - ist der untere Talhang eine riesige Geröllhalde.
Im Hintergrund verläuft das Haupttal quer durchs Bild wie auch auf dem vorstehenden Bild Nr. 26.
Am Horizont taucht der bereits mehrfach erwähnte Bhandar Lek auf.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(30) Blick vom Kang La (5358 m) nach Süden zum Bergkamm zwischen Patharchape Khola und Kangla Khola

Dieses Foto schließt also links an Bild Nr. 29 an. Der Peak 5695 war auf Bild Nr. 21 von der anderen Seite zu sehen.
Das Bild lässt erkennen, dass ein Übergang aus dem Tal des Kangla Khola ins Tal des Patharhape Khola existiert,
der eine "Rundwanderung" ermöglichen würde.
Der Doppelgipfel 5830/5814 (links) ist auch auf Bild Nr. 23 zu sehen.
Links beginnt der Nordwestgrat des Peak 6129.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(31) Blick vom Aufstieg am Nordwestgrat des Peak 6129 in ca. 6070 m Höhe nach Nordwesten
zu den Gipfeln des Gorakh Himal und des Changla Himal

In Bildmitte, knapp verdeckt, befindet sich der Kang La. Links liegt also Nepal, rechts China.
Links unten sieht man auf die Geröllwüste von Bild Nr. 29.
Der Peak 6133 in Bildmitte (oben) ist der höchste Gipfel des Kangla Himal. Dahinter beginnt die Gipfelwelt des Gorakh Himal.
Die Berge am Horizont gehören zum Changla Himal. Den Peak 6198 im linken Bildviertel kann man als
Eckpunkt zwischen Gorakh Himal und Changla Himal betrachten. Während die Kette des Gorakh Himal
in westliche Richtung verläuft, ist der Changla Himal ab Peak 6198 genau nach Norden gerichtet.
Hinter dem Peak 6493, ganz rechts, begint der nach Westen gerichtete Chandi Himal.
Die Beschreibung des Bereiches hinter der Bergkette am Horizont finden Sie hier.

Ähnliche Sichten in diese Richtung finden Sie in der vorliegenden Beschreibung mit den Bildern Nr. 32, 33, 74, 75, 115, 145, 146, 147.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Sichten vom Gipfel des Peak 6129 beginnen mit derselben Blickrichtung
und setzen sich mit dem Schwenk jeweils nach links fort, bis zum Blick nach Südosten:

(32) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach Nordwesten zu den Gipfeln des Gorakh Himal und des Changla Himal

Dieses Bild macht deutlich, warum die Landkarte (Bild Nr. 1) auch die Berge des Changla HImal umfasst.
Im Blick von hohen Punkten nach Nordwesten sind immer auch diese Berge zu sehen.
Der höchste Gipfel des Changla Himal ist der Lachama (6721 m), dessen weiße Spitze im linken Bilddrittel empor ragt.
Weiter links ist knapp auch der Gurla Mandhata (7694 m) zu sehen. Diesen Berg wird man besser auf Bildern aus dem Kanti Himal sehen.
Im Bereich der tibetischen Hochebene vor den Bergen des Changla Himal verlaufen die Quellflüsse des Tsangpo.
Der Tsangpo fließt zunächst nördlich des Himalaya von Westen nach Osten zum östlichen Ende des Gebirges.
In einer 180-Grad-Kehre am Namcha Barwa (7782 m) (siehe Gesamtübersicht) durchbricht er dort das Gebirge
in einer tiefen Schlucht und fließt als Brahmaputra in das indische Tiefland.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(33) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach West-Nordwesten

Links unten sieht man, ähnlich Bild Nr. 31, in das Seitental, das vom Haupttal des Kangla Khola zum Pass Kang La führt.
Rechts geht der Blick zu Gipfeln des Gorakh Himal und des Changla Himal.
Links geht der Blick über die Fünftausender im Bereich der Täler Kangla Khola, Bholbihan Khola, Lurupya Khola und Chuwa Khola
hinweg zu den Gipfeln des westlichsten Bereichs von Nepal mit Saipal (7030 m) und Api (7132 m).
Hier wird deutlich, dass es schwer ist, die Lage der Täler zu erkennen und die einzelnen Gipfel zu bestimmen.
Knapp rechts der Bildmitte steht der Peak 5791, den die Bilder Nr. 24 und 26 zeigen.
Dort beginnt das Tal des Kangla Khola, nach links verlaufend.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(34) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach Westen

Hier steht der Saipal (7030 m) rechts der Bildmitte. Direkt davor ist der Peak 5894 markiert.
Es ist der hohe Berg, den man aus dem Tal des Lurupya Khola gesehen hat; siehe Bild Nr. 7.
Am linken Bildrand befindet sich das Tal des Take Khola, durch das man von Westen zum Kangla Himal gelangt.
Zu Füßen liegt das Seitental des Kangla Khola, das zum Kang La führt; vergl. Bild Nr. 28, 29, 31 und 33.
Der Peak 5578 im Vordergrund links war auf Bild Nr. 30 vom Kang La zu sehen.
Links unten beginnt das Tal des Patharchape Khola, das hinunter zum Take Khola führt, siehe auch folgendes Bild.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(35) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach Südwesten

Zu Füßen liegt das Tal des Patharchape Khola, das nach links zum Oberlauf des Take Khola leitet, der dort Chawarsing Khola heißt.
Das Tal des Take Khola verläuft quer durch das Bild von links nach rechts hinter den Bergen im Vordergrund.
Unter diesen Bergen sind die Gipfel 5659 (links) und 5515 (rechts der Bildmitte, siehe Bild Nr. 25) besonders auffallend.
Den Horizont füllen die Gipfel südlich des Take Khola, aus denen der Bhandar Lek (6024 m) als höchster Punkt empor ragt.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(36) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach Süden

Auch hier blickt man zu Füßen in das Tal des Patharchape Khola. Der Fluss mündet in den Chawarsing Khola,
den Oberlauf des Tale Khola. Über dem Mündungsbereich steht der Doppelgipfel 5830 /5814, den auch die Bilder Nr. 23, 25 und 30 zeigen.
Am Horizont stehen - von links nach rechts - die Gipfel des Dhaulagiri Himal und des Kanjirowa Himal.
Die Beschreibung dieser Gebirge finden Sie unter den vorstehend markierten Links.
Vor dem Dhaulagiri Himal ist die Lage des Mugu Nadi markiert, dem Zugang von Süden in die Region.
Rechts davon stehen die Berge südlich des Take Khola, beginnend mit dem Peak 5839 und dem bereits bekannten Doppelgipfel 5830/5814.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(37) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach Südosten zum Kanti Himal

In dieser Richtung liegen die Ziele, die Gegenstand der folgenden Beschreibungen sind.
In Bildmitte sind zwei südliche Gipfel des Kangla Himal markiert, die Peaks 5779 und 5866.
Beide Gipfel wurden von derselben Expedition 2017 erstmals bestiegen, so dass hier auch Bilder von diesen Gipfeln zur Verfügung stehen.
Hinter dem Peak 5866 bzw. jenseits des links markierten Passes Namja Bhanjyang beginnt der Kanti Himal.
Das dort verlaufende Tal des Namja Khola trennt Kangla Himal und Kanti Himal.
Rechts der Bildmitte ist sogar die Annapurna I (8091 m) zu sehen.
Annapurna Himal, Dhaulagiri Himal und Kanjirowa Himal
wird man besser auf den Bildern vom weniger weit entfernten Kanti Himal betrachten können.
Aber doch schon hier ist bemerkenswert, wie weit die Sichten bei gutem Wetter reichen.
Links liegt China, rechts Nepal.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgenden Bild rückt Kangla Himal und Kanti Himal etwas näher heran:

(38) Blick vom Gipfel des Peak 6129 nach Südosten zu den südlichen Gipfeln des Kangla Himal und zum Kanti Himal

In Abschnitt D werden Sichten von folgenden Gipfeln des Kanti Himal zu sehen sein:
Rongla Kangri (6647 m), Peak 6516, Peak 6275 (hier nicht sichtbar) und Peak 6419.
Die Beschreibung des Kangla Himal wird folgend fortgesetzt mit Bildern von einem Sattel,
der sich im Grenzkamm direkt über dem "l" des Wasserzeichens befindet.
Dann folgen Bilder von der Besteigung des markierten Peak 5779. Auch die Besteigung des darüber
markierten Peak 5866 ist Gegenstand der Beschreibung, vorher werden aber die Sichten vom
Pass Takya La (außerhalb des rechten Bildrandes) eingefügt, der zu überqueren ist, bevor man
von Norden an den Fuß des Peak 5866 gelangt.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

C3 - Chawarsing Khola und Grenzpass 5325

Der Oberlauf des Take Khola heißt Chawarsing Khola. Das Hochtal führt hinauf zu einem 5325 m hohen Passübergang an der Staatsgrenze zwischen den Peaks 5745 und 5470. Von dort besteht Sicht zum großen See, der auf 4825 m Höhe in Tibet direkt nördlich des Passübergangs Namja Bhanjyang liegt.

Der  Aufstieg von Westen führt zunächst genau in Richtung der Westflanke des Peak 5779. In 4640 m Höhe schwenkt die Route nach Norden in Richtung Peak 5745, der Pass ist aber noch nicht zu sehen, weil er sich rechts hinter dem Fuß des Nordwestgrats des Peak 5779 befindet. In 5180 m Höhe wendet man sich nach Osten und erreicht nach kurzem Aufstieg durch Geröll den Pass.

(39) Blick vom Chawarsing Khola nach Nord-Nordwesten ins Tal des Patharchape Khola

Auf Bild Nr. 36 ging der Blick vom Peak 6129 hinunter in dieses Tal.
Der Peak 6133 steht am Übergang vom Kangla Himal zum Gorakh Himal.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(40) Blick vom Chawarsing Khola nach Norden zum Peak 6129

Von dort oben wurden die Bilder Nr. 31 bis 38 aufgenommen.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(41) Blick aus 4550 m Höhe am Chawarsing Khola nach Süden zum Doppelgipfel 5830/5814

Dieser Doppelgipfel war bereits auf einigen vorstehenden Bildern zu sehen, z.B. auf Bild Nr. 23, dort aus einer Position weiter rechts.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(42) Blick aus ca. 4600 m Höhe am Chawarsing Khola nach Osten

Man sieht beide Bergmassive, von denen noch Gipfelbilder folgen werden,
den Peak 5779 und den Peak 5866. Vor der Westflanke des Peak 5779 schwenkt das Tal
nach llinks, worauf sich die Sicht gemäß Bild Nr 43 öffnet.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(43) Blick aus ca. 4640 m Höhe am Chawarsing Khola nach Norden

Der Zugang zum Pass 5325 erfolgt über die Moränenrampe, die vor dem Peak 5784
von rechts herunterkommt.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(44) Blick aus ca. 5100 m Höhe im Aufstieg zum Pass 5325 nach Süd-Südosten

Links steht der Peak 5779, von dem die Bilder des folgenden Unterabschnitts C4 aufgenommen wurden.
Rechts der Bildmitte ist der Takya La (5020 m) markiert, über den das Tal des Talya Khola erreicht wird.
Der Peak 5953 steht südlich des Tals des Chham Khola. Es ist der höchste Gipfel in der Bergruppe,
die südöstlich von Mugu steht. Zu dieser Berggruppe muss auf die Landkarte des Kanjirowa Himal verwiesen werden.
Der Trek zwischen Mugu und Dolpo führt u.a. durch das Tal des Chham Khola; siehe Abschnitt E1.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild zeigt die Fortsetzung der Sicht nach rechts.

(45) Blick aus ca. 5100 m Höhe im Aufstieg zum Pass 5325 nach Süden

Am Horizont sind einige Gipfel des Kanjirowa Himal zu sehen.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(46) Panorama-Blick aus ca. 5250 m Höhe im Aufstieg zum Pass 5325 nach Südwesten bis Nordwesten

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(47) Panorama-Blick vom Pass 5325 nach Osten

Links liegt die tibetische Hochebene, rechts stehen die Gipfel beidseits des Passübergangs Namja Bhanjyang.
Der Peak 5478 ist der Beginn des Kanti Himal, der sich von dort zunächst in Richtung Süd-Südosten erstreckt.
Der Namjya Bhanjyang zählt zu den am leichtesten zu gehenden Pässen des Himalaya zwischen Nepal und China.
Eine Überquerung ist allerdings nicht erlaubt, was aber nicht ausschließt, dass zwischen Nepalesen und Tibetern
doch ein Warenverkehr betrieben wird, der unter den Begriff "Schmuggel" fällt.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die beiden folgenden Bilder zeigen die Berge in der rechten Hälfte des Pamoramas in vergrößerter Version:

(48) Blick vom Pass 5325 nach Ost-Südosten zu den Bergen beidseits des Namja Bhanjyang

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(49) Blick vom Pass 5325 nach Südosten zum Peak 5779

Dieser Berg ist das Ziel im nächsten Unterabschnitt C4.
Der links sichtbare Peak 5780 ist der nördliche Ausläufer des Peak 5866,
der das bergsteigerische Ziel in Unterabschnitt C6 ist.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

C4 - Auf dem Peak 5779

Die deutsche Expedition von 2017 kam von Süden, also von Mugu zum Kangla Himal.
Zunächst wurde der Peak 5866 (Abschnitt C6) bestiegen, dann - nach Überquerung des Takya La (Abschnitt C5) - der Peak 5779
und schließlich der Peak 6129 (Abschnitt C2). Alle drei Besteigungen waren Erstbesteigungen.

(50) Blick aus 4600 m Höhe am Chawarsing Khola nach Osten zum Peak 5779

Die Erstbesteigung erfolgte durch Nils Beste. Er stieg durch die Geröllhalde im linken Wandteil
zu dem Sattel rechts von Peak 5464 und von dort über den Nordwestgrat des Berges zum Gipfel.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(51) Blick aus ca. 5400 m Höhe im Aufstieg zum Peak 5779 nach Südwesten

Auf diesem Bild ist der Bereich nördlich des Takya La (5020 m) gut zu überblicken.
Ein kleiner See in 4867 m Höhe lädt zum Verweilen oder gar als Platz für ein Nachtlager ein.
Der inzwischen schon bekannte Doppelgipfel 5830 /5814 (Bild Nr. 23) dominiert in den Bergen westlich des Passes.
Links sind die beiden höchsten Gipfel des Kanjirowa Himal zu sehen.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden drei Gipfelbilder sind wie bei Peak 6129 entgegen dem Uhrzeigersinn geordnet, beginnend im Nordwesten,
die Sicht nach Westen fehlt allerdings.

(52) Blick vom Peak 5779 nach Nordwesten zu den Gipfeln des Kangla Himal und des Changla Himal

Rechts steht der Peak 6129, von dessen Gipfel die Bilder Nr. 31 bis 38 in Abschnitt C2 aufgenommen sind. Vergl. auch Bild Nr. 40.
Links von Peak 6129 zeigen sich die Peaks 6133 und 6254 am Übergang zwischen Kangla Himal und Gorakh Himal.
Dazwischen ragt der Lachama (6721 m) empor, der höchste Berg des Changla Himal.
Die Spitze des Asajya Tuppa (6265 m) war bereits auf Bild Nr. 24 zu sehen.
Der Peak 6198, links, ist der bereits erwähnte Grenzpunkt zwischen Gorakh Himal zum Changla Himal.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(53) Blick vom Peak 5779 nach West-Südwesten zu den Bergen südlich des Take Khola

Der beherrschende Gipfel dieser Berge ist der Bhandar Lek (6024 m).
Der Peak 5491, ganz rechts, ist auch auf Bild Nr. 20 zu sehen.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(54) Blick vom Peak 5779 nach Südwesten

In Bildmitte ist erneut der Doppelgipfel 5830/5814 zu sehen. rechts steht der Bhandar Lek (6024 m).
Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der kühne Gipfel 5839 im linken Bilddrittel.
Zu Füßen liegt der Takya La (5020 m). Die entgegengesetzte Sicht von diesem Pass zeigt Bild Nr. 63.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bilder von der Sicht nach Süden bis Südosten stehen von diesem Gipfel nicht zur Verfügung.
Es folgen 4 Tele-Aufnahmen, die Details aus Bild Nr. 52 zeigen.

(55) Blick vom Peak 5779 zu den Peaks 6198, 6284 und 6202

Dies sind die südlichsten Gipfel des Changla Himal.
Der von dort abfließende Gletscher speist den Bholbihan Khola.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(56) Blick vom Peak 5779 zum Asajya Tuppa (6265 m) und zum Peak 6521

Der Gipfel des Asajya Tuppa war bereits auf den Bildern Nr. 24 und 26 zu sehen.
der rechts dahinter stehende Peak 6521 gehört zum Changla Himal.
Die beiden Felsgipfel links (5998 m) und rechts (5825 m) stehen über dem Seitental
des Kangla Khola, das zum Kang La führt. Sie stehen auf Bild Nr. 33 im Vordergrund
links der Bildmitte. Markant ist der dazwischen liegende Hängegletscher.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(57) Blick vom Peak 5779 zum Asajya Tuppa (6265 m) und Peak 6254

Beide Gipfel hehören zum Einzugsbereich des Kangla Khola.
Der Peak 6521 steht deutlich weiter hinten im Changla Himal.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

(58) Blick vom Peak 5779 zum Peak 6129

Von diesem Gipfel sind die Gipfel die Bilder Nr. 31 bis 38 in Abschnitt C2 aufgenommen.
Im Hintergrund sieht man einen Bereich des mittleren Changla Himal.
Der Peak 5820 links vorne ist auch auf den Bildern Nr. 43 und 46 zu sehen.

Foto: Nils Beste; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

zum Beginn des Unterabschnitts

C5 - Am Takya La (5020 m)

Der Takya La (5020 m) ist der Pass zwischen dem Oberlauf des Take Khola, der Chawarsing Khola heißt,
und dem Takya Khola, der bei der Mündung des Namjang Khola zum Mugu Khola wird.
Der Pass verbindet die westlichen und östlichen Bereiche der Region Mugu. Er ist aber
nicht nur ein Übergang von einem Bereich zum anderen, sondern auch ein guter Aussichtspunkt.
Bild Nr. 51 gibt den besten Überblick über den Bereich des Passes.
Bild Nr. 53 und das folgende Bild zeigen den Zugang von Westen durch das Tal des Take Khola.

(59) Am Fuß der Nordrampe des Takya La mit Blick nach Westen

In Bildmitte steht der markante Peak 5491, der bereits auf Bild Nr. 20 zu sehen war.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(60) Blick vom Takya La (5020 m) nach Norden

Hier geht nochmals der Blick zurück in den Bereich des Aufstiegs zum Pass 5325, der in Abschnitt C3 beschrieben ist.
Rechts oben steht der Gipfel des Peak 5779, von dem die Bilder in Abschnitt C4 aufgenommen wurden.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(61) Blick vom Takya La (5020 m) nach Westen

Links sieht man erneut den Peak 5491. Ganz im Hintergrund steht der Saipal (7030 m).
Das folgende Bild zeigt die Gipfel in der Nähe des linken Bildrandes im Detail.
Bitte vergleichen Sie auch mit Bild Nr. 59.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(62) Tele-Blick vom Takya La (5020 m) nach Westen

Hier verdienen neben dem Peak 5491 die Gipfel im Hintergrund eine besondere Beachtung, deren Position mit Koordinaten angegegben ist.
Es handelt sich um die Gipfel westlich des Musyang La, die auf den Bildern Nr, 13 und 15 zu sehen sind.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(63) Panorama-Blick vom Passgipfel 5059 des Takya La nach Norden bis Süd-Südosten

Hier sind die Ziele der Abschnitte C3, C4 und C5 im Blick, also Pass 5325, Peak 5779 und 5866.
Der Blick nach Norden (links) ist die Wiederholung von Bild Nr. 60.
Bild Nr. 54 zeigt die entgegengesetzte Sicht vom Peak 5779.
Der Passgipfel 5059 befindet sich direkt westlich des Passes, der in Bildmitte markiert ist.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(64) Panorama-Blick vom Passgipfel 5059 des Takya La nach Süden bis Westen

Rechts sieht man den Bereich von Bild Nr. 61. Die linke Bildhälfte ist vergrößert auf dem folgenden Bild zu sehen,
dort aber nicht vom Passgipfel, sondern vom Pass fotografiert.
Hier ist rechts der Bildmitte erneut der schon öfter erwähnte Doppelgipfel 5830/5814 zu sehen.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(65) Blick vom Takya La (5020 m) nach Süden ins Tal des Takya Khola.

Jenseits des Peak 5350 (links) vereinigt sich der Takya Khola mit dem Namja Khola.
Ab dort bis zur Ortschaft Mugu heißt der Fluss Mugu Khola.
Von dem markanten Peak 5839 ist hier (rechts) nur die Spitze zu sehen.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Pass bietet zwei interessante Details, die allerdings nur durch das Fernglas oder durch das Teleobjektiv zur Wirkung kommen:

(66) Blick vom Takya La nach Südosten zum Peak 6439 des Kanti Himal

Auf Bild Nr. 63, rechts, ist dieses Detail zu entdecken.
Am Peak 6439 beginnt der Bereich der hohen Gipfel des Kanti Himal.
Bild Nr.87 zeigt die imposante Westflanke dieses Berges aus dem Tal des Kogichwa Khola.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(67) Blick vom Takya La nach Süden zum Kanjirowa (6883 m)

Auf Bild Nr. 51 war diese Gipfelgruppe am linken Bildrand zu sehen, dort aber im Dunst
nur undeutlich zu erkennen. Diese Gipfel zeigt auch Bild Nr. 36 in Bildmitte.
Bild Nr. 65 zeigt sie links der Bildmitte.
Es sei schon hier angemerkt, dass die Route von Mugu nach Osten (Abschnitt E)
unmittelbar unter der hier sichtbaren Nordflanke der Peaks 5953 und 5912 entlang führt (Bild Nr. 160)

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

C6 - Am und auf dem Peak 5866

Die deutsche Expedition von 2017 kam von Mugu, also von Süden zum Kangla Himal.
Das erste Ziel war der südlichste der hohen Fünftausender des Kangla Himal, der Peak 5866.
Im Bereich des Zusammenflusses von Takya Khola und Namja Khola kommt dieser Berg in Sicht (Bild Nr. 68).
Der Aufstieg erfolgte aus dem Bereich der Quelle des Takya Khola, also von Westen.
Zuvor wurde der Sattel zwischen Peak 5866 und Peak 5475 erklommen, von wo aufschlussreiche
Sichten nach Südosten bis Süden bestehen.

(68) Blick aus 4510 m Höhe im Tal des Takya Khola nach Nordosten zum Peak 5866

Der Hauptgipfel mit der Höhe 5866 ist auf diesem Bild nicht zu sehen.
Der Aufstieg erfolgte vom Sattel am Peak 5475 über den Peak 5489 und die von dort über die nach rechts aufsteigende Gletscherampe.
Links ist der Peak 5779 zu sehen.
Im Sattel zwischen Peak 5866 und Peak 5475 sind die folgenden 4 Bilder entstanden.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden 4 Bilder sind aus dem ca. 5150 m hohen Sattel zwischen Peak 5855 und Peak 5475 aufgenommen.
Der Einfachheit halber wird der Sattel in den Bildunterschriften mit "Sattel 5150" bezeichnet.
Die Bildfolge der Bilder Nr. 69 bis 71 entspricht dem Kameraschwenk von links nach rechts.
Bild Nr. 72 zeigt ein Detail aus Bild Nr. 71.

(69) Blick vom Sattel 5150 nach Südosten zu den Peaks 6310, 6092 und 6046 des Kanti Himal

Der Blick geht in die beeindruckende Wand des nordwestlichen Kanti Himal über dem Tal des Kogichwa Khola.
Diese Gipfel werden auf Bild Nr. 87 aus südwestlicher Richtung zu sehen sein.
Weiter links steht der Peak 6439 von Bild Nr, 66.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(70) Blick vom Sattel 5150 nach Südosten zu den Peaks 6092, 6047, 5761 und 5809 des Kanti Himal

Im rechten Teil des Bildes blickt man zum Bereich der Täler von Kogichwa Khola und Kogi Khola.
Der Kogi Khola führt vom Mugu Khola direkt ins Zentrum des Kanti Himal; siehe Abschnitt D.
Links unten geht der Blick ins Tal des Namja Khola.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(71) Blick vom Sattel 5150 nach Süden

Zu sehen ist die Gipfelgruppe nördlich des Zusammenflusses von Takya Khola und Namja Khola.
Am linken Bildrand steht die Gruppe der hohen Fünftausender südlich des Kogi Khola.
Die Gipfel am rechten Bildrand stehen westlich des Mugu Khola.
Das folgende Foto zeigt die Details im Bereich links des Peak 5434.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(72) Detail-Sicht vom Sattel 5150 nach Süden zum Tsho Karpo Kang (6556 m) im Kanjirowa Himal

Die Landkarte des Kanjirowa Himal finden Sie hier.
Die Peaks 5784 und 5447 stehen südlich des Chham Khola. Unter diesen Nordflanken verläuft der erste Abschnitt
der Route von Mugu nach Osten (Abschnitt E1) zum Pass Chyargola Bhanjyang (5140 m).

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(73) Blick vom Vorgipfel 5850 des Peak 5866 nach Norden zum Gipfel

Auf dem Gipfel steht Nils Beste.
Rechts unten blickt man auf den Bereich des Passübergangs Namja Bhanjyang (4907 m).
Die beiden Gipfel jenseits des Passes - auch zu sehen auf Bild Nr. 47 und 48 - bilden den nordwestlichen Beginn des Kanti Himal.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder sind in der Folge von rechts nach links geordnet, also entgegen dem Uhrzeigersinn.

(74) Blick vom Vorgipfel 5850 des Peak 5866 nach Nordwesten

Das Foto umfasst die Berge des Kangla Himal und des Gorakh HImal.
Von letzterem sind allerdings nur die höchsten Gipfel konkret auszumachen.
Am Horizont stehen Gipfel des Changla Himal.
Zum Vergleich kann man die Bilder Nr. 23 und 33, insbesondere aber Bild Nr. 52 heranziehen.
Letzteres ist vom Peak 5779 aufgenommen, der rechts im Vordergrund steht; siehe Abschnitt C4.
Dahinter ragt der Peak 6129 auf, von dessen Gipfel die Bilder in Abschnitt C2 aufgenommen sind.
Der Grat, der vom Peak 5779 nach links hinunterzieht, endet am Pass Takya La; siehe Abschnitt C5.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(75) Blick vom Vorgipfel 5850 des Peak 5866 nach West-Nordwesten

Das Bild umfasst rechts auch den Bereich von Bild Nr. 74.
Links liegt das Tal des Take Khola. Verdeckt hinter dem Vorgipfel 5750 befindet sich der Pass Takya La (Abschnitt C5).
Die Wolken verhindern, dass am Horizont auch die Gipfel Saipal, Api und Gurla Mandhata zu sehen sind.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(75) Blick vom Vorgipfel 5850 des Peak 5866 nach Westen

Es ist ein aufschlussreicher Blick in die Berge westlich des Takya La und südlich des Take Khola mit dem Bhandar Lek am linken Bildrand.
Die Gipfel am Horizont über dem Take Khola hat Bild Nr. 62 im Detail gezeigt.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(76) Blick vom Vorgipfel 5850 des Peak 5866 nach West-Südwesten

Dies ist die aufschlussreiche Fortsetzung von Bild Nr. 75 nach links mit dem Bhandar Lek (6024 m) in Bildmitte.
Vom Doppelgipfel 5830/5814 in Bildmitte ist hier nur der östliche Peak 5830 zu sehen.
Zu Füßen verläuft das Tal des Takya Khola.

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

(77) Blick vom Vorgipfel 5850 des Peak 5866 nach Südwesten

Wolken ziehen von Süden auf, aber noch sind der imposante Peak 5839 und die Peaks 5904/5905 zu sehen.
Letztere stehen im Quellbereich des Mimiban Khola

Foto: Christof Nettekoven; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

zum Beginn dieses Abschnitts

D. Im Bereich des Kanti Himal

Der Pass Namja Bhanjyang bildet die Grenze zwischen Kangla Himal im Westen und Kanti Himal im Osten. Das östliche Ende des Kanti Himal und der Beginn des Palchunghamga Himal ist dem Finnmap-Kartenwerk nicht ganz zweifelsfrei zu entnehmen. Am Peak 6236, bei 82°49'47", zweigt der mächtigste der nach Süden gerichteten Bergkämme ab. In diesem Bergkamm liegt der Pass Yala Bhanjyang und ab dort heißt der nach Süden gerichtete Bergkamm im Finnmap-Kartenwerk Yangla Lek. Der Schriftzug "Palchunghamga Himal" beginnt in der Karte 2982-04 knapp links des Peak 6236. Aufgrund dieser topografischen Verhältnisse und der grafischen Darstellung erscheint die Definition richtig, dass der Peak 6293 bei 82°49'01" noch dem Kanti Himal zugewiesen wird, der Peak 6236 dem Palchunghamga Himal.

Der Kanti Himal verläuft von Nordwesten nach Südosten. Die Wasserscheide - also die Grenze zwischen den nach Süden und nach Norden gerichteten Tälern, die gleichzeitig die Staatsgrenze zwischen Nepal und China ist - verläuft aber zwischen dem Peak 6439 im Nordwesten und dem Peak 6239 im Südosten sehr unregelmäßig, am deutlichsten im Bereich des Tales des Kogi Khola (Koji Khola).

Der Kanti Himal ist der spektkulärste Bereich im Grenzkamm zwischen dem nordwestlichen Nepal und China. Der höchste Gipfel ist der Kaqur Kangri (6859 m), der erstmals im Jahr 2002 durch eine japanische Expedition bestiegen wurde. Viele Gletscher fließen von den höchsten Gipfeln in Richtung Nordosten in die tibetische Hochebene. Die Sichten aus Tibet zu dem Gebirgskamm finden Sie in Abschnitt F.

Der zweithöchste Gipfel des Kanti Himal ist der Rongla Kangri (6647 m), der erstmals im Jahr 2018 von dem Schotten Bruce Normand im Alleingang bestiegen wurde. Im Rahmen seiner Unternehmnung im Alleingang im November 2018 gelangen ihm auch die Erstbesteigungen der Peaks 6516, 6419 und 6275 (N) im Kanti Himal. Großzügig hat er seine Bilder für die vorliegende Beschreibung zur Verfügung gestellt. Einen Monat zuvor, im Oktober 2018, hatte er im westlich gelegenen Nalakankar Himal weitere 5 Sechstausender erstmals bestiegen, davon 3 ebenfalls im Alleingang. Auch daran dürfen wir unter vorstehendem Link teilhaben.

Die Landkarte macht deutlich, dass das Tal des Kogi Khola (Koji Khola) der wichtigste Zugang in den engeren Bereich der Berge des Kanti Himal ist. In einem Marsch von 2 Tagen wird der obere Talgrund von der Ortschaft Mugu aus erreicht. Das Tal des Namja Khola führt entlang des nordwestlichen Kanti Himal zum Pass Namja Bhanjyang, das Tal des Chyangdi Khola führt entlang des östlichen Kanti Himal zum Pass Yala Bhanjyang. In beiden Tälern bewegt man sich unter fast unbezwingbaren Mauern der Sechstausender. Besteigungen aus diesen Tälern haben bisher (Stand 2021) nicht stattgefunden.

Durch das Tal des Chyangdi Khola und über den Yala Bhanjang führt der West-Ost-Trek zwischen Mugu und Dolpo. Dieser Bereich des Kanti Himal wird im folgenden Abschnitt E beschrieben. Dort finden Sie auch die Beschreibung des Bereiches zwischen Mugu und dem Chyangdi Khola, wo insbesondere vom Chyargola Bhanjyang auch wieder die Gipfel des Kanti Himal zu sehen sind.

D1 - Von Mugu nach Norden

Der Ort Mugu wird unspektakulär durch das Tal des Mugu Karnali Nadi erreicht. Es ist ein stetig aufsteigender, gut ausgebauter Pfad, der auch ein bedeutender Weg für den Handel der lokalen Bevölkerung ist. Solange die Grenze am Namja Bhanjyang zwischen Kangla Himal und Kanti Himal offen war, verlief durch das Tal auch ein bedeutender Warenverkehr zwischen Nepal und Tibet.

Startpunkt kann der Ort Gamgadi am Mugu Karnali Nadi östlich des Rara Lake sein, der mit Bus erreicht werden kann. Das Tal führt mit Richtung von West nach Ost bis in eine Höhe von 2940 m. Dort vereinigen sich Mugu Khola und Chham Khola, und dort beginnt die hier beschriebene Region bei der Annäherung von Süden. Ein 3-bis 4-tägiger Marsch ab Gamgadi durch das schöne Tal bringt den Wanderer bis zu diesem Punkt.

Die Flussmündung liegt noch 8 km südlich von Mugu. Durch das von Osten einmündende Tal des Chham Khola führt der Ost-West-Trek zwischen  den Regionen Mugu und Dolpo. Wer von Osten kommt, muss sich hier zwischen der Fortsetzung des Weges nach Norden in Richtung Simikot oder der

Fortsetzung talabwärts in Richtung Rara Lake entscheiden (siehe auch Bild Nr. 2). Die Beschreibung der Route in Richtung Dolpo finden Sie im folgenden Abschnitt E.

Ab der Mündung des Chham Khola führt der Weg gerade nach Norden entlang des Mugu Khola zur Ortschaft Mugu in 3400 m Höhe.Das Dorf hat sich viel von seiner Ursprünglichkeit erhalten. Es ist der Ausgangspunkt für Unternehmungen im Kanti Himal. Die Bergtouristen können allerdings nicht erwarten, dass man hier wie in einem Supermarkt einkaufen könnte. Noch muss man seine Verpflegung von weit her mitbringen.

Vom Talgrund des Mugu Khola zeigen sich nur die beidseitigen Bergflanken, die in niedrigen Fünftausendern enden. Im Norden sieht man die Berge nördlich der Mündung des Yenjam Khola in den Mugu Khola (Lamachheta, 5 km nördlich von Mugu). Durch das Tal des Yenjam Khola könnten die Berge im Nordwesten im Quellbereich des Mimiban Khola erreicht werden, über Unternehmungen in diesem Bereich ist bisher (Stand 2021) aber nichts bekannt.

(78) Im Tal des Mugu Khola südlich von Mugu mit Blick nach Süd-Südosten

Die Einmündung des vorstehend erwähnten Seitentals des Chhuwa Khola,
das nach Osten zum Passübergang Chyargola La führt, ist in Bildmitte markiert.
Darüber steht der markante Peak 5912, der bereits auf einigen der vorstehenden Bilder
im Süden zu sehen war, zuletzt auf Bild Nr. 67.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(79) Im Tal des Mugu Khola mit Blick nach Norden zum Dorf Mugu

An diesen Hängen könnte auch noch Wald stehen, wie auf dem nebenstehenden Bild.
Aber der Wald wurde für Baumaterial und Brennholz gerodet.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(80) Das Dorf Mugu in ca. 3400 m Höhe im Tal des Mugu Khola

Mugu ist eines der abgelegensten Dörfer Nepals.
Allmählich zieht zwar auch hier die Moderne ein, aber der Charakter des Dorfes ist dennoch sehr ursprünglich.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Von Mugu aus verläuft das Tal des Mugu Khola über weitere 5 km Entfernung genau nach Norden zur Mündung des Jenjam Khola. Dieses Tal mit Hauptrichtung Nord-Nordwest ist der einfachste Zugang in die Bergwelt südlich des Take Khola mit dem Bhandar Lek (6024 m ) als höchstem Punkt. Ein 5180 m hoher Pass im Chankheli Lek führt hinüber nach Westen ins Quellgebiet des Mimiban Khola. Dort ist der Dopelgipfel 5905/5904 der beherrschende Berg (siehe Bild Nr. 131). Weiter westlich steht der Bhandar Lek.

(81) Am Mugu Khola in ca 3450 m Höhe nördlich von  Mugu mit Blick nach Norden

Vor der Felswand liegt die Mündung des Yenjam Khola in den Mugu Khola.
Dieser Punkt in 3500 m Höhe ist in der Landkarte Lamachheta genannt.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Ab Lamachheta verläuft das Tal des Mugu in einem Bogen zunächst in Richtung Nord-Nordost (Bild Nr. 83) und dann wieder in Richtung Norden (Bild Nr. 85). In 3570 m Höhe - dieser Bereich ist Purano Mugu genannt - mündet von Osten der Kogi (Koji) Khola, der Zugang ins Zentrum des Kanti Himal.

(82) Rückblick von Purano Mugu nach Süd-Südwesten
zu den Bergen westlich des Dorfes Mugu

Auch hier ist die Mündung des Tales des Yenjam Khola markiert.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im Nord-Nordosten voraus sieht man die niedrigen Fünftausender beidseits des Kogichwa Khola, der unter der Westwand des Peak 6439 entspringt und in 3620 m Höhe in den Mugu Khola mündet:

(83) Blick von Purano Mugu nach Nord-Nordosten
zu den Fünftausendern beidseits der Mündung des Kogichwa Khola

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(84) Die Brücke von Purano Mugu zum Tal des Kogi (Koji) Khola

Hier beginnt der Weg ins Zentrum des Kanti Himal.

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im Norden sind die südlichsten Gipfel des Kangla Himal zu sehen, hinter denen der Peak 5866 - siehe Abschnitt C6 - steht:

(85) Blick aus ca. 3600 m Höhe am Mugu Khola nach Norden

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

In 3810 m Höhe vereinigen sich Takya Khola und Namja Khola zum Mugu Khola. Dieser Platz ist in der Landkarte mit Takyachaur benannt. Durch das Tal des Takya Khola führt der Weg zum 5020 m hohen Takya La (Abschnitt C4), durch das Tal des Namja Khola der Weg zum 4907 m hohen Grenzpass Namja Bhanjyang. Dieser Pass ist zwar kein Übergang, über den ein Grenzübertritt erlaubt ist, aber aus den zu beobachtenden Lastentransporten mit Yaks ist zu entnehmen, dass dennoch ein Warenverkehr zwischen Mugu und Tibet stattfindet.

Leider stehen keine Bilder aus dem Tal des Namja Khola zur Verfügung. Wir müssen uns also mit dem folgenden Blick von Takyachaur in dieses Tal hinein begnügen. Ein Blick entlang des oberen Talbereichs wäre sicher beeindruckend, denn links ragt die sehr steile Felswand des Peak 5866 auf, rechts die Westwand des Khaptan (5965 m); siehe Bild Nr. 115 und 116.

(86) Blick vom Takyachaur nach Nordosten ins Tal des Namja Khola

 Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

Zum Bereich der Quellflüsse des Mugu Khola gehört der Kogichwa Khola.
Östlich über diesem Tal steht die gewaltige Wand der westlichsten Sechstausender des Kanti Himal.
Die oberen Bereiche dieser Bergflanken waren bereits auf den Bildern Nr. 66, 69 und 70 zu sehen.
Das folgende Bild aus Richtung Südwesten zeigt die Wände in voller Höhe:

(87) Blick vom Nordgrat des Peak 5095 südlich des Kogichwa Khola nach Nordosten
in die Westflanken der Gipfel 6439, 6310, 6419, 6092 und 6047

Diese Gipfel werden auf Bildern der folgenden Unterabschnitte von der anderen Seite zu sehen sein.
Der Peak 6439 (Kogichwa Chuli) wurde im Jahr 2010 erstmals von einer japanischen Expedition bestiegen.
Die Erstbesteigung des Peak 6310 (Gojung) erfolgte in spektukulärer Weise durch die hier sichtbare
Südwestflanke im Jahr 2011 durch Mick Fowler und Dave Turnbull.
Der Peak 6419 (Churau) wurde vom Schotten Bruce Normand im Nov. 2018 erstmals bestiegen (Abschnitt D3).
Seine Bilder von dieser Erstbesteigung hat er neben anderen für diese Beschreibung zur Verfügung gestellt.

Foto: Nick Colton; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

D2 - Im Tal des Kogi Khola und am Kogi La

Statt "Kogi" findet man auch "Koji" in Berichten oder Landkarten.

Das Tal des Kogi Khola erstreckt sich auf rund 20 km Länge vom Kogi La im Osten zum Mugu Khola im Westen. Bild 84 zeigt die Brücke bei der Mündung in den Mugu Khola. Der Schotte Bruce Normand - alleine, ohne Unterstützung durch Träger - betrat Anfang November 2018 dieses Tal mit dem Ziel einiger Erstbesteigungen an den rundum stehenden Sechtstausendern. 4 Erstbesteigungen sind ihm dann tatsächlich auch gelungen, bei bestem Wetter. Seine Bilder hat er großzügig für diese Beschreibung zur Verfügung gestellt. Ein Herzlicher Dank sei ihm auch nochmals an dieser Stelle ausgesprochen.

Vom Mugu Khola steigt das Tal aus 3570 m Höhe in Richtung Ost-Südosten bis auf 4470 m Höhe und ändert dann seine Richtung nach Ost-Nordost. Auf den nächsten ca. 8 km steigt der nunmehr breite

Talboden nur gemächlich bis auf 4700 m Höhe an. Dann folgt der steilere Anstieg in zwei Stufen zum Pass Kogi La in 5495 m Höhe. Zwischen erster und zweiter Stufe liegt ein Bergsee in 5045 m Höhe. Der Pass liegt auf dem Gletscher, der nach Nordosten in Richtung tibetischer Hochebene abfließt.

Das Tal ist auf beiden Seiten und an der Stirnnseite im Bereich des Passes von spektukulären Gipfeln eingefasst. Aus höheren Positionen treten zusätzlich die Sechstausender der benachbarten Bergketten im Norden und Süden ins Blickfeld, darunter der höchste Gipfel, der Kaqur Kangri (6859 m). Das Tal des Kogi Khola ist ohne Zweifel der lohnendste Trekking-Ziel der gesamten Region. Bergbesteigungen setzen aber Erfahrung in schwierigem hochalpinen Gelände voraus.

(88) Blick aus ca. 4200 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Ost-Südosten

Diese klettertechnisch herausfordenden hohen Fünftausender sieht man auch aus dem Bereich des Kangla Himal,
z.B. auf Bild Nr. 45 und Nr. 71, jeweils links. Man wird sie auch wieder vom Chyargola Bhanjyang
auf dem Trek nach Osten sehen (Abschnitt E), dort von Süden. Und man wird sie natürlich von einigen der Gipfel sehen.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(89) Blick aus ca. 4300 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Westen

Man sieht Gipfel, die westlich des Mugu Khola stehen.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(90) Blick aus ca. 4430 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Westen

Im Vergleich zu Bild Nr. 89 hat sich der Blick nach Westen bereits geweitet.
Links stehen die Berge, die auch das vorstehende Bild zeigt.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(91) Blick aus ca. 4450 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Osten zum Peak 6313 und Peak 6276

Diese beiden Gipfel stehen am Beginn der nach Südwesten vorspringenden Berggruppe mit dem Kaqur Kangri.
Nach rechts - außerhalb des Bildes - folgen die Gipfel gemäß Bild Nr. 88.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wenn die Schwelle zum nur mäßig ansteigenden oberen Talgrund überschritten ist,
zeigt sich das Tal in Richtung Osten wie auf den folgenden beiden Bildern:

(92) Blick aus ca. 4530 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Nordosten

Rechts der Bildmitte sieht man den Kogi La auf dem Gletscher an der Staatsgrenze.
Der Zugang verläuft durch die Mulde rechts des Peak 5285 und dann diagonal nach rechts oben.
Die Gipfel in der linken Bildhälfte bilden die U-förmige Berggruppe mt dem Rongla Kangri.
Der Rongla Kangri ist aber aus dem Tal nicht zu sehen. Die Route der Erstbesteigung des Rongla Kangri
führt vom Kang La auf der Rückseite von Peak 6159 hinauf zum Peak 6516, der damit ebenfalls erstmals erstiegen wurde,
und von dessen Gipfel etwa in Blickrichtung zum nicht sichtbaren Rongla Kangri.
Der Peak 6561 gehört bereits zum jenseitigen Teil des "U". Siehe Bild Nr. 105.   

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(93) Blick aus ca. 4530 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Osten zum Peak 6313

Diesen Berg zeigte auch bereits Bild Nr. 91. Wie die Landkarte erahnen lässt, verbirgt sich hinter diesem Berg
ein wahres Wunder an hohen Gipfeln und Gletschern einschl. des Kaqur Kangri (6859 m).
Diese Gipfelwelt werden wir noch aus höheren Positionen kennenlernen.
Wie das Foto zeigt, nutzt die Bevölkerung von Mugu das Hochtal als Alm für ihre Yaks.
Hier werden die Tiere offenschtlich gerade nach Hause getrieben, denn der Winter steht vor der Tür; es ist der 6. November.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vom folgenden Talgrund zeigen sich schon einige Details der Berge entlang des Nordseite:

(94) Blick aus ca. 4540 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Nord-Nordwesten
zum Peak 6370 und Peak 6182

Das Rätsel dieses Bildes löst sich erst auf, wenn man diese Bergruppe aus höherer Position
 betrachtet oder aus anderer Blickrichtung (vergl. Bild Nr. 103). Man sieht nicht den Peak 6419,
wie man annehmen könnte, wenn man links dessen Vorgipfel 6370 sieht.
Man sieht "nur" den südlich vorgelagerten Peak 6182. Der Peak 6370 steht weiter entfernt.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(95) Blick aus ca. 4540 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Norden zum Peak 6275 (N)

Das "N" ist verwendet, um diesen Berg in den Beschriftungen vom Berg derselben Höhe
südlich des Kogi La zu unterscheiden. "N" steht für Nord, am anderen Gipfel steht "S" für Süd.
Der Blick geht in die senkrechte Südwestwand des Gipfels, den Bruce Normand als ersten bestieg.
Die Route zum Peak 6419 führt unter dieser Wand entlang nach links.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus derselben Position zeigen sich die hohen Fünftausender von Bild Nr. 88 nun wie folgt:

(96) Blick aus ca. 4540 m Höhe im Tal des Kogi Khola nach Süd-Südwesten

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im Aufstieg zum Kogi La stellen sich nach und nach erweitere Sichten ein:

(97) Blick aus ca. 4700 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach Nordwesten zum Peak 6275 (N)

Die Südwestwand des Peak 6275 (N) sieht man im Vergleich zu Bild Nr. 95 nun von der Seite.
Bruce Normand bestieg diesen Berg von Osten, also über den Vorgipfel 6190 rechts des Hauptgipfels.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(98) Blick aus ca. 5180 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach Nordwesten bis Norden mit den Peaks 6275 (N) und 6516

Hier sind also 2 der Gipfel zu sehen, die im Jahr 2018 erstmals bestiegen wurden.
Bruce Normand erstieg den Peak 6275 (N) aus dem Sattel links des Peak 5930.
Die Route führte also über den Vorgipfel 6190.
Die einheimischen Viehhirten scheinen auch gelegentlich in diese Höhe aufzusteigen, wie die Gebetsfahnen zeigen.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(99) Blick aus ca 5180 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach Süd-Südosten zum Peak 6275 (S) und Kaqur Kangri (6859 m)

Noch ist vom höchsten Gipfel der Region, dem Kaqur Kangri, nur der Gipfelgrat zu sehen.
Der Peak 6275 (S) macht die Erläuterung bei Bild Nr 95 verständlich.
Die Beschriftungen dürfen nicht zu Verwechslungen mit dem gleich hohen Gipfel nördlich des Tales führen.
Bitte schenken Sie den Moränen hinter dem Bergsee etwas Aufmerksamkeit.
Aus diesem Bereich sind die Bilder Nr. 107 bis 111 aufgenommen.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(100) Blick aus ca. 5180 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach Südwesten

Im Hintergrund sieht man Gipfel westlich von Mugu, im Vordergrund die Berge um Unterlauf des Kogi Khola.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(101) Blick aus ca. 5250 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach Südosten

Diese Gipfelgruppe verdeckt noch die Sicht auf die Berge nördlich und östlich des Kaqur Kangri.
Die weite Sicht nach Osten bis Südosten wird es erst von einem der hohen Gipfel geben.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(102) Blick aus ca. 5350 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach Süden

Hier sieht man den nördlichen Rand des nach Süwesten vorspringenden Gebirgsteils.
Hinter dieser Gipfelkette liegt ein großes Gletscherplateau, an dessen Südostrand der Kaqur Kangri steht.
Links geht der Blick in die Moränenlandschaft, aus der die Bilder Nr.107 bis 111 aufgenommen wurden.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(103) Blick aus ca. 5250 m Höhe im Aufstieg zum Kogi La nach West-Nordwesten zum Peak 6419

Mit diesem Blick löst sich das Rätsel von Bild Nr. 94 auf: Der Peak 6370 ist ein Nebengipfel des Peak 6419.
Der Peak 6419 ist aber bei dem Blick von links auf Bild Nr. 94 durch den näher stehenden Peak 6182 verdeckt.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(104) Blick aus ca. 5400 m im Aufstieg zum Kogi La nach West-Südwesten

Der im Vergleich zu Bild Nr. 100 höhere Standort vermittelt eine bessere Sicht auf die hohen Fünftausender westlich von Mugu.
(diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 2007)

Foto: Julian Freeman Attwood; Beschriftung: Günter Seyfferth

(105) Blick aus dem Gletscherbereich am Kogi La nach Nordwesten zum Rongla Kangri (6647 m)

Man blickt in die U-förmige Gipfelrunde, an deren nrodwestlichem Ende der zweithöchste Gipfel des Kanti Himal steht.
Die von Bruce Normand gewählte Route führt zunächst in Blickrichtung zum Gipfel des Peak 6516,
 der damit erstmals bestiegen wurde. Von dort setzt sich die Route nach rechts in den Sattel fort
und dann über den Südwestgrat des Rongla Kangri zum Gipfel.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(106) Blick vom Kogi La (5495 m) nach Süden zu den Zinnen im Nordwestgrat des Peak 6131 und zum Peak 6095

Der Peak 6095 ist einer der Gipfel, die auf Bild Nr. 102 zu sehen sind.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Berge am Nordrand des Tales des Kogi Khola sind vom Talgrund nur bedingt zu sehen,
und falls doch, nur verzerrt aus der Froschperspektive. In der Moränenlandschaft südlich des Bergsees (Bild Nr. 99 und 102)
kann man 800 bis 1000 m höher bis an den Gletscherrand steigen und hat dann eine gute Sicht nach  Norden:

(107) Blick aus ca. 5300 m Höhe südlich des Bergsees 5045 nach Nordwesten zu den Gipfeln nördlich des Kogi Khola

In Bildmitte stehen die beiden Gipfel 6419 und 6275 (N), von deren Erstbesteigung die Bilder der folgenden beiden Unterabschnitte stammen.
Im Bereich des Wasserzeichens liegt der Bereich des Aufstiegs zum Kogi La.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Detailbilder - geordnet von links nach rechts und selbstverständlich auch im Großformat hinterlegt - ermöglichen ein genaueres Studium:

(108) Blick aus ca. 5450 m Höhe südlich des Bergsees 5045 nach Nordwesten
zu den Peaks 6047, 6092 und 6055

Auf Bild Nr 87, am rechten Bildrand, sind diese Gipfel von der anderen Seite zu sehen.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(109) Blick aus ca. 5300 m Höhe südlich des Bergsees 5045 nach Nordwesten zum Peak 6419

Die Route von Bruce Nordmand führt von rechts auf dem Gletscher an den Fuß des Südgrats
des Peak 6150, von dort diagonal aufwärts in Richtung Sattel links des Peak 6272 und schließlich
über den Ostgrat des Peak 6419 zum Gipfel.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(110) Blick aus ca. 5450 m Höhe südlich des Bergsees 5045 nach Nordwesten
zum Peak 6275 (N) und Peak 6361 in Tibet

Bruce Normand erstieg den Peak 6275 (N) aus dem Sattel links des Peak 5930.
Zwischen diesem Sattel und dem Peak 6361 liegt ein nach Nordosten
in die tibetische Hochebene abfließender Gletscher; siehe Bild Nr. 135.

 Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(111) Blick aus ca. 5450 m Höhe südlich des Bergsees 5045 nach Norden
zum Rongla Kangri (6647 m)

Vor dem Peak 6159 liegt der Beginn des Gletschers, auf dem etwas weiter
rechts der Pass Kogi La liegt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bruce Normand hat die Gipfel in folgender Reihenfolge bestiegen:
Peak 6275 Nord (8.11.2019) Peak 6516 und Rongla Kangri (9.11.2018), Peak 6419 (12.11.2018).
In der folgenden Beschreibung ist aber die Reihenfolge von West nach Ost gewählt, wie sie für die gesamte Beschreibung gilt.

zum Beginn des Unterabschnitts

D3 - Auf dem Peak 6419

In der Finnmap-Karte 2982-03 steht an diesem Gipfel nördlich des Kogi Khola der Name "Kanti Himal". Das kann nicht richtig sein, wenn die gesamte Gipfelkette so heißt. In einem Bericht taucht der Name "Churau" auf, der aber in keiner Landkarte zu finden ist. Hier bleibt es deshalb bei der Bezeichnung "Peak 6419".

Bruce Normand konnte sich bei der vorher durchgeführten Besteigung des Peak 6275 (N) eine guten Überblick über die Verhältnisse im Bereich des Gipfels des Peak 6419 verschaffen. Bild Nr. 112 zeigt die Sicht vom Peak 6275 (N) zum Peak 6419. Die Route aus dem Tal hinauf an den Fuß des Berges ergab aus der Sicht vom gegenüberliegenden Talhang gemäß der vorstehenden Bilder Nr. 109 und 110. Vom Talgrund führt sie direkt unter die Südwestwand des Peak 6275 (N) (Bild Nr. 95 und 113), von dort hinauf zum Sattel östlich des Gipfels (Bild Nr. 114) und über dessen Ostgrat zum höchsten Punkt..

(112) Blick vom Peak 6275 (N) nach Westen zum Peak 6419

Das Bild zeigt in der Mitte den Sattel zwischen Peak 6272 und Peak 6419, der durch die lawinengefährdete,
hier einzusehende Südflanke des Peak 6272 erreicht wird. Im Hang siehr man die Abbruchkante einer Lawine.
Aus dem Sattel erfolgte der Aufstieg zum Gipfel über den in Blickrichtung verlaufenden Ostgrat.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(113) Blick aus ca. 5700 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6419
nach Osten in die Südwestwand des Peak 6275 (N)

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(114) Blick aus dem Sattel zwischen Peak 6272 und Peak 6419 nach Westen zum Gipfel

Über den Kamm des geschwungenen Ostgrats wurde der Gipfel erstiegen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Es folgen Bilder der Rundumsicht vom Gipfel des Peak 6419, beginnend im Nordwesten und fortgesetzt jeweils nach rechts, also im Uhrzeigersinn:

(115) Panorama-Blick vom Peak 6419 nach Nordwesten zum Kangla Himal und Changla Himal

Mit Hilfe dieses Fotos kann der Bezug zu vielen Details hergestellt werden, die in vorstehenden Abschnitten gezeigt sind.
Der Peak 6310 im Vordergrund links steht über dem Tal des Kogichwa Khola und ist auf Bild Nr. 87 aus dieser Richtung zu sehen.
Dort sieht man auch den Gipfel des Peak 6419.
Auch auf Bild Nr. 69, aufgenommen von Nordwesten, ist der Peak 6310 zu sehen.
Das Massiv des Peak 5866 im Vordergrund war Gegenstand der Beschreibung in Abschnitt C6.
Hier sieht man seine steile Nordostflanke, die über dem Tal des Namja Khola steht.
Ganz knapp über dem Gipfel sieht man die Spitze des Peak 5779. Die Sichten von diesem Gipfel zeigt Abschnitt C4.
Über dem Peak 5866 steht die schwarze Pyramide des Peak 6129. Die Sichten von diesem Gipfel zeigt Abschnitt C2.
Weiter entfernt stehen die Gipfel, die auch von den Peaks 5866 und 6129 zu sehen sind.
Der Bereich im Hintergrund der rechten Bildhälfte ist das Quellgebiet des Tsangpo, der in Indien Brahmaputra heißt.
Ähnliche Weitsichten in diese Richtung werden auch in den beiden folgenden Unterabschnitten zu finden sein.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(116) Blick vom Peak 6419 nach Nord-Nordwesten zu den nordwestlichen Gipfeln des Kanti Himal

Der Peak 6264 im Vordergrund links schließt direkt an den Peak 6310 an. Seine Spitze ist auch auf Bild Nr. 115 zu sehen.
Er verdeckt den Pass Namja Bhanjyang, die Grenze zwischen Knti Himal und Kangla Himal.
Bild Nr. 69 zeigt den Peak 6264 aus entgegengesetzter Richtung. Der Peak 6239 wiederum ist auf Bild Nr. 87 zu sehen.
Erstmals im Blick sind die Ausläufer des Kanti Himal nach Nordwesten mit dem Khaptan (5965 m).

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(117) Blick vom Peak 6419 nach Norden

Die Gipfel vom Peak 6239 bis Peak 6439 präsentieren sich von der Gegenseite mit einer schroffen Felswand, die auf den Bildern Nr. 66 und 87 zu sehen ist.
Der Peak 6361 steht bereits vollständig auf chinesischem Territorium. Sein Gipfel ist auch auf Bild Nr. 110 zu sehen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(118) Blick vom Peak 6419 nach Ost-Nordosten zum Rongla Kangri (6647 m), Peak 6516 und Peak 6275 (N)

Hier sieht man also die drei anderen Gipfel, die Bruce Normand im November 2018 bestiegen hat.
Am rechten Bildrand ist der Kogi La zu sehen. Rechts unten liegt der Gletscher, von dem aus der Sattel vor dem Peak 6272 erstiegen wurde.
Rechts der Bildmitte sieht man in die Südwestwand des Peak 6275 (N), die auch Bild Nr. 113 zeigt.
Am Horizont, rechts, steht der Loinbo Kangri (7095 m), ein Gipfel im Transhimalaya.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(119) Detail-Sicht vom Peak 6410 nach Ost-Nordosten zu Rongla Kangri (6647 m), Peak 6516 und Peak 6275 (N)

Die Route der Erstbesteigung des Rongla Kangri (Abschnitt D5) verlief vom Peak 6516 zu dem nicht sichtbaren Sattel
hinter P 6515 und von dort in Blickrichtung zum Gipfel.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zur Vervollständigung der Sichten aus dem Bereich des Peak 6419 wird noch ein Bild eingefügt,
das Mick Fowler bei der Erstbesteigung des Peak 6310 aufgenommen hat:

(120) Blick vom Peak 6310 nach Osten zum Rongla Kangri (6647 m) und Peak 6275 (N)
(das Foto steht leider nicht in größerer Version zur Verfügung)

Der Peak 6419 steht außerhalb des rechten Bildrandes.

Foto: Mick Fowler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(121) Blick vom Peak 6419 nach Ost-Südosten zum Peak 6275 (S)

Diese Gipfelgruppe sieht man bei der Ersteigung des Kogi La (Bild Nr. 101), der links der Bildmitte markiert ist.
Am Horizont sieht man Berge, die nördlich der Region Mustang stehen.
Aus dem aufsteigenden Moränengelände rechts des Bergsees 5045 sind die Bilder Nr. 107 bis 111 aufgenommen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(122) Blick vom Peak 6419 nach Südosten zum Kaqur Kangri (6859 m)

Hier muss man beim Studium innehalten, sieht man doch nicht nur die Gipfel Nr. 1, 3 und 4 des Kanti Himal
gemäß der Rangordnung nach Höhe, sondern rechts auch die Gipfel des Annapurna Himal.
Bezieht man auch noch das folgende Bild Nr. 123 ein, so reift die Erkenntnis, dass man hier eine Sicht vor sich hat,
für die jeglich denkbarer Superlativ nicht übertrieben ist. Die beiden Bilder umfassen sowohl die Gebirsgregionen
Annapurna Himal und Dhaulagiri Himal als auch den gesamten zentralen Bereich des Kanti Himal.
Und man blickt erstmals ungehindert in den Bereich der Gipfel südlich des Tales des Kogi Khola.
Weitere Sichten von den Gipfeln 6275 (N). 6516 und Rongla Kangri werden dieses Bild ergänzen.
Aber nur vom Peak 6419 besteht die freie Sicht auf die beiden genannten anderen Gebirgsregionen des Himalaya.

Der Kaqur Kangri wurde bisher einmal bestiegen, im September 2002 durch eine japanische Expedition.
Alle anderen sichtbaren Gipfel des Kanti Himal sind unbestiegen (Stand 2021).
Die Geschichte der Besteigungen im Annapurna Himal und Dhaulagiri Himal finden Sie unter den Links in dieser Zeile..

Bild Nr. 102 zeigt die die Sicht von links entlang der Bergkette im Vordergrund.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(123) Blick vom Peak 6419 nach Südosten mit Annapurna Himal und Dhaulagiri Himal

Zwischen den Gebirgsregionen am Horizont und den Bergen des Kanti Himal liegt die Region Dolpo.
Die Beschreibung dieser Region - aufgeteilt auf 5 Seiten - finden Sie hier bzw. unter den nach Bild Nr. 1 aufgeführten Links.
Die Annapurna II ist 204 km entfernt, die Annapurna I 179 km, der Dhaulagiri I 151 km.
Im Vordergrund, rechts der Bildmitte, stehen die beiden Sechstausender, die u.a. auf Bild Nr. 91 zu sehen sind,
dort von der Annäherung im Tal.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die vorstehenden beiden Fotos machen neugierig auf den Fernblick durch das Teleobjektiv:

(124) Tele-Blick nach Südosten
zu den südlichen Mustang-Mountains, zur Annapurna II (7937 m), zur Annapurna IV (7525 m), zur Annapurna III (7555 m) und zur Gangapurna (7454 m)

Im Mittelgrund stehen Berge der Region Dolpo.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(125) Tele-Blick vom Peak 6419 nach Südosten zum Massiv der Annapurna I (8092 m)

Alle östlichen, nördlichen und westlichen Trabanten des Achttausenders sind zu sehen.
Davor verläuft das Tal des Kali Gandaki.
Der Vordergrund unten zeigt einen Ausschnitt aus dem Bereich des Swakse Khola,
wo die Route von Mugu nach Dolpo (Abschnitt E) verläuft. Der Pass Yala Bhanjyang (Abschntt E3) liegt vor dem Peak 5905.
Der Abstieg von diesem Pass führt ins Tal des Swaksa Khola.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(126) Tele-Blick vom Peak 6419 nach Südosten zum Dhaulagiri Himal

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nach Westen setzt sich die Sicht mit dem Blick zum Kanjirowa Himal fort:

(127) Blick vom Peak 6419 nach Süd-Südosten zum Kanjirowa Himal

Die Beschreibung des Kanjirowa Himal finden Sie unter vorstehendem Link.
Links sind nochmals die westlichsten Gipfel des Dhaulagiri Himal zu sehen.
Im Vordergrund steht der Peak 6182, der auf Bild Nr. 94 die Sicht zum Peak 6419 vesperrt.
Gegenüber stehen die hohen Fünftausender am Südrand des Tals des Kogi Khola, die die Bilder Nr. 88 und 96 zeigen.
Dahinter wiederum stehen die Gipfel im Bereich des Passes Chyargola Bhanjyang,
der auf der Route von Mugu nach Dolpo (Abschnitt E1) überquert wird.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(128) Tele-Blick nach Süd-Südosten zu den westlichen Gipfeln des Dhaulagiri Himal und den östlchen Gipfeln des Kanjorowa Himal

Der Kanjeralwa (6612 m) steht westlich des berühmten Sees Phoksumdo Lake in der Region Dolpo.
Eine detaillierte Beschreibung dieser Region mit Bildern finden Sie hier.
Die entgegengesetzte Sicht vom Putha Hiunchuli (7246 m) zum Kanri Himal finden Sie hier.
Zwischen den beiden Bergketten in Vordergrund verläuft das Tal des Chyangdi Khola,
durch das die Route von Mugu nach Dolpo verläuft (Abschnitt E2).

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(129) Blick vom Peak 6419 nach West-Südwesten

Hier kommt wieder das Tal des Mugu Khola in Sicht (Abschnitt D1),
das Bild wird aber beherrscht von der kühnen Gestalt des 6370 m hohen Vorgipfels.
Bild Nr. 87 zeigt den Blick von unten hier hinauf - von einem Standort auf dem im Schatten liegenden Grat
rechts von "org" im Wasserzeichen. Die Ortschaft Mugu liebt im Tal vor dem Peak 5153.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(130) Blick vom Peak 6419 nach West-Südwesten

Der rechte Bereich im Bild Nr. 129 ist hier links zu sehen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(131) Blick vom Peak 6419 nach Westen zum Bhandar Lek (6024 m)

Der Blick geht in den Quellbereich des Mimiban Khola, von dem vor Bild Nr. 81 die Rede ist.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Sollte der Blick nach Westen zum Saipal vermisst werden: er fehlt hier tatsächlich, weil Wolken die fernen Gipfel in dieser Richtung verhüllt haben.
Dieser Blick wird aber bei den Sichten von den anderen Gipfeln zu finden sein.

(132) Blick wärend des Abstiegs vom Peak 6419 in ca. 5600 m Höhe nach Südosten
zu den von der Abendsonne beleuchteten Gipfeln im Bereich des Kaqur Kangri (6859 m)

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

D4 - Auf dem Peak 6275 Nord

Der Gipfel des Peak 6275 (N) ist nicht weit entfernt vom Peak 6419.
Insofern ergeben sich nicht grundsätzlich andere Sichten. Aus Gründen des Volumens der vorliegenden Seite
werden deshalb hier nur diejenigen Bilder gezeigt, die gute Ergänzungen zu den Bildern vom Peak 6419 sind
und sofern nicht die Sichten von Peak 6516 oder Rongla Kangri die noch besseren Ergänzungen sind.
Bei Bild Nr. 98 ist der Zugang zum Gipfel von Osten erläutert.

(133) Blick aus ca. 6160 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6275 (N) nach Westen zum Peak 6419 und Peak 6310

Bitte vergleichen Sie den linken Bildteil mit Bild Nr. 112, das dieselben Gipfel vom Gipfel des Peak 6275 zeigt.
Bild Nr. 115 zeigt die Peaks 6310 und 6264 vom Gipfel des Peak 6419.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(134) Blick vom Peak 6275 (N) nach Nordwesten zu den Peaks 6310 bis 6439
mit Saipal (7030 m) und Gurla Mandhata (7694 m)

Bild Nr. 87 zeigt die Peaks 6310 bis 6415 mit ihrer schroffen Südwestflanke.
Die Peaks 6439 und 6415 sind auf Bild Nr. 66 von Westen zu sehen.
Die Bereiche am Horizont können besser mit Hilfe der Sichten vom Rongla Kangri erklärt werden; siehe dort.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(Bild 135) Blick vom Peak 6275 (N) nach Norden

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(136) Panorama-Blick vom Peak 6275 (N) nach Ost-Südosten bis Süd-Südosten

Bitte vergleichen Sie mit den vom Peak 6419 aufgenommenen Bildern Nr. 121 bis 123.
Auch hier sind im Hintergrund rechts Annapurna Himal und Dhaulagiri Himal zu sehen,
die östlichen Gipfel der Annapurna-Gruppe sind aber vom Kaqur Kangri verdeckt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(137) Tele-Blick vom Peak 6275 (N) nach Süd-Südosten zum Dhaulagiri Himal

Im Vordergrund steht der Gipfelkranz um das Gletscherplateau westlich des Kaqur Kangri.
Der Peak 6226 links der Bildmitte ist bei Sichten von Süden der dominierende Gipfel dieses Bereichs .

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

D5 - Auf Peak 6516 und Rongla Kangri (6647 m)

Bei der Besteigung des Rongla Kangri von Süden (siehe Bild Nr. 105) überschritt Bruce Normand den Peak 6516.
Man mag dahingestellt sein lassen, ob der Peak 6516 ein eigenständiger Berg ist.
Er ist durch einen ca. 65 m tiefen Sattel vom Südwestgrat des Rongla Kangri getrennt.

Der Aufstieg erfolgte aus dem Tal des Kogi Khola zum Kang La (siehe Bilder Nr. 98 bis 105),
von dort an den Fuß des Südwestgrates des Peak 6516 und über diesen Grat zu dessen Gipfel.
Vom Peak 6516 führt ein kurzer Abstieg nach Nordosten in den erwähnten Sattel 
dann folgt der Aufstieg über den Südwestgrat des Rongla Kangri (siehe Bild Nr. 119) zu dessen Gipfel.

(138) Blick aus ca. 5750 m Höhe nach Norden zum Peak 6516 und Rongla Kangri (6647 m)

Links geht der Blick an der Grenze zwischen Fels und Schnee entlang der Route zum Peak 6516.
Der Blick nach oben verzerrt die Verhältnisse zwischen dem Peak 6516 und dem Rongla Kangri;
der dortige Sattel - weiter entfernt als der Peak 6516 - erscheint tiefer, als er tatsächlich ist.
Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 105.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(139) Tele-Blick aus ca. 6320 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6516 nach Westen zum Saipal (7030 m)

Der Blick geht über den Sattel zwischen Peak 6264 und Peak 6239.
Die Gipfel im Mittelgrund stehen jenseits des Tales des Takya Khola.
Die Fünftausender rechts sind die Gipfel westlich des Musyang La, die die Bilder Nr. 13 und 15 zeigen.
Die Beschreibung der Region um den Saipal finden Sie hier.
Ganz rechts steht der Api (7132 m), der höchste Berg im westlichen Nepal.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(140) Blick aus ca. 6320 m Höhe im Aufstieg zum Peak 6516 nach Süd-Südosten zum Kaqur Kangri (6859 m)

Vom Peak 6419 war der Chandi (6623 m) rechts des Kaqur Kangri zu sehen (siehe Bild Nr. 122), hier steht er links.
Links tauchen Gipfel des Palchunghamga Himal auf, die vom Rongla Kangri noch besser zu sehen sein werden.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder vom Gipfel des Rongla Kangri sind im Uhrzeigersinn, also von links nach rechts geordnet, beginnend im Westen:

(141) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach West-Südwesten zum Peak 6275 (N) und Peak 6419

Hier geht der Blick zu den beiden Gipfeln, von denen die Bilder in den Abschnitten D3 und D4 aufgenommen wurden.
Am Horizont stehen die Berge zwischen Mugu Nadi und Take Khola, die auch auf den Bildern Nr. 129 und 130 zu sehen sind.
Im Vordergrund blickt man auf den Peak 6515, der mit dem Peak 6516 (links außerhalb des Bildrandes)
durch einen horizontalen Grat verbunden ist.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(142) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach West-Südwesten zu den Bergen südlich des Take Khola

Der Vordergund bilden die Gipfel, die über dem Tal des Kogichwa Khola stehen. Sie sind auf Bild Nr. 87 von Südwesten zu sehen.
Bild Nr. 130, vom Peak 6419 aufgenommen, zeigt die Berge in der linken Häflte des Bildes, Bild Nr. 131 zeigt die Berge in der rechten Hälfte.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(143) Blick vom Gipfel des Rongla Kangri (6647 m) nach Westen zum Saipal (7030 m) und Api (7132 m)

Auf Bild Nr. 139 sind die Berge am Horizont noch fast frei von Quellwolken; hier beginnt sich die Fernsicht einzutrüben.
Der Saipal ist 122 km entfernt, der Api 172 km.
In Bildmitte sieht man erneut die Gruppe der Fünftausender, die westlich des Musyang Khola steht und die auf Bild Nr. 13 und 15 zu sehen sind.
Die Gipfelgruppe im Vordergrund ist auf den Bildern Nr. 134 und 135 vom Gipfel 6275 (N) und auf Bild Nr. 117 vom Peak 6419 zu sehen.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(144) Tele-Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Westen zum Nalakankar Himal

Einen Monat zuvor war Bruce Normand an diesen Bergen und führte dort 5 Erstbesteigungen durch, davon 3 ebenfalls im Alleingang.
Es waren die Besteigungen von P 6613, 6422, 6369, 6521 und 6395. Die Beschreibungen finden Sie hier.
Der Peak 6246 in Bildmitte steht westlich des Chuwa Khola. Dieser Bereich ist hier beschrieben.
Die Berge im Vordergrund stehen beidseits des Bholbihan Khola, der am Gorakh Himal seinen Ursprung hat.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(145) Blick vom Rongla Kangri nach Nordwesten
zu den Bergen des Kangla Himal, Gorakh Himal und Changla Himal sowie zum Gurla Mandhata (7694 m)

Diese Gipfelwelt ist auf einigen der vorstehenen Bilder von verschiedenen Gipfeln zu sehen.
Hier aber ragt der Gurla Mandhata in Tibet hoch über die Gipfel des südlichen Changla Himal.
Der Gurla Mandhata heißt in China Naimona'nyi. Er ist 150 km entfernt.
Im Changla Himal überragt der Lachama, der östlich des Chuwa Kola steht, alle anderen Gipfel. Er ist 58 km entfernt.
Der Peak 6198 am linken Bildrand ist das südliche Ende des Changla Himal.
Dort beginnt in Richtung zum Betrachter der Gorakh Himal.
Rechts der Bildmitte steht der Peak 6129, von dem die Bilder in Abschnitt C2 aufgenommen wurden.
Rechts liegt das Quellgebiet des Tsangpo, der in Indien Brahmaputra heißt.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(146) Detail-Blick vom Rongla Kangri (6647 m) zum Gurla Mandhata (7694 m)

Im Vordergrund links sind die Peaks 5866 und 5779 zu sehen, von denen die Bilder in  Abschnitt C6 bzw. Abschnitt C4 aufgenommen wurden.
Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 115. Dort stehen die beiden Gipfel im Vordergrund der Bildmitte in einer Linie.
Über dem Gipfel des Peak 5866 ist das Tal des Kangla Khola markiert. Die Beschreibung ist Gegenstand des Abschnitts C1.
Der Peak 6265 am linken Bildrand steht westlich des Chuwa Khola. Es ist der höchste Gipfel im Nyalu Lek.
Auch die nach rechts folgenden P 6150 und 6194 gehören zu diesem Bereich. Die Beschreibung dieser Region finden Sie hier.
Die im Bild nach rechts folgenden Gipfel des südlichen Changla Himal, beginnend am Peak 6198, stehen östlich des Chuwa Khola
Die beiden hohen Sechstausender am Horizont rechts des Gurla Mandhata stehen in Tibet. Die Beschreibung finden Sie hier.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(147) Blick vom Rongla Kangri nach Nordwesten zu den Bergen des Changla Himal

Links sind nochmals die Berge der rechten Hälfte von Bild Nr. 145 zu sehen einschl. Gurla Mandhata.
Der Peak 6493, rechts, ist der nördliche Endpunkt des Changla Himal. Dahinter beginnt der nach Westen gerichtete Chandi Himal, der hier beschrieben ist.
Im Vordergrund stehen die Gipfel in Verlängerung der Bergkette von Bild Nr. 143 nach rechts; siehe auch Bild Nr. 135 und das folgende Bild.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(148) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Nordwesten bis Norden

Im Hintergrund inks stehen die nördlichen Gipfel des Changla Himal. Davor liegen die Quellen des Tsangpo,
die zwei Quellflüsse speißen. Diese Quellflüsse vereinigen sich im Bereich des folgenden Bildes zum Tsangpo,
der nördlich des Himalaya nach Osten bis zum Namcha Barwa fließt und dort das Gebirge nach Süden in die indische Tiefebene durchbricht.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(149) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Norden

Jenseits des Tsangpo, ca. 55 km vom Rongla Kangri entfernt, verläuft die Staatstraße G219, von der die Bilder in Abschnitt F aufgenommen wurden.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(150) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Nordosten bis Osten

Der Blick geht über die tibetische Hochebene bis zum Lonibo Kangri (7095 m),
einem Gipfel im Transhimalaya, der auch bereits auf Bild Nr. 118 zu sehen war.
Der Rozha Peak (6529 m, ganz rechts) ist das östliche Ende des Palchunghamga Himal.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(151) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Osten bis Südosten

Am Horizont stehen die Bergketten der North Mustang Mountains, des Damodar Himal und der South Mustang Mountains,
der Damodar Himal östlich des ehemaligen Königreichs Mustang, die Mustang Mountains westlich.
Näher zum Betrachter stehen die Berge des Palchunghamga Himal, von Osten beginnend mit dem Rozha Peak (6529 m) in Bildmitte.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(152) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Südosten zu den Bergen des Palchunghamga Himal

Im Hintergrund rechts sieht man Gipfel des Annapurna Himal.
Der Peak 6390 im Bildmitte ist ein Gipfel der South Mustang Mountains, hinter denen das Tal des Kali Gandaki verläuft.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(153) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Süd-Südosten zum Kaqur Kangri (6859 m)

Am Horizont sieht man Annapurna Himal und Dhaulagiri Himal.
Peak 6626 und Chandi (6623 m) sind die Nummern 3 und 4 im Kanti Himal.
Die Berge im Vordergrund mit dem Peak 6275 (S) als höchstem Punkt zeigen auch die Bilder Nr. 99, 101, 121 und 140.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(154) Blick vom Rongla Kangri (6647 m) nach Süden zum Kanjirowa Himal
sowie zu den Gipfeln westlich des Kaqur Kangri

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

zum Beginn des Abschnitts

E. Unter dem Kanti Himal zwischen Mugu und Dolpo

Die Regionen Mugu und Dolpo sind durch eine Trekking-Route verbunden, die direkt unter den Gipfeln des Kanti Himal entlang führt. Im Westen ist der Ort Mugu Anfang bzw. Ende dieser Strecke, im Osten ist es der Ort Pho (Phophagau). Beide Orte wiederum sind aber ebenfalls nur über längere Treks erreichbar. Pho am nordwestlichen Rand der Region Dolpo bedingt die Durchquerung der gesamten Region Dolpo, d.h. der hier beschriebene Bereich ist nur Teil eines der längsten Treks im Himalaya. Der Trek, bei dem man von Anfang bis Ende auf die eigene Ausrüstung für Übernachtungen und auf die Mitnahme des Proviants für die gesamten Dauer angewiesen ist, bedingt umfangreiche Vorbereitungen und setzt große Ausdauer voraus. Da die Teilnehmer  in außergewöhnlichem Maß aufeinander angewiesen sind, sollten sie sich sehr gut kennen. Der Trek kommt deshalb für größere Gruppen nicht in Frage. Ideal ist die Größe von nur 2 oder 3  Trekkern zuzüglich der lokalen Träger.

Die folgende Beschreibung erfolgt in Richtung von Westen nach Osten. Der Trek ist genauso gut in umgekehrter Richtung zu gehen.

In der Gehrichtung von Westen nach Osten aufgezählt verläuft der hier beschriebene Teil des Treks wie folgt:

Mugu - Tal des Mugu Nadi 8 km nach Süden - Chham Khola nach Osten - Chyargola Bhanjyang (5140 m) - Chhimimaru Khola - Chayngdi Bhanjyang (4420 m) - Chyangdi Khola - Yala Bhanjyang (5425 m) - Swaksa Khola - Yangla Lek (5564 m) - Pho.

In Pho befindet man sich immer noch außerhalb des üblicherweise von Trekkern besuchten Bereichs der Region Dolpo mit der Ortschaft Bhijer. Dorthin gelangt man nach der Querung des Tora Khola und der Überquerung eines weiteren 4820 m hohen Passes. Siehe hierzu die Landkarte der Region Dolpo bzw. die Beschreibung der Region.

 

E1 - Chyargola Bhanjyang (5140 m)

Gedanklich begeben wir uns zurück nach Mugu (Bild Nr. 80). Vom Dorf führt die Route entlang des Mugu Nadi zunächst nach Süden. 8 km flussabwärts (Bild Nr. 78) mündet von Osten der Chham Khola. Dort wird der Mugu Nadi auf einer Brücke überquert und man betritt das Tal des Chham Khola, das hinauf zum Passübergang Chyargola Bhanjyang (5140 m) führt. Im Tal beeindrucken insbesondere die steilen Wände der hohen Fünftausender im Süden, die unmittelbar vom Talgrund aufragen. Auf diese Gipfel war bei Bild Nr. 127 hingewiesen. Sie sind dort in der rechten Bildhälfte zu sehen. Diese Berge südlich des Chham Khola finden Sie auf der Landkarte des Kanjirowa Himal.

Im Tal liegen Sommerweiden der Bewohner von Mugu. Man betritt also einen Bereich, der sehr einladend wirkt. Man wird dort ein Lager vor der Überschreitung des Chyargola Bhanjyang errichten und den Blick auf die umgebenden Berge in aller Ruhe genießen - und dieses Lager sollte man auch erwägen, wenn man von Osten gekommen ist und den Pass schon überschritten hat. Ein besonders aussichtsreicher Platz ist der Bereich nördlich der Route in ca. 4900 m Höhe in Richtung des Peak 5212. Aus dem Bereich dieses Gipfels ist Bild Nr. 160 aufgenommen worden.

Von allen Aussichtspunkten auf der Route zwischen Mugu und Dolpo bietet der Pass Chyargola Bhanjyang die beste Aussicht zu den Gipfeln des Kanti Himal. Dieses Erlebnis kann man noch etwas steigern, indem man vom Pass aus den südlichen Passgipfel 5224 (siehe Bild Nr. 163) ersteigt, oder vom Lager westlich des Passes gar den nördlichen Passgipfel 5292 (siehe Bilder Nr. 165 bis 170), was allerdings etwas Kletterei bedeutet.

(155) Blick aus ca. 4100 m Höhe im Tal des Chham Khola nach Osten

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(156) Blick aus ca. 4150 m Höhe im Tal des Chham Khola nach Südwesten

In Bildmitte ist die Einmündung des Tals des Babar Khola markiert.
Das Tal des Mugu Nadi liegt hinter den Bergen in der rechten Bildhälfte.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(157) Blick aus ca. 4350 m Höhe im Tal des Chham Khola nach Südwesten

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(158) Blick aus ca. 4400 m Höhe im Tal des Chham Khola nach Nordosten
zu Pass Chyargola Bhanjyang

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(159) Blick aus ca. 4900 m Höhe nördlich der Route zum Chyargola Bhanjyang
nach Süd-Südwesten

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(160) Blick aus der Nähe des Peak 5212 nordwestlich des Chyargola Bhanjyang nach Südosten bis Südwesten

Hier hat man nun die Berge südlich des Chham Khola direkt vor Augen,
auf die bei Bild Nr. 127, aufgenommen vom Peak 6419, hingewiesen wurde.
Links ist die Lage des Chyargola Bhanjyang im Grat markiert.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(161) Blick vom Chyargola Bhanjyang (5140 m) nach Südwesten

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(162) Panorama-Blick vom Chyargola Bhanjyang (5140 m) nach West-Südwesten bis Nord-Nordosten

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(163) Blick vom Passgipfel 5224 des Chyargola Bhanjyang nach Nordosten zum Kanti Himal

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(164) Blick vom Chyargola Bhanjyang (5140 m) nach Ost-Nordosten bis Ost-Südosten

Der weitere Verlauf der Route liegt rechts der Bildmitte.
Dort ist am Horizont der Yala Bhanjyang markiert, der Pass, der hinüber nach Dolpo führt.
Bild Nr. 178 zeigt die entgegengesetzte Sicht vom Yala Bhanjyang.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bevor Bruce Normand nach seinen Erstbesteigungen im Kanti Himal die Region verließ,
erstieg er noch den Peak 5292 nördlich des Chyargola Bhanjyang, um den Südabhang des Kanti Himal optisch zu erkunden.
Dabei entstand auch Bild Nr. 160. Die folgenden Bilder zeigen Details des Kanti Himal,
aufgenommen vom Nordwestgrat bzw. vom Gipfel des Peak 5292.
Die Bilder sind in der Folge der Sicht von links nach rechts geordnet, beginnend mit der Sicht nach Nordwesten.

(165) Blick vom Peak 5292 am Chyargola Bhanjyang nach Nordwesten

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(166) Blick vom Peak 5292 am Chyargola Bhanjyang nach Norden

Dieses Bild zeigt Gipfel im Bereich des Kogi Khola, die in Abschnitt D von verschiedenen Standorten
im Kanti Himla zu sehen waren. Im Hintergrund rechts der Bildmitte sieht man den Peak 6419,
vom dem die Bilder in Abschnitt D3 aufgenommen wurden.
Die drei hohen Fünftausender stehen am Südrand des Tales des Kogi Khola.
Die Bilder Nr. 88, 96 und 127 zeigen diese Gipfel mit ihrer Nordflanke.
Die niedrigeren, näher gelegenen Gipfel gehören zum Gebirgskamm zwischen den Tälern
des Chhimimaru Khola und Chhyugaldun Khola.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(167) Blick vom Nordwestgrat des Peak 5292 am Chyargola Bhanjyang nach Nord-Nordosten
zu den Gipfeln des Kanti Hima westlich des Kaqur Kangri

Diese Gipfelgruppe ist auf Bildern des Abschnitts D3 von Norden zu sehen,
am besten auf den Bildern Nr. 123 und 154.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(168) Blick vom Nordwestgrat des Peak 5292 am Chyargola Bhanjyang nach Nord-Nordosten
zu den Gipfeln des mittleren und östlichen Kanti Himal

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(169) Detail-Aufnahme vom Peak 5292 am Chyargola Bhanjyang zum Kaqur Kangri (6859 m)

Den höchsten Berg des Kanti Himal und seine Nachbargipfel zeigt z,B. Bild Nr. 140 von der entgegengesetzten Seite,

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(170) Blick vom Nordwestgrat des Peak 5292 am Chyargola Bhanjyang nach Osten

Es ist der Blick zur Forsetzung der Route nach Osten bis zum Passübergang Yala Bhanjyang.
Bild Nr. 178 zeigt die entgegengesetzte Sicht vom Yala Bhanjyang.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

E2 - Vom Chyargola Bhanjyang zum Yala Bhanjang

Der Abstieg vom Chyargola Bhanjyang nach Osten endet in einem Bereich, wo sich mehrere Flüsse zum Takla Khola vereinigen. Einer dieser Flüsse ist der von Osten kommende Chyangdi Khola, dessen Tal hinauf zum Passübergang Yala Bhanjyang (5425 m) führt. Nun erscheint es zunächst naheliegend, dem Talgrund des Takla Khola flussabwärts bis zur Mündung des Changdi Khola zu folgen und dort in dieses Tal einzubiegen. Das ist tatsächlich auch möglich, aber das Tal im Bereich des Unterlaufs des Chyangdi Khola
ist nur sehr mühsam zu begehen. Es hat sich herausgestellt, das es einfacher und lohnender ist,

den dort auslaufenden Bergrücken zwischen Takla Khola und Chyangdi Khola zu überqueren. Man trifft in 3720 m Höhe auf den Takla Khola, überquert den Bach und steigt gegenüber zum 4420 m hohen Chyangdi Bhanjyang auf. Dieser Passübergang ist in den Bildern Nr. 164 und 170 markiert.Es ist nicht nur die einfachere Route zwischen den Tälern, sondern auch die aussichtsreichere. Ist dann der Talgrund des Chyangdi Khola erreicht, so führt der Pfad entlang des Flusses hinauf zum Yala Bhanjyang.


(171) Blick vom Chyangdi Bhanjyang (4420 m) nach West-Nordwesten zum Chyargola Bhanjyang

In Bildmitte sind sowohl der Pass als auch die beiden Passgipfel zu sehen, wo die BIlder Nr. 161 bis 170 entstanden sind.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(172) Blick vom Chyangdi Bhanjyang (4420 m) nach Süd-Südwesten zum Kanjirowa Himal

Der Takla Khola hat sich tief in das Gebirge eingeschnitten. Der Fluss mündet in den nach Westen gerichteten Namlang Nadi, der später zum Mugu Karnali Nadi wird.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(173) Blick vom Chyangdi Bhanjyang (4420 m) nach Osten ins Tal des Chyangdi Khola

Der Talgrund wird bei der Mündung des Kalpuchonam Khola erreicht.
Der Pass Yala Bhanjyang liegt, verdeckt, links neben den Peaks 5510.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das Pass Yala Bhanjyang wird der nächste Punkt mit umfassender Aussicht sein.
Bis dorthin gewährt nur ein kurzes, von Norden einmündendes Seitental einen Blick zu den hohen Gipfeln.

(174) Blick aus ca. 4550 m Höhe im Tal des Chyangdi Khola nach Nordosten

Der Peak 6293 (links) zählt noch zum Kanti Himal, der Peak 6236 zum Pakchunghamga Himal.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(175) Blick aus ca. 4650 m Höhe im Tal des Chyangdi Khola nach Norden zum Chandi (6623 m)

Der Chandi ist der vierthöchste Gipfeln des Kanti Himal. Aus nördlichen Richtungen
war er auf den Bildern Nr. 122 (vom Peak 6419) und Nr. 153 (vom Rongla Kangri) zu sehen.
"Chyangdi" und "Chandi" klingen sehr ähnlich. Es kann nicht ausgeschlossen werden,
dass es sich nur um verschiedene Schreibweisen einer an sich identischen Bezeichnng handelt.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

E3 - Am Yala Bhanjyang (5425 m)

Der Yala Bhanjyang liegt auf der Grenze zwischen den Regionen Mugu und Dolpo.
Die Grenze zwischen den beiden Regionen setzt sich nach Süden fort auf dem Kamm des Yangla Lek.
Die Sichten beginnen mit einer Panorama-Übersicht in Richtung Westen. Dann folgen Einzelansichten beginnend in Richtung Nordwesten
zum Kanti Himal und setzen sich nach links, also entgegen dem Uhrzeigersinn fort. Direkt nach Norden und Süden versperren Passgipfel die Sicht.

(176) Panorama-Blick vom Yala Bhanjyang (5425 m) nach Südwesten bis Nordwesten

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(177) Blick vom Yala Bhanjyang (5425 m) nach Nordwesten zum Kanti Himal

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(178) Blick vom Yala Bhanjyang (5425 m) nach Westen

Wer in  Richtung von Osten nach Westen geht, hat hier die gesamte folgende Strecke
entlang der Berge des Kanti Himal bis zum Pass Chyargola Bhanjyang vor Augen.
Dieses Foto zeigt also die entgegengesetzte Sicht zu Bild Nr. 164 und 170.
Am rechten BIldrand steht der Kaqur Kangri (6859 m).

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(179) Blick vom Yala Bhanjyang (5425 m) nach Südwesten

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(180) Blick vom Yala Bhanjyang (5425 m) nach Nordosten bis Südosten

Die 3 Sechstausender am linken Bildrand gehören zum Palchunghamga Himal.
Die Route setzt sich fort mit dem Abstieg ins Tal des Swaksa Khola, das zur Region Dolpo gehört.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

E4 - Auf dem Kamm des Yangla Lek

Hier ist eine Anmerkung zur Namensgebung erforderlich: in der Finnmap-Karte 2982-04 and 08 steht an dem vom Yala Bhanjyang nach Süden gerichteten Bergkamm der Name "Yanla Lek". Yangla oder Yanla sind nur unterschiedliche Deutungen der Aussprache der Namen. Ähnliches galt auch z.B. für "Chyanla Khola" und "Chyangla Khola". Derartige Unterschiede in der Schreibweise kommen ständig vor. Hier aber irritiert, dass der Pass nicht mit Yangla oder Yanla benannt ist, sondern mit Yala. Es ist zu vermuten, dass in der Finnmap-Karte bei "Yala" ein Schreibfehler gegeben ist. Dennoch wurde im vorstehenden Abschnitt diese Schreibweise beibehalten.

Wer von Dolpo zum Yala Bhanjyang herauf gekommen ist, hat in Dolpo selbst schon mehrere Passüberquerungen hinter sich gebracht. Vom Ort Bhijer in Dolpo käme nun theoretisch das vom Yala Bhanjyang kommende Tal des Swaksa Khola als Zugang zu diesem Pass in Frage; das ist aber wirklich nur eine theoretische Möglichkeit, denn das Tal ist im Bereich des Unterlaufs des Flusses nicht

begehbar. Dasselbe gilt für den Abschnitt des Tora Khola direkt westlich von Bhijer. Von Bhijer ist zunächst ein 4820 m hoher Pass hinüber zum Tora Khola zu überwinden. Vom Tora Khola geht es am Osthang des Yangla Lek zur Ortschoft Pho hinauf und weiter hinauf zum Kamm des Yangla Lek, wo schließlich an einem Kammgipfel sogar die Höhe von 5564 m erreicht wird. Von diesem Passgipfel gibt es keine begehbare Fortsetzuung zum Yala Bhanjyang. Man muss hinunter ins Tal zum Oberlauf des Swaksa Khola und ein Stück weiter nördlich wieder hinauf auf den Bergkamm am Yala Bhanjyang. Das vorstehende Bild Nr. 180 zeigt diesen letzten Abschnitt von oben nach unten.

Den Trekker, der von Mugu nach Dolpo geht, treffen die Mühen des Auf und Ab in umgekehrter Reihenfolge.
Da dieser Streckenabschnitt nordwestlich von Bhijer nur in Zusammenhang mit dem Besuch der Region Mugu gegangen wird, ist er hier aufgenommen und nicht in der Beschreibung des nordwestlichen Bereichs der Region Dolpo.

(181) Blick aus ca. 4800 m Höhe im Tal des Swaksa Khola nach Südwesten

Nach dem Abstieg vom Yala Bhanjyang wird hier der Talgrund erreicht.
Links der Bildmitte ist bereits der Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek zu sehen,
der höchste Punkte, der auf dem gesamten Trek zwischen Mugu und Dolpo erreicht wird.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(182) Blick aus ca. 4780 m Höhe im Tal des Swaksa Khola nach Norden

Links oben, zwischen den Peaks 5510 und 5735 befindet sich der Yala Bhanjyang.
Voraus sieht man die westlichen Gipfel des Palchunghamga Himal.
Der Peak 6236 war bereits auf Bild Nr. 174 zu sehen.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(183) Blick aus ca. 4450 m Höhe im Tal des Swaksa Khola nach Südosten

Der Blick geht flussabwärts in den Bereich, wo das Tal zur unbegehbaren Schlucht wird.
Für den Wanderer von West nach Ost beginnt hier der 1100-Meter-Aufstieg zum Kamm
des Yangla Lek (nach rechts). Der Wanderer von Ost nach West wird hier den Beinen
nach dem 1100-Meter-Abstieg etwas Erholung gönnen.

Foto: Sergey Pashko, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(184) Blick aus ca. 5200 m Höhe zwischen dem Kamm des Yangla Lek
und dem Talgrund des Swaksa Khola nach Nordosten zu Gipfeln des Palchunghamga Himal

Unten geht der Blick zum Talgrund des Swaksa Khola
unmittelbar nördlich des Standorts bei Bild Nr. 183.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(185) Blick aus der Nähe des Kamms des Yangla Lek nach Nordosten zu den östlichen Gipfeln des Palchunghamga Himal

Dies ist das Seitental, das die Verbindung zwischen Swaksa Khola und dem Kamm des Yangla Lek herstellt.
Der Kamm des Yangla Lek liegt hier in einer Höhe von ca. 5420 m.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der höchste Punkt des Treks ist der Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek.
Er befindet sich unmittelbar südlich des Ausstiegs aus dem Routenabschnitt zwischen Swaksa Khola und Bergkamm.
In Richtung Südosten folgen die Peaks 5454 und 5325.
Die folgenden Bilder sind von diesen genannten Punkten aufgenommen, geordnet aber nicht nach Standorten,
sondern gemäß ihrer Blickrichtung, so dass sich insgesamt eine fortlaufende Rundumsicht ergibt.
Die Bildfolge beginnt mit der Sicht nach Nordosten zum Palchunghamga Himal und setzt sich fort nach links, also entgegen dem Uhrzeigersinn.

(186) Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek nach Nordosten zu den Gipfeln des Palchunghamga Himal

Der Rozha Peak (6526 m) in Bildmitte ist der höchste Gipfel des Palchunghamga Himal.
Er steht auf chinesischem Territorium. Der Daphe Shail (6103 m), rechts davor, ist der Grenzgipfel.
Bilder von der Besteigung des Daphe Shail finden Sie hier.
Der Bergkamm des Yangla Lek im Vordergrund setzt sich fort bis zum 10 km entfernten Yala Bhanjyang,
kommt aber als Route nicht in Frage.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(187) Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek nach Nord-Nordosten zu den Gipfeln des Palchunghamga Himal

Zwischen den Peaks 6293 und 6236 (links) liegt die Grenze zwischen Palchungshamga Himal und Kanti Himal.
Diesen Bereich, gesehen aus dem Tal des Chyangdi Khola, zeigt auch Bild Nr. 174.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(188) Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek nach Nord-Nordwesten zum Kanti Himal

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(189) Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek nach Nordwesten

Am Horizont links der Bildmitte stehen die Gipfek südlich des Chham Khola, die Bild Nr. 160 zeigt.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(190) Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek nach Westen

In Bildmitte verläuft das Tal des Flusses, der den gesamten nördlichen Bereich der Region Dolpo,
des Nordabhangs des Kanjiwora Himal (links) und die Berge der Region Mugu entwässert.
Gemäß den Gepflogenheiten der Namensgebung im Himalaya wechselt der Fluss mehrfach seinen Namen.
Im Bereich des Bildes heiß er zunächst Tora Khola und dann Namlang Nadi.
Er setzt sich dann weiter nach Westen fort unter dem Namen Mugu Karnali Nadi (siehe Bild Nr. 2).

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(191) Blick vom Gratpunkt 5420 nördlich des Peak 5564 nach Südwesten zu den westlichen Gipfeln des Kanjirowa Himal

Die Beschreibung des Kanjirowa Himal finden Sie unter dem vorstehenden Link.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(192) Blick vom Peak 5454 im Kamm des Yangla Lek nach Süden bis Südwesten zum Kanjirowa Himal

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(193) Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek zum östlichen Kanjirowa Himal

Im Sattel (5045 m) vor dem Peak 5490 wendet sich die Route nach links ins Tal des Thora Khola, vorbei am Dorf Pho in 4000 m Höhe.
Im Text zum folgenden Bild finden Sie Angaben zu den Höhenunterschieden, die zwischen dem Dorf Bhijer und dem Pass Yala Bhanjyang zu bewältigen sind.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(194)  Blick vom Peak 5564 im Kamm des Yangla Lek nach Südosten in die Region Dolpo

Das Ziel des Treks bzw. der Ausgangspunkt in der Region Dolpo ist der Ort Bhijer.
Dieses Dorf liegt im Tal hinter dem Peak 4865 am rechten Bildrand.
Der dorthin bzw. von dort zu überquerende Pass 4820 liegt unmittelbar links von Peak 4865.
Zwischen Yangla Lek und diesem Pass liegt das Tal des Tora Khola in 3350 m Höhe.
Dies bedeutet, das auf dem Abschnitt zwischen dem Standort und Bhijer gewaltige Höhenunterschiede zu bewältigen sind:
Zwischen Bhijer und dem Pass 4820: 1000 m
Zwischen dem Pass 4820 und dem Tora Khola: 1470 m
Zwischen dem Tora Khola und Peak 5564: 2210 m
Nach Norden zwischen Standort und Yala Bhanjyang sind es dann weitere 1110 m + 975 m
Und das ist nur ein Teil des gesamten Treks! Eine hervorragende Kondition ist als unabdingbar.

Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das abschließende Bild, der Blick vom Hang unter dem Pass 4820 über Bhijher, vermittelt nochmals eine Eindruck
von den Anstrengungen, die der Übergang zwischen Dolpo und Mugu dem Trekker abverlangt:

(194) Blick vom Nordabhang des Passes 4820 nordwestlich von Bhijer nach Nordwesten
mit dem Höhenrücken des Yangla Lek sowie den Bergen des Kanti Himal und des Palchunghamga Himal

Der Peak 5895 vor dem Kaqur Kangri ist ein Anhaltspunkt zur Bestimmung des Passes Yala Bhanjyang,
der von Dolpo hinüber nach Mugu führt. Der Pass liegt unmittelbar hinter dem Peak 5905.
Der Talgrund des Thora Khola ist nicht zu sehen. Unterhalb von Pho liegt er auf 3350 m Höhe.
Bis zum höchsten Punkt der Route auf dem Kamm des Yangla Lek, dem Peak 5564,
sind vom Tora Khola 2210 Höhenmeter zu bewältigen.
Der Standort des Fotografen befindet sich etwa auf 4700 m Höhe.

Foto: Bruno Rijsman, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Unterabschnitts

zum Beginn des Abschnitts

F.  Sichten aus der tibetischen Hochebene zur Bergkette entlang der Staatsgrenze

Es stehen keine Fotos zur Verfügung, die aus unmittelbarer Nähe zu den Nordabhängen von Ghorak Himal, Kangla Himal, Kanti Himal und Palchunghamga Himal aufgenommen wurden. Die Gründe dafür sind vielschichtig. In 50 bis 55 km Entfernung von der Staatsgrenze und nördlich des Flusses Tsangpo verläuft  die Straße G219 durch die tibetische Hochebene. An wenigen Punkten dieser Straße besteht freie Sicht zu den Gipfeln des Himalaya. Soweit von dort fotografiert wurde, sind in Anbetracht der großen Entfernung natürlich nur Fotos hilfreich, die mit Teleobjektiv aufgenommen wurden.

Die verfügbaren geeigneten Fotos sind folgend von Westen nach Osten geordnet, also ebenso wie die Bilder von der Südseite der Berge. Die Standorte der Fotografen sind mit Hilfe von Koordinaten angegeben.
Im Wesentlichen verdanken wir es der Aufmerksamkeit von Joachim Gründler, dass wir hier die Berge von Kanti Himal und Palchunghamga Himal vom tibetischen Hochland aus so gut betrachten können. Bilder von der G219 zu den Bergen des Gorakh Himal und des Kangla Himal gibt es allerdings nicht, denn zwischen G219 und diesen Bergen stehen immer niedrige Fünftausender in der Hochebene, die keine Sicht zulassen.

(195) Blick von der Staatsstraße G219 bei 82°45' East nach Südwesten zu Gipfeln des Changla Himal
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Diese Gipfel zeigt Bild Nr. 147, aufgenommen vom Rongla Kangri.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(196) Blick von der Staatsstraße G219 bei 82°50' East nach Südwesten zum Lachama (6721 m) im Changla Himal

Der Lachama ist der höchste Gipfel des Changla Himal. Man findet auch den Namen Kubi Kangri für diesen Gipfel.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(197) Gesamtsicht von Palchunghamga Himal (links) und Kanti Himal (rechts) von der Staatsstraße G219 bei 82°57' East

Der Blick geht in Richtung Süden bis Südwesten.
Die Entfernung zum Kaqur Kangri, dem höchsten hier sichtbaren Gipfel, beträgt 59,7 km.

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder zeigen Teilbereiche dieses Panoramas, geordnet von West nach Ost.

(198) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum Kanti Himal

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(199) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zu den westlichen Gipfeln des Kanti Himal

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(200) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum Rongla Kangri (6647 m)

Die entgegengesetzte Sicht vom Gipfel des Rongla Kangri zeigt Bild Nr. 150.

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(201) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum Kaqur Kangri (6859 m) und zum Rongla Kangri (6647 m)

Der Kaqur Kangri ist der höchste Gipfel des Kanti Himal, der Rongla Kangri der zweithöchste.

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(201) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum Kaqur Kangri (6859 m)

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(202) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum Palchunghamga Himal und zu den östlichen Gipfeln des Kanti Himal (rechts)

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(203) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum mittleren und westlichen Palchunghamga Himal
und zu den östlichen Gipfeln des Kanti Himal (rechts)

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(204) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zu den östlichen Bergen des Palchunghamga Himal

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

(205) Blick von der Staatstsraße G219 bei 82°57' East zum Rozha Peak (6527 m)

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

Etwa 50 km weiter östlich besteht nochmals Sicht zum Kanti Himal:

(206) Blick vom Ort Paryang an der Staatsstraße G219 bei 82°28' East nach Südwesten zu Kanti Himal

Foto: Joachim Gründler; Beschriftung: Günter Seyfferth

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