Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Hunza - Karakorum
Batura Muztagh Südseite
 und Rakaposhi Range Nordseite

(1) Landkarte des westlichen Karakorum - Rakaposhi Range und Hunza - Valley
(Bitte öffnen Sie die Landkarte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.
Ich bitte um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Details eine kleine Schrift gewählt werden musste.)

  Eine Landkarte mit Erweiterung nach Norden finden Sie hier.

 Bitte öffnen Sie die folgenden Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!

Bei Bildern, bei denen keine größere Bildversion hinterlegt ist, finden Sie einen entsprechenden Vermerk.

Die Gliederung dieser Seite:

Die folgende Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt:

A. Übersicht
A1 - Überblick über den gesamten westlichen Karakorum
A2 - Übersicht über den Hunza-Karakorum
B. Auf dem Karakorum Highway zwischen Chalt
    und dem Attabad Lake

C. Zwischen Rakaposhi Bergkette und Hunza-River
C1 - Am Rakaposhi (7788 m)
C2 - Am Minapin-Gletscher
C3 - Nagar/Hopar und Bualtar-Gletscher
C4 - Barphu-Gletscher - Rash Lake und Rash Phari (5044 m)
C5 - Blick vom Spantik in die Region
D. Zwischen Batura-Bergkette und Hunza River
D1 - Im Bereich von Satmaro- Kukuar-, Toltar- und Baltar-Gletscher
D2 - Im Bereich von Muchuhar - und Hassanabad-Gletscher
D3 - Hoch über Karimabad

Über die vorstehenden Links gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Abschnitten.

Soweit die einzelnen Abschnitte 2-spaltig aufgebaut sind, ist in der Reihenfolge gemäß obiger Skizze zu lesen. So steuern auch die jeweiligen Links "zur Fortsetzung ...".

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben. Allerdings konnte ich die Namen mancher Autoren nicht mehr feststellen, da inzwischen die Alben von Picasa, Panoramio, Webshots etc. von den Betreibern dieser Plattformen gelöscht wurden. Diese drastischen Maßnahmen haben zu großen Informationsverlusten geführt.

Quellen der Detail-Informationen:

- A Study of Karakorum & Hindukush Mountains, Edited by Tsuneo Miyamori & Sadao Karibe, 
  Map no. 5 - Batura Glacier & Hunza, 1 : 150.000
- Alpenvereinskarte Hunza-Karakorum 1 : 100.000
- Wolfgang Heichel: Chronik der Erschließung des Karakorum, Teil 1 - Western Karakorum
- Wolfgang Heichel: Chronik der Erschließung des Karakorum, Teil 2 - Central Karakorum I
(Bestellmöglichkeit über den Link)

 

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:
- Gesamtübersicht über den Himalaya
- Karakorum Übersicht
- Karakorum Nordwest - Batura Muztagh Nordseite
- Karakorum West - Rakaposhi Range Südseite
- Karakorum - Chogolungma
- Karakorum - Hispar Muztagh
- Karakorum aus der Luft

- Aussichtspunkt Rash Phari
- Gipfelpanorama Spantik
- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m"
- Gipfelliste "Berge im Karakorum"
- Hohe Siebentausender - Rakaposhi
- Hohe Siebentausender - Batura I
- Bildergalerien zum nordwestlichen Karakorum
 

A. Übersicht

A1 - Überblick über den gesamten westlichen Karakorum

Batura Muztagh und Rakaposhi Range sind die beiden Gebirgszüge am nordwestlichen Ende des Karakorum. Der Batura Muztagh gehört zum nördlichen Gebirgszug des Great Karakorum, die Rakaposhi-Range gehört zum Lesser Karakorum. Beide Gebirgszüge sind durch das Tal des Hunza-River voneinander getrennt.

Der Hunza-River entspringt nördlich des Gebirges und durchbricht den Great Karakorum zwischen Batura Muztagh und Hispar Muztagh in Richtung Süden. Bereits im Bereich dieses Durchbruchs befinden sich größere Siedlungen in Höhen zwischen 2800 und 2400 Metern. Am südlichen Ende des Durchbruchs befindet sich der Attabad-See, der im Jahr 2010 durch einen gewaltigen Bergsturz entstanden ist. Noch im Bereich des Sees wendet sich das Tal des Hunza-River nach Westen. Auf den nächsten 50 Kilometern in Richtung von Osten nach Westen trennt das Tal den Batura-Muztagh im Norden von der Rakaposhi Range im Süden. Dann durchbricht der Hunza-River den Lesser Karakorum nach Süden und mündet am Ende dieses Durchbruchs in den Gilgit River, der kurz darauf in den Indus mündet, den großen Strom, der schon einen weiten Weg aus Tibet und entlang des Südrandes des Karakorum hinter sich hat.

Der Hunza-River ist einer der Flüsse, dessen Verlauf belegt, dass der Himalaya keine Wasserscheide ist. Der Fluss entspringt am Nordrand des Gebirges und durchbricht es nach Süden. Das ist nur dadurch erklärbar, dass er bereits vor der Hebung des Gebirges existiert haben muss und sich mit dessen Hebung nach und nach in das Gestein eingegraben hat. Bis heute hat er das tiefste Tal der Erde geschaffen - zwischen den Gipfeln Batura I (7794 m) und Rakaposhi (7788 m) und der Talsohle in nur 1880 m Höhe.

Der Batura Muztagh umfasst den Gebirgsbereich zwischen der pakistanischen Staatsgrenze im Norden, dem Hunza-River im Osten und Süden und dem Karambar-Tal im Westen. Die Hauptmerkmale dieses Gebirges sind der von Nordwesten nach Südosten verlaufende ausgeprägte Hauptkamm mit seinen Siebentausendern und der nördlich davon verlaufende mächtige Batura-Gletscher. Nördlich und südlich der Kette der Siebentausender erstreckt sich der Batura Muztagh jeweils auf breite Bereiche mit Ausnahme am südöstlichen Ende, wo der 7345 m hohe Ultar direkt steil ins Hunza-Tal abbricht.

Die Rakaposhi Range beginnt im Osten am Malubiting/Spantik. Nach Westen folgen die Gipfel von Jut Sar, Miar, Bulche Diran und Rakaposhi. Westlich des Rakaposhi folgt das tief eingeschnittene Tal des Hunza-River, der dort, wieder in Richtung Süden, den Lesser Karakorum durchbricht. Am Ende dieses Durchbruchs mündet der Fluss unmittelbar östlich der Stadt Gilgit (mit Flugplatz), in den Gilgit-River. Westlich des Durchbruchs zählt nur noch der Streifen relativ niedriger und unbekannter Berge bis zum Ishkuman-River im Westen und Gilgit-River im Südwesten zum Karakorum. Der Hauptkette sind nur im Osten beidseits Seitentäler mit Gletschern vorgelagert. Die Hänge des Rakaposhi (7788 m) hingegen enden direkt an den Ufern des Hunza-River und sind damit die höchsten Berghänge des gesamten Himalaya.

Die Beschreibung des westlichen Karakorum ist auf folgende drei Seiten aufgeteilt:

- Batura Muztagh - nördlich der Hauptkette
- Hunza-Karakorum - Batura Muztagh Südeite und Rakaposhi Range Nordseite
  (es ist die vorliegende Seite)
- Karakorum West - Rakaposhi Range Südseite

A2 - Übersicht über den Hunza-Karakorum
(Rakaposhi Range Nordseite und Batura Muztagh Südseite)

Diese Seite beschreibt das Hunza-Tal zwischen Chalt im Westen und dem Attabad Lake im Osten und zwischen dem Kamm der Rakaposhi-Kette im Süden und dem Kamm der höchsten Gipfel des Batura-Muztagh im Norden. Die Beschreibung der weiteren Bereiche des Batura Muztagh, also der Bereiche nördlich des Hauptkamms und des Hunza-Tals nördlich des Attabad Lake finden Sie hier.

Die Rakaposhi Range (Rakaposhi-Bergkette) ist der westlichste Bereich des Lesser Karakorum. Die Hauptkette dieses Gebirgsteils beginnt am Malubiting  (7453 m) im Osten am Übergang zur Chogolungma-Gruppe. Von dort erstreckt sie sich nach West-Nordwesten über 52,5, km bis an den Hunza-River. In der Kette stehen u.a. die Gipfel Jut Sar (6800 m), Miar I (6824 m), Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m).

Der nördliche Abhang dieser Bergkette besteht im Westen aus der steilen Nordflanke des Rakaposhi, in der es keine Vorgipfel gibt. Die Nordflanke fällt dort direkt zum Hunza-River ab, auf Höhe des Rakaposhi über einen Höhenunterschied von 5910 m. Diese Flanke weist mehrere parallel verlaufende Einschnitte auf, in denen Gletscher liegen. Zwischen Rakaposhi und Diran verbreitert sich der Hangbereich von 11 km auf 21 km und von dort nach Osten noch mehr bis auf 35 km am Malubiting, jeweils gemessen bis zum Hunza-River. In diesen breiteren Bereichen gibt es vor der Hauptkette nach Norden gerichtete Nebenketten mit dazwischen eingelagerten größeren Gletschern. Dies sind - von West nach Ost: Minapin-Gletscher, Tsilkiang-Gletscher, Bualtar-Gletscher und Barphu-Gletscher, letzterer mit seinen Quellgletschern Miar- und Sumayar Bar-Gletscher.

Im Osten ist der Bereich begrenzt durch den Spantik (7027 m) und dessen langem, zunächst nach Norden und dann nach Nordwesten gerichteten Ausläufer, hinter dem das Tal des Hispar Nala liegt.

 Der Hispar Nala mündet der bei Karimabad in den Hunza-River. Im Nordwest-Ausläufer des Spantik befindet sich der bekannte Trekking-Gipfel Rash Phari (5044 m) mit dem vorgelagerten Rash Lake in 4625 m Höhe.

Der Hunza-River trennt nicht nur die Rakaposhi-Kette vom Batura Muztagh, sondern auch zwei Volksstämme mit sehr unterschiedlichem kulturellem und religösen Hintergrund. Südlich des Flusses wohnen die Nagar, nördlich des Flusses die Hunza. Die Hunza - es sind Ismailiten - wirken aufgeschlossener gegenüber neuzeitlichen Einflüssen als die Nagar.

Der Batura Muztagh ist Bestandteil des Great Karakorum. Die Hauptkette hat die Richtung Ost-Südost nach West-Nordwest. Als hohe Gipfel sind zu nennen - von Osten nach Westen: Ultar (7345 m), Bojohagur Duanasir (7310 m), Shispare (7611 m), Passu Sar  (7470 m), Muchu Chhish (7475 m), Batura I (7794 m), Batura II (7780 m), Batura III (7710 m), Anikucho Chhok (6869 m), Beka Brakai Chhok (6882 m), Sani Pakkush (6952 m), Seiri Parkush (6770 m), Kampire Dior (7168 m), Yashkuk Sar I (6667 m) und Koz Sar (6677 m). Dieser Kette sind im Süden die Sechstausender vorgelagert: Sangemar Mar (6995 m), Hachindar Chhish (6870 m), Aikache Chhok (6615 m) und Purian Sar (6293 m).

Die Breite des Bereiches zwischen Hauptkamm und Hunza-River beträgt 10 km im Osten bis 35 km im Westen. Abgesehen vom Bereich östlich Karamibads ist der Südabhang des Batura Muztagh von zwei großen Talbereichen mit großen Gletschern geprägt: Im Osten von Hassanabad- und Muchuhar-Gletscher mit der Talmündung bei Hassanabad und im Westen von Baltar-, Toltar- und Kukuar-Gletscher mit dem Abfluss im Tal des Bola Das Nala, der bei Chalt in den Hunza-River mündet.

Blicke in die Südseite des Batura Muztagh

(2) Luftbild mit Blick von Süd-Südwesten zur Bergkette des Batura Muztagh

Hat ein Flugzeug im Anflug von Süden den Kamm der Rakaposhi-Range erreicht, reicht der Blick tief hinunter ins Hunza-Tal.
In der Tiefe sieht man den Hauptort des Hunza-Tales - Karimabad. Die Talsohle liegt dort auf 2075 m Höhe, d.h. dass der Höhenunterschied zum Gipfel
des unmittelbar darüber stehenden Ultar (7345 m) 5270 m beträgt. Das ist zwar bei weitem nicht so viel wie bei Indus und Nanga Parbat,
die Verhältnisse hier beindrucken aber hier viel mehr, da man von den Häusern sehr steil direkt hinauf zum Gipfel blickt.
5270 m: wir können es uns mit den Maßstäben unserer heimischen Berge nicht vorstellen!
Hinter dem Batura Muztagh breitet sich ein Meer von meist unbenannten Gipfeln aus, die zum Pamir zählen.
Weiter rechts - im Dunst am Horizont - sind die Siebentausender Muztagh Ata und Kongur Tagh zu erkennen, die auf chinesischem Staatsgebiet stehen.
Links außerhalb des Bildes beginnen die Berge des Hindukush, ein Gebirge mit vielen Siebentausendern.
Der Hindukush wird nicht mehr zum Himalaya gerechnet, obwohl er dieselbe Entstehungsursache hat - 
das Aufeinandertreffen der Erdplatten des indischen Subkontinents und des asiatischen Kontinents.

Das Foto vermittelt sehr gute Übersichten sowohl über die vom Talgrund direkt sichtbaren Gipfel bei Karimabad
als auch über die Bereiche der zwei Gletscher Hassanabad und Muchuhar, zwischen denen der Sangemar Mar (6995 m) steht.
Die Schmelzwasser der beiden Gletscher vereinen sich vor dem Sangemar Mar zum Hassanabad Nala,
der am Westrand Karimabads beim Ortsteil Hassanabad in den Hunza-River mündet.
Das Foto macht aber auch klar, dass vom Karakorum Highway (KKH) im Talgrund außer Bojohagur Duanasir und Ultar
über Karimabad nichts von den hohen Gipfeln des Batura Muztagh zu sehen sein wird.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com); Beschriftung: Günter Seyfferth

Mit fast identischer Blickrichtung zeigt sich der Batura Muztagh vom Gipfel des Rakaposhi:

(3) Blick vom Gipfel des Rakaposhi (7788 m) nach Nord-Nordosten über das Hunza-Tal hinweg zum Batura-Muztagh

Die Sicht vom Gipfel des Rakaposhi ins Hunza-Tal ist der Blick ins tiefste Tal des gesamten Himalaya und der Erde.
Das Flussbett des Hunza-River liegt bei Ghulmet (links unten verdeckt) in nur 1880 m Höhe. Im Norden steht mit 7794 m Höhe der Batura I als Gegenpol.
Der Höhenunterschied zwischen der Sichtlinie zu Batura I und der Talsohle beträgt 5910 Meter.
Es wird oft behauptet, dass das Tal des Kali Gandaki zwischen Dhaulagiri I (8167 m) und Annapurna I (8091 m)
unter der Verbindungslinie zwischen diesen Gipfeln das tiefste Tal der Erde sei. Das ist nicht richtig.
Zwischen Sichtlinie und Talsohle sind es dort 5645 m.

Im Talgrund sieht man hier auch den Ort Nasirabad. Rechts blickt man auf die Zunge des Minapin-Gletschers.

Foto: Kazuya Hiraide/Kenro Nakajima; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus einer Flugposition weiter rechts (östlich) ist das folgende Luftbild aufgenommen:

(4) Luftbild mit Blick von Süd-Südosten zum Batura Muztagh

Dieser Blick geht mehr entlang der Batura-Kette. Links davor sieht man den westlichen und mittleren Bereich
zwischen Hauptkette und Hunza-River. Der Talgrund ist aber unten außerhalb der Sicht.
Man blickt in ein verwirrendes Gipfelmeer, aus dem rechts, auf Anhieb erkennbar, nur Hachindar Chhish und Sangemar Mar herausragen.
Der Rest der Gipfelbestimmungen erfordert sorgfältiges Peilen und Vergleich aus anderen Richtungen.
Hier sei lediglich auf die Gipfelgruppe im Vordergrund der Bildmitte hingewiesen: Der Gipfel hinter dem ersten "a" des Wasserzeichens
ist der Maiun Chhish (5880 m), der aus vielen Talbereichen zu sehen ist.
Die Position des Flugzeugs ist knapp westlich des Diran.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com); Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Foto lässt mehr Details der rechten Bildhälfte erkennen:

(5) Luftbild mit Blick von Südosten zum Batura Muztagh

Die Position des Flugzeugs ist im Vergleich zu Bild Nr. 4 etwas weiter rechts, so dass der Blick direkt über den Sangemar Mar zu den Batura-Gipfeln geht.
Und die Entfernung zu den Gipfeln ist geringer.

Foto: Axel Michaelowa; Beschriftung: Günter Seyfferth

Blicke in die Nordseite der Rakaposhi-Kette

(6) Luftbild mit Blick von Norden zum Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)

Foto: Simone Gramegna, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Luftbild mit Blick von Norden zum Malubiting (7453 m) und Jut Sar (6800 m)

Dieses Foto vermittelt insbesondere einen guten Einblick in den Bereich der Gletscher Sumayar Bar (links) und Miar (rechts).
Die beiden Gletscher bilden zusammen ab dem Zusammenfluss den Barphu-Gletscher.
Am linken Bildrand ist der Rash Lake (4625 m) markiert. Dieser Bergsee und der außerhalb des linken Bildrandes
stehende Rash Phari (5044 m) sind Ziele vom Trekking-Gruppen, die von der herrlichen Aussicht angelockt werden (Abschnitt C4).

Foto: Simone Gramegna, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(8) Luftbild mit Blick von Nordwesten zum Spantik (7027 m)

In diese Bergflanken sieht man von Karamibad bzw. vom Aufstieg zum Rash Lake und Rash Phari.
Der Felspfeiler des Spantik wird "Golden Pillar" genannt, denn bei untergehender Sonne leuchtet der Fels goldgelb.

Foto: Andrew Walker, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts A

B. Auf dem Karakorum Highway zwischen Chalt und dem Attabad Lake

Der Karakorum Highway (KKH) ist die einzige Verkehrsader zwischen Pakistan und China. Die Straße durchquert den westlichen Karakorum. Aus Richtung Süden erreicht sie das Gebirge bei der Stadt Gilgit.Dort wechselt sie von Westen zum östlichen Ufer des Hunza-River und folgt diesem Tal, hin und wieder den Fluss zum anderen Ufer querend. Zunächst folgt sie dem Durchbruch des Hunza-River durch den Lesser Karakorum westlich des Rakaposhi nach Norden. Bei der Ortschaft Chalt (1760 m) wendet sich das Tal im rechten Winkel nach Osten und bildet auf den nächsten 50 Kilometern (Luftlinie) die Trennlinie zwischen der Rakaposhi Range im Süden und dem Batura Muztagh im Norden.

Zunächst verläuft der KKH in diesem Abschnitt am Südufer durch die Orte Sikandarabad, Jaffarabad, Isfahan und Ghulmet und wechselt dann bei Pissan zum Nordufer. In diesem Abschnitt bis Pissan gibt es aber auch eine Nebenstraße entlang des Nordufers durch die Orte Hussainabad und Maiun. Am Nordufer folgen am KKH nach Osten die Orte Nasirabad und Murtaz Abad bis nach Querung des Nebenflusses Hassanabad der Hauptort des Tales, Karimabad, erreicht wird. Karimabad erstreckt sich mit seinen Orsteilen Hassanabad, Aliabad, Haiderabad, Baltit, Altit und Duikar über einen breiteren, nach Norden ansteigenden Talboden. Die besten Aussichten im Bereich von Karimabad gibt es vom Ortsteil Duikar und den Hängen oberhalb dieses Ortsteils. Der KKH bleibt in der Nähe des Flusses und wechselt bei Altit über eine Bogenbrücke zum Südufer. Etwa 2,5 km vor dem Beginn des Atttabad Lake verschwindet die Straße in einem Tunnel und kommt erst beim Wechsel der Talrichtung nach Norden wieder ans Tageslicht.

Bis zum Jahr 2009 verlief die Straße auch in diesem Bereich im offenen Talgrund, aber am 04.01.2010 veränderte ein gewaltiger Bergsturz bei Attabad das gesamte Tal flussaufwärts. Die Fels- und Erdmassen des Bergsturzes aus dem Nordhang des Tales riegelten den Talgrund komplett ab, so dass der Hunza-River keinen Abfluss mehr hatte. Er staute sich bis zum Monat Mai soweit auf, dass der See bis hinauf zur Ortschaft Hussaini reichte. Viele, vorher bewirtschaftete Uferbereiche der Orte Shishkat, Gulmit, Ghulkin und Hussaini waren überflutet, auch die im Bau befindliche Talbrücke zwischen Shsishkat und Gulmit. Den Weiler Ainabad gab es gar nicht mehr. Es drohte ein weiterer Aufstau des Wassers bis hinauf nach Passu sowie eine Überflutung des "Staudamms" aus den Massen des Bergsturzes mit folgendem Dammbruch und verheerenden Überflutungen talabwärts. Mit dem Einsatz vieler Bagger gelang es, eine Rinne zu graben, die zumindest den Abfluss aus dem See in Gang brachte, so dass das Wasser nicht weiter stieg. In den folgenden Wochen vertiefte sich dieser Graben etwas durch natürliche Erosion, so dass der Spiegel des Sees sogar wieder etwas sank. Inzwischen waren aber viele Bäume im Bereich der vom Stau betroffenen Orte abgestorben, weil sie zu lang über mehrere Meter tief im Wasser gestanden hatten.

Die unmittelbare Folge des Bergsturzes war, dass der Karakorum Highway tief verschüttet und oberhalb der "Talsperre" in den Fluten versunken war. Die Verkehrsader zwischen Pakistan und China war unterbrochen und damit auch die Lebensader der Bevölkerung, die flussaufwärts wohnte einschließlich der Bewohner des Shimshal-Tales und des Chapursan-Tales. Der Vorfall war eine wirtschaftliche Katastrophe für das gesamte Land und lebensbedrohend für alle flussaufwärts wohnenden Einwohner, weil sie höchstens noch aus China von Norden hätten versorgt werden können, nicht aber im Winter. Nicht einmal zu Fuß war der See passierbar.

Doch die Menschen wussten sich in Anbetracht der großen Gefahr zu helfen. Man brachte unter großen Mühen größere Boote an den See und erreichte damit, dass nach und nach ein Personen- und Warenverkehr auf diesem Weg in Gang kam. Sogar Autos wurden transportiert, indem man Holzbohlen quer auf die Boote legte und die Fahrzeuge vom Ufer quer zum Boot auf diese Bohlen bugsierte. Sehr abenteuerlich, aber es funktionierte! Nach und nach entwickelten sich die Bootsfahrten auch zur Touristenattraktion.

Mit Hilfe von China erfolgten in den Folgejahren Planung und Bau eines Straßentunnels für den KKH, der den bisherigen verschütteten bzw. überfluteten Straßenbereich umgeht. Auch die Brücke zwischen Shishkat und Gulmit, deren Pfeiler nun im See stehen, wurde fertiggestellt. Der neue Abschnitt des KKH wurde im Jahr 2015 eröffnet. Der Attabad Lake ist jetzt eine Touristenattraktion. Er ist aber auch eine latente Gefahr. Ein Bergsturz in den See würde eine verheerende Flutwelle auslösen, die auch den Durchbruch des auf natürlichem Weg entstandenen Staudamms verursachen könnte.

Die Bildbeschreibung des Attabd Lake ist der Beschreibung des nördlichen Batura-Muztagh zugewiesen,
denn der See eröffnet den Blick nach Norden. Auf der vorliegenden Seite reicht die Beschreibung entlang des KKH bis zum Bereich des Bergsturzes bei Attabad.

Zum Talbereich, der sich ebenfalls per Auto erschließen lässt, gehören die Orte Nagar und Hopar auf der Südseite des Tales. Von dort besteht gute Sicht zu den Gipfeln im Norden über Karimabad. Der Ort Hopar ist auch der Startpunkt für Unternehmungen im Bereich der Gletscher unter den Gipfeln von Miar, Malubiting und Spantik. Auch die Tour zum Rash Lake und Rash Phari beginnt dort.

Die Sichten von Hängen und Bergen oberhalb der Talorte finden Sie ab Abschnitt C für die südliche Talseite und in Abschnitt D für die nördliche Talseite..

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Hat man auf dem KKH von Süden die Schlucht des Hunza-River durchquert, nähert man sich der Ortschaft Chalt mit dem Blick nach Norden. Bei Chalt münden zwei Täler in das Tal des Hunza-River:

 von Westen das Tal des Chaprot Nala und von Nord-Nordwesten das Tal des Bola Das Nala. Das Tal des Bola Das Nala ist eines der beiden großen Seitentäler, die den Bereich zwischen Batura-Kette und Hunza-River entwässern.

(9) Blick über den Hunza-River nach Chalt

In Bildmitte sieht man die Mündung des von Norden kommenden Tales Bola Das Nala.
Da der Blick aber nach Nordosten gerichtet ist, blickt man hinter der Talmündung entlang des Seitentals des Shilinbar Nala
und sieht dort Aikache Chhok (6615 m) und Hachindar Chhish (6870 m).
Bild Nr. 10 zeigt den Hachindar Chhish durchs Teleobjektiv.
Rechts sieht man die Spitze des Maiun Chhish (5880 m), auf den bei Bild Nr. 4 hingewiesen wurde.

Foto: Ed Sentner, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(10) Tele-Blick vom KKH südlich von Chalt nach Nord-Nordosten zum Hachindar Chhish (6870 m)

Man muss wirklich sehr aufmerksam sein, um diesen Blick nicht zu verpassen.
Der Hachindar Chhish steht zwischen den Tälern des Baltar-Gletschers und des Muchuhar-Gletschers.

Foto: Embas Bras (VLAD), GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(11) Blick vom Westrand der Ortschaft Chalt nach Osten, das Hunza-Tal aufwärts

Vor dem Peak 2260 kommt von rechts (Süden) das Hunza-Tal aus Richtung Gilgit
und ändert seine Richtung um 90 Grad nach Osten.
Rechts oben sieht man den Rakaposhi, rund 6000 m über der Ortschaft Chalt.
Vor dem Mirshik Ar (5445 m) in Bildmitte mündet der Minapin-Gletscher.
Im Vordergrund sieht man den Flusslauf des von Westen kommenden Chaprot Nala.

Foto: Javeed Iqpal, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Blick von Chalt zum Rakaposhi (7788 m)

Das sind 6000 Meter Höhenunterschied! 6 Kilometer!
Es ist eine Dimension, die das Auge des Besuchers einfach nicht gewöhnt ist.
Würde man als Unwissender gefragt, wären vielleicht 3000 Meter die Antwort.
Der Rakaposhi wurde erstmals im Jahr 1958 von einer britisch-pakistanischen Expedition bestiegen - von der hier nicht sichbaren Südseite.
Einer japanischen Expedition gelang im Jahr 1979 die erste Besteigung durch die hier sichtbare Nordflanke.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(13) Blick vom KKH nach Westen zur Mündung des Bola Das Nala bei Chalt

In Blickrichtung liegt das Tal des Chaprot Nala. Dieser Fluss biegt bereits am Gratfuß in Bildmitte nach links zum Hunza-River ab.
Der Bola Das kommt aus dem Tal-Einschnitt am rechten Bildrand.
Die Ortschaft Chalt liegt im linken Bildbreich.

Foto: Ed Sentner, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nach Umrundung des Peak 2260 besteht auch von der Straße aus der Blick talaufwärts ähnlich Bild Nr. 11:

(14) Blick nach dem Einbiegen auf dem KKH nach Osten talaufwärts zum Mirshik Ar (5445 m)

Der KKH verläuft zunächst bis vor den Mirshik Ar auf der Südseite des Tales.
Es gibt aber auch die Möglichkeit der Querung zur Straße am Nordufer. Die Straße am Nordufer bietet die bessere Aussicht
in die Nordflanke des Rakaposhi. Über die Orte Hussainabad und Maiun trifft sie kurz vor
Nasirabad auf den KKH, der bei Pissan die Talseite wechselt.
Bilder vom Gipfel des Mirshik Ar finden Sie im folgenden Abschnitt (Bilder Nr. 87 bis 90).

Foto: Imran Shah, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(15) Rückblick aus der Ortschaft Hussainabad am Nordufer des Hunza-River nach Westen

Der Peak 2260 in Bildmitte wurde bei der Fahrt auf dem KKH umrundet.

Foto: miralam.glt2014, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Gegenüber, von der südlichen Talseite, präsentieren sich diese Berge im Westen wie folgt:

(16) Rückblick vom KKH in Jafar Abad am Südufer des Tales nach Westen

Auch hier ist der Peak 2260 zu sehen, bei dem der KKH seine Richtung von Nord auf Ost ändert.

Foto: Adnan Alam Awan, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(17) Blick vom Hang oberhalb von Nilt nach Nordwesten

Der Blick geht zurück zu den Orten Hussainabad und Jaffarabad.
Die Nordhänge sind in diesem Bereich des Hunza-Tales unspektakulär.
Die Vorberge des Batura-Muztagh geben keine Blicke zu den hohen Gipfeln frei.
An den Hängen herrscht ein wüstenhaftes Klima. Nur im Bereich künstlicher Bewässerung gedeiht eine Vegetation.

Foto: Aabi Ali, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei der Ortschaft Ghulmet verläuft der KKH im Bereich der unmittelbaren Falllinie vom Gipfel des Rakaposhi:

(18) Blick von Ghulmet zum Gipfel des Rakaposhi (7788 m)

Unterhalb Ghulmet liegt das Flussbett des Hunza-River in 1880 m Höhe.
Dort ist der Punkt des tiefsten Tales der Erde, 5910 m unterhalb der Sichtlinie zwischen Rakaposhi (7788 m) und Batura I (7794 m).
Der Ghulmet-Gletscher endet in 3180 m Höhe.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(19) Blick von Pissan nach Ghulmet und zu den Bergen im Westen des Tales

Bei Pissan wechselt der KKH die Talseite, die Berge im Westen sind danach nicht mehr zu sehen,
weil das Tal etwas in nordöstliche Richtung schwenkt.

Foto: Imran Ahmad, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(20) Brücke des KKH bei Pissan von Westen

Die Richtung des Tales ändert sich hier nach und nach in Richtung Nordosten,
bis sie am Ortsanfang von Karimabad wieder auf Richting Ost einschwenkt.
Das Tal erfährt dadurch in seiner generellen West-Ost-Richtung einen Versatz um ca. 7 km nach Norden.
Die Sichten entlang des Tales reichen also von beiden Seiten nur jeweils bis zu den
Berghängen im Bereich dieses Versatzes.
Der Ort Nasirabad liegt etwa 200 m über dem Flusslauf. Aus diesem Grund
sieht man hier nur einen Teil des Ortes im Hintergrund der Bildmitte.
Bild Nr. 3 zeigt den gesamten Ort vom Gipfel des Rakaposhi.

Foto: Aamer Khalique Chishti, GoogleEarth

(21) Brücke des KKH bei Pissan von Osten

Im Gegensatz zu Bild Nr. 20 war hier die Fahrbahn des KKH noch nicht asphaltiert.

Foto: Absaar Hunzai, GoogleEarth

(22) Blick von Nasirabad zum Rakaposhi (7788 m)

Im Talgrund gegenüber liegt der Ort Minapin. Dort mündet der gleichnamige Gletscher.
In Abschnitt C2 ist der Bereich dieses Gletschers beschrieben.

Foto: Feysal Akram, GoogleEarth; Beschriftung; Günter Seyfferth

(23) Blick von Nasirabad nach Südosten zum Mirshik Ar (5445 m) und Diran (7285 m)

Gegenüber liegt der Ort Minapin, wo das Tal des Minapin-Gletschers mündet.
Die Beschreibung dieses Gletscherbereiches einschließlich Sichten vom Mirshik Ar finden Sie in Abschnitt C2 .

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bleibt man auf der Südseite des Flusses, fährt man also von Ghulmet nach Pissan und Minapin,
so hat man zunächst die folgende Aussicht entlang des Pissan-Gletschers zum Rakaposhi:

(24) Blick von Minapin entlang des Tals des Pissan-Gletschers zum Rakaposhi (7788 m)

Welche eine Pracht in Weiß!

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Man kann auf der Südseite des Tales bleiben und erst weiter östlich wieder zum KKH queren.
Von Minapin gibt es eine etwas abenteuerliche Straße, die in Serpentinen zunächst hinauf nach Miachar führt
und von dort über den Ort Dadimal in Serpentinen wieder hinunter zum Hunza-River. Auf einer Brücke bei Tashot
wird der Hunza-River überquert, und über zwei Serpentinen führt die Piste hinauf zum Karakorum Highway,
wo der nächste Ort dann Murtazabad ist.

(25) Blick von Miachar nach Nordosten zum Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m)

Dies ist der erste Blick zu den beiden östlichsten Siebentausendern der Batura-Kette auf der Anfahrt von Westen.
Die Gipfel stehen 5000 Meter über Karimabad.

Foto: Dr. Yasir Bin Tariq, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei der Ortschaft Murtazabad am KKH weitet sich das Tal und wendet sich wieder direkt nach Osten. Von Norden mündet das Tal des Hassanabad Nala. Jenseits dieses Nebenflusses werden die flach geneigten Hänge am Nordufer immer breiter. Dort erstreckt sich auf 9 km Länge der Bereich des großen

Ortes Karimabad mit den Teilorten Hassanabad, Aliabad, Haiderabad, Baltit, Altit und Duikar.
Gegenüber im Süden, auf schmalerer Terrasse, liegen die Orte Askurdas und Sumayar. Karamibad ist das Verwaltungs- und Einkaufszentrum des Hunzatals.

(26) Panoramablick von Murtazabad nach Nordwesten bis Osten

Das Tal des Hassanabad Nala (links) eröffnet keine weite Sicht. Der Blick geht dort in Richtung des westlichen Seitentals,
das seinen Ursprung unter dem Maiun Chhish hat. Nach Norden zum Sangemar Mar ist der Blick
verstellt durch den Ausläufer der Bergkette in Bildmitte. Luftbild Nr. 2 verdeutlicht die Situation.
In Bildmitte erstreckt sich die weite Terrasse von Karimabad über dem Hunza-River
überragt von den beiden östlichen Siebentausendern der Baturakette
Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m), die bereits auf Bild Nr. 25 zu sehen waren.

Foto: Imran Shah, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(27) Rückblick von Hassanabad nach Murtazabad und zum Mirshik Ar (5445 m)

Auf Bild Nr. 14 war der Mirshik Ar von Westen zu sehen, auf Bild Nr. 23 von Nordwesten.

Foto: Imran Shah, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf der südlichen Flussseite liegt der Ort Shayar, durch eine Straße mit Murtazabad verbunden.
Von dort hat man die folgende Sicht in Richtung der Mündung des Hassanabad Nala:

(28) Blick von Shayar nach West-Nordwesten ins Tal des Hassanabad Nala

Gegenüber liegen die Orte Murtazabad und Hassanabad. Der Karakorum Highway verläuft von Murtazabad
ins Tal des Hassanabad Nala hinein, quert dort den Fluss und kommt auf der östlichen Talseite wieder heraus.
Am 7. Mai 2022 wurde die dortige zweifeldrige Bogenbrücke durch die Fluten eines ausgebrochenen
Gletschersees am Hassanabad-Gletscher weggerissen. Der KKH quert derzeit (2022) den Fluss auf einer
Behelfsbrücke; eine neue Brücke ist im Bau.
Von Hassanabd führt die Straße hinauf (im Bild markiert) auf die Ebene von Karimabad beim Ortsteil Aliabad.
Die Bäume haben ihr farbiges Herbstkleid angelegt. Der Hunza-River führt Niedrigwasser, nicht mehr grau gefärbt,
da im Bereich der Gletscher bereits Frost herrscht.

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei der Fahrt durch die Teilorte von Karimabad empfielt es sich, sorgfältig nach Osten Ausschau zu halten,
denn gute Sichten zum Hispar Muztagh gibt es nur ann bestimmten Punkten:

(29) Blick von Aliabad nach Osten zum Momhil Sar (7414 m) und Trivor (7577 m) im Hispar Muztagh

In Aliabad hat man die südlichste und entfernteste Position, was diese Sicht möglich macht.

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(30) Blick von Baltit nach Südwesten zum Rakaposhi (7788 m)

Neuschnee und die Farben der Bäume künden vom Herbst im Hunza-Tal.
Der nach links ansteigende Grat führt zum Gipfel des Mirshik Ar (5445 m).

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(31) Blick von Baltit nach Osten zu den Gipfeln über dem Attabad-See

Links unter dem Peak 5340 liegt der Attabad-See.

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(32) Blick von Baltit nach Norden zum Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m)

Die beiden Gipfel sind die östlichsten Siebentausender der Batura-Kette.
Der Höhenunterschied vom Standort zu den Gipfeln beträgt ca. 5200 Meter,
ist also nicht ganz so groß wie bei Ghulmet zum Rakaposhi (Bild Nr. 18):
Der Blick geht aber ebenso steil nach oben, da die Entfernung etwas geringer ist.
Im Vordergrund links sieht man Fort Baltit, dem man einen Besuch abstatten sollte.
Durch die Schlucht führt der Aufstieg zur Alm Ultar Meadows. Bilder von dort finden Sie in Abschnitt D3.

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(33) Blick vom KKH in Baltit nach Norden

Hier sieht man auch den Hunza Peak (6360 m) mit seinem Trabanten Bubli Mutin (5985 m).
Von dem Vorgipfel in Bildmitte ist Bild Nr. 35 aufgenommen.

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Gegenüber im Süden erblickt man von Baltit entlang des Sumuayar-Tales den Diran:

(34) Blick von Baltit nach Süden entlang des Sumayar-Tals zum Diran (7285 m)

Links der Talmündung liegt der Ort Sumayar, rechts der Ort Askurdas,

Foto: Ingolf Nistad, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Foto zeigt die Sicht zum Diran in derselben Richtung, aber aus viel höherer Position:

(35) Blick vom 4120 hohen Vorgipfel nördlich von Karimabad nach Süden bis Südwesten
mit Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)

Dieses Foto liefert eine gute Übersicht über den Talbereich, durch den man heraufgekommen ist.
Die Sicht am linken Bildrand zum Diran entspricht der Sicht von Bild Nr. 34 aus tiefer Position.

Foto: unbekannt, Beschriftung. Günter Seyfferth

In der Einleitung zu diesem Abschnitt wurde erwähnt, dass die besten Aussichten
im Bereich von Karimabad vom Ortsteil Duikar im Osten bestehen.
Dieser Ortsteil liegt in 2700 bis 2800 m Höhe, also 500 bis 600 m höher als das Ortszentrum.
Man kann auch leicht von Duikar noch höher steigen, wenn  man die Möglichkeiten der Aussicht voll auskosten will.
Die folgenden Fotos aus dem Bereich von Duikar sind aus unterschiedlichen Höhen aufgenommen.

(36) Blick von Duikar nach Südwesten

Dieses Foto liefert ebenfalls eine gute Übersicht über die Orte beidseits des Hunza-River, aber aus östlicher Richtung.
Der Blick reicht talabwärts bis Murtazabad, wo Bild Nr. 26 in der entgegengesetzten Richtung aufgenommen wurde.
Links leben die Nagar, rechts die Hunza, zwei Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Auslegungen des Islam.
Fort Baltit steht knapp außerhalb des rechten Bildrandes; siehe Bild Nr. 199 und Bild Nr. 201.

Foto: Adeel Kureshi, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(37) Blick von Duikar nach Südwesten zum Rakaposhi (7788 m)

Typisch für die Nordflanke des Berges sind die sich scharf abzeichnenden geraden Linien der Grate, die von den östlichen Gratgipfeln abfallen.
Bild Nr. 12 hatte den seitlichen Blick in die Flanke von Westen gezeigt, Bild Nr. 18 den direkten Blick in die Flanke.

Foto: Ralf Dujmovits; Beschriftung: Günter Seyfferth

(38) Blick von Duikar zum Hunza Peak (6360 m)

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(39) Blick von Duikar zum Hunza Peak (6360 m)

Westliche Bergsteiger haben dem Bubli Mutin (5985 m) den Namen "Lady's Finger" gegeben.
Die mit 6220 m angegebene Höhe des Hunza Peak ist nicht richtig,

Foto: Ralf Dujmovits; Beschriftung: Günter Seyfferth

(40) Blick von Duikar nach Norden zum Bojohagur Duanasir (7310 m)

Foto: Oscar Lagarrotxa (nicht mehr online)

Der Bojohagur Duanasir ist nur vom Westrand Duikars zu sehen, der Ultar (siehe Bild Nr. 32) gar nicht.
Die Rundumsicht wird also fortgesetzt mit der Panorama-Übersicht nach Osten bis Südwesten:

(41) Panorama-Blick von Duikar nach Osten bis Südwesten

Dieses Foto umfasst den gesamten Bereich der folgenden Einzelsichten der Bilder Nr. 42 bis 51.
Bild Nr. 51 stellt den Anschluss von Osten an Bild Nr. 36 her, mit dem die Rundumsicht begonnen hatte.

Foto: Mansoor Bashir, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(42) Blick von Duikar nach Ost-Südosten zu zwei unbenannten Gipfeln am Trivor-Gletscher

Die Sicht von Duikar genau nach Osten ist durch die Südhänge des Ultar begrenzt.
Die Sicht mit dem Peak 6095, wie sie Bild Nr. 31 von Baltit zeigt, hat man von Duikar nicht.
Aus der höheren Position sieht man aber rechts vom Peak 6095 diese beiden Gipfel des westlichen Hispar Muztagh.

Foto: Ed Sentner, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Weiter rechts blickt man über das Tal des Hispar Nala hinweg zum Spantik:

(43) Blick von Duikar nach Südosten zum Spantik (7027 m)

Diese Berge begrenzen die auf der vorliegenden Seite beschriebene Region im Südosten.
Sie gehören zum Bereich des Chogolungma-Gletschers, dessen Beschreibung Sie hier finden.
Der Rash Phari (5044 m) im linken Bildviertel ist ein häufig besuchter Trekking-Gipfel.
Der Spantik bietet u.a. eine hervorragende Sicht zum Batura.Muztagh und zu Diran und Rakaposhi.
Bilder dier Sichten vom Gipfel des Spantik finden Sie hier und in Abschnitt C5.
Im Tal des Hispar Nala gibt es lediglich das kleine Dorf Hispar in 3100 m Höhe.
Es liegt in der Nähe der Zunge des mächtigen Hispar-Getschers.
Vor dem bereits ins Dunkel gehüllten Talbereich vor dem Spantik liegt der Gletscher Sumayar Bar.
Bitte vergleichen Sie auch mit Luftbild Nr. 8.

Foto: Ed Sentner, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die beiden folgenden Bilder zeigen Teilbereiche der vorstehenden Sicht:

(44) Blick von Duikar nach Südosten zur Gipfelgruppe des Men Chhish (6407 m) und zum Peak 6250

Der vom Peak 6250 nach links abfallende Grat endet bei dem Dorf Hispar.
Die Gipfelgruppe des Men Chhish steht bereits über dem Hispar-Gletscher
Die Beschreibung der Region am Hispar-Gletscher finden Sie hier.
Bitte vergleichen Sie auch mit Luftbild Nr. 8.

Foto: rain rongpuk, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nur ein leichter Schwenk nach rechts zeigt alle drei Sechstausender nördlich des Spantik
sowie die Lage von Rash Lake und Rash Phari (Abschnitt C4):

(45) Blick von Duikar nach Südosten zu den Gipfeln 6250, 6294 und 6255 nördlich des Spantik

Der Rash Phari (5044 m) in Bildmitte ist ein gern besuchter Trekking-Gipfel.
Die Sicht von dort reicht im Osten bis zu K2 (8611 m) und Broad Peak (8051 m).
Der Aufstieg erfolgt von rechts vom Barphu-Gletscher im Bereich von "info" des Wasserzeichens.
Durch die Mulde auf dem Grat wird der Rash Lake erreicht.
Die Tour bietet natürlich auch herrliche Sichten in die auf dieser Seite beschriebene Region.
In Abschnitt C4 finden Sie die vollständige Beschreibung der Besteigung des Rash Phari.
Bitte vergleichen Sie auch mit Luftbild Nr. 8.

Zum Namen "Rash" ist eine Anmerkung erforderlich:
In der Schreibweise mit "a" findet man diesen Namen in der detaillierten historischen Landkarte von Schomberg aus dem Jahr 1936
im Bereich des Südhangs des Hispar Nala unterhalb der Lage des Rash Lake
. In derselben Schreibweise hat der Pole Jerzy Kukuzka den Namen in sein umfangreiches Kartenwerk des Karakorum übernommen;
ebenso der Japaner Tsuneo Miyamori in das umfangreiche japanische Kartenwerk.
Auch die pakistanische Trekking-Karte neuen Datums verwendet die Schreibweise "Rash".
Nun taucht im Internet vielfach die Schreibweise "Rush" auf. Ich vermute, dass hier eine Fehlinterpretation
durch englischsprachige Autoren vorliegt, die "Rash" gehört haben und dies in der Lautgebung ihrer Sprache als "Rush" niedergeschrieben haben.
"Rush" ist aber eine falsche Wiedergabe des lokalen Namens Rash und sollte der Eindeutigkeit halber nicht verwendet werden..

Foto: rain rongpuk, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Abendsonne lässt den Spantik in romantischen Farben erscheinen,
denen der zum Gipfel führende Felspfeiler seinen Namen "Golden Pillar" verdankt:

(46) Blick bei Sonnenuntergang von Duikar zum Spantik (7027 m)

Foto: Aasim Mukhtar, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(47) Blick bei Sonnenuntergang von Duikar zum Spantik (7027 m)

Foto: Minhaj Qazi, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei Tageslicht präsentiert sich der Bereich um den Spantik wie folgt:

(48) Blick von Duikar zum Spantik (7027 m)

Hier kann man die etwas verwirrende Konstellation der Täler studieren.
Im Vordergund unter dem Wasserzeichen verläuft das Tal des Hunza-River mit dem Karakorum Highway.
Dahinter, also hinter Peak 3020, liegt das Tal des Hispar Nala, der bei Baltit in den Hunza-River mündet.
Hinter Peak 3435 liegt das Tal des Barphu-Glerschers. So heißt nur der Unterlauf des Gletschers,
der sich weiter oben aus der Vereinigung der Gletscher Sumayar Bar und Miar bildet.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus höherer Position mit erweiterter Sicht nach rechts ist folgendes Foto aufgenommen:

(49) Blick von Duikar nach Südosten zu Spantik (7027 m), Malubiting (7453 m) und Shaltar (5640 m)

Vom Malubiting sind nur die Spitzen der Gipfel zu sehen.
Bilder vom Gipfel des Shaltar finden Sie in Abschnitt C3.

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Den Ausschnitt der Gipfel am rechten Bildrand zeigt das folgende Foto:

(50) Blick von Duikar nach Süd-Südosten zum Malubiting I (7453 m), Shaltar (5640 m) und Miar IV (6620 m)

Foto: Ed Sentner, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(51) Blick von Duikar nach Süd-Südosten bis Südwesten  - vom Malubiting (7543 m) bis zum Rakaposhi (7788 m)

Um den Diran zu sehen, müsste man höher hinaufsteigen.
Am rechten Bildrand sieht man den Karakorum Highway mit der Bogenbrücke über den Hunza-River; siehe folgendes Foto.

Foto: Mansoor Bashir, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(52) Tiefblick von Duikar zum Ortsteil Altit und zur Bogenbrücke des Karakorum Highway über den Hunza-River

Sowohl der Teilort Baltit als auch Altit verfügen über ein historisches Fort.
Das Fort von Altit steht auf einem Felsen direkt über dem Hunza-River.

Foto: Haroon Waheed Pirzada, GoolgeEarth

Wir begeben uns gedanklich hinunter zu dieser Brücke,
um die virtuelle Reise entlang des Karakorum Highway nach Osten fortzusetzen.

Bis Karimabad ist man durch ein Tal gefahren, in dem jeder mögliche Quadratmeter intensiv landwirdschaftlich genutzt wird. Entsprechend war die Farbe Grün zwischen den Bergflanken die vorherrschende Farbe. Dörfer und Felder liegen in diesem Abschnitt auf Terrassen, die der Ebene eines früheren Talgrunds entspricht, In diesen Tagrund hat sich der Hunza-River erneut tiefer eingegraben und fließt seither in einem engen Graben mit steilen Hängen. Nur diese Hänge zeigen im Talgrund die Farbe Grau bis Braun.

Im Abschnitt zwischen Karimabad und dem Attabad Lake zeigt sich ein vollkommen anderes Bild. Das Tal wird zu einer Schlucht, in deren Südhang die Farbe Grün überhaupt nicht vorkommt und an deren Nordhang nur auf wenigen kleinen Terrassen, die die Erosion des Hunza-River übrig gelassen hat. Das vorstehende Bild vermittelt einen ersten Eindruck. Der Karakorum Highway verläuft nun wieder auf der Südseite des Flusses und verschwindet noch vor dem Attabad Lake in einem Tunnel. Es ist ein wüstenhafter enger  Talabschnitt, der insbesondere bei tief hängenden Wolken bedrückend wirkt.

(53) Rückblick zur Brücke des Karakorum Highway bei Baltit und zu Gipfeln westlich des Hassanabad Valley

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(54) Auf dem Karakorum Highway gegenüber Ahmedabad mit Blick nach Osten

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 31, das auch den Blick nach Osten zeigt.

Foto: M. Akram Attari, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(55) Blick vom KKH gegenüber Ahmedabad nach Osten

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 29.
Dide Lage des Attabad Lake ist markiert.

Foto: Jérémie Goulevitch, flickr.com (Album nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(56) Rückblick vom KKH gegenüber von Ahmedabad zum Hunza Peak (6360 m) und Bojohagur Duanasir (7310 m)

Foto: Aamer Kalique Chishti, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(57) Blick vom KKH bei 74°45' E nach Norden zum Ultar (7345 m) und Saruchit Sar (6540 m)

Foto: Desi Nomad Photography, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(58) Rueckblick vom KKH kurz vor der Tunneleinfahrt nach Westen zum Maiun Chhish (5880 m)

Man befindet sich hier auf einer Höhe, die auch den Maiun Chhish westlch des Hassananbad Valley sichtbar macht (vergl. Bild Nr. 53).

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(59) Einfahrt in den Attabad-Tunnel des Karakorum Highway

Foto: Aamer Kalique Chishti, GoogleEarth

Um den Bereich des Bergsturzes zu erreichen, muss man hier links abbiegen:

(60) Blick in den Hangbereich des Bergsturzes vom 4.1.2010

Links oben liegt das Dorf Attabad direkt neben dem Bereich des Abbruchs.

Foto: Jérémie Goulevitch, flickr.com (Album nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

Hinter der Kurve geht der Blick zu dem schäumenden Hunza-River im Durchbruch durch die Massen des Bergsturzes:

(63) Blick zum Hunza-River im Bereich seines Durchbruchs durch die Massen des Bergsturzes

Die Straße rechts ist zum Teil der alte Karakorum Highway. Sie wurde neu hinauf auf den Damm verlängert,
damit der See während der Bauzeit des Tunnels mit Fahrzeugen erreicht werden konnte.
Die Fahrzeuge transportierten ihre Ladungen an den See, wo die Waren auf Boote umgeladen wurden
oder wo Waren, die per Boot aus dem Norden kamen, auf LKW verladen wurden.

Foto: unbekannt

(61) Blick talaufwärts am Tag des Bergsturzes

Foto: unbekannt

(62) Blick tabwärts am Tag des Bergsturzes

Foto. unbekannt

Die Straße versank nach dem Bergsturz in den Fluten des Attabad Lake.
In diesem Bereich entstand die Verladestelle für den Umschlag von Waren
von den LKW auf die Boote (siehe Bild Nr. 67 bis 69).

(63) Blick talauswärts aus der Baustelle am westlichen Rand des Bergsturzmassen im Jahr 2011

Das Bild zeigt die Arbeiten am Bau der Behelfsstraße hinauf auf den Damm.
Es ist die entgegengesetzte Blickrichtung zu Bild Nr. 63.
Der Bereich des Abbruchs beginnt am rechten Bildrand nach rechts.

Foto: Jérémie Goulevitch, flickr.com (Album nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(64) Überlauf des Attabad-Sees in den Schuttmassen des Bergsturzes

Links oben liegt der Ort Attabad direkt am Abbruch.
Die Gefahr, die von dem Attabad-See für das Hunza-Tal ausgeht, ist keineswegs gebannt.
Ein Bergsturz in den See würde eine verheerende Flutwelle auslösen, die auch den Durchbruch des auf natürlichem Weg
entstandenen Staudamms verursachen könnte. Die starke Erosion an der Abflussrinne kann zu unkontrollierten
Erdbewegungen führen, die den Durchbruch wieder temporär verschließen, was den Spiegel des Sees wieder ansteigen lassen würde.
Anschließend wäre ein mächtiger Durchbruch des Sees durch die Schuttmassen zu erwarten mit schweren Folgen talabwärts.

Foto: Arve Tvedt, GoogleEarth

(65) Transport eines Bootes über den Damm zum See

Die Pakistani haben es sich nicht nehmen lassen, die Boote äußerst farbig auszustatten,
so wie es im Land auch bei den LKW üblich ist (Bild Nr. 54)

Foto: unbekannt

(66) Abfahrt zur Verladestelle am Attabad-See

Foto: Faysal Akram, GoogleEarth

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(67) Betrieb an der Verladestelle

Foto: Jérémie Goulevitch, flickr.com (Album nicht mehr online)

(68) Auch Jeeps werden verladen!

Foto: Jérémie Goulevitch, flickr.com (Album nicht mehr online)

(69) Blick vom Wasser zur Anlagestelle am Attabad-See während der Unterbrechung des Karakorum Highway

Heute ist dieser Platz nur noch Anlagestelle für Boote, die Touristen über den See befördern.
Der Attabad-See ist zur Touristen-Attrreaktion geworden.

Foto: Imran Ahmad, GoogleEarth

(69a) Rückblick vom Südufer des Attabad-Sees zum Bereich des Bergsturzes bei Attabad

Links sieht man auch die Verladestelle der Bilder Nr. 67 bis 69.
Dahinter befindet sich der Überlauf des Sees von Bild Nr. 64.

Foto: Ashar Niaz, GoogleEarth

Die Beschreibung der Fortsetzung der Reise nach Norden auf dem Attabad-See
finden Sie in der Beschreibung des nördlichen Bereichs des Batura-Muztagh.

zum Beginn des Abschnitts B

C. Zwischen Rakaposhi-Bergkette und Hunza-River

Der nördliche Abhang dieser Bergkette besteht im Westen aus der steilen Nordflanke des Rakaposhi, in der es keine Vorgipfel gibt. Die Nordflanke fällt dort direkt zum Hunza-River ab, auf Höhe des Rakaposhi über einen Höhenunterschied von 5910 m. Die Flanke weist mehrere parallel verlaufende Einschnitte auf, in denen Gletscher liegen.

Im Unterabschnitt C1 ergänzen 3 Sichten vom Rakaposhi die Übersicht zum Bereich dieses Gipfels gemäß Abschnitt A. Die Sichten vom Tal in den Nordabhang des Rakaposhi waren Bestandteil der Beschreibung in Abschnitt B.

Zwischen Rakaposhi und Diran verbreitert sich der Hangbereich von 11 km auf 21 km und von dort nach Osten noch mehr bis auf 35 km am Malubiting, jeweils gemessen bis zum Hunza-River. In diesen breiteren Bereichen gibt es vor der Hauptkette nach Norden gerichtete Nebenketten mit dazwischen eingelagerten größeren Gletschern. Dies sind - von West nach Ost: Minapin-Gletscher, Tsilkiang-Gletscher, Bualtar-Gletscher und Barphu-Gletscher, letzterer mit seinen Quellgletschern Miar- und Sumayar Bar-Gletscher.  Die Unterabschnitte C2 bis C5 beschreiben den breiten Bereich nördlich der Hauptkette zwischen Minapin-Gletscher und Spantik mit seinen Nebentälern.

C1 - Am Rakaposhi (7788 m)

Bild Nr. 3 zeigt den Blick vom Gipfel des Rakaposhi zum Batura Muztgah.
Noch besser ist der Blick gemäß Bild Nr.2, wo sich das Flugzeug in der Nähe des Rakaposhi befand.
Eine ähnliche Sicht zum Batura Muztagh zeigt das folgende Foto:

(70) Blick aus der Nordflanke des Rakaposhi unterhalb des Gipfels zum Batura Muztagh

Foto: trangoadventur.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(71) Blick vom Gipfel des Rakaposhi (7788 m) nach Nordosten zum Shispare (7611 m)

Der Shispare ist auf  Bild Nr. 70 am rechten Bildrand zu sehen.

Foto: Kazuya Hiraide/Kenro Nakajima; Beschriftung: Günter Seyfferth

 (72) Blick vom Gipfel des Rakaposhi (7788 m) nach Osten zum Spantik (7027 m) und den Gipfeln der Baltoro-Region
mit K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m), Gasherbrum IV (7932 m), Gasherbrum I (8035 m), Chogolisa (7654 m) und Masherbrum (7821 m)

Der K2 ist 184 km entfernt. Zum Spantik sind es 44 km, zum Diran 28 km.

Foto: Kazuya Hiraide/Kenro Nakajima; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts C1

C2 - Am Minapin-Gletscher

Bei Minapin münden die Schmelzwasser des Minapin-Gletschers in den Hunza-River.
Bild Nr 23 zeigt den Blick vom KKH nach Minapin und hinauf in Richtung Diran.
Ein Trekking seitlich des Gletschers ist bis zu einem aussichtsreichen Lagerplatz in 3550 m Höhe möglich.
Der Gletscher selbst ist nur von erfahrenen Bergsteigern mit Sicherheitsausrüstung begehbar.
Der Minapin-Gletscher ist Ausgangspunkt für Besteigungen des Diran und des Mirshikar.

(73) Blick aus ca. 2400 m Höhe im Aufstieg zum Minapin-Gletscher nach Nordosten zum östlichen Teil der Batura-Kette
mit Shispare (7611 m), Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m)

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

Ein Abstecher in die Höhe am Hang des Peak 3760 ermöglicht die folgende Sicht
zum Bereich des Batura Muztagh, der westlich (links) an Bild Nr. 73 anschließt:

(74) Blick vom Hang des Peak 3760 westlich des Minapin-Gletschers nach Norden zum Batura Muztagh
zwischen Muchhu Chhish (7475 m) und Bojohagur Duanasir (7310 m)

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(75) Blick aus ca. 2800 m Höhe im Aufstieg zum Minapin-Gletscher zum Rakaposhi (7788 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Blick geht entlang des steilen Tals westlich des Minapin-Tals.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(76) Blick aus ca. 3300 m Höhe im Aufstieg zum Minapin-Gletscher nach Nord-Nordwesten

Foto: dustyboots.blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(77) Blick aus ca. 3400 m Höhe im Aufstieg zum Minapin-Gletscher zum Rakaposhi (7788 m)

Es ist möglich, dass die Höhenangabe am östlichen Vorgipfel mit 7070 m auf einem Übertragungsfehler
in den Landkarten beruht und 7010 m richtig wäre..

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(78) Blick aus ca. 3400 m Höhe zum Diran (7285 m)

Die Höhe des Diran wird in den meisten Unterlagen mit 7266 m angegeben.
Auswertungen von Fotos vom Spantik in Richtung Diran haben ergeben, dass der Berg ca. 20 m höher ist.

Foto: dustyboots.blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(79) Panorama-Blick aus ca. 3450 m Höhe zum Diran (7285 m) bis Rakaposhi (7788 m)

Die relative großen Entfernungsunterschiede führen zu sehr unterschiedlichen Blickwinkeln nach oben,
was eine schnelle Abschätzung der Höhenverhältnisse unmöglich macht..

Foto: dustyboots.blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

Etwa 100 m höher wird das Basislager am Rand des Gletschers erreicht.
Von dort sind die folgenden Fotos aufgenommen, die in der Folge von links bnach rechrs angordnet sind.

(80) Blick aus dem Bereich des Baislagers am Minapin-Gletscher nach Osten zum Mirshikar (Mirshik Ar, 5445 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Die Bilder Nr. 87 bis 90 sind von diesem Gipfel aufgenommen.
Der Grat nach rechts verbindet den Mirshikar mit dem Diran.
Unten liegt das grüne Ablasionstal westlich des Gletschers, in dem das Lager in ca. 3550 m Höhe errichtet wird.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild gibt eine Übersicht über den Bereich vom Diran bis zum Rakaposhi,
den die folgenden 5 Teilaufnahmen wiedergeben:

(81) Blick vom Basislager am Minapin-Gletscher in 3550 m Höhe zum Diran und dem Verbingsgrat zum Rakaposhi

Foto: dustyboots.blog; Beschriftung: Günter Seyfferth

(82) Blick vom Basislager am Minapin-Gletscher nach Ost-Südosten zum Diran (7285 m)

Der Diran wurde erstmals im Jahr 1968 von einer österreichischen Expedition bestiegen
- durch die hier sichtbare Nordwestflanke zum Sattel rechts des Gipfels.

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(83) Blick vom Basislager am Minapin-Gletscher nach Südosten zum Diran (7285 m) und seinem Westgrat

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(84) Blick vom Basislager am Minapin-Gletscher nach Südosten zum Westgrat des Diran

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(85) Blick vom Basislager am Minapin-Gletscher nach Süden zum Grat zwischen Diran und Rakaposhi

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(86) Blick vom Basislager am Minapin-Getscher nach Süd-Südwesten zu den Vorgipfeln des Rakaposhi

Foto: Tim Fulcher (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

Einer Expedition, deren Teilnehmer leider nicht mehr ermittlelt werden konnten,
gelang im Jahr 2007 die Besteigung des Mirshikar (Mirshik Ar) vom Minapin-Gletscher:

(87) Blick vom Mirshikar (5445 m) nach Ost-Südosten zum Spantik (7027 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Im Vordergrund stehen Gipfel der Bergkette zwischen den Tälern von Tsilkiang-Gletscher (Silkiang) und Bualtar-Gletscher.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(88) Blick vom Mirshikar (5445 m) nach Südosten
mit Spantik (7027 m), Malubiting (7453 m) und den Miar-Gipfeln
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(89) Blick vom Mirshikar (5445 m) nach Süden zum Diran (7285 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Die Bilder Nr 34 und 35 zeigen den Bereich von Mirshikar und Diran über dem Sumayar-Tal von Norden.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(90) Blick vom Mirshikar (5445 m) nach Südwesten zum Rakaposhi (7788 m)

Der aufmerksame Betrachter wird feststellen, dass zwei Fotos mit unterschiedlicher Farbgebung zusammengesetzt wurden.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Peter Thompson gelangen die folgenden Fotos vom Gipfel des Diran:

(91) Blick vom Gipfel des Diran nach Westen zum Rakaposhi (7788 m)

Es ist die entgegengesetzt Sicht zu Bild Nr. 72.

Foto: Peter Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(92) Blick vom Gipfel des Diran nach Westen zum Rakaposhi (7788 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Bagrot-Gletscher gehört zum Bereich südlich der Rakaposhi.Bergkette, deren Beschreibung Sie hier finden.

Foto: Peter Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts C2

C3 - Nagar/Hopar und Bualtar-Gletscher

Auf das Tal des Sumayar Nala (Bilder Nr. 34 und 35) folgt nach Osten das Tal des Bualtar-Gletschers. Der Gletscher kann aus dem Hunza-Tal über die Straße erreicht werden, die in Karimabad vom KKH abzweigt, auf einer Brücke unterhalb des Ortes Sumayar den Hunza-River überquert und übern Nagar zur Ortschaft Hopar (Hoper) führt. Dieser Ort liegt direkt über der Zunge des Bualtar-Gletschers.

Aus den Bereich von Hopar besteht gute Sicht nach Norden zu Bojohagur Duanasir und Ultar. Der Ort ist Ausgangspunkt für die Tour nach Osten zum Rash Lake und Rash Phari (siehe Abschnitt C4). Ein 100-Meter-Abstieg führt vom südlichen Ortsende hinunter auf den unteren Bualtar-Gletscher, von dem aus auch relativ leicht nach Osten zum Barphu-Gletscher gequert werden kann.

(93) Blick aus dem Bereich der Mündung des Hispar Nala in den Hunza-River nach Westen

Der Standort ist östlich der Flussmündung. Die im Bild sichtbare Brücke führt von Baltit (rechts) nach Sumayar (links).
Von Sumayar führt die Straße weiter in südöstliche Richtung nach Nagar und Hopar. 
In Nagar zweigt die Piste nach Hispar ab, den Hispar Nala überquerend.

Foto: Adnan Alam Awan, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Ort Hopar bietet herrliche Aussichten in die Richtungen Nord über Ost bis Süd:

(94) Blick von Hopar nach Norden mit Hunza Peak (6360 m), Bojohagur Duanasir (7310 m), Ultar (7245 m) und Saruchit Sar (6540 m) 

Hopar erstreckt sich über fast 5 km Länge in 2500 bis 2800 m Höhe auf einer Terrasse zwischen Hangfuß und dem tief eingeschnittenen Bualtar-Gletscher (rechts).

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(95) Detail-Sicht von Hopar zum Hunza Peak (6360 m)

Bitte vergleichen Sie mit den Bildern Nr. 32, 38 und 39.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(96) Blick von Hopar zum Ultar (7345 m)

Dies ist der östlichste der Siebentausender der Batura-Kette. BItte vergleichen Sie mit Bild Nr. 57.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(97) Blick von Hopar nach Südosten zum Peak 6294 und zum Spantik (7027 m)

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 43 und 46 bis 49.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(98) Blick von Hopar zum Spantik (7027 m)

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 46 und 47.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(99) Blick von Hopar zum Peak 6294 und zum Spantik (7027 m)

Im Vergleich zu Bild Nr. 97 ist der Standort in Hopar weiter südlich.
Links ist der Bereich Bericho Kor markiert. Dort wird das nächste Lager errichtet,
bevor der Höhenzug mit Rash Lake und Rash Phari erstiegen wird.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(100) Blick von Hopar nach Süden zum Shaltar

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 50.
Die Bilder Nr. 102 bis 104 sind vom Gipfel des Shaltar aufgenommen.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(101) Blick vom südlichen Ende des Ortes Hopar zum Bualtar-Gletscher
und zu Bulche III (6475 m), Bulche IV (6375 m) und Bulche V (6335 m)

In Serpentinen führt ein Pfad nach unten in einen Bereich, wo der Gletscher nicht derart stark zerrissen ist wie auf diesem Foto.
In einem Bereich, der hauptsächlich von Geröll bedeckt ist, kann nach Osten zum Barphu.Gletscher gequert werden.
Das ist dann die Richtung zum Trekking-Gipfel Rash Phari (5044 m).

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf vorstehendem Foto blickt man gegenüber gegen den Fuß des Massivs zwischen Bualtar- und Miar-Gletscher.
Dessen höchster Punkt ist der Shaltar (5640 m). Von dessen Gipfel sind folgenden drei Bilder aufgenommen.

(102) Blick vom Shaltar (5640 m) nach Norden zum Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m)

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr 94 und 96.

Foto: Furqan LW, Wikimedia Commons; Beschriftung: Günter Seyfferth

(103) Blick vom Shaltar (5640 m) nach Osten zum Spantik (7027 m)

Vom Gipfel des Spantik sind die Bilder Nr. 141 bis 147 aufgenommen.

Foto: Peter Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(104) Blick vom Shaltar (5640 m) nach Westen zum Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)

Foto: Peter Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts C3

C4 - Barphu-Gletscher - Rash Lake und Rash Phari (5044 m)

Im Osten des Bereichs südlich des Hunza-River prägen Miar-Gletscher und Sumayar Bar-Gletscher das Bild der Täler. Der Sumayar Bar-Gletscher beginnt unter den Wänden von Spantik (7027 m) und Malubiting (7453 m). Diese Massive sind die östliche Begrenzung der hier beschriebenen Teilregion. Der Miar-Gltscher beginnt in den Nordhängen der gleichnamigen Gipfel.

Ab dem Punkt, wo sich Sumayar Bar- und Miar-Gletscher vereinen, trägt der vereinte Gletscherfluss den Namen Barphu. Der Barphu-Gletscher stößt quer auf den Bualtar-Gletscher. Seine Zunge endet in ca. 2870 m Höhe, während der Bualtar-Gletscher dort in 2670 m Höhe liegt. Zwischen dem Eis der beiden Gletscher liegt die Böschung der Stirnmoräne des Barphu-Gletschers. Bei der Querung von Hopar sind dort also 200 Höhenmeter der Stirnmoräne zu überwinden.

Von Karimabad kann der Barphu-Gletscher auf zwei Wegen erreicht werden, von denen die Möglichkeit b) die von den Trekkern bevorzugte Lösung ist. Sie ist über die Bildfolge in Abschnitt C3 bis Bild Nr. 100 beschrieben. Bild Nr. 212 gewährt einen Einblick aus großer Höhe in diesen Bereich.

 a) Von der Brücke des KKH bei Altit auf einem Fußweg zum Hispar-River und entlang dessen Ostufer, bis man auf die von der anderen Talseite in Nagar kommende Piste nach Hispar trifft. Dieser Piste folgt man bis zu dem Bereich, wo gegenüber die Zunge des Bualtar-Gletschers liegt. Kurz darauf  überquert eine Brücke den Hispar Nala nach Süden; hier verlässt man das Tal des Hispar Nala. Nach einem kurzen Anstieg schwenkt man ins Ablasionstal hinter der Moräne des unteren Bualtar-Gletschers, in dem der Gletscherbach des Barphu-Gletschers läuft. Auf Höhe der Stirn des Barphu-Gletschers geht das Ablasionstal in den Bereich hinter der Seitenmoräne jenes Gletschers über, dem man weiter aufwärts folgt.
Man kann auch auf dem Grat der Seitenmoräne gehen, von wo nach rechts freie Sicht besteht. Dieser Wegeabschnitt endet am Lagerplatz Bericho Kor in 3350 m Höhe.
b) Per Auto über Nagar bis zum südlichen Ortsende von Hopar in 2800 m Höhe. Von dort führt ein Serpentinenpfad (Bild Nr. 101) hinunter auf den Bualtargletscher, Der Gletscher wird nach Osten an den Fuß der Stirnmoräne des Barphu-Glestchers überquert und dann wird diese Moräne erstiegen. Auf dem Barphu-Gletscher geht man weiter in Richtung Osten, bis man in ca. 3100 m Höhe die nördliche Seitenmoräne erreicht hat. Hier trifft man auf den Pfad gemäß Zugang a). Man folgt weiter dem Kamm der Seitenmoräne bis in den Bereich des Lagerplatzes Bericho Kor in 3350 m Höhe.

(105) Blick vom unteren Bualtar-Gletscher nach Norden zum östlichen Teil der Batura-Kette

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 95, 96 und 101.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(106) Blick vom Bualtar-Gletscher nach Süden zu Bulche II (6820 m) bis Bulche V (6335 m)

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(107) Blick von der Stirnmoräne des Bulche-Glerschers in 2870 m Höhe nach Süd-Südwesten mit dem Diran (7285 m)

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(108) Blick von der Moräne am Nordrand des Barphu-Gletschers in ca. 2930 m Höhe nach Südwesten

Rechts der Bildmitte sieht man den Südrand des Ortes Hopar, von wo man zum Bualtar-Gletscher hinuntergestiegen ist (Bild Nr. 101).
Im Vordergrund links liegt die Stirnmoräne des Barphu-Gletschers.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(109)  Blick von der Moräne am Nordrand des Barphu-Gletschers in ca. 2930 m Höhe nach Südosten zum Spantik (7027 m)

Der schuttfreie Bereich des Gletschers ist das Eis des Miar-Gletschers nach der Vereinigung mit dem Sumayar Bar-Gletscher.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(110) Blick vom Lagerplatz Bericho Kor (3350 m) nach Nordwesten
mit Aikache Chhok (6615 m), Hachindar Chhish (6870 m) und Sangemar Mar (6995 m)
(hier ist keine größere Bildbversion hinterlegt)

Dies alles sind Gipfel, die südlich der Hauptkette des Batura Muztagh stehen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild zeigt die Erweiterung der Sicht nach rechts:

(111) Blick von der Gletschermoräne bei Bericho Kor (3350 m) nach Nordwesten

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(112) Blick vom Lagerplatz Bericho Kor (3350 m) nach Südosten zum Peak 6294 und zum Spantik (7027 m)

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Weiter rechts geht der Blick nach Süden entlang des Miar-Gletschers zum Miar IV (6620 m):

(113) Blick von der Gletschermoräne beim Lagerplatz Berich Kor nach Süden zum Miar IV (6620 m)

Das folgenden Foto zeigt den Bergkamm am linken Bildrand in Vergrößerung.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(114) Blick von der Gletschermoräne beim Lagerplatz Berich Kor nach Süden
zum Bergkamm zwischen Sumayar Bar-Gletscher und Miar-Gletscher

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Etwas westlich von Bericho Kor wird in Serpentinen der Bergkamm erstiegen, der dann nach rechts zum Rash Lake hinaufführt.

(115) Blick aus ca. 3800 m Höhe im Aufstieg zum Bergkamm nach Süden bis Südwesten

Auch hier geht der Blick wieder entlang des Miar-Gletschers nach Süden zum Miar IV (6620 m).
In der rechten Bildhälfte steht die Berggruppe zwischen Miar-Gletscher und Bualtar-Gletscher mit dem Shaltar (5640 m).
Vom Shalter wurden die Bilder Nr. 102 bis 104 aufgenommen. Der Gipfel des Diran ist rechts zu sehen.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(116) Blick aus ca. 3850 m Höhe im Aufstieg zum Bergkamm nach Nordwesten
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Noch immer sieht man nur die Gipfel, die südlich der Hauptkette des Batura Muztagh stehen (vergl. Bild Nr. 110)
Am unteren Bildrand ist das Zusammentreffen von Barphu- und Bualtar-Gletscher zu  sehen. Darüber liegt der Ort Hopar.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(117) Blick vom Bergkamm über dem Barphu-Gletscher in ca. 3970 m Höhe nach Süden bis Südwesten
mit Malubiting (7453 m), Miar IV (6620 m), Miar II (6790 m) und Shaltar (5640 m)

In Richtung Süden befindet man sich wieder auf derselben Sichtlinie wie von Bericho Kor (Bild Nr. 113).

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vom weiteren Anstieg auf dem Bergkamm zum Rash Lake liefert das Teleobjektiv spektakuläre Sichten:

(118) Blick vom Aufstieg  in ca. 4100 m Höhe zum Rash Lake nach Süden zum Peak 5755 und zum Jut Sar (6800 m)

Dieser Bergkamm zwischen Sumayar Bar- und Miar-Gletscher war auf Bild Nr. 114 von der Seite zu sehen.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(119) Blick vom Aufstieg in ca. 4100 m Höhe zum Rash Lake zur einer Gipfelgruppe rechts des Miar-Gletschers

Diese Gipfelgruppe ist auf Bild Nr. 117 rechts, auf Bild Nr. 115 in Bildmitte zu sehen

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(120) Blick vom Aufstieg in ca. 4100 m Höhe zum Rash Lake zum Shaltar (5640 m)

Die Bilder Nr. 102 bis 104 wurden von diesem Gipfel aufgenommen.

Foto: Quentin Curran, smugmug.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Aufstieg entlang des Bergrückens zum Rash Lake eröffnet Aussichten zu den Bergen des Hispar Muztagh:

(121) Blick vom Aufstieg in ca. 4600 m Höhe nach Nordosten zu den westlichen Gipfeln des Hispar Muztagh
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Marco Gostelli; Beschriftung: Günter Seyfferth

(122) Blick aus der Nähe des Rash Lake nach Nordwesten zum Batura Muztagh
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Aus dieser Höhe sind von den Gipfel der Hauptkette immerhin nun auch Batura I (7794 m) und Muchu Chiish (7475 m) zu sehen.

Foto: Simon101 (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(123) Blick vom Rash Lake (4625 m) nach Süd-Südosten zum Peak 6250, Peak 6294 und Spantik (7027 m)

Der See liegt in der Mulde links.

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(124) Blick vom Rash Lake (4625 m) nach Süd-Südosten mit Peak 6294, Spantik (7027 m) und Malubiting N (6815 m)

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyffert

(125) Blick vom Rash Lake (4625 m) nach Süd-Südosten zum Spantik (7027 m) und Malubiting N (6815 m)

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(126) Blick vom Rash Lake (4625 m) nach Süden mit Malubiting (7453 m), Jut Sar (6800 m) und Miar IV (6620 m)

Den Bergkamm rechts der Bildmitte mit Peak 5755 war auf Bild Nr. 118 durchs Teleobjektiv zu sehen.

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der 600-Meter-Aufstieg vom See zum Rash Phari (5044 m) ist - abgesehen von der Höhe - problemlos.

(127) Blick vom Aufstieg in ca. 4720 m Höhe zum Rash Phari nach Nordwesten zum Batura Muztagh

Batura I und Muchu Chhish (vergl. Bild Nr. 122) verbergen sich in Wolken.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(128) Kurz vor dem Gipfel des Rash Phari (5044 m, rechts der Bildmitte) zu den Peaks 6250 und 6294

Der Spantik ist vom Rash Phari nicht zu sehen.

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(129) Blick aus ca. 5030 m Höhe nach Süden zum Malubiting (7453 m) und Jut Sar (6800 m)

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Bilder vom Gipfel des Rash Phari sind im Uhrzeigersinn geordnet, beginnend im Nord-Nordosten:

(130) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Nord-Nordosten zum Lupghar Sar (7215 m) und Momhil Sar (7414 m)

Diese Gipfel und die Gipfel der Bilder bis Nr. 133 gehören zum Hispar Muztagh.

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(131) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Nordosten zum Momhil Sar (7414 m), Trivor (7577 m) und Faroling Chhish (6245 m)

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(132) Blick vom Rash Phari (5044 m) zum Faroling Chhish (6245 m)

Der Kunyang Chhish (7852 m) am rechten Bildrand ist auf dem folgenden Foto etwas besser zu sehen.

Foto: Dr. Sahid Iqbal, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(133) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Ost-Nordosten zum Kunyang Chhish (7852 m), Khani Basa (6450 m) und Hispar Sar (6420 m)

Der Kunyang Chhish ist nach dem Disteghil Sar der zweithöchste Berg des Hispar Muztagh.
Der Bergsteiger steht südich des Rash Phari, so dass der Pass Hispar La hier nicht im Blick ist.

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(134) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Osten zum Hispar La (5150 m)
mit K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m) und Baintha Brakk (7265 m, Ogre)

Links sieht man die östlichsten Gipfel des Hispar Muztagh.
Zwischen Hispar La und Sim Brakk liegt der Snow Lake.

Foto: Dr. Sahid Iqbal, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(135) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Osten zum Hispar La (5150 m)
mit K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m) und Sim Brakk (6365 m)

Foto: Dr. Sahid Iqbal, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(136) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Osten zum Baintha Brakk (7265 m) und Hucho Alchori (6243 m)

Foto: elise and matt, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(137) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Süden zum Malubiting (7453 m), Jut Sar (6800 m) und Miar IV (6620 m)

Foto: Dr. Sahid Iqbal, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(138) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Südwesten zu Miar I (6824 m) bis Miar IV (6620 m)

Foto: goodmanric, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(139) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Westen zum Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)

Im langen Ostgrat des Diran erheben sich die Bulche-Gipfel.

Foto: Dr. Sahid Iqbal, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nicht im Gegenlicht des Abends, sondern am Vormittag leuchten die Gipfel in der Sonne:

(140) Blick vom Rash Phari (5044 m) nach Westen zum Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Harriet and Nell Pike, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts C4

C5 - Blick vom Spantik in die Region

Der Spantik ist von vielen Punkten des Hunza-Tals zu sehen.
Also muss sein Gipfel ein Punkt mit guten Sichten in die Region sein.

(141) Panorama-Blick vom Gipfel des Spantik nach Südwesten bis Westen
mit den Gipfeln der Bergmassive des Malubiting (7453 m), Jut Sar (6800 m) und Miar (6824 m)

Das breite Gipfelplateau des Spantik verhindert den Blick nach unten.
Zwischen dem Gipfelplateau des Spantik und dem Malubiting befindet sich das Tal des Chogolungma-Gletschers.
Die hier sichtbaren Gipfel sind Teil der Bergkette, die sich noch über den rechten Bildrand hinaus weiter nach Westen erstreckt.
Bild Nr. 143 zeigt die gesamte Kette vom Malubiting bis zum Rakaposhi.
Der Malubiting wurde erstmals im Jahr 1971 bestiegen. Von den anderen Gipfeln ist nur die Besteigung des Miar II bekannt.
Man beachte die Spitze des Bilchhar Dobani (6134 m), welche in Bildmitte links des Jut Sar-Gipfels über dessen Ostgrat zu sehen ist.
Dieser Berg steht isoliert südlich der Rakaposhi Range nahe zum Indus. Obwohl er nur ein niedriger Sechstausender ist, ist er zu sehen,
weil man auf dem Spantik rund 250 m höher als der Grat steht und der Berg 22 km um weiter entfernt ist.

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

(142) Detailsicht vom Gipfel des Spantik nach Südwesten zu den Gipfeln des Malubiting-Massivs

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

(143) Blick vom Gipfel des Spantik nach Südwesten bis West-Nordwesten
auf die gesamte Kette der Rakaposhi Range vom Malubiting bis zum Rakaposhi

Es besteht einige Verwirrung um die Namen der beiden Gebirgsstöcke zwischen Malubiting und Diran:
Der Name Jut Sar für das Massiv westlich des Malubiting kommt nicht in allen Unterlagen zu dieser Region vor.
Statt dessen findet man auch "Phuparash Far East", wobei dann das Massiv der Miar Peaks als Phuparash Peaks bezeichnet ist.
Die Höhen wurden bisher sehr unterschiedlich angegeben; sie sind hiermit wohl erstmals genauer bestimmt.
Der Diran ist ohne Zweifel höher als die bisher genannten 7266 m; hier sind nun 7285 m ermittelt..

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

(144) Detailsicht vom Gipfel des Spantik nach West-Nordwesten
zu den Miar Peaks, dem Diran (7285 m) und dem Rakaposhi (7788 m)

Der Rakaposhi ist der westlichste hohe Gipfel des Lesser Karakorum. Er wurde erstmals im Jahr 1958 bestiegen.
Der Diran wurde erstmals im Jahr 1968 bestiegen.
Die Schmelzwasser dieser Abhänge und Gletscher fließen nach Norden in den Hunza-River..
Die im rechten Bildteil sichtbaren Vorgipfel werden beim folgenden Bild Nr. 145 beschrieben.

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

(145) Panorama-Blick vom Gipfel des Spantik nach West-Nordwesten bis Nordwesten
zum Rakaposhi  und zum Batura Muztagh

Hier geht der Blick ins tiefste Tal der Erde, ins Tal des Hunza-River.
Im Süden ist das Tal durch die Rakaposhi Range begrenzt, im Norden durch den Batura Muztagh.

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

(146) Blick vom Gipfel des Spantik ins Hunza-Tal und zum Batura-Muztagh

Hier sehen wir die rechte Hälfte von Bild Nr. 145 in größerem Format und mit dem Tiefblick zu Miar- und Sumayar Bar-Gletscher,
die sich zu einer gemeinsamen Gletscherzunge vereinen und bei der Ortschaft Nagar auf das Hispar-Tal treffen.
Ein Foto kann kaum den Eindruck gebührend vermitteln, den die 5000 Meter über dem Hunza-Tal aufragende Mauer des Batura-Muztagh bei den Besuchern hinterlässt.
Rund 50 km ist diese Mauer lang, fast nirgends niedriger als 7000 m.
Würde man sich die Mühe machen, die höchsten langen Gebirgsketten des Himalaya nach ihren Durchschnittshöhen auszuwerten,
so läge der Batura Muztagh mit Sicherheit auf einem der ersten Plätze.
Besteigungen sind schwierig und riskant wegen großer Lawinengefahr.
Rechts hinter der Mauer verläuft der Batura-Gletscher, mit 56 km Länge einer der ganz großen Gletscher des Karakorum.
Seine Zunge reicht hinunter bis auf 2650 m Höhe knapp vor dem Karakorum Highway bei der Ortschaft Passu.

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Sicht vom Spantik schließt ab mit dem Blick zum östlichen Abschnitt des Batura-Muztagh
und zum Gebirgseinschnitt, den der Hunza River von Norden kommend in das Gebirge gegraben hat.
Dort unten, hinter der Schneekuppe im Vorgergrund, liegt der Attabad-See.

(147) Blick vom Gipfel des Spantik nach Nord-Nordwesten bis Norden
zum östlichen Abschnitt des Batura Muztagh und zum Bereich des oberen Hunza-Tales

Foto: Inna Yagudina; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die vollständige Rundumsicht vom Gipfel des Spantik finden Sie auf der Seite des Spantik-Panoramas.

zum Beginn des Abschnitts C5

zum Beginn des Abschnitts C

D. Zwischen Batura-Bergkette und Hunza River

In Abschnitt D1 wird der Bereich des Einzugsbereichs des Bola Das Nala im Westen beschrieben mit den Gletschern Satmaro, Toltar, Kukuar und Baltar. In Abschnitt D2 wird der Bereich des Hassanabad Nala im Osten beschrieben mit den Gletschern Muchuhar und Hassanabad.

Im Bereich von Karimabad reichen die Hänge der östlichen Gipfel der Hauptkette direkt bis an den Talgrund des Hunza-River. Bilder des Abschnitts B zeigen diesen Bereich. Abschnitt D3 enthält Ergänzungen zu diesem Bereich.

D1 - Im Bereich von Satmaro-, Kukuar-, Toltar- und Baltar-Gletscher

Einleitend sei darauf hingewiesen, dass die Landkarte gemäß Bild Nr. 1 nicht den westlichsten Teil des hier beschriebenen Teilbereichs umfasst. Die Landkarte des gesamten Batura-Muztagh einschließlich dieses Bereiches finden Sie aber hier. Es muss angemerkt werden, dass im beschriebenen Gebiet manche Gipfelhöhen fragwürdig sind - trotz der Landkarte 1:100,000 des Alpenvereins.

Der Einzugsbereich des Bola Das Nala, der bei Chalt in den Hunza-River mündet, ist ein weit verzweigter Bereich von Quelltälern südlich der Hauptkette des Batura Muzatgh, im Westen begrenzt von der in Richtung Südwesten verlaufenden Kette der westlichsten Gipfel des Batura Muztagh und im Osten begrenzt von der am Batura I nach Südwesten abzweigenden Kette, die bei Chalt endet.

Folgende Gipfel mit Namen in dieser Gipfelrunde seien genannt:
a) im Westen bis Nordwesten: Purian Sar (6293 ), Swat Maras (6005 m), Kuti Dorkush (5750 m), Bori Dorkush (6033 m)
b) Im Norden in der Hauptkette: Seiri Porkush (6770 m), Sani Pakkush (6952 m), Beka Brakkai Chhok (6882 m), Anikucho Chhok (6869 m), Batura IV (7580 m), Batura III (7710 m), Batura II (7780 m), Batura I (7794 m)
c) Im Osten: Hachindar Chhish (6870 m), Aikache Chhok (6615 m)

Zugang von Chalt ist das Tal des Bola Das Nala (Bild Nr. 9 und Bild Nr. 10).

Im Tal des Bola Das Nala liegen die Dörfer Budelas (am Ostufer an der Mündung des Shilihbar-Tals), Bar Das Chalt (in 2100 m Höhe am Westufer) und Bar Khas Chalt (in 2300 bis 2400 m Höhe am Westufer). Bis Bar Khas Chalt führt eine Fahrpiste.

(148) Rückblick von Bar Das Chalt zum Hunza-Tal

Foto: Javeed Iqbal, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(149) Blick von Westen auf das Dorf Bar Das Chalt in 2100 m Höhe

Das Foto ist von der Einmündung des Tals des Daintar Nala aufgenommen.

Foto: Javeed Iqbal, GoogleEarth

zur Fortsetzung mit Bild Nr. 150

(150) Blick aus ca. 3400 m Höhe im Tal des Daintar Nala nach Westen
zum Pass Baj Gaz An (5030 m)

Das Tal des Daintar Nala mündet bei Bar Das Chalt von Westen in den Bola Das Nala. Dieses Seitental  umfasst einen relativ großen Bereich, es steht derzeit aber nur dieses einzige Foto zur Verfügung.
Hinter dem Pass liegt der Bereich des Naltar-Tales. Im Norden (rechts) bilden die südlichen Gipfel
am Satmaro-Gletscher die Grenze zu diesem Tal (Bilder Nr. 160 bis 162).

Foto: Tahir Mahmood, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(151) Blick von Bar Khas Chalt nach Norden

Der Blick geht zur Gipfelgruppe, vor der sich die Täler des Kukuar-Gletschers
und des Baltar-Gletschers vereinen.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

In ca. 2670 m Höhe gabelt sich das Tal. Von links kommt das Tal des Kukuar-Gletschers, von rechts das Tal des Baltar-Gletschers.
Die folgende beschriftete Sicht per GoogleEarth aus Richtung Südwesten soll in Ergänzung zur Landkarte der besseren Übersicht dienen.
Sie ist insbesondere im Bereich des oberen Kukuar-Gletschers hilfreich, für den nur wenige Fotos zur Verfügung stehen.
In dieser Abbildung sind im Wesentlichen nur die Gipfel markiert, die in den beschrifteten Fotos die markanten Punkte sind.

(152) Übersicht über den Bereich von Satmaro-, Kukuar, Toltar- und Baltar-Gletscher per GoogleEarth aus Richtung Südwesten

Der Talpunkt des Bola Das Nala in 2670 m Höhe, wo sich die beiden Haupttäler vereinen (Bild Nr. 151), befindet sich rechts der Bildmitte.

Bild: GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(Leider stehen nur wenige Fotos aus diesem Bereich in größerer Version zur Verfügung.)

Zum Namen "Satmaro" muss darauf hingewiesen werden, dass mit dieser Schreibweise vermutlich eine Vereinfachung
von "Swat Maro" vorgenommen wurde. "Swat" taucht als Namensbestandteil des Ortes Bad Swat am Karambar am Westrand des Karakorum auf.
Dort gibt es auch einen Bad Swat-Gletscher. Jerzy Wala hat auch den 6005 m hohen Gipfel im Kamm von dort zum Satmaro-Gletscher mit "Swat Maras" bezeichent.
"Swat" ist also ein oft verwendeter Namensbestandteil in dieser Region, so dass die eingangs erwähnte Vermutung naheliegt.
Die richtige Bezeichnung des Gletschers könnte also "Swat Maro-Glacier" lauten.

(153) Blick aus ca. 2850 m Höhe im Tal des Kukuar-Gletschers nach Nordwesten zum Kuti Dorkush (5750 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Vor dem Kuti Dorkush teilt sich das Tal erneut:
nach links in den Bereich des Satmaro-Gletschers, nach rechts in den Bereich des oberen Kukuar-Gletschers.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zwischen südlichem Talhang und dem unteren Kukuar-Gletscher, ca. 150 m über dem Getscher,
geht man im Bereich eines Streifens mit Grasflächen, Büschen und niedrigen Bäumen in Richtung Satmaro-Gletscher,
Voraus geht der Blick weiterhin zum Kuti Dorkush, der Rückblick eröffnet Sichten zu Gipfeln am Südrand des Baltar-Gletschers:

(154) Blick vom Anmarsch zum Satmaro-Gletscher nach Nordwesten
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Im Vergleich zu Bild Nr. 152 ist man dem Fuß der Berge am Eingang zum Satmaro-Tal bereits nähergerückt,
so dass sich auch der Blick etwas nach links geweitet hat. Zwischen dem markanten Peak 5967 (Bild Nr. 166)
und den näher stehenden Bergen liegt ein Gletscher (siehe Bild Nr. 167).

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(155) Rückblick vom Südrand des unteren Kukuar-Gletschers nach Osten zu Gipfeln am Südrand des Baltar-Gletschers
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Hachindar Chhish (6870 m) ist der markanteste Gipfel südlich der Hauptkette des Batura Muztagh.
Er war bereits von Chalt am Karakorum Highway zu sehen; siehe Bild Nr. 10.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aikache Chhok (6615 m) und Peak 5830 leuchten bei Sonnenuntergang:

(156) Aikache Chhok (6615 m) vom unteren Kukuar-Glestcher (von Westen)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(157) Peak 5830 südlich des Baltar-Gletschers vom unteren Kukuar-Gletscher (von Westen)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(158) Blick von der Einmündung des Satmaro-Gletschers in den Kukuar-Gletscher in ca. 3250 m Höhe nach Norden

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(159) Blick aus ca. 3400 m Höhe auf dem Satmaro-Gletscher nach Norden zum Sani Pakkush (6952 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Sani Pakkush gehört zu den Gipfeln der Hauptkette des Batura Muztagh.
Er wurde erstmals im Jahr 1991 von einer deutschen Kleinexpedition bestiegen; siehe Bild Nr. 175 und 176

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Mit dem Aufstieg auf dem Satmaro-Gletscher kommen nach und nach alle Gipfel am Rand dieses weiten Getscherbeckens in Sicht.
Die Sichten sind folgend im Uhrzeigersinn geordnet, unabhängig von der Höhe der Standorte des Fotografen und beginnend mit dem Blick nach Südosten.

(160) Blick aus ca. 5400 m Höhe am Westrand des Satmaro-Gletschers nach Südosten zum Rakaposhi (7788 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Gipfel des Rakaposhi ist von Wolken verhüllt.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(161) Blick vom Satmaro-Gletscher in ca. 4800 m Höhe nach Süd-Südosten
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Hinter dem Peak 5795 liegt das Tal des Daintar Nala, auf das bei Bild Nr. 150 hingewiesen wurde,

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(162) Blick aus ca. 5150 m Höhe auf dem Satmaro-Getscher nach Südwesten zum 6247 m hohen Nordgipfel des Purian Sar (6293 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(163) Blick aus ca. 5150 m Höhe auf dem Satmaro-Gletscher nach Nord-Nordwesten zum Peak 6015
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(164) Blick aus ca. 4600 m Höhe auf Satmaro-Gletscher nach Nord-Nordwesten zum Satmaro (Swat Maro, 6005 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(165) Blick aus ca. 5400 m Höhe südlich des Peak 6015 nach Nordosten

In Bildmitte sieht man den Peak 5967, den das folgende Bild aus einer Sicht von weiter rechts zeigt.
In der rechten Bildhälfte sieht man die westlichen Gipfel der Batura-Hauptkette, u.a. mit dem Sani Pakkush, den auch Bild Nr.159 zeigt.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(166) Blick aus ca. 4300 m Höhe auf dem Satmaro-Gletscher nach Norden zum Peak 5967
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Dieser Berg war bereits auf Bild Nr. 154 zu sehen.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(167) Blick aus ca. 4400 m Höhe auf dem Satmaro-Gletscher nach Nord-Nordosten zum Kuti Dorkush (5750 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Bild Nr. 153 hat diesen Gipfel von rechts gezeigt.

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(168) Blick aus ca. 5400 m Höhe am Westrand des Satmaro-Gletschers nach Ost-Nordosten zum Hauptkamm des Batura Muztagh

Das Bild schließt rechts an Bild Nr. 165 an.
Links ist erneut der Sani Pakkush zu sehen (vergl. Bild Nr. 159).
Rechts der Bildmitte sieht man Hachindar Chhish (6870 m, Bild Nr. 10), Aikache Chhok (Bild Nr. 156) und Peak 5830 (Bild Nr. 157).

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(169) Blick aus ca. 5400 m Höhe am Westrand des Satmaro-Gletschers nach Ost-Nordosten zu den Batura-Gipfeln
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Jakub Galka, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nordöstlich, gegenüber dem Gebiet des Satmaro-Getschers, liegt der Bereich des oberen Kukuar-Gletschers. Bitte orientieren Sie sich zunächst nochmals anhand von Bild Nr 152 zu den Gegebenheiten der Topografie. Bis in 3250 m Höhe, wo sich beide Gletscher vereinen, ist der untere Kukuar-Gletscher der gemeinsame Zugang (Bilder Nr. 153 bis 158).Vom Satmaro-Gletscher hatten sich im Nordosten einige Gipfel am oberen Kukuar-Gletscher gezeigt, auf Bild Nr. 165 Seiri Parkush (6770 m) und Sani Pakkush (6952 m), auf Bild Nr. 159 der Sani Pakkush, dort schon aus dem Bereich der Vereinigung beider Gletscher.Leider liegen keine Bilder vor, die aus dem Bereich des oberen Kukuar-Gletschers in Richtung der umgebenden Gipfel aufgenommen wurden.

Die Südseite des Kampire Dior (7168 m) kann nur mit Hilfe eines einzigen Fotos aus Richtung Südwesten gezeigt werden - neben den Sichten auf den Luftbildern Nr. 2, 4 und 5. Umso erfreulicher ist, dass Symon Welfringer und Pierick Fine von ihrer Besteigung des Sani Pakkush berichtet haben. Auch 2 Fotos von der Erstbesteigung des Berges stehen zur Verfügung. Der Sani Pakkush (6952 m) steht im Hauptkamm des Batura-Muztagh. Unter seiner Westflanke beginnt der Kukuar-Gletscher, unter seiner Südflanke der Toltar-Gletscher, der in den Baltar-Gletscher mündet. Die Sicht nach Südwesten zeigt nochmals den Bereich des Satmaro-Gletschers. Mit diesen Bildern leitet
 also die Beschreibung über zum Bereich des Baltar-Gletschers..

(170) Blick von Südwesten zum Kampire Dior (7168 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Es ist eine Tele-Aufnahme, welche die Entfernungen sehr verkürzt; der Purian Sar (Bild Nr. 162) im Vordergrund
gehört zur Bergruppe, die vorstehend beschrieben wurde.
Der Kampire Dior ist der westlichste Siebentausender des Batura Muztagh und des Karakorum.
Der Berg wurde erstmals im Jahr 1975 von Japanern bestiegen.
Pamri Sar und Kuk Sar stehen bereits nördlich der Hauptkette des Batura Muztagh.

Foto: Caingram; Beschriftung: Günter Seyfferth

Einer deutschen Exedition unter Leitung von Hubert Bleicher gelang im Jahr 1991 die Erstbesteigung des Sani Pakkush vom Kukuar-Gletscher.
Den beiden Franzosen Symon Welfringer und Pierick Fin gelang im Oktober 2020 die Besteigung des Sani Pakkush durch die Südflanke des Berges.
Es war die zweite Besteigung des Gipfels. Den Fuß des Berges erreichten sie vom Toltar-Gletscher.

(171) Sani Pakkush (6952 m) von Süden, vom Toltar-Gletscher

Foto: Symon Welfringer und Pierick Fin; Beschriftung: Günter Seyfferth

(172) Blick nach Süden von einem Gratgipfel im Südwestgrat des Sani Pakkush

Dieser Gratgipfel wurde im Zuge der Akklimatisation erstiegen.
Links des Grates liegt der Toltar-Gletscher, rechts der Kukuar-Gletscher.
In der lnken Bildhälfte blickt man gegen den Südwestgrat des Beka Brakkai Chhok.
Darüber sind die Spitzen von Hachindar Chhish (6870 m) und Aikache Chhok (6615 m) zu sehen.
Diese Gipfel stehen am Südostrand des Baltar-Getschers. Zusammen mit Peak 5830 in Bildmitte sind sie auf Bild Nr. 155 zu sehen.

Foto: Symon Welfringer und Pierick Fin; Beschriftung: Günter Seyfferth

(173) Detailsicht nach Süden vom Südwestgrat des Sani Pakkush

Foto: Symon Welfringer und Pierick Fin; Beschriftung: Günter Seyfferth

(174) Blick vom Aufstieg am Südwestgrat des Sani Pakkush nach Südwesten

Hier geht der Blick entlang des oberen Kukuar-Gletschers zum Bereich des Satmaro-Gletschers,
der mit den Bilder Nr. 160 bis 169 beschrieben ist.

Foto: Symon Welfringer und Pierick Fin; Beschriftung: Günter Seyfferth

(175) Blick vom Sani Pakkush (6952 m) nach Süden zum Rakaposhi (7788 m)

Foto: Hubert Beicher; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der nächste Gipfel in der Batura-Hauptkette in Richtung Osten ist der Beka Brakkai Chhok (6882 m).
Er wurde erstmals im Jahr 2008 von Hervée Barmasse und Simone Moro bestiegen.

(176) Blick vom Gipfel des Sani Pakkush (6952 m) nach Ost-Südosten
mit Beka Brakai Chhok (6882 m), Batura II (7800 m), Ultar (7345 m) und Sangemar Mar (6995 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Zwischen Beka Brakai Chhok und Sangemar Mar liegen die Täler des Baltar-Gletschers und des Muchuhar-Gletschers.
Dieses Foto und das vorherige Foto wurde während der Erstbesteigung des Sani Pakkush im Jahr 1991 aufgenommen.
Bild Nr. 193 zeigt die entgegengesetzte Sicht aus der Südflanke des Batura I.

Foto: Hubert Bleicher; Beschriftung: Günter Seyfferth

(177) Blick vom Baltar-Gletscher in 4150 m Höhe nach Nord-Nordwesten
zum Beka Brakai Chhok (6682 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Man sieht hier nur den Südgipfel (6850 m) des Beka Brakai Chhok;
wie das nebenstehende Foto belegt.
Der Standort ist ein Lagerplatz am Fuß des Peak 5130.
Der Aufstieg von 2008 führte über den Hängegletscher links zum Südwestgrat
und über diesen zum Gipfel.

Foto: Gruppo Manfrotto, flickr.com

(178) Blick vom Peak 6315 zwischen Sani Pakkush und Beka Brakai Chhok
nach Südosten zum Beka Brakai Chhok

Foto: Peter Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(179) Blick vom Abstieg am Südwestgrat des Beka Brakai Chhok nach Südwesten
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Biril Gai Chhok (6350 m, links) ist auf dem folgenden Bild von der anderen Seite zu sehen.

Foto: Hervé Barmasse, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(180) Blick vom Baltar-Gletscher in ca. 4150 m Höhe nach Nordwesten zum Biril Gai Chhok (6350 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Das BIld Nr. 178 zum Beka Brakai Chhok ist aus demselben Bereich aufgenommen,
der Standort war aber weiter links, so dass der Blick weiter rechts reichte.

Foto: Gruppo Manfrotto, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Beim Anmarsch aus dem Tal entlang des Baltar-Gletschers erreicht man in ca. 3800 m Höhe den Punkt,
an dem die Batura-Gipfel im Nordosten in Sicht kommen:

(181) Blick vom Baltar-Gletscher in ca. 3800 m Höhe nach Nordosten
mit Batura II (7780 m), Batura I (7794 m), Batura V (7540 m) und Batura VI (7400 m)

Rechts beginnen die Wände des Hachindar Chhish.

Foto: Gruppo Manfrotto, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(182) Blick aus ca. 3850 m Höhe am Baltar-Gletscher nach Nordosten
mit Batura II (7780 m), Batura I (7794 m) und Batura V (7540 m)

Der Batura I wurde erstmals im Jahr 1976 durch eine deutsche Expedition bestiegen - durch diese Südflanke des Berges.

Foto: Gruppo Manfrotto, flickr.com;; Beschriftung: Günter Seyfferth

(183) Bick aus ca. 4150 m Höhe am Fuß des Peak 5130 nach Osten zum Nordgrat des Hachindar Chhish
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Gruppo Manfrotto, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(184) Blick aus der Ostflanke des Peak 5130 nach Osten mit Batura II (7780 m) und Batura I (7794 m)

Die beiden Gipfel rechts gehören zum Verbindungsgrat zwischen Hachindar Chhish und Batura I;
sie sind auf Bild Nr. 183 links zu sehen.

Foto: Gruppo Manfrotto, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Besteigungen des Batura I von Süden erfolgen in der Regel vom östlich gelegenen Muchuhar-Gletscher:
Bilder aus diesem Bereich und vom Gipfel finden Sie im folgenden Abschnitt D2.

zzum Beginn des Abschnitss D1

D2 - Im Bereich von Muchuhar- und Hassanabad-Gletscher

Muchuhar- und Hassanabad-Gletscher bilden das zweite Talsystem am Südabhang der Batura-Kette. Sie vereinen sich in 2520 m Höhe zu einer kurzen gemeinsamen Getscherzunge, bevor ihre Schmelzwasser als Hassanabad Nala zwischen den Orten Murtazabad und Hassanabad in den Hunza-River münden (Bild Nr. 28).

Schon mehrmals haben sich Schmelzwasser des Muchuhar-Gletschers hinter dem Eis des Hassanabad-Gletschers zu einem See aufgestaut, der dann plötzlich ausgebrochen ist. Zuletzt (Stand 2022) hat sich

dies am 7. Mai 2022 ereignet. Die Fluten haben talabwärts die zweifeldrige Bogenbrücke des KKH über den Hassanabad Nala weggerissen. Der Verkehr quert den Fluss derzeit auf einer Behelfsbrücke. Eine neue Brücke ist in Bau.

Die Täler können in den niedrigeren Bereichen der beiden Gletscher seitlich der Moränen begangen werden, in beiden Fällen jeweils auf der nach Süden gerichteten Seite. Der Muchuhar-Gletscher ist der Zugang für Besteigungen des Batura I (7794 m). Zwischen den beiden Gletschern steht das Massiv des Sangemar Mar (6995 m).

(185) Blick vom unteren Muchuhar-Gletscher nach Nordwesten zum Aikache Chhok (6615 m) und Hachindar Chhish (6870 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Hachindar Chhish beherrscht die Szenerie, solange die Gipfel der Batura-Kette noch nicht in Sicht sind.
Dieser kühne Gipfel und seine Nachbarn lassen vor allem die Herzen der Felskletterer höher schlagen.
Der Hachindar Chhish wurde erstmals im Jahr 1982 von einer japanischen Expedition bestiegen,
der Aikache Chhok von Italienern im Jahr 1983.

Foto:unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(186) Blick aus ca. 3350 m Höhe am Muchuhar-Gletscher nach Nordwesten zum Hachindar Chhish (6870 m)

Foto: Pete Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(187) Blick aus ca. 3625 m Höhe am Muchuhar-Gletscher nach Norden zum Batura I (7794 m)

Der Batura I wurde erstmals im Jahr 1976 von einer deutschenn Expeidtion bestiegen.
Das folgende Foto zeigt den Blick vom Gletscher in das Tal, das von lonks einmündet.

Foto: Imran Shah, GoogleEarth; Beschriftung: Günter Seyfferth

(188) Blick vom Muchuhar-Gletscher nach Südwesten in das Seitental des Yain Hisk-Gletschers
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Diese kurze Seitental liegt südlich des Hachindar Chhish.

Foto: Pete Thompson, summitpost.org

(189) Blick vom Lagerplatz am Batokshi-Gletscher in 4100 m Höhe nach Südwesten in die Nordostlanke des Hachindar Chhish (6870 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Pete Thompson, summitpost.org

(190) Blick vom Lagerplatz Batokshi in ca. 4100 m Höhe nach Südosten zum Sangemar Mar (6995 m)

Dieser Platz am Westrand des Batokshi-Gletschers ist die letzte Möglichkeit, das Zelt Im Grün einer Wiese zu errichten.
Der Sangemar Mar wurde erstmals im Jahr 1984 durch einer japanische Expedition bestiegen.

Foto: unbekannt

(191) Blick vom Batokshi-Gletscher nach Süden zum Rakaposhi (7788 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: Peter Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(192) Blick vom Aufstieg am Batura I (7794 m) zum Gipfel

Am linken Bildrand liegt der ca. 5950 m hohe Batokshi-Pass.
Von dort aus führt der Aufstieg durch die vergletscherte Südflanke (Bild Nr. 193) zum Vorgipfel und von dort zum Gipfel.

Foto: Pete Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(192 a) Blick aus dem Bereich des Batokshi-Passes nach Süd-Südwesten zum Hachindar Chhish (6870 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Dieses Foto zeigt die Nordostflanke des Berges wie auch Bild Nr. 189.
Der Standort des Fotografen ist hier aber ca. 1800 Meter höher.
Im Vergleich der Bilder stellt man fest, dass die ungünstige Perspektive aus der tiefen Position bei Bild Nr. 189
zu einer extremen optischen Verkürzung den Höhenmaße geführt hat.
Im steilen Blick nach oben sind Höhenverhältnisse nicht abschätzbar.

Foto: Bruce Normand; Beschriftung: Günter Seyfferth

(193) Blick aus der Südflanke des Batura I (7794 m) nach Westen
mit Biril Gai Chhok (6350 m), Sani Pakkush (6952 m) und Beka Brakai Chhok (6882 m)

Bild Nr. 176 ist die entgegengesetzte Sicht vom Gipfel des Sani Pakkush.

Foto: Pete Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(194) Blick vom Aufstieg zum Batura I nach Südosten bis Süden
mit Sangemar Mar (6995 m), Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)

Bitte vergleichen Sie den Blick in die Nordflanke des Rakaposhi mit Luftbild Nr. 6.
Die Blickrichtung zum Sangemar Mar ist ähnlich zu Bild Nr. 190.

Foto: Pete Thompson, summitpost.org; Beschriftung: Günter Seyfferth

(195) Blick vom Gipfel des Batura I (7794 m) zum Rakaposhi (7788 m)

Das Massiv des Maiun Chhish (5880 m) in Bildmitte weist zwar nur 5000er auf,
aber in dieser Sicht wird deutlich, dass es die beherrschende Gipfelgruppe direkt nördlich über dem mittleren Hunza-Tal ist.
Das Massiv verhindert jegliche Sicht aus dem Tal zu den Batura-Gipfeln.
Bitte vergleichen Sie den Blick in die Nordflanke des Rakaposhi mit Luftbild Nr. 6.

Foto: Pete Thompson, summitpost.org; ; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wir wenden uns nach dieser Sicht vom Batura I dem Tal des Hassanabad-Gletschers zu.
Das Tal ist von den Gipfeln Passu Sar (7470 m), Passu East (7295 m), Shispare (7611 m), Bojohagur Duanasir (7310 m) und Hunza Peak (6360 m) eingefasst.

(196) Blick aus ca. 2800 m Höhe im Tal des Hassanabad-Gletschers nach Nordosten zum Shispare (7611 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Links geht der Blick gegen den schwarzen Eiswulst des Gletschers.
Diese Form des Eises ist ein Zeichen dafür, dass der Gletscher vorstößt.

Foto: Nejeeb Ullah Khan, Google Earth

(197) Blick aus ca. 3500 m Höhe auf dem Hassanabad-Gletscher nach Norden zum Passu East (7295 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Pass East wurde erstmals im Jahr 1978 durch eine japanische Expedition bestiegen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(198) Luftbild des Shispare (7611 m) von Süd-Südwesten

Links geht der Blick in den Talkessel des Hassanabad-Gletschers. Rechts unten, unterhalb des Bildrandes, liegt die Hochalm Ultar Meadows (siehe Abschnitt D3).
Bitte vergleichen Sie mit Luftbild Nr. 2, das aus derselben Blickrichtung auch die Umgebung zeigt bis hinunter nach Karimabad.
Der Shispare wurde erstmals im Jahr 1974 durch eine deutsch/polnische Expediton bestiegen.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com); Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts D2

D3 - Hoch über Karimabad

Bild Nr. 32 hat den Bick von Karimabad nach Norden zum Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m) gezeigt.  Es sind die zwei östlichsten Siebentausender der Batura-Kette und es ist der einzige Bereich der Bergkette, zu denen man aus dem Tal direkt, ohne Sichtbehinderung durch Vorgipfel, hinaufschauen kann.
Und wie steil der Blick nach oben geht! 5200 Höhenmeter sind es bis zu den beiden Gipfeln. Und vor dieser unvorstellbar hohen Mauer blickt man in die finstere Schlucht, durch die sich der Ultar-Gletscher aus großen Höhen in die Tiefe zwängt - in einer Schlucht mit senkrechten Felswänden, eine Schlucht im besten Sinne des Wortes. Es erscheint zunächst geradezu unmöglich zu sein, dort hinauf vordringen zu können - zumindest nicht, ohne sich erheblichen Gefahren aussetzen zu müssen.

 Aber der Eindruck täuscht. Sowohl vom Fort Baltit als auch von Ortsteil Duikar führen Pfade in die Schlucht, und auf dem dort anzutreffenden Ultar-Gletscher geht es hinauf zur Hochweide Ultar Meadows, die sich in Höhen zwischen 3200 und 3800 m zwischen dem Gletscher und den Felsen des Hunza Peak erstreckt. Ganz gefahrlos ist der Weg zu dieser Alm allerdings doch nicht. Auf einige hundert Meter verlaufen beide Pfade in den senkrechten Felswänden, wo man neben dem Abgrund nur gehen kann, wenn man schwindelfrei und ohne Höhenangst ist. Ab der Vereinigung der beiden Pfade setzt sich der Aufstieg weglos im Geröll des steilen Ultar-Gletschers fort, bis man schließlich in ca. 3200 m Höhe den unwirtlichen Gletscher nach links in den zunächst schmalen Streifen der Alm verlassen kann. Je nach Kondition kann man Aussichtspunkte am oberen Rand der Alm erklimmen.

(199) Blick vom Aufstieg von Duikar nach Ultar Meadows zum Fort Baltit

Gegenüber steht das Fort Baltit auf den Moränenresten des Ultar-Gletschers,
der in frühen Zeiten bis an den Hunza-River gereicht haben muss.

Foto: alqpr1, flickr.com

(200) Blick vom Aufstieg in der Schlucht von Duikar nach Ultar Meadows

In der Felswand gegenüber sieht man den Pfad, der vom Fort Baltit heraufkommt.
Rechts treffen beide Pfade zusammen. Ab dort steigt man weglos im Geröll des
Ultar-Gletscher aufwärts, dessen Eis kurz darauf erreicht wird. Der Bereich des
Gletschertors liegt unterhalb der quer liegenden schwarzen Eisfläche,
die im grauen Geröll zu erkennen ist.
Die Bilder Nr. 201 bis 203 sind vom Pfad gegenüber aufgenommen;
Bild Nr. 201 allerdings noch von einem Standort außerhalb des linken Bildrandes.
Bild Nr. 204 ist aus höherer Position links oben aufgenommen,
erreicht auf anderem Weg aus dem Ortsteil Baltit.

(201) Blick vom Aufstieg von Fort Baltiti nach Ultar Meadows nach Südwesten zum Rakaposhi (7788 m)

Der Standort ist am Beginn des Pfades in der senkrechten Schluchtwand.
Unten sieht man auf Fort Baltit auf den Resten der Seitenmoräne des Ultar-Glestchers zu früheren Zeiten.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(202) Pfad von Baltit nach Ultar Meadows talauswärts

Neben dem Pfad verläuft ein Bewässerungsgraben, mit dem Wasser des Ultar-Gletschers
zur Bewässerung der Felder nach Karimabad geleitet wird.
Pfad und Bewässerungsgraben wurden aus der senkrechten Felswand gesprengt;
so dass man weitgehend sogar unter einem Überhang geht.

(203) Rückblick zum Abschnitt des Pfades in der senkrechten Felswand

Unten in der Schlucht fließen die Schmelzwasser des Ultar-Gletschers.
Am Hang links kommt der Pfad von Duikar herauf.
Der Standort des Fotografen ist in der Nähe der Vereinigung beider Wege (Bild Nr. 200)

(204) Blick von einem Standort oberhalb des Pfades von Baltit zum schuttbedeckten Ultar-Gletscher

Knapp links der Bildmitte ist eine Berme auf der Randmoräne des Gletschers zu sehen.
Dies ist der Beginn der Almflächen, zunächst nur ein Streifen entlang der Felswand.
Das Foto ist im Oktober aufgenommen, so dass man dort anstatt der Farbe Grün die Farbe Braun sieht.
Am unteren Ende dieses Streifens ersteigt man vom Gletscher aus die Randmoräne (hier knapp verdeckt)
und kann dann wieder auf gutem Pfad weiter aufwärts steigen.
Die Almfläche zieht von diesem Streifen nach links aufwärts und setzt sich hinter der Felsnase, weiter ansteigend, fort.
Der folgende Rückblick ist aus dem Bereich der Felsnase aufgenommen.

Foto: Jérémie Goulevitch, flickr.com (Album nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(205) Rückblick vom unteren Bereich von Ultar Meadows zum Diran (7285 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Das Foto zeigt (markiert) sowohl den Bereich des Pfades in der Felswand als auf der Berme nach Verlassen des Gletschers.
Der Standort des Fotografen von Bild Nr. 204 war im Bereich des Bindestrichs des Wasserzeichens.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferthg

Es folgen Sichten aus dem Bereich von Ultar Meadows von unterschiedlichen Standorten.

(206) Blick von Ultar Meadows nach Süden zum Diran (7285 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Bitte vergleichen Sie mit Bild Nr. 34 und 35

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(207) Blick von Ultar Meadows zum Bojohagur Duanasir (7310 m)

Der Ultar-Gletscher hat auf seine gesamte Länge ein sehr starkes Gefälle und ist folglich extrem zerklüftet.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(208) Blick von Ultar Meadows zum Bubli Mutin (5985 m), Hunza Peak (6360 m) und Bojohagur Duanasir (7310 m)

Foto: Jarkko Vilki, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(209) Blick von Ultar Meadows zum Bubli Mutin (5985 m) und Hunza Peak (6360 m)

Der Hunza Peak wurde erstmals im Jahr 1991 durch die Briten Mick Fowler und Crag Jones bestiegen.
Der Bubli Mutin (Lady's Finger) wurde erstmals im Jahr 1982 durch die Franzosen Patrick Cordier und Jacques Maurin bestiegen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(210) Blick aus einer hohen Position westlich von Ultar Meadows zum Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der Bojohagur Duanasir wurde erstmals im Jahr 1984 durch eine japanische Expedition bestiegen.
Der Ultar wurde erstmals im Jahr 1996 ebenfalls durch eine japanische Expedition bestiegen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(211) Blick aus einer hohen Position am Westrand von Ultar Meadows zum Hunza Peak (6360 m), Bojohagur Duanasir (7310 m) und Ultar (7345 m)

Hier ist der gesamte obere Ultar-Gletscher zu sehen. Je tiefer erkommt, umso mehr ist er unter Geröll verborgen.
Der Bereich der Gletscherzunge, die man ein Stück weit begehen musste, ist hier nicht zu sehen; siehe dazu Bild Nr. 205.

Foto: Farhan Ullah, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Westlich über Ultar Meadows steht im Südostgrat des Peak 5725 ein 5130 m hoher Gratgipfel,
von dem das folgende Foto in Richtung Südosten aufgenommen wurde:

(212) Blick vom Gratgipfel 5130 im Südostgrat des Peak 5725 nach Südosten
mit Spantik (7027 m) und Malubiting (7453 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Dieses Foto vermittelt einen guten Überblick über den Bereich, wo Barphu- und Bualtar-Gletscher aufeinandertreffen.
Die Stirnmoräne des Barphu-Gletschers überragt den tiefer liegenden Bualtar-Gletscher um ca. 200 Meter.
Dieser Bereich spielt eine wesentliche Rolle bei den Möglichkeiten des Zugangs zum Barphu-Getscher
entweder von Karimabad oder von Hopar. In der Einleitung zu Abschnitt C4 sind diese Möglichkeiten beschrieben.
Die Bilder Nr. 105 bis 109 sind aus diesem Bereich aufgenommen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts D3

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