Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Gipfelpanorama 
vom Ama Dablam, 6856 m (6814 m)

 

Die folgend vorgestellten Bergsteiger haben Fotos für die Sichten vom Gasherbrum I zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich auch an dieser Stelle sehr herzlich.

Dieter Porsche

Das Tourenbuch von Dieter Porsche weist zahlreiche Besteigungen auf der ganzen Welt auf, u.a. Spantik, Ama Dablam, Cho Oyu, Shisha Pangma, Khan Tengri, Aconcagua, Pik Korjenevskaja, Gasherbrum II, Broad Peak, Gasherbrum I (Hidden Peak), Nanga Parbat, Everest-Südgipfel, Manaslu, Dhaulagiri I, Satopanth, Pik Lenin. Weiterhin sind Besteigungsversuche sowie viele große Touren in den Alpen verzeichnet. Vieles mehr finden Sie auf seiner Website.

3 Bücher hat Dieter Porsche veröffentlicht, die alle im Buchhandel erhältlich sind:

- Der weiße Berg - Überlebenskampf am Dhaulagiri.
  Ausführlicher Expeditionsbericht mit vielen Bildern. 
  Die Buchbesprechung finden Sie hier.
- Everest - Nanga Parbat - Dhaulagiri I.
  Großer Bildband mit erklärenden Texten. 
  Die Buchbesprechung finden Sie hier.
- Der versteckte Achttausender
  Triumph und Tragödie am Hidden Peak
.
  Ausführlicher Expeditionsbericht mit vielen Bildern. 
  Die Buchbesprechung finden Sie hier.

Als Dieter Porsche die Ama Dablam im Oktober 1989 bestieg, waren die Zeiten des Massentourismus an den hohen Bergen noch nicht angebrochen. Die Bergsteiger mussten noch nicht befürchten, dass die wenigen Plätze zum Aufstellen eines Zeltes schon von anderen Gruppen belegt sind und dass sie am schwierigen Südwestgrat in einen Stau geraten. Allerdings bedeutete dies, dass sie den Grat ganz alleine mit Fixseilen sichern mussten. Aber genau so wünscht sich der Bergsteiger, der sein Ziel wirklich aus eigenen Kräften erreichen will, die äußeren Bedingungen. Am Südwestgrat der Ama Dablam gibt es sie heute nicht mehr.

Die Website von Dieter Porsche ist www.alpin-extrem.de. Dort finden Sie den Expeditionsbericht und die Bildergalerie unter http://www.alpin-extrem.de/expeditionen/sechstausender/ama-dablam-1989/ama-dablam-tagebuch-1989.html.

Lyngve Skrede hat rund um den Globus ungefähr 500 Bergtouren und zahlreiche weitere Abenteuertouren durchgeführt. Über alles berichtet er auf seiner umfangreichen Website http://distantpeak.blogspot.com/. Viele weiter Informationen über seine Aktivitäten findet man auch hier.

Als der Norweger im Herbst 2005 als Mitglied einer amerikanischen Expedition zur Ama Dablam kam, hatte er zwar schon zahlreiche Viertausender bestiegen, aber noch keinen Sechstausender. Es war seine erste Bergtour im Himalaya. 

Es war eine kommerzielle Expedition, die aber - im Unterschied zu den meisten Expeditionen dieser Art - ganz auf sich alleine gestellt operierte. Dies bedeutete, dass keine Sherpas die Schwerarbeit übernahmen, sondern alle Lasten selbst getragen wurden, alle Lager von den Teilnehmern selbst eingerichtet wurden, die Route selbst vorbereitet wurde, soweit dies nicht bereits durch Fixseile anderer Expeditionen geschehen war. Ziel war die Besteigung der Ama Dablam über den Südwestgrat.

Am 3. November 2005 stand Lyngve Skrede auf dem Gipfel - bei bestem Wetter. Ich bedanke mich auch an dieser Stelle sehr herzlich dafür, dass er mir seine Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt hat.

Lyngve Skrede hat die Expedition selbst sehr ausführlich auf seiner Website beschrieben.  Alle Berichte finden Sie (in englischer Sprache) hier. Die Bildergalerie mit den großformatigen Bildern seiner Besteigung der Ama Dablam finden Sie hier

Es wäre müßig, hier eine Kurzfassung des Berichts von Lyngve Skrede niederzuschreiben. Ich möchte Ihr Augenmerk aber auf die Teile des Berichts lenken, in denen einerseits die technischen Schwierigkeiten geschildert werden und andererseits die Probleme und besonderen Gefahren, welche letztlich ihre Ursache in der Existenz kommerzieller Expeditionen haben. 

 

Theoretisch kann sich jeder als Teilnehmer in eine solche Expedition "einkaufen". Die Expeditionsleitung holt von den Bewerbern zwar Auskunft über deren Touren und Hochgebirgs- erfahrung ein, kann die Angaben aber nur bedingt überprüfen. So kann es sein, dass Teilnehmer dabei sind, die den Anforderungen der Besteigung nicht gewachsen sind. Dies stellt sich dann oft erst hoch oben am Berg heraus. Die Folge sind Situationen höchster Gefahr - nicht nur für den Verursacher, sondern auch für alle, die helfen wollen. Nicht zuletzt kann das bergsteigerische Ziel einzelner oder der ganzen Expedition gefährdet sein.

Die Angebote der kommerziellen Expeditionen führen auch dazu, dass viel mehr Bergsteiger zum Berg kommen. als wenn diese die Mühen der Organisation und der Vorbereitung selbst auf sich nehmen müssten. Besonders an den Schönwettertagen befinden sich dann so viele Bergsteiger auf der Route, dass alleine deren Zahl Gefahren heraufbeschwört:
- Steinschlag,
- große Zeitverzögerung, da meist nicht überholt werden kann und
  der Langsamste das Tempo bestimmt,
- Stau an schwierigen Kletterstellen mit der Gefahr von Erfrierungen
  für die Wartenden,
- gefährliche Begegnungen von Auf- und Absteigenden auf dem
  schmalen Grat

Am Fuß dieser Seite finden Sie einige Bilder, welche die typischen Merkmale des Südwestgrates deutlich machen.

Lyngve Skrede hat von den Bergen des Himalaya folgende weiteren Bildergalerien bei picasaweb.google.com:

- Trekkingtour zum Everest-Basecamp Nord im Jahr 2005
- Besteigungsversuch am Cho Oyu aus dem Jahr 2007
- Besteigung des Pisang Peak im Jahr 2007
- erneuter Versuch am Cho Oyu im Jahr 2008
- Besteigung des Mera Peak im Jahr 2009
- Besteigung des Baruntse im Jahr 2009
- Trekkingtour zum Annapurna Sanctuary im Jahr 2011
- Trekkingtour im Langtang Himal im Jahr 2011

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

 

(1) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Nordosten zum Mount Everest (8850 m) und Lhotse (8516 m)

Nicht der höchste Berg der Erde dominiert diese Sicht, sondern die mächtige Felsmauer von Nuptse und Lhotse, hinter der "sich der Everest versteckt".
Nur die obersten ca. 700 m des Mount Everest sind zu sehen. Der häufig bestiegene Island Peak wirkt mit seinen 6189 m Höhe vor der gewaltigen Südwand des Lhotse wie ein Zwerg.
Diese Wand war lange umkämpft, bis sie erstmals im Jahr 1990 bis zum Gipfel durchstiegen wurde. 
Der berühmte Bergsteiger Jerzy Kukuczka, der nach Reinhold Messner als zweiter Mensch alle 14 Achttausender bestiegen hatte, stürzte hier im Jahr 1989 aus der Gipfelzone zu Tode.

Die entgegengesetzten Sichten vom Everest und vom Nuptse finden Sie unter diesen Links.

Foto: Didvad, www.mountainproject.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht auf die nähere Umgebung finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Nuptse 12,0 km Mount Everest 15,4 km Lhotse 13,2 km Island Peak 10,0 km Shartse 15,4 km Cho Pholu 13,5 km

(2) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Osten zum Makalu, Kangchenjunga und Chamlang

Wir blicken über das weite Becken des oberen Hunku Valley hinweg, das von den Siebentausendern Baruntse (hier vor dem Makalu) und Chamlang beherrscht wird.
Zwei bekannte Trekking-Routen treffen hier zusammen: 
1. Lukla - Hinku Valley - Mera La - Hunku Valley - Amphu Labtsa - Imja-Tal - Namche Bazar - Lukla
2. Tumlingtar - Shipton La - Barun Valley - Makalu Basecamp - Ost-Col - West-Col - Hunku Valley - Amphu Labtsa - Imja-Tal - Namche Bazar - Lukla
Beide Touren setzen Erfahrung im Begehen von Gletschern und die entsprechende Ausrüstung voraus.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht auf die nähere Umgebung finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Num Ri 11,6 km Amphu Labtsa 5,7 km P 7860 23,2 km Tent Peak 131,4 km Kangchenjunga 127,6 km P 6830 (Chonko Chuli) 15,3 km
Chomolonzo 25,4 km Makalu 22,6 km Jongsang Peak 125,2 km P 6430 3,2 km Jannu (Khumbakharna) 118,0 km P 6770 12,0 km
Kangchungtse 22,1 km P 6840 9,3 km P 6730 12,7 km Twins 128,1 km Kabru 126,2 km Tutse (Peak 6) 25,3 km
P 6246 5,0 km Baruntse 11,7 km P 6682 24.3 km West Col 12,6 km Peak 4 18,7 km Chamlang P 7290 17,5 km

Das folgende Bild zeigt die Kangchenjunga-Gruppe durch das Teleobjektiv:

(3) Blick vom Gipfel nach Osten durch das Teleobjektiv zur Kangchenjunga-Gruppe

Der Kangchenjunga ist der dritthöchste Berg der Erde und der östlichste der 14 Achttausender.
Seine Geschichte der Erschließung und Besteigungen finden Sie hier.

Die detaillierte Landkarte der Kangchenjunga-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

(4) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Ost-Süd-Ost zum Chamlang

Zwischen dem Chamlang und der davor liegenden Bergkette mit dem P 6187 liegt das Hunku-Valley, das auf der Trekking-Tour vom Mera La zum Amphu Labtsa begangen wird.
Der Mingbo La (links) wird nur sehr selten überschritten, da der Pass auf beiden Seiten schwierige Eisflanken aufweist.
Der Peak 41 (rechts) wurde bisher (2012) nur zweimal bestiegen, erstmals 1986.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der südlichen Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht auf die nähere Umgebung finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Mingbo La 3,0 km Chamlang 15,0 km P 6187 4,3 km P 6279 21,9 km P 6413 5,7 km Peak 41 10,7 km

(5) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Süden zum Hinku Himal

Die Berge des Hinku Himal sind von Norden her absolut unzugänglich. Fast senkrechte Mauern aus Fels und Eis machen selbst den besten Kletterern erhebliche Mühe.
Von der am häufigsten begangenen Trekking-Route der Erde zwischen dem Kloster Tengboche und dem Kala Pattar bleiben die weiteren Gipfel hinter dieser Mauer vollkommen verborgen.
Dennoch gibt es eine immer beliebter werdende Route durch den Hinku Himal, die allerdings am Flughafen in Lukla beginnt und zunächst nach Südosten über einen Pass ins Hinku-Tal führt.
Von den Lodges in Tangnag steigt man nach Osten auf den Mera La und von dort ins Hunku-Tal (siehe vorhergehende Bilder).
Vom Mera La aus kann der Mera Peak (links) bestiegen werden, wobei sich aber fast alle Bergsteiger mit dem P 6461 begnügen.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der südlichen Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht auf die nähere Umgebung finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Malanphulan 6,0 km P 6467 6,6 km P 6294 10,6 km Kyashar 12,4 km Kusum Kanguru 5,7 km Kangtega 8,7 km
Mera Peak 15,7 km Mera Peak West 16,6 km P 6000 5,5 km P 6709 11,3 km P 6077 5,9 km    

(6) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Südwesten zum Shorong Himal

Jeder, der die Khumbu-Region besucht hat, kennt diesen Blick - in umgekehrter Richtung. 
Ob vom Ortsrand von Namche Bazar, von Syangboche oder Khumjung und nicht zuletzt vom Kloster Tengboche oder von Pangboche: 
immer beherrscht die kühne Gestalt der Ama Dablam das Bild. Und so sieht der Blick von oben zu den Dörfern des Khumbu aus, die rund 3000 m tiefer liegen.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der südlichen Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht auf die nähere Umgebung finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln und Dörfern:

Thamserku 10,9 km Namche Bazar 15,9 km Syangboche 15,4 km Khumjung 14,6 km Bigphera-Go Shar 32,0 km Parchamo 31,0 km
Karyolung 28.3 km Khatang 28,6 km Kongde Ri Lho 22,8 km Tengkangboche 26,8 km Khumbi Yul Lha 15,1 km Tengi Ragi Tau 30,2 km
Nupla 22,1 km Numbur 30,7 km Tengboche 10,0 km Panayo Tippa 29,6 km Pangboche 9,7 km Dragkar-Go 34,7 km

(7) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Westen zum Rolwaling Himal

Der Bergsteiger rüstet sich für den Abstieg. 
Die Besteigung der Ama Dablam über den Südwestgrat ist zwar wegen der dort inzwischen meist vorhandenen Fixseile nicht mehr so schwierig wie zur Zeit der Erstbesteigung im Jahr 1961, 
sie setzt aber immer noch die Beherrschung des Schwierigkeitsgrades IV bis V im Fels sowie perfekte Technik im steilen Schnee und Eis voraus. Der Sauerstoffmangel kommt als Belastung hinzu.
Man sollte sich auf jeden Fall nur auf neu angebrachte Fixseile verlassen.
Es hat schon viele dramatische Rettungsaktionen gegeben und 17 Tote bis zum Jahr 2010. 
Die Besteigung kann bei kommerziellen Expeditionen gebucht werden. Entsprechend überlaufen ist die Route. Bis zum Jahr 2010 gab es 2220 Besteigungen.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region und des Rolwaling Himal finden Sie hier.

Karte und Beschreibung des Khumbu-Tales finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Tengkangboche 26,8 km Parchamo 31,0 km Tsoboje 36,7 km Drangnag Ri 34,3 km Langtang Lirung 139,0 km Taboche 9,0 km
Panayo Tippa 29,6 km Chukyima-Go 28,6 km Kang Nachugo 41,5 km Kyajo Ri 19,5 km Loenpo Gang 110,6 km Shisha Pangma 119,2 km
Bigphera-Go Shar 32,0 km Tengi Ragi Tau 30,2 km P 5863 18,6 km Menlungtse 43,8 km P 6073 19,3 km Phola Gangchen 116,8 km
Khumbu Yul Lha 15,1 km Dragkar-Go 34,7 km Gaurisankar 52,9 km Kang Korob 35,5 km Pangbug Ri 37,2 km    

(8) Blick vom Gipfel nach West-Nordwest durch das Teleobjektiv
zu den beiden Siebentausendern des Rolwaling Himal

Gaurisankar (7146 m) und Menlungtse (7181 m) beherrschen den Blick nach Westen.
Der Gaurisankar wurde lange Zeit für den höchsten Berg der Erde gehalten, bevor die Vermessungsarbeiten im 19. Jhdt. genaueren Aufschluss brachten.
Beide Berge sind äußerst schwer zu besteigen und weisen folglich nur ganz wenige Besteigungen auf.

Die detaillierte Landkarte des Rolwaling Himal zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Nordwesten mit den Gipfeln des Langtang Himal und Shisha Pangma

Der Shisha Pangma ist mit seinen 8027 m Höhe der niedrigste aller Achttausender.
Er steht vollkommen auf chinesischen Territorium. Die Geschichte seiner Besteigungen finden Sie hier.

Die detaillierte Landkarte des Langtang Himal zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Entfernungen zu den Gipfeln:

Loenpo Gang 110,6 km Pemthang Karpo Ri  117,4 km Pangbug Ri 37,2 km Taboche 9,0 km Shisha Pangma 119,2 km Gang Beng Chen  150,0 km
Shalbachum  129,0 km Pemthang Ri  120,6 km Nyanang Ri 114,7 km Pungpa Ri  115,9 km Phola Gangchen 116,8 km

(10) Blick vom Camp 1 (5700 m) am Südwestgrat der Ama Dablam nach Nordwesten zum Cho Oyu

In der Bildmitte befindet sich der Cho La, der "klassische" Übergang zwischen dem Khumbu-Tal und dem Gokyo-Tal.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln (vom Gipfel):

Taboche 9,0 km Phasang Lhamu Chuli 33,9 km Kangchung Ost 18,2 km Nirekha 16,1 km Lobuche Peak East 12,8 km Chumbu 18,4 km
Cholatse 11,4 km Nangpai Gosum 32,2 km Cho La 15,4 km Ngozumpa Kang I 32,3 km Hungchi 21,8 km    
P 5930 13,9 km Kangchung West 19,6 km Cho Oyu 32,5 km Ngozumpa Kang II 31,2 km Gyachung Kang 28,7 km    

(11) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Nord-Nordwesten zum Cho Oyu bis Pumori

Man blickt hier fast in dieselbe Richtung wie bei Bild Nr. 10; hier jedoch versprerren die Wechten des Gipfelgrates den Blick in die Tiefe.
 8 km Luftlinie liegen zwischen den Gipfeln von Cho Oyu und Gyachung Kang. Wir haben dort eine der längsten und höchsten Gebirgswände der Erde vor Augen.
Der Cho Oyu ist der sechsthöchste Berg der Erde. Die Geschichte seiner Besteigungen finden Sie hier.

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region finden Sie hier.

Foto: Dieter Porsche, www.alpin-extrem.de; Beschriftung: Günter Seyfferth


(12) Blick vom Gipfel der Ama Dablam nach Norden

Nach rechts schließt sich Bild Nr. 1 an.

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Hungchi 21,8 km Gyachung Kang 28,7 km Khangri 18,3 km Tongquiang 25,6 km Lingtren 18,5 km Nuptse West 12,3 km
P 6920 21,5 km Chumbu 18,4 km Pumori 17,5 km            

 

Die folgenden Bilder von Lyngve Skrede verdeutlichen die Eigenschaften der einzelnen Abschnitte des Südwestgrates (alle Bilder von Lyngve Skrede finden Sie hier.)
Klicken Sie auf das Bild, das Sie in größerem Format sehen wollen.

Bild unten: Der Gelbe Turm, die größte Herausforderung zwischen Camp 1 (5700 m) und Camp 2 (5900 m). Klettern im senkrechten Fels. Ohne Fixseile wäre es Klettern im 5. Schwierigkeitsgrad. Hinter der Spitze befindet sich auf einem unmittelbar folgenden Gratturm Camp 2.

Ama Dablam_1.JPG (246265 Byte)

Bild rechts: In Camp 2 herrscht ausgesprochene Platznot. Hier der Rückblick vom Grauen Turm auf den Gratturm, der unmittelbar an den Gelben Turm anschließt. Wer nachts zur "Toilette" muss, sollte sehr vorsichtig sein.
Ama Dablam_2.JPG (304856 Byte)

Ama Dablam_3.JPG (402968 Byte)

Bild rechts: Oberhalb des Grauen Turms beginnen die schwierigen Passagen in Schnee und Eis. Vom markanten Eiswulst in ca. 6500 m Höhe ist am 13.11. 2006 eine Eislawine abgebrochen und hat sechs Bergsteiger getötet, die ihr Lager 3 auf dem Gletscherabsatz in Bildmitte hatten. Seither werden Zelte für Camp 3 nur noch in engen Nischen in der senkrechten Eiswand unterhalb dieses Absatzes aufgestellt.Ama Dablam_4.JPG (211695 Byte)
Bild oben:
Der Graue Turm vom Camp 2 gesehen. Er ist das nächste schwere Hindernis mit senkrechten Felspassagen. Hinter seiner Spitze beginnt ein messerscharfer Schneegrat mit zeitweise sehr instabilen Wechten.
Ama Dablam_5.JPG (253724 Byte)

Ama Dablam_6.JPG (279312 Byte) Tiefblick vom Gipfeleisfeld auf den Eiswulst, der im vorherigen Bild von unten zu sehen ist.

 

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