Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Karakorum aus der Luft

(1) Übersichtskarte des Karakorum mit Pfeilen,
welche symbolisch für die Abschnitte der Flugrouten stehen, nach denen die Bilder dieser Beschreibung geordnet sind.

Die Lage der Pfeile entspricht natürlich nur ungefähr den tatsächlichen Positionen des Flugzeugs.
Sie können zu dem entsprechenden Abschnitt springen, indem Sie in den Bereich der jeweiligen Pfeilspitze klicken.
Sie können aber auch über die folgende Inhaltsübersicht direkt zum gewünschten Abschnitt dieser Seite gelangen.

Giederung der Beschreibung:

A. Vorbei am Nanga Parbat nach Nordosten
B. Nordwestlicher Karakorum mit Hunza-Tal
C. Flug entlang des Nordrands des Karakorum nach Osten
D. Flug ins Zentrum des Karakorum / Chogolunga - Biafo - Baltoro
E. Rückflug entlang des Südrandes des Karakorum nach Westen
F. Der südöstlich (indische) Karakorum

Unterhalb der Bilder finden Sie Links zu den jeweils relevanten Beschreibungen der Regionen mit Landkarten.

 Herrliche Ergänzungen liefern die Seiten der Rubrik "Mit Drohne im Karakorum"

 Bitte öffnen Sie die folgenden Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!

Bei den Bildern, bei denen keine größere Bildversion hinterlegt ist, finden Sie einen entsprechenden Vermerk.

A. Vorbei am Nanga Parbat nach Nordosten

Dieser 8000er, der noch nicht zum Karakorum zählt, steht beim Flug in Richtung Batura-Muztagh/Hunza-Tal im Osten.

Ob internationaler Linienflug oder nationaler Flug nach Gilgit oder Skardu - die Flüge beginnen in der Regel am internationalen Flughafen in Islamabad in Richtung Norden. Während des Steigfluges über dem Indus-Tal wird der Nanga Parbat (8125 m) passiert. Dieser 8000er, der noch nicht zum Karakorum zählt, steht beim Flug in Richtung Batura-Muztagh/Hunza-Tal im Osten  - man sollte also nach rechts schauen. Bei guter Sicht sind dahinter erste Gipfel des Karakorum zu erkennen.

 Die aus führliche Dokumentation der Sichten zum Nanga Parbat aus allen Richtungen
             finden Sie auf der Seite "Region des Nanga Parbat".

Hier beschränkt sich die Darstellung auf den Vorbeiflug über dem Tal des Indus nach Nordosten.

 

 

(2) Luftbild von West-Nordwesten zum Nanga Parbat (8125 m)

Der Blick geht in die Diamir-Flanke des Berges.
Das Diamir-Tal ist eingefasst vom Grat mit dem Ganalo Peak (links) und dem Mazeno-Kamm (rechts).
Hier wird deutlich, dass die Gipfelzone des Nanga Parbat ein weiter Bereich mit mehreren Nebengipfeln ist.
Im Hintergrund sieht man Gipfel des südöstlichen Karakorum.

Foto: Guilhelm Vellut, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(3) Luftbild von Norden zur gesamten Hauptkette der Region des Nanga Parbat

Links sieht man Buldar Peak und die Chongra Peaks am Ostrand des Rakhiot-Tals.
Über dem Rakhiot-Tal geht der Blick in die Rakhiot-Flanke des Nanga Parbat.
Nach rechts folgen die Diamir-Flanke, in die man hier von der Seite blickt, und der Mazeno-Kamm;
der den davor liegenden Bergkamm mit dem Ganalo Peak überragt.
Zwischen diesen beiden Bergkämmem liegt das Diamir-Tal.
Ganz rechts sieht man Gipfel der Toshe-Gruppe.

Diese Aufnahme entstand aus einer Position kurz vor Errreichen der westlichen Karakorum-Gipfel.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com); Beschriftung: Günter Seyfferth

B. Nordwestlicher Karakorum mit Hunza-Tal
(Rakaposhi, Malubiting, Spantik, Batura)

Die relativ kurzen Linienflüge zu den lokalen Flughäfen Gilgit und Skardu folgen im wesentlichen dem Taleinschnitt des Indus. Dabei wird nicht in die ganz großen Höhen von 10 - 11 km aufgestiegen. Die Fernsicht auf diesen Flügen ist deshalb begrenzt auf die nähere Umgebung des Indus-Tales. Von den höheren Gipfeln des Karakorum sind aber immerhin der Rakaposhi (7788 m), der Malubiting (7458 m) und der Haramosh I (7406 m) zu sehen, weil diese Berge nicht weit entfernt sind und auch aus geringerer Flughöhe nur wenig von niedrigeren Vorbergen verdeckt werden. Von den anderen vielen Zinnen der spektakulären Karakorum-Ketten sind aber höchstens ein paar Spitzen zu sehen. Nur der sehr Kundige wird sie im schnellen Vorbeiflug identifizieren können.

Erst aus Höhen um 10 km reicht der Blick weit genug, sind die Blickwinkel auch nach unten so weit, dass die Gipfel deutlich in ihren Strukturen hervortreten. Die Gipfelwelt des Karakorum ist so dicht gedrängt, dass nur der Blick aus großen Höhen dieses Meer aus Zacken und Zinnen einigermaßen auflöst. Nur aus großen Höhen reicht der Blick hinunter in die tief eingeschnittenen Täler und auf die mächtigen Gletscher. Aber auch bei diesen Flügen fällt es nicht leicht, die einzelnen Gipfel zu identifizieren. Man mag einen Berg aus einer bestimmten Richtung kennen, aus einer anderen Richtung sieht er meist ganz anders aus.

Nur die internationalen Flüge in Richtung nordöstliches China und die speziellen Karakorum-Sightseeing-Flüge erreichen die großen Höhen, von denen aus sich die ganze Wildheit der Szenerie des Karakorum erschließt. Sightseeing-Flüge werden zeitweise aber nur sehr begrenzt oder  gar nicht angeboten.

Nur auf der Route zwischen dem Persischen Golf bzw. Islamabad und dem nördlichen und nordöstlichen China überqueren internationale Flüge das Gebirge des Karakorum (siehe Landkarte Nr. 1). Diese Route führt nordwestlich des Nanga Parbat in Richtung Nordosten. Im Bereich des Rakaposhi quert sie die Rakaposhi Range und anschließend das Hunza-Tal bei Karimabad, den östlichen Batura Muztagh und das Hunza-Tal bei Passu. Dann folgt die Passage entlang des Nordrands des Karakorum in Richtung Khujerab-Pass, zunächst mit der Sicht in die Nordhabhänge des Hispar Muztagh und schließlich mit dem weiten Blick bis zur Baltoro-Region mit ihren 4 Achttausendern.

Diese Route wird so präzise eingehalten, dass sich die Fotos von verschiedenen Flügen zu einer kontinuierlichen Bildfolge eines einzigen virtuellen Fluges aneinander reihen lassen. Diese Bildfolge liegt der Beschreibung in diesem Abschntt B und dem folgenden Abschnitt C zugrunde.

(4) Blick von Südwesten zum Rakaposhi (7788 m) und Diran (7285 m)
und den dahinter liegenden Bergketten des Batura Muztagh und des westlichen Hispar Muztagh

Das Flugzeug nähert sich den westlichen Bergketten des Karakorum: Rakaposhi Range (im Vordergrund), Batura Muztagh (im Hintergrund links) und Hispar Muztagh (im Hintergrund rechts).
Batura Muztagh und Hispar Muztagh gehören zur Kette des Great Karakorum, die Rakaposhi Range zur Kette des Lesser Karakorum.
Die gesamte Struktur des Karakorum wird auf der Seite "Karakorum-Übersicht" erklärt.
Hinter dem Rakaposhi liegt das sehr tief eingeschnittene Hunza-Tal. Das Flugzeug befindet sich in der Nähe von Gilgit.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte des westlichen Karakorum mit Beschreibung der Region finden Sie hier.
Die Landkarte des nordwestlichen Karakorum mit Beschreibung der Region finden Sie hier und hier.

(5) Blick von Süd-Südwesten zum Rakaposhi (7788 m) und Batura Muztagh

Das Flugzeug fliegt südlich des Rakaposhi, der Blick geht über den Gipfel hinweg auf die hohe Gebirgsmauer des Batura Muztagh.
Der höchste Gipfel dieser Kette ist der Batura I (7794 m), der markanteste Gipfel des Batura Muztagh ist der Shispare (7611 m).
Zwischen dem Rakaposhi und der Bergkette des Batura Muztagh liegt das Tal des Hunza-Flusses.
Der Hunza ist ein Nebenfluss des Indus, der das Gebirge von Nordost nach Südwest durchbricht. Auch der Karakorum als Teil des Himalaya ist keine Wasserscheide!
Vom Boden des Hunza-Tals aus bestehen hier die größten Höhenunterschiede des gesamten Himalaya.
Der Bereich des Hunza-Tales hinter dem Rakaposhi liegt auf nur 1800 bis 2100 m Höhe, während die Gipfel bis zu 7794 m am Batura I bzw. 7788 m am Rakaposhi aufragen.
Der Gipfel des Rakaposhi steht um knapp 5900 m oberhalb des Ortes Ghulmet bei nur 9 km Entfernung;
der Gipfel des Ultar (7345 m) um 5300 m oberhalb von Karimabad bei nur 8 km Entfernung.
Der Rakaposhi wurde erstmals im Jahr 1958 bestiegen, über den im Bild sichtbaren Monks Head.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte des westlichen Karakorum mit Beschreibung der Region finden Sie hier.

Blickt man vor Überquerung des Kamms der Rakaposhi Range nach rechts unten (in Richtung Südosten),
so sieht man die kleine Gipfelgruppe des Bilchhar Dobani (6134 m):

(6) Blick von Nordwesten zur Gipfelgruppe des Bilchhar Dobani (6134 m)

Diese Gipfelgruppe steht südlich des Diran direkt über dem Indus.

Foto: Andrew Walker, flickr.com, Dez. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Blick von Süd-Südwesten zur Bergkette des Batura Muztagh

Hat das Flugzeug den Kamm der Rakaposhi-Range erreicht, reicht der Blick tiefer hinunter ins Hunza-Tal.
In der Tiefe sieht man den Hauptort des Hunza-Tales - Karimabad. Die Talsohle liegt dort auf 2060 m Höhe, d.h. dass der Höhenunterschied zum Gipfel
des unmittelbar darüber stehenden Ultar (7345 m) 5285 m beträgt. Das ist zwar bei weitem nicht so viel wie bei Indus und Nanga Parbat (siehe Bild Nr. 3),
die Verhältnisse hier beindrucken aber viel mehr, da man von den Häusern sehr steil direkt hinauf zum Gipfel blickt.
5285 m: wir können es uns mit den Maßstäben unserer heimischen Berge nicht vorstellen!
Hinter dem Batura Muztagh breitet sich ein Meer von meist unbenannten Gipfeln aus, die zum Pamir zählen.
Weiter rechts - im Dunst am Horizont - sind die Siebentausender Muztagh Ata und Kongur Tagh zu erkennen, die auf chinesischem Staatsgebiet stehen.
Links außerhalb des Bildes beginnen die Berge des Hindukush, ein Gebirge mit vielen Siebentausendern.
Der Hindukush wird nicht mehr zum Himalaya gerechnet, obwohl er dieselbe Entstehungsursache hat - 
das Aufeinandertreffen der Erdplatten des indischen Subkontinents und des asiatischen Kontinents.

Bild Nr. 13 zeigt den umgekehrten Blick von Norden zur Rakaposhi Range.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

Bei einem lokalen Flug entlang des Hunza-Tals entstand das folgende Foto des Rakaposhi von Westen:

(8) Rakaposhi (7788 m) von Westen

Foto: Tahir Kayani, flickr.com, Nov. 2013; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(9) Batura Muztagh von Süden

Dieses Foto wurde aus ähnlicher Position des Flugzeugs wie bei Bild Nr. 6 aufgenommen.
Es zeigt den westlichen und mittleren Bereich des Batura Muztagh.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

(10) Blick aus einer Position über dem Hunza-Tal nach Norden zu den Gipfeln des mittleren Batura Muztagh

Foto: Axel Michaelowa. Jan. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(11) Blick von Süden zu den Gipfeln des östlichen Batura Muztagh

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Blick von Süd-Südwesten zum Shispare (7611 m) im östlichen Batura Muztagh

Die Position des Flugzeugs ist über dem Hunza-Tal bei Karimabad.
Der Hunza-Peak (6360 m) im Vordergrund) und der Bojohagur Duanasir (7310 m, am rechten Bilsdrand)
stehen direkt über Karimabad, dem Hauptort des Hunza-Tals. Dort liegt der Talgrund auf nur 2060 m Höhe.
Bei Bild Nr. 7 wurde bereits auf diese extremen Verhältnisse der Topografie hingewiesen.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Hat das Flugzeug auf dem Flug nach Nordosten den Kamm der Rakaposhi Range überquert,
so zeigen sich im Blick nach rechts bzw. beim Rückblick (nach Südosten bis Süden) die Nordflanken dieser Gipfelkette
vom Rakaposhi bis zum Malubiting und Spantik sowie zu den dahinter stehenden Gipfeln der Haramosh-Gruppe.

Die folgenden 2 Bilder zeigen den Rückblick nach Überquerung des Hunza-Tals bei Karimabad zur Rakaposhi Range:

(13) Blick von Norden zum Diran (7285 m) und Rakaposhi (7788 m)

Das Flugzeug hat bereits den Bereich des Hauptkamms des Batura Muztagh erreicht,
unten geht also der Blick ins Hunza-Tal im Bereich von Karimabad.
Bild Nr. 7 zeigt den umgekehrten Blick von Süden zum Batura Muztagh.

Foto: Simone Gramagna; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.

(14) Blick von Nord-Nordosten zum Rakaposhi (7788 m)

Foto: Simone Gramagna; Beschriftung: Günter Seyfferth

Ebenfalls aus dem Bereich über Karimabad wurden die folgenden Fotos aufgenommen,
die den Bereich in Richtung Diran bis Spantik zeigen, also an Bild Nr. 13 nach links anschließend.

(15) Blick von Norden zu den Gratgipfeln Bulche II (6820 m) und Bulche III (6475 m) über dem Bualtar-Gletscher

Der Diran steht knapp außerhalb des rechten Bildrandes.
Hinter den Bulche-Gipfeln sieht man den Nordostgrat des Bilchhar Dobani (6134 m; siehe Bild Nr. 6)

Link zum Foto im Hochformat.
Dieses und einige der folgenden Bilder wurden von Frederik Kathöfer im Hochformat aufgenommen.
Die Präsentationen auf dieser Website gehen aber von der Betrachtung am größeren Bildschirm im Querformat aus.
Würden hier die Fotos im Hochformat verwendet, so würde die Bildunterschrift erst nach vertikalem Rollen (Scrolen) sichtbar werden.
Deshalb ist hier in der ersten Sicht nur der Ausschnitt des oberen Teils solcher Bilder verwendet.
Mit dem Klick auf das Bild wird derselbe Ausschnitt im Großformat geöffnet.
Über den hier angebotenen zusätzlichen Link kann die Bildversion im Hochformat geöffnet werden.
Diese Versionen zeigen mehr von der Sicht in Richtung Talgrund.

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.

Mit dem Kamera-Schwenk um halbe Bildbreite nach links entstand das folgende Foto:

(16) Blick von Norden zu den Gratgipfeln Bulche III (6475 m), Bulche IV (6375 m) und Bulche V (6375 m)

Weiter nach links steigt der Grat zum Miar I (6824 m) an, von dem man hier aber nur den südwestlichen Vorgipfel sieht.
Oben geht der Blick in die tiefe Schlucht des Indus.

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

Der weitere Schwenk um volle Bildbreite nach links bringt die Miar-Gipfel und den Haraomosh I ins Bild:

(17) Haramosh I (7406 m) und die Miar-Gipfel der Rakaposhi Range von Nord-Nordwesten

Die Nordabhänge von Miar I (6824 m), Miar II (6790 m), Miar III (6635 m) und Miar IV (6625 m)
sind das Nährgebiet des Miar-Gletschers. Kurze Täler unter den Südabhängen der Miar-Gipfel münden ins Tal des Indus.
Tief unter der Nordwand des Haramosh I liegt der Mani-Gletscher. Die Beschreibung dieses Bereichs finden Sier hier.
Die Berge jenseits des Haramosh I stehen südlich des Indus und gehören nicht mehr zum Karakorum.

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Chogolunga-Region finden Sie hier.

Mit dem Schwenk weiter mach links kommt der Malubiiting in Sicht, der höchste Gipfel der Chogolungma-Region:

(18) Blick von Nordwesten zu Malubiting (7458 m) und Haramosh I (7406 m)

Das Bild zeigt die beiden höchsten Gipfel der Chogolungma-Region.
Im Vordergrund geht der Blick in die Nordabhänge der Miar-Gipfel.

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Chogolunga-Region finden Sie hier.

Das folgende Bild reicht etwas weiter nach links:

(19) Blick von Nordwesten zu Laila I (6986 m), Malubiting (7458 m) und Haramosh I (7406 m)

Im linken Bilddrittel ist der Polan La (5840 m) markiert.
Dieser Pass zwischen Malubiting und Spantik wurde bisher (Stand 2025) nur von einer polnischen Expedition überquert; daher der Name.
Der Zugang zum Pass ist auf beiden Seiten extrem von Lawinen bedroht.

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Chogolunga-Region finden Sie hier.

(20) Blick von Nordwesten zum Spantik (7027 m), Paraber (6315 m), Haramosh II (6666 m), Laila I (6986 ), Laila II, (6765 m) und Mani Peak (6685 m)

Bilder vom Gipfel des Spantik finden Sie unter vorstehendem Link.
Am Polan La beginnt der Chogolungma-Gletscher.

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Chogolnga-Region finden Sie hier.

(21) Blick von Nordwesten zum Spantik (7027 m) und zu dessen nördlichen bzw. nordöstlichen Nachbargipfeln

Im Hintergrund oben rechts reicht der Blick bis zum Ganchen, dem höchsten Gipfel im Bereich des Sosbun-Gletschers.

Foto: Andrew Walker, flickr.com, Dez. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des nordwestlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Chogolunga-Region finden Sie hier.

Aus den Positionen der Flugzeuge über dem Hunza-Tal im Bereich von Karimabad
geht der Blick in Richtung Ost-Südosten entlang des Hispar-Gletschers und weiter über den Bereich des Snow Lake
bis den den Gipfeln der Baltoro-Region. Links des Hispar-Gletschers stehen die Gipfel des Hispar Muztagh;
rechts des Hispar-Gletschers die Gipfel- der Spantik-Sosbun-Mountains:

(22) Blick von West-Nordwesten zu den Gipfeln des mittleren Karakorum

Dieses Panorama umfasst die folgenden Regionen: Hispar Muztagh (links vorne), Snow Lake (Bildmitte), Panmah-Choktoi-Nobande Sobande-Chiring (Bildmitte),
Sarpo Laggo & Skamri  (links der Bildmitte), ( Spantik-Sosbun-Mountains (rechts vorne), Biafo-Gletscher (rechts der Bildmitte), und Baltoro ( (hinten).
Einige weitere Gipfel (rechts hinten) gehören zu den Regionen Karakorum Süd und Karakorum Südost.

Dem Fotografen ist hiermit ein äußerst bemerkenswertes Foto gelungen.
Nur das Gegenlicht des frühen Morgens macht die Konturen fast jeden Gipfels in dieser Deutlichkeit sichtbar.

Unter den vorstehenden Links finden Sie die ausführlichen Beschreibungen der Regionen mit Landkarten.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf derselben Sichtlinie enstand die folgende Aufnahme:

(23) Blick von West-Nordwest auf das Zentrum des Karakorum
mit K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m), Gasherbrum-Gruppe, Masherbrum (7821 m) und die Regionen beidseits des Hispar-Gletschers
(welch ein Bild!)

Der Blick reicht nach Ost-Südost über den Hispar-Gletscher und den Snow Lake hinweg bis zu den vier Achttausendern des Karakorum.
Auf diesem fantastischen Tele-Foto von Jon Bowles haben wir das Zentrum des Karakorum vor Augen - über rund 200 km Strecke.
Das Gegenlicht lässt zwar einige Details an den Bergflanken im Dunkeln, andererseits macht es die Konturen der Bergketten deutlich.
Der 50 km lange Hispar-Gletscher führt hinauf zum Hispar La. Dahinter liegt der berühmte Snow Lake,
in dem der 66 km lange Biafo-Gletscher beginnt; dieser Gletscher erstreckt sich (nicht sichtbar) in Richtung rechtem Bildrand.
Am Horizont im Osten reihen sich die Gipfel auf der Grenze zu China aneinander,
unter ihnen die 4 Achttausender K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m), Gasherbrum II (8035 m) und Gasherbrum I (8080 m).
Unter den vorstehenden Links finden Sie u.a. auch die Geschichte der Besteigungen dieser Giganten.
Viele weitere 7000er sind auf diesem Foto zu sehen.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des Hispar Muztagh mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung des mittleren Karakorum um den Snow Lake mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der berühmten Baltoro-Region mit Landkarte finden Sie hier.

Mit noch größerer Brennweite des Tele-Objektivs zeigt sich die Bildmitte wie folgt:

(24) Blick von West-Nordwest auf das Zentrum des Karakorum
mit K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m), Gasherbrum-Gruppe, Snow Lake und die Regionen beidseits des Hispar-Gletschers

Dieses Foto entstand 3 Jahre früher als die Fotos Nr. 22 und 23 und das folgende Foto Nr. 25.
Alle 4 Fotos entstanden schon am frühen Morgen, als das Gegenlicht die Konturen der Gipfel klar hervorhob.
Gutes Wetter, beste Lichtverhältnisse und ein guter Fotograf: Das Ergebnis dieser Kombination dürfen wir hier bewundern.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Blickrichtung ist auf dem folgenden Bild praktisch identisch,
die Position des Flugzeugs ist aber etwas weiter nordöstlich, so dass man entlang der Gipfel des Hispar Muztagh zu den Baltoro-Gipfeln blickt:

(25) Blick von West-Nordwest entlang des Hispar Muztagh ab dem Kunyang Chhish (7852 m)
und über des Zentrum des Karakorum hinweg bis zu den Gipfeln der Baltoro-Region

Der Hispar La liegt nun rechts unten, dahinter folgt der Snow Lake bis zum Baintha Brakk (7270 m).
Der Snow Lake erstreckt sich weiter nach Links bis zum Lukpe Lawo Brakk links der Bildmitte.
Im Bereich von Hispar Muztagh und Snow Lake sind möglichst viele Gipfel beschriftet,
um den Bezug zu den Detais der Landkarte herzustellen.
Die Gipfel des Hispar Muztagh umfassen den Bereich der Seitengletscher Yutmaru und Khani Basa.
Die Sichten in die Nordabhänge des Hispar Muztagh, also die Fortsetzung nach links, beginnen mit Bild Nr. 32.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Etwa aus derselben Position, aber in entgegengesetzte Richtung geht der Blick entlang der Gipfelkette des Batura-Muztagh:

(26) Blick von Ost-Südosten entlang der Gipfelkette des Batura-Muztagh

Die Position des Flugzeugs ist über dem Atabad Lake, also über dem Hunza-Tal zwischen Batura Muztagh und Hispar Muztagh.
Der Blick geht entlang der Gipfelkette vom Ultar (links vorne) bis zum westlichen Ende des Karakorum.
Bis jenseits des Batura I (7794 m) sinkt diese Mauer kaum unter 7000 m Höhe ab. Es ist eine spektakuläre Welt aus Eis, Schnne und Fels.
Der Batura I wurde erstmals im Jahr 1976 über seine Südflanke erstiegen. Der auffälligtse Gipfel ist der Shispare (7611 m) in Bildmitte.
Nach links erstrecken sich einige kurze Ausläufer zum Grund des Hunza-Tals, der 5000 m tiefer liegt.
Rechts, im Norden, ist erstmals ein Abschnitt des 56 km langen Batura-Gletschers zu sehen.
Dieser Gletscher beginnt am Kampire Dior (7168 m) und endet direkt am Karakorum Highway nördlich der Ortschaft Passu in nur 2600 m Höhe
Die Berge im fernen Hintergrund liegen in Afghanistan und Tadschikistan.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des Batura Muztagh mit Landkarte finden Sie hier und hier.

Weiter rechts folgt der Bereich des großen Batura-Gletschers:

(27) Blick nach West-Nordwesten in die Welt der namenlosen Berge nördlich des Batura-Gletschers

Die Position des Flugzeugs ist über Passu am Karakorun Highway.
Zum Bereich des Batura Muztagh gehören auch die Berge zwischen dem Tal des Batura-Gletschers und dem Tal des Chapursan River.
Das Chapursan-Tal ist im Bild markiert. Es trifft bei der Ortschaft Sost in 2790 m Höhe auf das Hunza-Tal.
Während man das Tal des Batura-Gletschers nur zu Fuß erkunden kann, ist das Tal des Chapursan durch eine Piste erschlossen,
die die dortigen Orte mit dem Karakorum Highway bei Sost verbindet.
Die Berge im fernen Hintergrund liegen in Afghanistan und Tadschikistan.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region mit Landkarte finden Sie hier.

Das folgende Foto zeigt die Berge im Bereich des mittleren Batura-Gletschers etwas mehr im Detail:

(28) Blick nach West-Nordwesten zu den Gipfeln am mittleren Batura-Gletscher

Der Batura-Gletscher liegt auch in seinem mittleren, hier sichrbaren Teil auf Höhen unter 4000 m.
In diesen Höhen gibt es im nepalesischen Himalaya keinen einzigen Gletscher. Der Karakorum liegt in einer deutlich kälteren klimazone.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Genau in Richtung des unteren Batura-Gletschers geht der folgende Blick:

(29) Blick nach Westen zum Batura Muztagh mit Passu-Gletscher und Batura-Gletscher

Unten geht der Blick auf den Passu-Gletscher und den unteren Batura-Gletscher.
Selbst Autofahrer kommen auf dem Karakorum Highway bei Passu ganz nah an diese Gletscher heran.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auch vom Gleitschirm aus sind Luftbilder möglich:

(30) Blick vom Gleitschirm über den Batura-Gletscher hinweg nach Südwesten zu den hohen Gipfeln des Batura-Muztagh

Der Karakorum entwickelt sich mehr und mehr zum El Dorado der Gleitschirmflieger.
Allerdings sollten sich hier nur die großen Könner auf diese Art in die Lüfte wagen, denn der Karakorum verzeiht bei diesem Sport keinerlei Fehler.
Im Vordergrund unten sieht man den Teil des Batura-Gletschers, den man sich auch als Trekker erschließen kann.
Am (hier verdeckten) Nordrand des Gletschers erstrecken sich eisfreie Zonen und Almen.
Die hier sichtbare Nordflanke der Batura-Mauer ist berüchtigt für ihre gigantischen Lawinen,
die allerdings höchstens mit dem aufgewirbelten Schneestaub auch den Nordrand des Gletschers erreichen.
Zwischen 3000 und 4000 Meter hoch ist diese Mauer aus Fels, Schnee und Eis.
Der links oben sichtbare Passu-Gletscher fließt nach links bis vor den Rand der Ortschaft Passu am Karakorum Highway.
Nur 5 Kilometer weiter nördlich stößt der Batura-Gletscher an den Karakorum Highway.

Foto: Oriol Fernandez; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus dem Bereich über dem Hunza-Tal nördlich von Sost erfasst der Blick nach West-Nordwesten die Täler Chapursan und Derdi Jilga;

(31) Blick nach West-Nordwesten zu den Tälern des Chapursan und des Derdi Jilga

Das Tal des Chapursan ist bis in 3320 m Höhe bewohnt, das Tal des Derdi Jilga nur bis zur Ortschaft Misgar nordwestlich von Sost in 3100 m Höhe.
Der Besuch beider Täler unterliegt Restriktionen (Stand 2025).

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts B

C. Flug entlang des Nordrands des Karakorum nach Osten

Die Linienflüge in Richtung östliches China passieren den Karakorum auf seiner Nordseite. Man stelle sich also jetzt einen Flug zwischen Passu im Hunza-Tal und den unbewohnten Regionen nördlich des K2 vor. Fast alle Gipfel, die dabei direkt überflogen werden, sind namenlose 5000er und 6000er. Die Fluglinie folgt in etwa dem Verlauf des Karakorum Highway bis zum Khunjerab-Pass an der Grenze zu China. Im Süden liegen die Berge des Hispar Muztagh, des Snow Lake, der Shimshal-Region, des nordöstlichen Karakorum, die berühmten Gipfel am Baltoro-Gletscher und die Region am Shaksgam-River in China.

Im gesamten überflogenen Gebiet gibt es nur eine einzige Siedlung: Shimshal auf rund 3100 m Höhe im gleichnamigen Tal. Im Sommer treiben die Bewohner des Ortes ihr Vieh nach Osten auf die Hochweiden um den Shimshal-Pass, der hinüber in die abgelegendste Regionen des Karakorum nordwestlich und nördlich des K2 führt. Übertritte an der dort nicht mehr weit entfernten Grenze zu China sind illegal. Bewegen kann man sich dort nur mit Expeditionsausrüstung, reichlich Vorräten und unter größten Schwierigkeiten, welche die reisenden Flüsse und die Gletscher bereiten.

Die Positionen über dem Hunza-Tal bei Aufnahme der folgenden Bilder Nr. 32 bis 36 lagen etwas weiter südlich
als beí den Bildern Nr. 30 und 31. Sie sind aber dennoch erst hier eingeordnet, weil sie am Beginn der Bildfolge mit den Sichten in die Nordflanke des Hispar Muztagh
 stehen, die sich dann unmittelbar nach Änderung der Kurses in Richtung Khujerab-Passes ab Bild Nr. 37 fortsetzt.

(32) Blick von West-Nordwesten auf den Hispar-Muztagh sowie zu den Achttausendern der Baltoro-Region

Man stelle sich eine Position des Flugzeugs über dem Karakorum-Highway etwa auf Höhe des Ortes Passu vor. Es ist in etwa die Position wie bei Bild Nr. 29.
Von dort geht der Blick nach Ost-Südosten auf die Berggruppe des Hispar Muztagh, die eine Reihe hoher Siebentausender aufweist.
Die Gipfel des Hispar Muztagh stellen höchste Anforderungen an Expeditionen.
Disteghil Sar (7885 m), Kunyang Chhish (7852 m) und Kanjut Sar (7760 m) weisen bisher (2014) nur je zwei Besteigungen auf.
Der Ort Shimshal im gleichnamigen Tal (links) ist die einzige Ortschaft im nördlichen Karakorum.
Am Horizont sehen wir die Berge des Baltoro mit den berühmten vier Achttausendern des Karakorum.
Im Gipfelmeer davor stehen viele unbenannte 6000er sowie der bekannte Siebentausender Baintha Brakk (Ogre) am Snow Lake,
der auch auf den Bildern Nr. 24 und Nr. 25  gut zu erkennen war.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Shimshal-Tals mit den Nordabhängen des Hispar Muztagh finden Sie hier.

Die folgende Aufnahme zeigt den Dut Sar am Momhil-Gletscher (vorstehend rechts der Bildmitte) im Detail:

(33) Blick von West-Nordwesten zum Dut Sar (6815 m) am Momhil-Gletscher

Der Momhil-Gletscher begiinnt unter dem Grat zwischen Disteghil Sar und Momhil Sar und fließt in gleichnamigen engen Tal nach Norden.
Nach 27 km endet der Gletscher ca. 5 km vor der Mündung des Tals in das Shimshal-Tal (Stand 2025).

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Juni 2015; Beschriftung: Günter Seyfferth

(34) Blick nach Südosten auf Gipfel des Hispar Muztagh sowie zum Masherbrum (7821 m)

Die Position des Flugzeugs ist nur wenig weiter nördlich der Position bei Bild Nr. 32.
Über dem Shimshal-Tal (unterer Bildrand) stechen die beiden hohen Gipfel Kanjut Sar (7760 m) und Disteghil Sar (7885 m) hervor.
Der Disteghil Sar ist der höchste Gipfel des Hispar Muztagh und der höchste Gipfel des Karakorum außerhalb der Baltoro-Region.
In der Ferne überragen Saltoro Kangri (7742 m), Masherbrum (7821 m) und K6 (7282 m) ihre Umgebung.
Der Snow Lake vor der Latok-Gruppe und dem Baintha Brakk (7270 m) verbirgt sich unter der Dunstschicht im Mittelgrund des Bildes.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Shimshal-Tals mit den Nordabhängen des Hispar Muztagh finden Sie hier.
Die Beschreibung des mittleren Karakorum um den Snow Lake mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der berühmten Baltoro-Region mit Landkarte finden Sie hier.

Aus einer Position wenig weiter nördlich entstand die folgende Aufnahme:

(35) Blick von Nord-Nordwesten zum Mittleren Bereich des Hispar Muztagh
mit Yazghil Domes (7440 m / 7420 m), Pumari Chhish (7492 m), Disteghil Sar (7885 m), Kunyang Chhish (7852 m) undd Malangutti Sar (7175 m)

Die eisgepanzerten Nordflanken von den Yazghil Domes bis zum Malangutti Sar sind das Nährgebiet des Malangutti-Gletschers.
Dieser Gletscher endet erst im Shimshal-Tal direkt vor der Fahrpiste von Passu nach Shimshal.

Hinter Khani Basa, Hispar Sar und Kunyang Chhish und vor Sigulu Peak und Hushe Alchori liegt der 50 km lange Hispar-Gletscher,
den die Bilder Nr. 23 und Nr. 24 zeigen. Man beachte das gewaltige Maß der Vergletscherung der Gipfel.

Foto: Loeni, www.panoramio.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Shimshal-Tals mit den Nordabhängen des Hispar Muztagh finden Sie hier.

Im Bereich von Sost im Hunza-Tal ändert sich die Richtung der Linienflüge in Richtung Khujerab-Pass an der chinesischen Grenze.
Aus diesem Bereich der Richtungsänderung wurde das folgende Foto in Rochtung Ost-Südosten aufgenommen:

(36) Blick von  West-Nordwesten entlang der Ghujerab Mountains nördlich des Shimshal-Tals

Dass solche phantastischen Zinnen keine Namen tragen, mag man kaum glauben.
Diese Sechstausender stehen zwischen den Tälern des Shimshal (rechts) und des Ghujerab (links).
Man sieht die Gipfel des Bereichs zwischen 75°10' und 75°23' E.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf dem Flug nach Nordosten in Richtung des Khujerab-Passes geht der Blick nach rechts in die Nordflanken der Gipfel des Hispar Muztagh:

(37) Blick von Nord-Nordwesten zu Gipfeln des westlichen Hispar Muztagh
mit Kunyang Chhish (7852 m), Bularung Sar (7130 m), Dut Sar (6815 m), Trivor (7640 m), Momhil Sar (7440 m) und Lupghar Sar (7230 m)

Link zum Foto im Hochformat.
(Hier wird ein Hinweis zu Fotos von Frederik Kathöfer wiederholt, der auch bereits bei Bild Nr. 15 zu lesen war.)
Dieses und einige der folgenden Bilder wurden von Frederic Kathöfer im Hochformat aufgenommen.
Die Präsentationen auf dieser Website gehen aber von der Betrachtung am größeren Bildschirm im Querformat aus.
Würden hier die Fotos im Hochformat verwendet, so würde die Bildunterschrift erst nach vertikalem Rollen (Scrolen) sichtbar werden.
Deshalb ist hier in der ersten Sicht nur der Ausschnitt des oberen Teils solcher Bilder verwendet.
Mit dem Klick auf das Bild wird derselbe Ausschnitt im Großformat geöffnet.
Über den hier angebotenen zusätzlichen Link kann die Bildversion im Hochformat geöffnet werden.
Diese Versionen zeigen mehr von der Sicht in Richtung Talgrund.

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025;; Beschriftung: Günter Seyfferth

(38) Blick von Nord-Nordwesten zu Gipfeln des westlichen Hispar Muztagh
mit Disteghil Sar (7885 m),  Pumari Chhish (7492 m), Kunyang Chhish (7852 m), Malangutti Sar (7175 m), Bularung Sar (7130 m) und Trivor (7640 m)

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025;; Beschriftung: Günter Seyfferth

(39) Blick von Nord-Nordwesten zu Gipfeln des mittleren Hispar Muztagh mit Yazghil Domes (7440 m / 7420 m),
Disteghil Sar (7885 m),  Pumari Chhish (7492 m), Kunyang Chhish (7852 m), Malangutti Sar (7175 m) und Bularung Sar (7130 m)

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

(40) Blick von Nord-Nordwesten zu Gipfeln des mittleren Hispar Muztagh mit Yazghil Dome W (7420 m),
Pumari Chhish (7492 m), Disteghil Sar (7885 m),  , Kunyang Chhish (7852 m), und Malangutti Sar (7175 m)

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Mit der weiteren Postionsänderung in Richtung Nordosten kommt hinter den Gipfeln des Hispar Muztagh der Nanga Parbat in Sicht
und unten das unbewohnte Tal des Ghujerab:

(41) Blick von Nord-Nordosten zu den Gipfen des mittleren Hispar Muztagh mit Pumari Chhish (7492 m), Isphardin (6550 m),
Disteghil Sar (7885 m), Kunyang Chhish (7852 m) und Malangutti Sar (7175 m) sowie zum Nanga Parbat (8125 m)

Das Teleobjektiv holt den etwa 200 km entfernten Nanga Parbat (8125 m) nah heran. Die klare Luft hat es möglich gemacht.
Die Bergketten des Lesser Karakorum mit Haramosh, Laila, Spantik und Malubiting und des Hispar Muztagh, der zum Great Karakorum zählt,
sind entsprechend nah aneinander gerückt - breite Gletschertäler dazwischen verbergend.
Zwischen Haramosh und Nanga Parbat verläuft der Indus.
Die Gipfelgruppe zwischen Shimshal-Tal und Ghujerab-Tal auf der rechten Seite des Bildes ist auf Bild Nr. 36 von Westen, also von rechts zu sehen.
Der Ort Shimshal im Shimshal-Tal liegt zu Füßen des markanten Isphardin. Weiter nach Osten erstreckt sich nur noch unbewohntes Gebiet.

Foto: Loeni, www.panoramio.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Shimshal-Tals mit Landkarte finden Sie hier und hier.
Die Beschreibung des Bereichs des Hispar-Gletschers mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung des Lesser Karakorum um den Chomolungma-Gletscher mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Region des Nanga Parbat mit Landkarte finden Sie hier.

(42) Blick von Norden zu den Gipfeln des östlichen Hispar Muztagh
mit Yazghil Sar (6010 m), Tahu Rutum (6675 m), Skirish Sar (6490 m), Kanjut Sar I (7760 m), Yukshin Gardan Sar (7495 m) und Yutmaru Sar (7290 m)

Link zum Foto im Hochformat

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Hat das Flugzeug den Bereich des Khujerab-Passes an der Grenze zu China erreicht,
so umfasst der Blick nach Süden den Bereich bis zum zentralen Karakorum rund um den Snow Lake:

(43) Blick aus dem Bereich des Khujerab-Passes an der Grenze zu China nach Süden

Man hat jetzt nur noch unbewohnte Zonen des Karakorum vor Augen.
Im Hintergrund stehen die Gipfel des zentralen Karakorum rund um den Snow Lake
mit der Gruppe der Latok Gipfel (7120 m), Baintha Brakk (7270 m), Virjerab Sar (6590 m), Khurdopin Sar (6365 m), Uzun Brakk (6375 m) und Sosbun Brakk (6395 m).
Im Hintergrund rechts sieht man Tahu Rutum (6675 m) und Kanjut Sar I (7760 m), zwei der Gipfel des östlichen Hispar Muztagh.
Davor liegt die Region der Gletscher Virjerab und Khurdopin, die den Shimshal-River speisen.
Furzeen Sar, Chot Pert Sar und Ozer Sar sind Gipfel der nördlichen Virjerab Mountains.
Vor diesen Bergen liegt das Tal des Pamir-e-Tang, durch das die Trekking Route von Shimshal zum Shimshal-Pass verläuft.
Die Berge vor diesem Tal gehören zu den Ghujerab Mountains

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus dem Bereich des Khujerab-Passes ist nochmals ein Blick zurück in Richtung Nanga Parbat möglich: 

 

(44) Rückblick von Nordosten zum Nanga Parbat (8125 m) und zu den Gipfen des Hispar Muztagh am Yazghil-Gletscher
mit Peak 6845, Peak 6775, Pumari Chhish (7492 m) und Kunyang Chhish (7852 m)

Im Vordergrund geht der Blick zu  Gipfeln der östlichen Ghujerab Mountains am Gunj-e-Dur-Gletscher und Mai Dur-Gletscher.

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Blicke gelten jetzt den Gipfeln der Baltoro-Region mit ihren 4 Achttausendern und weiteren berühmten Bergen: 

(45) Blick von Nordwesten in Richtung Baltoro-Region mit Sherpi Kangri (7303 m), The Crown (7295 m), Chogolisa (7654 m),
Muztagh Tower (7276 m), Link Sar (7041 m), Changtok (6972 m), K6 (7282 m), Karpo-Go (7038 m), Skamri (6745 m) und Masherbrum (7821 m) 

Sherpi Kangri, Link Sar und K6 stehen südlich der Baltoro-Region.
Chogolisa, Muztagh Tower und Masherbrum stehn im Einzugsbereich des Baltoro-Gletschers.
The Crown, Changtok, Karpo-Go und Skamri sind Gipfel auf chinesischem Territorium im Bereich der Gletscher Sarpo Laggo und Skamri.
Im Mittelgrund durchschneidet der North Braldu das Gebirge. Davor liegen die Berge der östlichen Ghujerab Mountains,
die von Shimshal aus erreicht werden können.

Foto: Frederik Kathöfer, Nov. 2025; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Baltoro-Region mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Region des Sarpo Laggo und des North Braldu mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Ghujerab Mountains mit Landkarte finden Sie hier.

Noch etwas weiter östlich beherrscht der K2, mit 8611 m der zweithöchste Berg der Erde, das Bild:

(46) Blick von Nordwesten zum K2 (8611 m) und zu einigen Bergen des südöstlichen Karakorum

Fast die gesamte Region, die hier zu sehen ist, gehört zum chinesischen Staatsgebiet.
Nur die rechts am Horizont zu erkennenden Gipfel von K12 bis Chogolisa sowie der Saser Kangri liegen in Pakistan..
Die hohen Berge vom K2 nach links sind - mit Ausnahme des Saser Kangri - Gipfel auf der Landesgrenze.
In der hier sichtbaren Region gibt es keine einzige Siedlung. Entsprechend anspruchsvoll sind die Expeditionen, die hierher führen.
Von den 4 Achttausendern des Karakorum sind hier nur 3 zu sehen, denn der K2 verdeckt den Broad Peak (8051 m).

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com); Beschriftung: Günter Seyfferth

Den Panorama-Blick vom Gipfel des K2 finden Sie hier.

Die Beschreibung des östlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.
Die Beschreibung des nordöstlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier.

(47) Blick von Nord-Nordwesten zur Gasherbrum-Gruppe, zum Broad Peak (8051 m) und zum K2 (8611 m)

Hier ist jetzt auch der Broad Peak (8051 m) zu sehen - nicht mehr vom K2 verdeckt.
Es gibt im gesamten Himalaya keine ähnlich dichte Ansammlung von Achttausendern und hohen Siebentausendern.
Die Unschärfe am rechten Bildrand ist durch die Mehrfachverglasung des Fensters des Flugzeugs verursacht.

Foto: Mark McCaughrean, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des östlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

(48) Blick von Norden zu Skyang Kangri (7545 m), Broad Peak (8051 m), Chogolisa (7654 m), K2 (8611 m) und Tasa Brakka (6715 m)

Foto: Mark McCaughrean, Aug. 2012, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des östlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

Etwas weiter östlich war die Position des Flugzeugs bei der folgenden Aufnahme

(49) Blick von Norden zu Chogolisa (7654 m), Broad Peak (8051 m), Skyang Kangri (7545 m), K2 (8611 m),
Summa Ri (7302 m), Skil Brum (7410 m), Chongtar Kangri (7315 m), Kun (7077 m), Nun (7135 m) und Muztagh Tower (7276 m)

Die Gipfel Kun und Nun gehören nicht zur Baltoro-Region und nicht zum Karakorum.
Sie stehen weit entfernt in der Region Ladakh/Zanskar; die Landkarte finden Sie hier.

Foto: Loeni, panoramio.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des östlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

Wenn am frühen Morgen die Sonne in die Bergflanken scheint, sind mehr Details zu erkennen:

(50) Blick von Norden zu Gasherbrum IV (7932 m), Chogolisa (7654 m), Broad Peak (8051 m), Skyang Kangri (7545 m) und  K2 (8611 m)

Diese Region wird über den Aghil-Pass erreicht, dessen  Lage im linken Bilddrittel unten markiert ist.
Der Abstieg vom Pass endet im Tal des Shaksgam River. Zum K2 führt der Trek talabwärts,
zu Broad Peak und zu den Gasherbrum-Gipfen talaufwärts.

Foto: Mark McCaughrean, Aug. 2012, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des östlichen Karakorum mit Landkarte finden Sie hier und hier.

(51) Blick von Nordosten zu Gasherbrum III (7946 m), Gasherbrum IV (7932 m), Broad Peak (8051 m)
Skyang Kangri (7545 m), K2 (8611 m), Summa Ri (7302 m), Skil Brum (7410 m), Muztagh Tower (7276 m),
Chongtar Kangri (7315 m), Tilman Peak (6302 m), Thyor (6745 ), Biale (6772 m), Payu Peak (6621 m) und Choricho I (6769 m)

Mit diesem Bild endet unser virtueller Flug entlang des Nordrandes des Karakorum.

Foto: Loeni, www.panoramio.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des östlichen Karakorum mit Lanfkarte finden Sie hier und hier.
Die Beschreibung der berühmten Baltoro-Region mit Landkarte finden Sie hier.

zum Beginn des Abschnitts C

D. Flug ins Zentrum des Karakorum / Chogolungma - Biafo - Baltoro

Den Bereich zwischen den Bergkämmen des Great Karakorum und des Lesser Karakorum haben wir bisher nur im Bereich des Hunza-Tals, also zwischen Rakaposhi Range und Batura Muztagh kennengelernt. Von dort vermittelten aber schon die Sichten gemäß´der Bilder Nr. 22 bis 25 auch einen Einblick in den zentralen Bereich des Karakorum vom Hunza-Tal bis zu den Achttausendern der Baltoro-Region.

Linienflüge mit Routen über diesem Bereich gibt es nicht. Die verfügbaren Fotos stammen entweder von Sightseeing-Flügen oder von Linienflügen zwischen Skardu und Islamabad, soweit diese genügend Höhe gewonnen hatten, die auch Sichten in nördliche Richtungen ermöglichte. Von pakistanischen Flugplätzen gestartete Sightseeing-Flüge dürfen - sofern sie denn überhaupt erlaubt sind - über dem Baltoro-Gletscher bis Concordia fliegen und müssen dort in enger Kurve vor der chinesischen Grenze umkehren. Dabei sind Fernblicke zum indisch besetzten südostlichen Karakorum möglich.

Die Bilder sind in der Reihenfolge geordnet, wie man die Sichten bei einem Flug entlang einer gedachten Flugroute von Westen nach Osten nacheinander erleben würde, also mit der realen Abfolge der Sichtungen einzelner Gipfel beim Vorbeiflug mit wechselnden Blickrichtungen unabhängig davon, ob ein Foto beim Hin- oder beim Rückflug entstand. Es ist in etwa die Linie über dem Chogolungma-Gletscher und dann die Linie über dem Baltoro-Gletscher wie in Bild Nr. 1 angedeutet. Die tatsächlichen Positionen können um einiges entfernt von dieser Route gelegen haben. Bei einzelnen Fotos sind Hinweise zur tatsächlichen Position des Flugzeugs zu finden.

Die Beschreibung umfasst die Bereiche von Chogo-Lungma-Gletscher, Hispar Gletscher, Solu- und Sosbun-Gletscher, Biafo-Gletscher, Snow Lake, Panmah-Gletscher, Baltoro-Gletscher.

Am östlichen Wendepunkt des Sightseeing-Fluges über dem Baltoro-Gletscher reicht der Blick weit nach Südosten zum indischen Teil des Karakorum, der wegen des Kashmir-Konflikts nicht überflogen werden darf.

Das folgende Luftbild, aufgenommen aus einer Position südlich des Diran in der Rakaposhi-Range,
zeigt in etwa in die Richtung, des Bereichs des Karakorum, der in diesem Abschnitt mit Luftbildern beschrieben wird.

(52) Blick aus einer Position südlich des Diran in der Rakaposhi Range nach Ost-Südosten
mit Gipfeln im Bereich des Chogolungma-Gletschers (vorne), des Biafo-Gletschers (mitte) und der Baltoro-Region

Die Linie der oben erwähnten gedachten Flugroute zeigt vom Laila I (links vorne) zunächst zum rechten Bildrand (über der weißen Wolke)
und von dort in Richtung Gasherbrum II (am rechten Bildrand).
Das Gegenlicht am frühen Morgen macht die Konturen der Gipfel in bestmöglicherweise sichtbar.

Foto: Jon Bowles (www.jonbowlesphotography.co.uk/ und Album unter www.flickr.com), Apr. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Bild zeigt die erste Sicht von der gedachten Flugroute:

(53) Blick von Nordwesten zu den Gipfeln am oberen Bereich des Chogolungma-Gletschers und des Haramosh-Gletschers
mit Kapaltang Kun (6237 m), Paraber (6315 m), Haramosh II (6666 m), Laila I (6986 m) und Haramosh I (7406 m)

Vorne sieht man den Westgrat des Spantik und 2 Nebengipfel des Malubiting (7458 m).
Die Blickrichtung ist ähnlich wie bei Bild Nr. 20; die Position des Flugzeugs ist über dem Sumayar Bar-Gletscher.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Chogolungma-Gletschers mit Landkarte finden Sie hier.

(54) Blick von Nordosten entlang des Haramosh-Gletschers zu Haramosh I (7406 m) und Nanga Parbat (8125 m)

Das Flugzeug ist etwas weiter in Richtung Ost-Südost vorgerückt.
Der Haramosh-Gletscher im Vordergrund liegt zwischen Haramosh II (6666 m) und Laila I (6986 m); er mündet in den Chogolungma-Gletscher.
Zwischen Haramosh I und Nanga Parbat liegt das Tal des Indus

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Chogolungma-Gletschers mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Region des Nanga Parbat mit Landkarte finden Sie hier.

Bei den beiden vorstehende Aufnahmen flog das Flugzeug im Bereich des Spantik (7027 m), also nördlich des oberen Chogolungma-Gletschers
mit Sichten von Norden über den Gletscher hinweg in südlich Richtung. Die folgenden Bilder vom Bereich des Chogolungma-Gletschers
wurden von Positionen südlich der Region aufgenommen, zeigen also Sichten in nördlichen Richtungen.
Die Positionen bei diesen Aufnahmen lagen südlich der der Bergkette der Haramosh-Mountains.
Bei diesen Sichten sind im Hintergrund die Gipfel des Hispar Muztagh zu sehen. Vor diesen Gipfeln liegt das Tal des Hispar-Gletschers,
im Süden begrenzt von den Gipfeln der Bergkette zwischen Spantik und Snow Lake am Südrand des Hispar-Gletschers.

Die Beschreibungen mit Landkarten der Regionen Chogolungma und Hispar Muztagh finden Sie hier und hier.

(Die vorstehenden Anmerkungen betreffen die Bilder bis Nr. 61.)

(55) Blick nach Norden zum Bereich des oberen Chogolungma-Gletschers und des Hispar Muztagh

In Bildmitte oben sieht man den Spantik (7027 m); davor die Laila I ("Die Schöne", 6986 m).
Zwischen Laila I und Mani Peak (6685 m) bzw. Haramosh II (6666 ,) lieht der Haramosh-Gletscher,
der in den Chogolunma-Gletscher mündet. Von dort nach rechts verläuft das Tal des Chogolungma-Gletschers.
Die Täler im Vordergrund münden in das Tal des Indus.

Der Fotograf Roger Nix befand sich auf dem Rückflug von Skardu nach Islamabad. Das Flugzeug war in Richtung Südosten gestartet
und hatte dann in einem engen Bogen im Bereich des Shigar-Tals den Richtungswechsel um 315 Grad in Richtung Westen vollzogen.
Die Flugrichtung auf seinen Bildern ist also von Osten nach Westen und damit entgegengesetzt zur virtuellen Flugrichtung dieser Beschreibung.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Weiter östlich war die Position bei Aufnahme des folgenden Bildes:

(56) Blick nach Norden zum Bereich des mittleren Chogolungma-Gletschers und des Hispar Muztagh

Südlich des mittleren bis unteren Choglungma-Gletschers gibt es nur die 2 hier sichtbaren Sechstausender Paraber (6315 m) und Kapaltang Kun (6237 m).
Deutlich höher sind die Berge des Hispar Muztagh nördlich des Hispar-Gletschers mit Momhil Sar (7440 m), Trivor (7640 m), Disteghil Sar (7885 m),
Kunyang Chhish (7852 m), Pumari Chhis (7492 m), Yukshin Gardan Sar (7495 m), Yutmaru Sar (7290 m) und Kanjut Sar I (7760 m).
Die Gipfel entlang des Südrands des Hispar-Gletschers wiederum erreichen mit dem Makrong Chhish "nur" 6608 m Höhe.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Unmittelbar zuvor war die folgende Aufnhame entstanden:

(57) Blick nach Norden zum Bereich des unteren Chogolungma-Gletschers und des Hispar Muztagh

Hier zeigt sich nochmals der Kapaltang Kun (6237 m); dann folgen entlang des Chogolungma-Gletschers nur noch Fünftausender.
Am Hispar Muztagh sind nun rechts auch die beiden öslichsten Gipfel zu sehen: Kanut Sar II (6705 m) und Tahu Rutum (6675 m).

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Einen Kamera-Klick vorher war das folgende Foto entstanden:

(58) Blick nach Norden zum Bereich des unteren Chogolungma-Gletschers und des Hispar Muztagh

Der Chogolungma-Gletscher endet im Bereich des rechten Bildrandes. Dort liegt der Ort Arandu
und dort mündet von Nordwesten das Tal des Kero Lungma.

Bei diesem Bild und bei Bild Nr. 62 zeigt die Neigung der rechten Tragfläche, dass das Flugzeug gerade die enge Linkskurve fliegt,
die nach dem Start in Skardu in Richtung Südosten erforderlich ist, um die Richtung nach Westen zu erreichen,
wo dann die Bilder Nr. 57, 56 und 55 entstanden sind. Siehe dazu die Beschreibung nach Bild Nr. 70.
 Dabei lag die Position des Flugzeugs zunächst relativ nah am Chogolungma- Gletscher (dieses Bild).
Auf der Fortsetzun des Fluges nach Westen entfernte sich das Flugzeug aber wieder
und passierte den Haramosh I (7406 m) im Süden in einer Psotion über dem Tal des Indus.
Bilder von dieser Passage südlich des Haramosh finden Sie in Abschnitt E, aber aufgenommen von anderen Autoren.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Details beidseits des Kanjut Sar I im Hispar Muztagh in derselben Blickrichtung zeigt das folgende Bild:

(59) Blick ach Norden zu den Gipfeln des östlichen Hispar Muztagh mit Yutmaru Sar (7290 m), Yukshin Gardan Sar (7495 m),
Hispar Sar (6430 m), Khani Basa (6510 m), Kanjut Sar I (7760 m) und Kanjut Sar II (6795 m)

Auf halber Bildhöhe sieht man die Gipfel am Südrand des Hispar-Gletschers.
Davor liegt das Tal des Kero Lungma; siehe Bild Nr. 58.

Foto: unbekannt, Beschriftung: Günter Seyfferth

(60) Blick nach Nord-Nordwesten zum Berginsho (5830 m) südlich von Arandu, zum Shingi Kuru (5990 m) am Nordrand des unteren
Chogolungma-Gletschers, zum Tal des Kero Lungma, zu Gipfen am Südrand des Hispar-Gletschers mit dem Makrong Chhish (6608 m)
und zu den Gipfeln des Hispar Muztagh Momhil Sar (7440 m), Trivor (7640 m), Kunyang Chhish (7852 m) und Disteghil Sar (7885 m)

Foto. Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Blickt man nochmals zurück, so sieht man im Nordwesten den Spantik (7027 m) und die hohen Gipfel des Batura Muztagh:

(61) Rückblick nach Nordwesten zum Spantik (7027 m) und zu den Gipfeln des Batura Muztagh
Alkache Chhok (6615 m), Hachindar Chhish (6870 m), Batura I (7794 m), Passu Sar (7470 m), Ultar (7345 m) und Shispare (7611 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto. Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

In der bereits erwähnten engen Linkskurve nach dem Start in Skardu wendet sich das Flugzeug über dem Shigar-Tal nach Westen
und befindet sich dann über der Gipfelgruppe des Berginsho (5830 m) südlich des unteren Chogolungma-Gletschers.
Aus dieser Position reicht die Sicht nach Norden bis zum Baintha Brakk und zur Latok-Gruppe im Norden
und bis zu den Achttausendern der Baltoro-Region im Osten:

(62) Blick nach Norden in Richtung Snow Lake und zur Baltoro-Region im Osten

Im Vordergrund geht der Blick über das Tal des Basha River hinweg zu den Bergen zwischen Chogolungma-Gletscher und Sosbun-Gletscher
mit Hikmul (6245 m) und Ganchen (6440 m). Dahinter sieht man die Bergkette am Ostrand des Tals des Hoh Lungma, dem Zugung von Süden ins Tal der Sosbun-Region.
Der höchste Gipfel dieser Bergkette, der Gama Sokha Lumbu (6260 m) ist rechts über dem Tal des South Braldu zu sehen.
Hinter dieser Bergkette liegt der Biafo-Gletscher, und dann folgen - links der Bildmitte - die berühmten Gipfel Baintha Brakk (7270 m)
Latok I (7120 m), Latok II (7035 m), und Latok III (6915 m).

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des Snow Lake mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Sosbun-Region mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung der Region des Biafo-Gletschers finden Sie hier

Zwei Sichten über die rechte Tragfläche des Flugzeugs hinweg zeigen die Details von Baintha Brakk und der Latok-Gruppe:

(63) Blick nach Ost-Nordosten zu den Gipfen östlich des Biafo-Gletschers mit Uzun Brakk (6375 m), Baintha Brakk I (7270 m),
Baintha Brakk II (6885 m), Latok II (7035 m), Latok I (7120 m), Latok III (6915 m), Latok V (6145 m) und Latok IV (6420 m)

Ganz links sieht man den Virjerab Sar (6590 m), der am nordöstlichen Rand des Snow Lake steht.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das Teleobjektiv holte die Gipfel in der Mitte des Bildes noch etwas nähe heran,
aus einer Position, die etwas südöstlch lag - beim erwähnten Kurvenflug ab Skardu.

(64) Blick nach Ost-Nordosten zu Gipfeln östlich des Biafo-Gletschers mit Baintha Brakk I (7270 m),
Baintha Brakk II (6885 m), Latok II (7035 m), Latok I (7120 m), Latok III (6915 m) und Latok V (6145 m)

Der Peak 6005 (links der Bildmitte) und die nach beiden Seiten verlaufenden Grate stehen am diesseitigen Rand des Biafo-Gletschers.
Noch verbirgt sich also der Biafo-Gletschers. Erst bei der weiteren Annäherung wird man ihn sehen.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei der Annäherung an den Biafo-Gletschers stehen immer Gipfel der Sosbun-Region im Vordergrund:

(65) Blick von Süd-Südosten zur Region des Sosbun-Gletschers

Der Hoh Lungma (unten) nimmt die Schmelzwasser des Sosbun-Gletschers auf.
Das Tal mündet in das Tal des South Braldu, der die Schmelzwasser von Biafo-Gletscher und Baltoro-Gletscher
dem Shigar zuführt, Der Shigar mündet bei Skardu in den Indus. Die Position des Flugzeugs ist über dem Tal des South Braldu.
Die Tragfläche verdeckt den Biafo-Gletscher. Darüber sieht man den Uzun Brakk (6375 m) und Gipfel am Snow Lake.
Im Hintergrund links stehen Gipfel des Hispar Muztagh.

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf der Sichtlinie von Bild Nr. 65 entstand das folgende Tele-Foto zu den Gipfeln im rechten Bilddrittel:

(66) Blick von Süden zum Bereich des Biafo-Gletschers auf Höhe des Uzun Brakk (6375 m)

Im Hintergrund stehen Gipfel am Nordrand des Snow Lake mit dem Virjerab Sar (6590 m) an dessen Nordostecke.

Foto. Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wenig weiter östlich sind die Positionen erreicht, die einen vollständigen Überblick über den Bereich des Biafo-Gletschers ermöglichen:

(67) Blick von Süd-Südosten zum Bereich des oberen Biafo-Gletschers und des Snow Lake
mit - in der linken Bildhälfte - Sosbun Brakk (6305 m), Solu Tower (6075 m), Broad Tower (6195 m), Kanjut Sar I (7760 m) und Tahu Rutum (6675 m)
und - in der rechten Bildhälfte - Khurdopin Sar (6360 m), Lukpe Lawo Brakk (6570 m) und Uzun Brakk (6375 m)

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus ähnlichen Position im Bereich der Bergkette am Südwestrand des Biafo-Gletschers wurden die folgenden 2 Bilder aufgenommen:

(68) Blick von Süden zu Uzun Brakk (6375 m), Baintha Brakk I (7270 m), Baintha Brakk II (6885 m),
Latok II (7035 m), Latok I (7120 m) und Latok III (6915 m)

Über die genannten Gipfel hinweg geht der Blick bis in den Bereich des Braldu-Gletschers im nordöstlichen Karakorum.
Zu diesem Bereich gehört auch der markierte Bobishgir (6405 m) zwischen Baintha Brakk II und Latok II.

Foto. Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Dieselbe Gipfelgruppe zeigt das folgenden Foto, aber aus Richtung Süd-Südosten:

(69) Blick von Süd-Südosten zu Uzun Brakk (6375 m), Lukpe Lawo Brakk (6570 m), Baintha Brakk I (7270 m), Baintha Brakk II (6885 m),
Latok II (7035 m), Latok I (7120 m), Latok III (6915 m), Latok V (6145 m) und Latok IV (6420 m)

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus derselben Richtung entstand das folgende Bild aus einer Position über Askole im Tal des South Braldu:

(70) Blick aus einer Position über Askole im Tal des South Braldu nach Norden

Man sieht nochmals den gesamten Bereich, der mit den vorstehenden  Bildern ab Nr. 66 beschrieben ist.

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Bilder Nr. 65 bis 70 wurden von Positionen aus dem Bereich des Tals des South Braldu zwischen dessen Mündung in den Shigar und Askole aufgenommen, entweder direkt über dem Tal oder wenig nördlich davon. Südlich dieses Bereichs liegen die Gipfel des westlichen Ausläufers der Baltoro-Region.
Dieser Bereich ist im Südwesten bis Süden vom Tal des Shigar begrenzt. Die beiden Täler bilden ein Dreieck (siehe Landkarte), dessen Spitze im Nordwesten bei der Mündung des South Braldu in den Shigar liegt. Die Gipfelkette des Ausläufers des Baltoro erstreckt sich zwischen den beiden Flusstälern in Richtung dieser Spitze. Nur von 2 Gipfeln sind Namen bekannt: Koser Gunge (6025 m) im Nordwesten und Mango Gusor (6305 m) im Osten, südlich der Mündung des Biafo-Gletschers in das Braldu-Tal. Der Skoro La (5073 m) südlich von Askole ist der einzig bekannte Passübergang zwischen den beiden Tälern.

Bei Skardu durchbricht der Shigar River die Bergkette des Lesser Karakorum. Im Einzugsbereich des Shigar River liegen die Gletscher Chogolungma, Kero Lungma, Solu, Sokha, Sosbun, Biafo, Choktoi, Nobande Sobande und Baltoro. Entsprechend viel Wasser führt der Fluss dem Indus zu. Der Mündungsbereich in den Indus bei Skardu ist eine weite Talebene in 2250 m Höhe, die es möglich gemacht hat, dort einen Flughafen für große Flugzeuge zu schaffen und erfolgreich zu betreiben. Die meisten Bergsteiger und Trekker, deren Ziel der große Bereich des zentralen Korakorum ist, kommen per Flugzeiug von Islamabad nach Skardu und verlassen die Region auch wieder auf diese Weise. Inzwischen ist der Flugplatz sogar Ziel interrnationaler Linien. Ein neues Navigationssystem soll installiert werden, um die Zahl wetterbedingter Flugausfälle zu reduzieren

Die umgebenden Fünftausender beidseits des Indus und die Richtung des Tals von Südosten nach Nordwesten haben die Richtung der Start-und Landebahn  vorgegeben. Gelandet wird aus Richtung

Nordwesten, denn aus dieser Richtung ist der Anflug in niedriger Höhe zwischen den Bergen möglich. Gestartet wird in Richtung Südosten, wobei der folgende Steigflug in einem engen Linksbogen über dem Tal des Shigar erfolgt. Es ist ein Bogen mit der Richtungsänderung von Südost über Ost und Nord bis West, also von 315 Grad, bis schließlich die Position über dem Indus-Tal in Richtung Nanga Parbat erreicht ist.

Von diesem Steigflug aus, der die Topografie des Shigar-Tals nutzt, um die erforderliche Höhe von wenigstens 6000 m beim Einschwenken nach Westen zu erreichen, sind nach rechts sowohl die Gipfel des Lesser Karakorum als auch des Great Karakorum im Bereich der vorstehend genannten Gletscher im Blick. Fotos von diesem Teil des Fluges finden Sie deshalb hauptsächlich in diesem Abschnitt D der Beschreibung. Ist die Flugrichtung nach Westen erreicht, kommen rechts die Südabhänge des Lesser Karakorum im Bereich des Haramosh I (7406 m) in Sicht (siehe Abschnitt E).

Bei der Ordnung der Sichten in der Reihenfolge eines gedachten Fluges von Westen nach Osten (siehe einleitende Anmerkungen zu diesem Abschnitt) hätten alle Sichten aus dem Bogen über dem Shigar-Tal bereits nach Bild Nr. 62 eingeordnet werden müssen, also auch die Sichten zum K2 und Broad Peak.  Damit wäre aber der Zusammenhang der Sichten nach Norden in den Bereich des Biafo-Gletschers unterbrochen worden, was wenig hilfreich gewesen wäre. Deshalb folgen diese drei Sichten erst hier (Bilder Nr. 71 bis 73). Da die in Richtung Baltoro es South Braldu in den Shigar  aufgenommen wurden, wird die Bildfolge dann fortgesetzt mit Sichten nach Süden von einem Flug ab diesem Punkt entlang des Tals des South Braldu bis in den Bereich von Askole (Bilder Nr. 74 bis 80), also aus Positionen, von denen aus auch die Bilder Nr. 65 bis 70 in Richtung Norden aufgenommen wurden.

(71) Tele-Blick aus dem Bereich der Mündung des South Braldu in den Shigar nach Ost-Nordosten
mit K2 (8611 m), Skil Brum (7410 m), Muztagh Tower (7276 m), Praqpa Ri (7134 m), Choricho I (6769 m), Broad Peak (8051 m) und Payu Peak (6621 m)

Der Blick geht entlang der Berge am Nordrand des Baltoro-Gletschers.
Vor Choricho und Payu Peak mündet das Tal des Dumord in das Haupttal.
Zwischen der Zunge des Baltoro-Gletschers und dieser Talmündung heißt der Fluss im Haupttal Biaho Lungma,
ab der Mündung des Biafo-Gletschers (Bild Nr. 81) dann Braldu. Da es im Nordosten des Karakorum aber auch einen "Braldu" gibt,
ist es sinnvoll, die Namen "North Braldu" und "South Braldu" zu verwenden.
Über dem Dumord-Tal stehen mit den Choricho-Gipfeln und dem Payu Peak die ersten der berühmten Baltoro-Gipfel.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Baltoro-Region mit Landkarte finden Sie hier.

Die Position war bei den beiden folgenden Aufnahmen etwas weiter südlich,
was an der relativen Verschiebung des Choricho I nach links gegenüber dem K2 zu erkennen ist.

(72) Tele-Blick aus dem Bereich der Mündung des South Braldu in den Shigar nach Ost-Nordosten
mit Biale (6772 m), Skyang Kangri (7545 m), Nameless Tower (6040 m). K2 (8611 m), Muztagh Tower (7276 m), Skil Brum (7410 m),
Choricho I, (6769 m),  Biaho Tower (6010 m), Great Trango Tower (6130 m), Praqpa Ri (7134 m),  Broad Peak (8051 m) und Payu Peak (6621 m)

Das Teleobjektiv verkürzt die Entfernungen extrem. Der Kaimuk Kangri (6880 m) gehört nicht mehr zum Karakorum,
sondern zu den Kun Lun Mountains östlich des Shkasgam River in China.

Foto. Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf derselben Sichtlinie entstand das folgende Foto:

(73) Tele-Blick aus dem Bereich der Mündung des South Braldu in den Shigar nach Ost-Nordosten
mit Chongra Kangri (7315 m), Thyor (6745 m), Trango I (6363 m), Biale (6772 m, Choricho I (6792 m),
K2 (8611 m), Praqpa Ri (7134 m) und Payu Peak (6621 m)

Die Zinnen im Vordergrund stehen am Nordostrand des Shigar-Tals, also etwas südlich der Mündung des South Braldu in den Shigar.

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022;; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wir stellen uns nun vor, über dem Tal des South Braldu nach Osten in Richtung Askole zu fliegen.
Rechts sind die Berge des westlichen Ausläufers der Baltoro-Region zu sehen, auf die im ersten Absatz
der Erläuterungen nach Bild Nr. 70 hingewiesen ist. Der erste hohe Gipfel ist der Koser Gunge (6025 m):

(74) Blick von Norden zum Koser Gunge (6025 m)

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region zwischen South Braldu und Shigar mit Landkarte finden Sie hier.

(75) Blick von Norden zu den Bergen zwischen Mango Gusor (6305 m) und dem Skoro-Gletscher

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Gipfel am Horizont im linken Bilddrittel zeigt das folgende Foto:

(76) Blick von Norden zu den Bergen über dem Skoro-Gletscher

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

(77) Blick von Norden zum Mango Gusor und dem Tal des Stokpa Lungma

Das Tal des Stokpa Lungma mündet gegenüber der Zunge des Biafo-Gletschers in den South Braldu.
Der Betrachter stellt hier natürlich fest, dass der Flug nicht von Westen nach Osten erfolgte, wie es die Bildfolge zunächst suggeriert,
sondern von Osten nach Westen. Es wäre aber verwirrend gewesen, wenn die für den gesamten Abschnitt der Beschreibung
gewählte Bildfolge von Westen nach Osten hier umgekehrt worden wäre.

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

(78) Blick von Norden in die Täler des Hurkang Lungma und des Stokpa Lungma

Die beiden Täler münden gegenüber der Zunge des Biafo-Gletschers indas Haupttal.
In der Bergektte zwischen den beiden Tälern steht der Mango Gusor (6305 m).

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

(79) Blick von Nord-Nordosten über das Tal des Hurkung Lungma hinweg zum Mango Gusor (6305 m)
und zu den Gipfeln am Skoro-Gletscher

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

(80) Blick von Nordosten zum Mango Gusor (6305 m)

Foto: Shirazbashir, flickr.com, Aug. 2011; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die vorstehende Bildfolge ab Bild Nr. 74 endet bei der Positon des Flugzeugs im Bereich der Zunge des Biafo-Gletschers.
Von dort, allerdings aus einer geringeren Flughöhe, wurde das folgende Foto entlang des Biafo-Gletscher aufgenommen.
Damit wird an die Bildfolge bis Nr. 70 mit den Sichten zum Biafo-Gletscher angeknüpft.

(81) Tele-Blick vom Hubschrauber entlang des Biafo-Gletschers talaufwärts

Foto: Tahir Kayani, flickr.com, Mai 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus einer Position über dem Rastplatz Bardumal wurde das folgende Foto aufgenommen:

(82) Blick aus dem Bereich des Rastplatzes Bardumal am Biaho Lungma nach Südosten zu Double Peak (6520 m) und Honboro (6459 m)

Der Double Peak steht westlich des Aling-Gletschers, der Homboro westliich der Ortschaft Hushe im gleichnamigen Tal.
Der Hushe River fließt nach Süden und mündet in den Shyok, dessen Tal im Hintergrund markiert ist.
Das Tal des Shyok ist die südliche Grenze des Karakorum.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Baltoro-Region mit Landkarte finden Sie hier.

Aus der Position über Payu entstand das folgende Foto nach Norden:

(83) Blick nach Norden aus einer Position über Payu zu Gipfeln am Trango-Gletscher
mit  Kruksum S (6573 m), Trango I (6363 m), Trango II (6327 m),Nameless Tower (6100 m) und Great Trango Tower (6130 m)

Im linken Bilddrittel oben ist der Sarpo-Laggo-Pass markiert, der hinüber zum gleichnamigen Gletscher in China führt.
Der Uli Biaho Tower (unten) ist einer der spektukulären Gipfel am Nordrand des Baltoro-Gletschers.
Im Abschnitt zwischen Liligo und Urdukas ziehen Uli Biaho Tower, Nameless Tower und Great Tango Tower die Blicke auf sich.
Die Sichten vom Gipfel des Trango II finden Sie unter diesem Link.

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

Aus dem Bereich des Rastplatzes Liligo am Baltoro-Gletschers wurden die 4 folgenden Bilder aufgenommen:

(84) Blick von einer Position im Bereich von Lilgo am Baltoro-Gletscher nach Nordwesten entlang des Trango-Gletschers
mit Baintha Brakk (7270 m), den Gipfeln der Latok-Gruppe und den Gipfeln des mittleren Hispar Muztagh
(hier ist kein größeres Bildformat hinterlegt)

Hinter den Gipfeln im Vordergrund mit dem Feriole Peak (6255 m) liegt das Tal des Panmah- und Choktoi-Gletschers.

Foto. Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der folgende Blick geht weiter nach rechts:

(85) Blick von einer Position im Bereich von Liligo am Baltoro-Gletscher nach Nordwesten entlang des Trango-Gletschers
zu den Bergen am Nobande Sobande-Gletscher und am Braldu-Gletscher

Auch hier sieht man im Vordergrund links den Feriole Peak am Trango-Gletscher.
Die Berge im MIttelgrund stehen im Bereich des Nobande Sobande-Gletschers. Dahinter folgt der Bereich des North Braldu-Gletschers,
dann der Bereich am Virjerab-Gletscher und schließlich die Ghujerab Mountains nördlich des Shimshal-Tals.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Fortsetzung der weiten Sicht von Liligo nach Nord-Nordwesten zeigt das folgende Bild:

(86) Blick aus dem Bereich von Liligo am Baltoro-Gletscher nach Nord-Nordwesten zu den Gipfen beidseits des Dunge-Gletschers

Über den Grat vom Kruksum über Biale und Thyor verläuft die Grenze zwischen Pakistan und China.
Dahinter liegt das Tal des Sarpo Laggo-Gletschers, dessen Tal nördlich des K2 in das Tal des Shaksgam River mündet.
Unten links blickt man auf Great Trango Tower und Nameless Tower.

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

Ebenfalls aus dem Bereich von Liligo entstand der folgende Rückblich nach West-Nordwesten:

(87) Rückblick aus dem Bereich des Rastplatzes Liligo am Baltoro-Gletscher nach West-Südwesten
zu den Regionen am Chogolungma-Gletscher und am Biafo-Gletscher
sowie vorne zu Payu Peak (6621 m), Choricho I (6769 m) und Uli Biaho Tower am Nordrand des Baltoro-Gletschers

Am linken Bildrand sieht man das Tal des South Braldu bei Askole.

Foto: Guilhem Vellut, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zwischen Liligo und Urdukas war die Position bei der folgenden Aufnahme, die rechts an das vorstehende Bild anschließt:

(88) Rückblick auf Höhe des Great Trango Towers nach Nordwesten zu den Regionen
am Hispar-Gletscher, am Biafo-Gletscher, am Panmah-/Choktoi-Gletscher und am Trango-Gletscher

Rechts unten sieht man die den Bergkamm zwischen Trango-Gletscher und Dunge-Gletscher
mit Great Tango Tower (6130 m), Nameless Tower (6100 m), Trango II (6327 m) und Trango I (6363 m),
Die Sichten vom Gipfel des Trango II finden Sie unter diesem Link.

Foto: Guilhem Vellut, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Ob am Boden oder in der Luft: ab Urdukas gehen die Blicke hauptsächlich voraus zu den 4 Achttausendern der Baltoro-Region:

(89) Blick aus einer Position über Urdukas nach Ost-Südosten zu den Gipfeln am oberen Baltoro-Gletscher
mit Gasherbrum IV (7932 m), Gasherbrum III (7946 m), Gasherbrum II (8035 m), Gasherbrum I (8080 m),
Sia Kangri (7422 m), Baltoro Kangri (7350 m), Khumul Gri (6935 m) und Chogolisa (7654 m)

Im Hintergrund rechts sind die Gipfel des südöstlichen Karakorum zu sehen. Dieses Gebiet ist umstritten zwischen Indien und Pakistan; siehe Kashmir-Konflikt.

Foto: Guilhem Vellut, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Östlich von Urdukas folgt der Talbereich zwischen Muztagh Tower im Norden und Masherbrum im Süden.
Beim Marsch auf dem Baltoro-Gletscher sind dort die Sichten nach Norden vergleichsweise unspektakulär,
da die Vorgipfel die Sicht zu den hohen Gipfeln an der Grenze zu China versperren. Aus dem Flugzeug hingegen
reicht der Blick über diese Gipfel hinweg weit in den nördlichen Bereich des Karakorum.
Im Süden beherrscht der Masherbrum die Szenerie, sowohl vom Boden als auch aus der Luft.

(90) Blick bei 76°20' E über dem Baltoro-Gletscher nach Nordwesten zum Muztagh-Gletscher
mit Biale (6772 m), Sharp Peak (6232 m) und Thyor (6745 m) an der Grenze zu China
sowie Karpo-Go (7038 m), Changtok (6972 m) und Peak 6880 am Nordrnad des Sarpo Laggo-Gletschers

Foto: Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung des Bereichs des Sarpo Laggo-Gletscheers mit Landkarte finden Sie hier.

(91) Blick bei 76°22' E über dem Baltoro-Gletscher nach Süd-Südwesten zum Masherbrum (7821 m)

Der Masherbrum ist ohne Zweifel einer der imposantesten Berge im Karakorum. Er gehört zum Lesser Karakorum.
Beim Trek entlang des Baltoro-Gletschers taucht er unvermittelt rechts auf, kurz nachdem man den Rastplatz Urdukas verlassen hat.
Um fast 4000 m überragt sein Gipfel den Wanderer.
Der Masherbrum wurde nach 3 vorherigen Versuchen erstmals im Jahr 1960 von der Südseite bestiegen.
Die hier sichtbare Nord- und Nordostflanke ist noch unbezwungen (Stand 2025).

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Über den Masherbrum La östlich des Masherbrum geht der Blick zu den Gipfeln am Ghondogoro-Gletscher und am Charakusa-Gletscher

(92) Blick bei 76°20' über dem Baltoro-Gletscher nach Süd-Südosten zu den Bergen am Ghondogoro- und am Charakusa-Gletscher
mit Biarchedi I (6745 m), Tasa Brakka (6715 m), Farol Peak (6475 m), Link Sar (7030 m), K7 (6934 m), K6 (6282 m), Laila (6005 m) und Drafey Khar (6444 m)

Sherpi Kangri (7350 m) und Saltoro Kangri (7742 m) (im Hintergrund links oben) stehen auf der Demarkationslinie
zwischen Indien und Pakistan, die sich im Krieg befinden um die Höheit über den südöstlichen Karakorum; siehe Kashmir-Konflikt.

Foto: Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region des südlichen Karakorum finden Sie hier.

Die folgenden 3 Bilder wurden aus Positionen im Bereich des Biarchdi-Massivs und des Ghondogoro La aufgenommen:

(93) Blick bei 76°22' E über dem Biarchedi-Massiv nach Norden mit Thyor (6745 m), The Crown (7295 m, Huang Huan Shan), Lungka Ri (6245 m),
Muztagh Tower (7276 m), Biange I (6370 m), Chongtar Kangri (7315 m), Skil Brum (7410 m) und Praqpa Ri (7134 m)

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

An dieser Stelle der Beschreibung folgen die Bilder vom Bereich des oberen Baltoro-Gletschers.
Dieser Bereich wird zusätzlich auf einer weiteren Seite mit Luftbildern beschrieben, die mit Drohne aufgenommen wurden.
Bei den Drohnenflügen wurden Höhen bis zu 8500 m erreicht.

Der folgende Link führt Sie zu dieser ergänzenden Beschreibung:

 Herrliche Ergänzungen liefert Ihnen die Seite "Drohnenflüge in der Baltoro-Region"

(94) Blick aus dem Bereich über dem Ghondogora La nach Nordosten mit K2 (8611 m), Skyang Kangri (7545 m),
Broad Peak (8051 m), Durbin Kangri (6824 m), Gasherbrum IV (7932 m), Gasherbrum III (7946 m) und Gasherbrum II (8035 m)

Die Berge im Hintergrund stehen jenseits des Shaksgam-Tals, gehören also nicht mehr zum Karakorum, sondern zu den Kun Lun Mountains.

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

(95) Blick aus dem Bereich über dem Ghondogora La nach Ost-Nordosten mit Durbin Kangri (6824 m), Gasherbrum IV (7932 m),
Gasherbrum III (7946 m), Gasherbrum V (7147 m), Gasherbrum II (8035 m), Gasherbrum VI (6973 m),
Gasherbrum I (8080 m), Urdok I (7265m) und Sia Kangri (7424 m)

Rechts unten vereinen sich Abruzzi-Gletscher und Nord-Chogolisa-Gletscher zum Baltoro-Gletscher.

Foto: Khalid Mehmood, Juli 2018; Beschriftung: Günter Seyfferth

Ebenfalls im Bereich des Ghondogoro-La war die Position bei den beiden folgenden Aufnahmen:

(96) Blick aus dem Bereich über dem Ghondogoro La nach Norden mit Chongtar Kangri (7315 m), Marble Peak (6195 m),
K2 (8611 m), Skyang Kangri (7545 m), Broad Peak (8051 m) und Durbin Kangri I (6824 m)

Der Blick von Concordia zum K2 ist der Höhepunkt des Baltoro-Treks. Von dort kann sich auch der Trekker noch weiter dem zweithöchsten Berg der Erde nähern;
am Basislager spürt er den Hauch der Lawinen, die aus der mächtigen Südflanke des Berges herabstürzen.
Auf halben Weg kommt man am Basislager des Broad Peak vorbei.
Die Aussichten von den Gipfeln des K2 und Broad Peak finden Sie unter den hier hinterlegten Links.
Auf dem Bild ist gut zu erkennen, wie eine Mittelmoräne in einem Gletscher zustande kommt:
Am Fuß des K2 treffen der Godwin-Austen- und der Savoia-Gletscher aufeinander. Deren Seitenmoränen, die aus dem Schutt von Steinschlag
und Lawinen aus den angrenzenden Bergflanken bestehen, vereinigen sich zu einem Streifen aus Geröll zwischen den beiden Eisströmen
- zur Mittelmoräne in der Fortsetzung des Godwin-Austen-Gletschers, die vom Eis weiter zu Tal befördert wird.
Aus den Geröllstreifen in einem Gletscher - oft gibt es mehrere parallel - lässt sich darauf schließen, dass sich weiter oben Gletscher vereinigt haben.

Unten geht der Blick auf die Vereinigung von Baltoro-Gletscher und Godwin Austen-Gletscher.
Man hat diesen Platz "Concordia" genannt, in Anlehnung an den Place de la Concorde in Paris,
wo viele Verkehrströme zusammenkommen. Hier sind es keine Straßen, sondern mehrere Gletscher.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

(97) Blick von Südwesten zu Gasherbrum IV (7932 m), Gasherbrum III (7946 m) und Gasherbrum II (8035 m)

Zwischen den hier sichtbaren drei hohen Gasherbrum-Gipfeln und dem Gasherbrum V im Vordergrund liegt der Gasherbrum-Gletscher,
von dem aus die sog. Normalrouten auf die beiden Achttausender Gasherbrum I (Hidden Peak) und Gasherbrum II beginnen.
Der Gasherbrum-Gletscher wird über den oberen Baltoro-Gletscher (unterhalb des unteren Bildrandes) und den Abruzzi-Gletscher erreicht.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

(98) Blick aus einer Position nordwestlich des Baltoro Kangri (vorne rechts) nach Osten
zu Sia Kangri (7422 m), Teram Kangri (7464 m) und Apsarasas Kangri (7245 m)

Die vorstehend genannten Berge stehen auf der Grenze zwischen Indien und China.
Am Sia Kangri beginnt der größte Gletscher des Karakorum, der 71 km lange Siachen-Gletscher.
Am Conway-Saddle (mitte links) ist pakistanisches Militär stationiert.
Eis, Schnee, Lawinen, Kälte fordern viel, viel mehr Todesopfer als der eigentliche militärische Konflikt - auch bei den Indern.

Foto: Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts D

E. Rückflug entlang des Südrands des Karakorum

Beim  Rückflug entlang des Südrandes des Karakorum gehen die Blicke nach Norden zur Bergkette des Lesser Karakorum. Der Flug ist allerdings aufgrund des Kashmir-Konflikts beschränkt auf den Bereich ab dem Hushe-Tal in Richtung Westen. Im gesamten Bereich des südöstlichen Karakorum sind keine Flüge zugelassen. Im Bereich des Fluges ab dem Hushe-Tal sieht man folgende hohen Gipfel des Lesser Karakorum: Baltoro Kangri (7350 m), Chogolisa (7654 m), Masherbrum (7821 m), Honboro (6459 m), Double Peak (6520 m), Mani Peak (6685 m) und Haramosh I (7406 m).

Die Berge westlich des Hushe-Tals bis zum Tal des Shigar sind überwiegend namenlos. An der Mündung des Shigar in den Indus liegt Skardu. Die meisten Bergsteiger und Trekker, deren Ziel der zentrale Bereich

des Karakorum ist, kommen per Flug von Islamabad nach Skardu und haben damit schon den größten Teil des Flugs entlang des Südrands des Karakorum erlebt. Die Region wird meist auch wieder per Flugzeug verlassen.

Schon im vorstehenden Abschnitt sind Fotos enthalten, die bei einem Rückflug von Skardu nach Islamabad aufgenommen wurden, dort allerdings beschränkt auf die Sichten in den Bereich zwischen Lesser Korakorum und Great Karakorum. Dieser Abschnitt E beschränkt sich auf die Sichten in die Südabhänge des Lesser Karakorum. Eine lückenlose Abbildung des Bereichs östlich von Skardu ist mangels verfügbarer Fotos nicht möglich.

Die Flugzeuge, die entlang des Baltoro-Gletschers nach Osten geflogen sind, müssen vor den Gasherbrum-Gipfeln wenden,
denn hinter diesen Gipfeln liegt chinesisches Territorium und im Südosten liegt das von indischem Militär kontrollierte Gebiet.
Beide Bereiche dürfen nicht überflogen werden.
Die Bilder Nr. 97 und 98 wurden bereits während der Wende des Fluges aufgenommen.
Das folgende Bild mit Blick nach West-Südwesten entstand aus einer Position über dem Ghondogoro-Gletscher:

(99) Blick aus dem Bereich des Ghondogoro-Gletschers nach West-Südwesten zum Nanga Parbat (8125 m)

Das Flugzeug befand sich in der Wende nach rechts vom Baltoro-Gletscher zum Ghondogoro-Gletscher.
Im Meer der namenlosen Gipfel südlich des Masherbrum sind einzelne Gipfel nur schwer zu definieren.
Auffallend sind die sehr steilen und meist scharfen Konturen der Gipfel.
Am rechten Bildrand sieht man noch Teile der Südflanke des Masherbrum.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte des südlichen Karakorum mit Beschreibung finden Sie hier.

Von Gleitschirmflügen im Bereich von Hushe wurden die folgenden drei Fotos aufgenommen:

 (100) Blick von einem Gleitschirmflug in der Nähe des Ortes Hushe nach Nordosten zur Chogolisa (7654 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Vorne unten sehen wir die beiden bekannten Gletscher der Region südlich des Masherbrum: Ghondogoro- und Charakusa-Gletscher.
Der Charakusa-Gletscher führt nach rechts hinaus zu den Kletterbergen rund um den K6 (7282 m).
Hinter der Seitenmoräne des Ghondogoro-Gletschers kommen die Trekker,
die vom Baltoro- und Vigne-Gletscher her den Ghondogoro La überschritten haben, herab nach Hushe.

Foto: Krystle Wright; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte des südlichen Karakorum mit Beschreibung finden Sie hier.

(101) Blick vom Gleitschirm im Bereich von Hushe nach Nordosten zu den Bergen am unteren Ghondogoro-Gletscher

Die Laila (die "Schöne", 6005 m) ist der bekannteste Gipfel in dieser Bergkette.
Hinter dem Tasa Brakka (6715 m) liegt der obere Ghondogoro-Gletscher.
Khumul Gri (6935 m), Prupoo Brakka (6950 m) und Chogolisa (7654 m) stehen am Vigne-Gletscher, der in den Baltoro-Gletscher mündet.

Foto: Krystle Wright; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(102) Blick vom Gleitschirm über Hushe nach Norden zum Masherbrum (7821 m)

Der Masherbrum wurde von dieser Seite erstmals im Jahr 1960 bestiegen. Hinter dem Masherbrum liegt der Baltoro-Gletscher (vergl. Bild Nr. 91).

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das nach Süden gerichtete Hushe-Tal mündet bei Kaphulu in den Shyok.
Dieser mächtige Fluss mündet bei 75°55' E in  den Indus. Nach Westen folgt dann bei Skardu die Mündung des Shigar in den Indus

Es steht leider kein Luftbild für die Strecke zwischen dem Hushe-Tal und Skardu zur Verfügung.

Bei Skardu durchbricht der Shigar River die Bergkette des Lesser Karakorum. Im Einzugsbereich des Shigar River liegen die Gletscher Chogolungma, Kero Lungma, Solu, Sokha, Sosbun, Biafo, Choktoi, Nobande Sobande und Baltoro. Entsprechend viel Wasser führt der Fluss dem Indus zu. Der Mündungsbereich in den Indus bei Skardu ist eine weite Talebene in 2250 m Höhe, die es möglich gemacht hat, dort einen Flughafen für große Flugzeuge zu schaffen und erfolgreich zu betreiben. Die meisten Bergsteiger und Trekker, deren Ziel der große Bereich des zentralen Korakorum ist, kommen per Flugzeiug von Islamabad nach Skardu und verlassen die Region auch wieder auf diese Weise. Inzwischen ist der Flugplatz sogar Ziel interrnationaler Linien. Ein neues Navigationssystem soll installiert werden, um die Zahl wetterbedingter Flugausfälle zu reduzieren

Die umgebenden Fünftausender beidseits des Indus und die Richtung des Tals von Südosten nach Nordwesten haben die Richtung der Start-und Landebahn  vorgegeben. Gelandet wird aus Richtung Nordwesten, denn aus dieser Richtung ist der Anflug in niedrigen Höhe zwischen den Bergen möglich.

Gestartet wird in Richtung Südosten, wobei der folgende Steigflug in einem engen Linksbogen über dem Tal des Shigar erfolgt. Es ist ein Bogen mit der Richtungsänderung von Südost über Ost und Nord bis West, also von 315 Grad, bis die Position über dem Indus-Tal in Richtung Nanga Parbat erreicht ist.

Von diesem Steigflug aus, der die Topografie des Shigar-Tals nutzt, um die erforderliche Höhe von wenigstens 6000 m beim Einschwenken nach Westen zu erreichen, sind nach rechts sowohl die Gipfel des Lesser Karakorum als auch des Great Karakorum im Bereich der vorstehend genannten Gletscher im Blick. Ist die Flugrichtung nach Westen erreicht, kommen rechts die Südabhänge des Lesser Karakorum im Bereich des Haramosh I (7406 m) in Sicht.

Fotos von diesem Abschnitt des Fluges finden Sie deshalb hauptsächlich in Abschnitt D der Beschreibung. Die folgenden Bilder Nr. 103 bis 106 zeigen ergänzend Sichten aus dem Bereich südlich der Kammlinie des Lesser Karkorum, die also dem Bereich dieses Abschnitts E zuzuordnen sind.

Die Lage der Start- und Landebahn von Skardu zeigt das folgende Bild:

(103) Blick entlang der Start- und Landebahn von Skardu - vom Nordwesten nach Südosten

In Richtung dieser Sicht landen die Flugzeuge. Das Indus-Tal verläuft schon weit vorher genau in derselben Richtung.
Folglich können die Flugzeuge rechtzeitig ihren Sinkflug beginnen, der sie zwischen den Viertauendern beidseits des
zunächst noch engen Tals zur Landebahn führt.
14 km sind es vom Ende der Startbahn bis zu den hohen 4000ern im Hintergrund, die geradeaus "im Weg stehen".
Von links mündet das Shigar-Tal, 18 km entfernt parrallel zur Richtung der Startbahn.
Startende Flugzeuge fliegen also direkt nach dem Abheben in einem engen Bogen nach links,
wobei sie nach 180 Grad Richtungsänderung über der Ortschaft Shigar schon gut 2000 Höhenmeter gewonnen haben..
Nach weiterem Höhengewinn über dem Shigar-Tal folgt das erneute Einschwenken nach links
in Richtug des Tals des Indus nach Westen.

Foto: unbekannt

(104) Blick aus einer Position über Shigar im gleichnamigen Tal nach Osten mit Masherbrum (7821 m) und Saltoro Kangri (7742 m)

Hier geht der Blick zurück über die zahllosen und meist namenlosen Gipfel des südlichen Karakorum
zu den Bergen mit den berühmten Namen wie Gasherbrum, Masherbrum, Chogolisa, Saltoro Kangri.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region zwischen Skardu und dem South Braldu mit Landkarte finden Sie hier.

Der Steigflug setzt sich über dem Shigar-Tal in Richtung Nordwesten fort:

(105) Blick aus einer Position über dem Shigar-Tal nordwestlich von Shigar nach Nordosten
mit Koser Gunge (6025 m), Gama Sokha Lumbu (6260 m), Latok IV (6420 m), Dongbar (6245 m),
K2 (8611 m), Broad Peak (8051 m), Mango Gusor (6305 m) und Masherbrum (7821 m)

Foto: Roger Nix, flickr.com, Juli 2022; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bild Nr. 73 zeigt das nächste Foto, das Roger nix auf diesem Flug aufgenommen hat.
Dann folgten die Bilder Nr. 64, 63, 62, 58, 57, 56 und 55.

Aus ähnlicher Position  wie bei Bild Nr. 62 - schon über über dem Indus-Tal - entstand das folgende Bild:

(106) Blick aus einer Position über dem Indus-Tal nach Nord-Nordost zum Baintha Brakk und zur Latok-Gruppe

Im Vordergrund verläuft der Bergkamm zwischen dem Indus-Tal und dem Tal des Basha River, dem von Norden einmündenden Nebenfluss des Shigar.
Dahinter ragen Gipfel der Sosbun-Gruppe auf (Hikmul und Ganchen). Zwischen diesen Bergen und den Siebentausendern am Horizont verläuft der Biafo-Gletscher.
Die Gipfel der Baintha-Brakk-Gruppe und der Latok-Gruppe sind schroffe Felsgipfel, die bei den Spitzenkletterern begehrt sind.
Die Erfolgsquote an diesen Zinnen ist aber denkbar gering. Diese Gipfel zeigen auch die Bilder Nr. 63 und 64.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Landkarte der Region mit Beschreibung finden Sie hier.

Über dem Indus-Tal, etwa bei 75°19' E, war die Position bei der folgenden Aufnahme:

(107) Blick bei ca. 75°12'30" E über dem Indus-Tal westlich von Skardu nach Nord-Nordwesten
zu den Gipfeln der Rakaposhi-Range und des Hispar-Muztagh

Diese Sicht schließt links, d.h. westlich an Bild Nr. 106 an.

Foto: Andreas Hammer; Beschriftung: Günter Seyfferth

(108) Blick bei ca. 75°06'30" über dem Indus-Tal nach Norden zum mittleren Bereich der Haramosh-Mountains und zum Hispar Muztagh

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Chogolungma-Region mit Landkarte finden Sie hier.
Die Beschreibung des Hispar Muztagh mit Landkarte fin den Sie hier.

(109) Blick von Osten zum Haramosh I (7406 m) und Mani Peak (6685 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Die Gipfel im Vordergrund stehen südlich des Kapaltang Kun am Westrand des Remanedok Kushun-Gletschers; sieh auch Bild Nr. 57.

Foto: Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(110) Blick bei ca. 75°09' E über dem Indus-Tal nach Nordwesten mit Bilchhar Dobani (6134 m), Rakaposhi (7788 m),
Haramosh I (7406 ,), Diran (7285 m), Alkache Chhok (6615 m), Mani Peak (6685 m) und Hachindar Chhish (6870 m)

Alkache Chhok und Hachindar Chhish gehören zum Batura Muztagh.

Foto: Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(111) Blick bei ca. 74°55' E über dem Tal des Indus nach Norden zum Haramosh I (7406 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Bei diesem Foto wird deutlich, dass diese Flughöhe beim Linienflug von Islamabad nach Skardu nur bei wolkenfreiem Himmel möglich ist.

Foto: ArifKhan100, flickr.com, Aug. 2004; Beschriftung: Günter Seyfferth

(112) Blick bei ca. 74°48'30" E über dem Indus-Tal nach Nordosten
mit Malubiting (7458 m), Haramosh I (7406 m), Mani Peak (6685 m) und Haramosh II (6666 m)

Links des Malubiting sieht man Gipfel der Rakaposhi Range und des östlichen Batrua Muztagh.
Rechts des Haramosh I stehen im  Hintergrund Gipfel des Hispar Muztagh.

Foto: Emran Ashraf, flickr,com, Juli 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf derselben Sichtlinie entstand das folgende Foto:

(113) Blick bei ca. 74°48'30" E über dem Indus-Tal nach Nordosten
mit Malubiting (7458 m), Haramosh I (7406 m), Laila I (6886 m) und Trivor (7640 m)

Der Malubiting ist der höchste Gipfel im Bereich des Chogolungma-Gletschers, der Haramosh I folgt an zweiter Stelle,

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(114) Blick von Westen zum Haramosh I (7406 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(115) Blick von Westen zum Haramosh I (7406 m)

Links unten sieht man den Mani-Gletscher, der von Sassi im Tal des Indus erreicht werden kann.

Foto: Bernhard Krainer, Mai 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Südlich der Flugroute über dem Indus-Tal zwischen Skardu und Nanga Parbat liegen die Deosai-Mountains.
Diese Berge gehören zwar nicht mehr zum Karakorum, sie werden aber dennoch gezeigt,
damit die Eindrücke vom Flug zwischen Skardu und Nanga Parbat möglichst vollständig berücksichtigt sind.
Obwohl keiner dieser Berge die Höhe von 6000 m erreicht, sind sie relativ stark vergletschert.
Die folgenden Bilder Nr. 116 bis 118 zeigen diese Region der namenlosen Berge in der Flugrichtung von Ost nach West.
Es gibt keine genauen Landkarten dieser Region. Folglich sind die Höhen fast aller Gipfel auf der Basis von Google Earth geschätzt,
unter Berücksichtigung notwendiger Korrekturen je nach Form der Gipfel.

 (116) Blick bei ca. 75°10' E über dem Indus-Tal westlich von Skardu nach Süden zu den Gipfeln der Deosai-Mountains

Foto: Harald Roesch; Beschriftung: Günter Seyfferth

(117) Blick bei ca. 75°08' E über dem Indus-Tal westlich von Skardu nach Südosten zu den Gipfeln der Deosai-Mountains

Im Hintergrund sind im Dunst die Gipfel der Nun-Kun-Gruppe in Indien zu erkennen.

Foto: Harald Roesch; Beschriftung: Günter Seyfferth

(118) Blick bei ca. 75°04' über dem Indus-Tal westlich von Skardu nach Süd-Südosten
zu den Gipfeln der Deosai-Mountains

Am Triebwerk des Flugzeugs ist erkennen, dass der Flug hier entgegen der Bildfolge  verlief.
Ganz rechts liegt das Astor-Tal, das die Deosai-Mountains vom den Gebirgsstock des Nanga Parbat trennt.

Foto: Harald Roesch; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei dem folgenden Bild lag die Flugroute zwischen Skardu und dem Nanga Parbat südlich des Indus-Tales,
d.h. der Nanga Parbat wurde auf seiner Südseite passiert.

(119) Blick aus einer Position über den Deosai-Mountains nach Norden zum westlichen Karakorum

Jenseits des Indus-Tales sind links die Bergketten der Rakaposhi-Range und - dahinter - des Batura-Muztagh zu sehen,
rechts die Berge der Haramosh-Range und - dahinter - des Hispar Muztagh.
Der Indus fließt weiter nach Westen (nach links) entlang der Nordflanke des Nanga Parbat
und wendet sich noch weiter im Westen nach Süden in Richtung des Flachlands von Pakistan.
Im Vordergrund sieht man die Gipfel der Deosai-Mountains, die auf Bild Nr. 118 von Norden zu sehen sind.

Foto: Archiv Jacek Wiltosinski ; Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts E

F. Der südöstliche (indische) Karakorum

Der südöstliche Karakorum ist Sperrgebiet für zivile Flüge. Grund dafür ist der Streit zwischen Indien und Pakistan um die Frage, wem dieser Teil des Karakorum gehört. Der Streit wird mit militärischen Mitteln ausgefochten. Wo die Militärs das Sagen haben, spielen Belange der zivilen Gesellschaft keine Rolle. Näheres zum sog. Kashmirkonflikt finden Sie unter diesem Link.

Der Bereich der Gletscher Siachen und Rimo, der im Südosten an die Baltoro-Region anschließt, ist vom indischem Militär besetzt und die Inder erlauben keinen Überflug durch zivile Fluggesllschaften. Die Inder können aber nicht verhindern, dass aus großen Höhen auf pakistanischem Territorium in Richtung dieser Gletscher fotografiert wird, z.B. vom Gasherbrum I (8080 m). 

 Auf der Seite "Gipfelpanorama vom Gasherbrum I"
finden Sie solche Bilder

Bei den anderen Gipfeln Sia Kangri und Baltoro Kangri, die direkt auf der Demarkationslinie stehen, verweigern die Pakistani in der Regel die Erlaubnis zur Besteigung, weil man beim Anmarsch den pakistanischen Lagern am Fuß dieser Berge und den Einrichtungen am Berg zu nahe kommen könnte. Vielleicht befürchtet man auch, dass von Indern durchs Fernglas entdeckte Bergsteiger einen Schusswechsel der Artillerie provozieren könnten. Krieg in den Bergen! Fairerweise muss aber angemerkt werden, dass die Anwesenheit von Militärhubschraubern am Baltoro-Gletscher auch schon in Not geratenen Bergsteigern zu einem schnellen Transport ins Krankenhaus nach Islamabad verholfen hat.

Nun gibt es aber die neue technische Errungenschaft der Foto-Drohne.

 Auf der Seite "Drohnenflüge in der Baltoro-Region"
finden Sie mit den Bildern C-7 bis C-10 herrliche Aufnahm
en
aus fast 9000 m Höhe in die "verbotene" Richtung.

Solche Sichten können aber nur auf geringere Entfernungen die gewünschen Details der Topografie zeigen, und es fehlen im vorliegenden Fall die ergänzenden Blicke aus anderen Richtungen.

Erstaunlicherweise fanden sich dann aber doch auch ein paar Luftbilder von einem Hubschrauberflug aus Positionen über dem Siachen-Gletscher, die von Rajendra Bhaduri aufgenommen worden waren. Sie sind natürlich nur aus geringeren Höhen fotografiert, immerhin aber gewähren sie einen Einblick in das Zentrum dieses Gebietes am Siachen-Gletscher. Diese Aufnahmen sind echte Raritäten.

Im Bereich ganz im Südosten sind Gipfelbesteigungen erlaubt, wenn auch nur unter strengen Restriktionen. Zivile Flüge gibt es auch dort nicht. Um auch zu diesem Bereich im fernen Südosten etwas anbieten zu können, was aus großen Höhen aufgenommen wurde, sind zwei Panorama-Bilder "eingeschmuggelt", die vom Mamostong Kangri (7516 m) bzw. vom Saser Kangri IV (7310 m) aufgenommen wurden. Die Standorte sind immerhin auch sehr hoch, so dass der Blick der Sicht aus einem Flugzeug ähnlich ist. Ich bitte für diese Art der Komplettierung um Nachsicht.

Die Beschreibung des südöstlichen Karakorum mit Landkarten finden Sie hier.

(120) Blick aus der Nähe des Bilafond-Passes nach Norden
zum Zusammenfluss von PK36-Gletscher, Ghent-Gletscher und Siachen-Gletscher (hinten)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Die drei Gletscher bilden an ihrem Zusammenfluss eine gigantische Eisfläche in 5000 m Höhe.
Die Gipfel am linken Bildrand waren auf Bild Nr. 97 von Nordwesten zu sehen.
Die Berge am Horizont in Bildmitte gehören zu den Aghil Mountains in China

Foto: Rajendra Bhaduri; Beschriftug: Günter Seyfferth

(121) Blick aus einer Position südlich des gigantischen PK36-Gletschers nach Westen bis Nordwesten
mit Sherpi Kangri (7350 m) und Mt. Ghent I (7401 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Der PK36-Gletscher nordöstlich des Saltoro Kangri gehört zwar nicht zu den sehr langen Gletschern des Karakorum,
er beginnt aber in einem gigantischen Gletscherbecken zwischen Saltoro Kangri und Mt. Ghent, für dessen Durchquerung man mehrere Stunden benötigt.
Von dort fließt er auf 2,5 km Breite nach Nordosten in Richtung Siachen-Gletscher. Auf Bild Nr. 120 ist diese Einmündung zu sehen.
Am linken Bildrand stehen die Gipfel Link Sar (7041 m) und K7 (6934 m) auf pakistanischem Territorium.
Ganz links erahnt man noch den Grat des K6 (7282 m). Bild Nr. 92 zeigte den Blick auf diese Gipfel von der Gegenseite.

Foto: Rajendra Bhaduri; Beschriftug: Günter Seyfferth

(122) Blick von einer Position über dem Gletscher Saltoro Basin nach Westen zum Saltoro Kangri (7742 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Es ist kein perfektes Bild, wir wollen aber doch bescheiden bleiben.
Rechts neben dem Saltoro Kangri sind auch hier Link Sar (7041 m) und K7 (6934 m) zu sehen.
Über den Saltoro Kangri und den Bilafond-Pass verläuft die Demarkationslinie zwischen Pakistan und Indien

Foto: Rajendra Bhaduri; Beschriftug: Günter Seyfferth

(123) Blick von einer Position über dem Lolofond-Gletscher nach Nordosten
Zu den Teram-Gipfen und den Apsarasas-Gipfeln
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Hier haben wir einen phantastischen Zusammenfluss von drei großen Gletschern vor Augen.
In der Mitte fließt der größte Gletscher des Karakorum, der 71 km lange Siachen-Gletscher von links nach rechts.
Von Osten mündet der Teram Shehr-Gletscher ein, der dabei seine Richtung um 135° ändert.
Der Lolofond-Gletscher mündet im rechten Winkel in den Siachen-Gletscher.
Auch hier ist gut zu erkennen, wie aus den Seitenmoränen der Nebengletscher Mittelmoränen im Hauptgletscher werden.
Ca. 4850 m hoch liegt dieser eindrucksvolle Platz. Wer bei dem Bildeintrag "Siachen-Gletscher" genau hinschaut,
erkennt dort eine doppelte dunkle Linie. Die hintere Linie sind die vereinigten Seitenmoränen von Siachen- und Ghent-Gletscher,
der sich 10 km weiter oberhalb mit dem Siachen vereinigt hat. Die vordere Linie sind die vereinigten Seitenmoränen von Ghent-Gletscher und PK36-Gletscher,
die sich 8 km oberhalb getroffen haben. Zwischen den beiden Linien fließt also Eis, das vom Ghent-Gletscher stammt.

Foto: Rajendra Bhaduri; Beschriftug: Günter Seyfferth

(124) Blick von einer Position über dem Gletscher Saltoro Basin nach Südosten
mit dem K12 (7469 m) und den fernen Gipfeln des südöstlichen Karakorum Mamostong Kangri (7516 m) und Saser Kangri (7672 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Über den K12 verläuft die Demarkationslinie zwischen Pakistan und Indien.
Die Einmündung des Lolofond-Gletschers in den Siachen-Gletscher ist auf dem vorstehenden Bild zu sehen.
Jenseits des P 6480 liegt der K12-Gletscher, über dem der Hubschrauber auf dem folgenden Bild Nr. 125 steht

Foto: Rajendra Bhaduri; Beschriftug: Günter Seyfferth

(125) Blick von einer Position über dem K12-Gletscher nach Osten
zu den Gipfeln der North Terong-Gruppe und zum Rimo I (7385 m)
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Wir befinden uns hier östlich des K12 (siehe Bild Nr. 124).
Der K12-Gletscher mündet 18 km südöstlich der Stelle von Bild Nr. 123 in den Siachen-Gletscher, in ca. 4430 m Höhe

Foto: Ajal Shukla; Beschriftung: Günter Seyfferth

(126) Blick vom Gipfel des Mamostong Kangri (7516 m) nach Süd-Südosten zum Saser Kangri (7672 m)

Dieses ist eines der beiden abschließenden Bilder, die keine Luftbilder sind. Der Grund: Es gibt keine Luftbilder von Überflügen dieser Region.
Ersatzweise ist dieses Bild verwendet, denn mit 7516 m Höhe gewährt der Standort eine Sicht, die mit einem Luftbild vergleichbar ist.
Die am Horizont sichtbare Gipfelgruppe des Saser Kangri weist in Richtung Südosten die letzten Siebentausender des Karakorum auf.
Die Mamostong-Gruppe zählt zum Rimo Muztagh, die Saser-Gruppe zum Saser Muztagh.
Der Saser Muztagh ist das südöstliche Ende des Great Karakorum, der im Nordwesten am Batura Muztagh begonnen hat.
Am linken Bildrand erkennt man ein Stück des Shyok-Tales. Der Shyok umschließt den Saser Muztagh sowohl an der nordöstlichen als auch an der süwestlichen Flanke;
d.h. er ändert am Ende des Karakorum seine Fließrichtung um 180° und fließt von dort in Richtung Nordwesten.
Unterwegs auf seinem Weg zum Indus nimmt er noch den Nubra auf, den die Schmelzwasser des Siachen-Gletschers nähren.

Foto: Orian Regnier; Beschriftung: Günter Seyfferth

(127) Blick vom Gipfel des Saser Kangri IV (7310 m) nach Nordwesten
 - hinweg über den gesamten Südöstlichen Karakorum bis zum K2 (8611 m)

Dieses ist das zweite der abschließenden Bilder, die keine Luftbilder sind. Der Grund: Es gibt keine Luftbilder von Überflügen dieser Region.
Der Saser Kangri liegt außerhalb der folgend genannten Karte, etwas unterhalb der rechten unteren Ecke.
Im rechten Bilddrittel steht der Mamostong Kangri (7516 m), von dessen Gipfel die vorstehende Aufnahme gemacht wurde.

Foto: Debraj Dutta (http://www.viewfinderpanoramas.org/gallery/asia/SK-IV-A.html); Beschriftung: Günter Seyfferth

zum Beginn des Abschnitts F

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