Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Everest-Region - tibetische Seite

 

(1) Landkarte der Everest-Region - tibetischer Teil
(Bitte öffnen Sie die Landkarte im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar.
Ich bitte um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Details eine kleine Schrift gewählt werden musste.)

  Eine Landkarte der gesamten Khumbu-Region mit den angrenzenden Regionen Rolwaling, Tibet, Makalu-Barun finden Sie unter diesem Link.

 Bitte öffnen Sie die Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!

Quellen der Detail-Informationen:

- Mount Qomolangma 1:100.000, Lanzhou Institute of Glaciology and Geocryology
- Finmap Shhet No. 2786-02: Gaurishankar Himal, 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2786-03: Namche Bazar, 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2786-04: Sagarmatha, 1:50.000
- Finmap Shhet No. 2786-07: Salleri, 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2786-08: Chheskam, 1:50.000
- Finmap Shhet No. 2787-01: Mount Makalu, 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2787-05: Bala, 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2786-15: Phansang Lhamu Chuli, 1:50.000
- Finmap Sheet No. 2786-16: Pumori, 1:50.000
(Die Finmap-Karten finden Sie unter diesem Link.)
- Alpenvereinskarte Mount Everest 1:25.000
- Khumbu Himal 1:50.000, Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende
  Hochgebirgsforschung Nr. 2
- Mount Everest 1:50.000, National Geographic Society
- Shorong/Hinku 1:50.000, Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende
  Hochgebirgsforschung Nr. 5
- Rolwaling Himal 1:50.000, Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende
  Hochgebirgsforschung Nr. 4
- Jan Kielkowski, Makalu Himal
- Eigene Höhenermittlungen

 Anmerkungen zu den Gipfelhöhen:

Am obigen großen Verzeichnis der als Quellen benutzten Landkarten erkennt man, dass Karten aus vielen Quellen zur Verfügung stehen, wobei aber nicht einmal die Landkarten von nepalesischen Verlagen berücksichtigt sind. Letztere bringen keinen zusätzlichen Nutzen, da sie hinsichtlich der Berge im Wesentlichen nur wiedergeben, was die Karten der anderen Quellen vorgegeben haben.

Beim Zeichnen  meiner Landkarten bestand das Problem, dass bei vielen Bergen je nach Quelle unterschiedliche Höhen, manchmal auch unterschiedliche Namen, angegeben sind. Nach sorgfältiger Prüfung habe ich mich nunmehr entschieden, hinsichtlich der Gipfel auf nepalesischem Territorium vorranig die Angaben aus dem Kartenwerk Finmap zu übernehmen. Die bisherigen Überprüfungen anhand  vieler hochauflösender Fotos haben ergeben, dass die Angaben von Finmap im Durchschnitt am zutreffendsten sind. Allerdings wurden auch dort einige Fehler entdeckt. Weiterhin fehlen dort hin und wieder Höhenangaben, so dass man die gezeichneten Höhenlinien oder andere Quellen zu Rate ziehen muss. Soweit Sie also in meinen Landkarten Höhenangaben finden, die bei Finmap entweder gar nicht oder anders verzeichnet sind, so beruhen diese Abweichungen auf eigenen Untersuchungen oder auf anderen Quellen. Eine auffallende Abweichung ist z.B. die Höhe des Cho Oyu, die Finmap mit 8188 m angibt, was aber nicht richtig ist. Ob es aber genau die 8201 m sind, die bei mir und in vielen anderen Quellen genannt sind, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, da auf der breiten vergletscherten Gipfelkuppe des Cho Oyu die Schneehöhen sehr stark schwanken. Die Unsicherheit aufgrund wechselnder Schneehöhen besteht allgemein zumindest bei den Gipfeln, deren höchster Punkt nicht ein eis- und schneefreier Felsengipfel ist.

Bei den Gipfeln auf chinesischem Territorium beziehe ich mich entweder auf die Landkarte "Mount Qomolangma" von Mi Desheng oder auf eigene Ermittlungen, soweit dort keine Höhen zu finden sind. Mi Desheng hat mehrere Landkarten zum Himalaya erstellt. Alle Überprüfungen zu diesen Landkarten haben ergeben, dass die dortigen Höhen die zuverlässigsten Angaben unter allen Quellen sind, in der Regel sehr präzise. Bei derartigen Aussagen muss man aber berücksichtigen, dass vom Schreibtisch aus nur Höhenunterschiede überprüft werden können, nicht aber absolute Höhen. Für die Überprüfung absoluter Höhen muss man sich entweder auf vielfach bestätigte Höhen von Nachbargipfeln verlassen wie z.B. auf die Höhe des Mount Everest oder auf GPS-Messungen auf Gipfeln mittels genau geeichter Geräte.

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben. Allerdings konnte ich die Namen vieler Autoren nicht mehr feststellen, da inzwischen die Alben von Picasa, Panoramio, Webshots etc. von den Betreibern dieser Platformen gelöscht wurden. Diese drastischen Maßnahmen haben zu großen Informationsverlusten geführt - besonders im der Everest-Region.

Die Gliederung dieser Seite:

Die folgende Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt:

A. Übersicht
B. Von Nordosten zum Everest
C. Zum Gipfel des Mount Everest
D. Von Norden zum Cho Oyu


Soweit die einzelnen Abschnitte 2-spaltig aufgebaut sind,
ist in der Reihenfolge gemäß nebenstehender Skizze zu lesen.
So steuern auch die jeweiligen Links "zur Fortsetzung ...".

Über die vorstehenden Links gelangen Sie direkt zu den
entsprechenden Abschnitten.



Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:


- Gesamtübersicht über den Himalaya
- Gipfelliste Gipfel > 6750 m   
- Gipfelliste Gipfel in Nepal 
- Gipfelliste Gipfel in China
- Region Khumbu West
- Region Khumbu MItte
- Region Khumbu Ost
- Region Makalu
- Achttausender - Mount Everest 
- Achttausender - Lhotse 
- Achttausender - Makalu
- Achttausender - Cho Oyu
- Mount Everest - Gipfelpanorama

- Mount Everest - Geschichte und Literatur
- Cho Oyu -Geschichte und Literatur 
- Hohe Siebentausender - Gyachung Kang
- Aussichtspunkte - Himalaya-Flug
- Aussichtspunkte - Pang La
- Passübergänge - Nangpa La 
- Bildergalerien zum Everest, Nordseite
- Bildergalerien zum Cho Oyu 

A. Übersicht

Solu Khumbu ist der Gebirgs-Distrikt Nepals südlich von Mount Everest und Cho Oyu. Khumbu ist der nördliche, Solu der südliche Teil.
Distrikthauptstadt ist Salleri, aber der Hauptort für Bergsteiger und Trekker ist Namche Bazar. Die Khumbu-Region ist rundum eingefasst von einem Kranz höchster Berge, zu denen auch die Achttausender
Mount Everest (8848 m), Lhotse (8516 m) und Cho Oyu (8201 m) gehören. Drei Täler liegen innerhalb dieser Runde aus hohen Bergen: Das Tal des Bhote Koshi im Westen, das Tal des Dudh Koshi in der Mitte und der Tal des Imja Khola im Osten. Der Hauptfluss Dudh Khosi nimmt östlich von Namche Bazar den Imja Khola und südlich des Ortes den Bhote Koshi auf. In der Khumbu-Region ist der Volksstamm der Sherpa zu Hause.

An die Khumbu-Region grenzt im Norden auf chinesischem Territorium ein ca. 30 km breiter Streifen des Himalaya mit einigen Sieben-  und zahlreichen Sechstausendern, aber auch mit den bekannten Nordflanken vom Mount Everest (8848 m) und Cho Oyu (8201 m). Im Osten liegt die Region rund um den Makalu mit dem Kangshung-Gletscher in Tibet und den Tälern des Barun und des Hongu in Nepal. Im Süden von Khumbu liegen die kleineren Gebirgszonen des Hinku Himal mit dem Mera Peak und des Shorong Himal mit dem Numbur. Im Westen schließlich liegt der Rolwaling Himal, der sich sowohl auf nepalesisches als auch chinesisches Territorium erstreckt. Der Lapche Himal im Nordwesten liegt schon etwas entfernter und ist nur noch mit seinem südlichen Teil auf der Gesamtkarte dieser Einzelregionen  erfasst.

Das Volumen der Beschreibung der gesamten Everest-Region ist zu groß, als dass es auf einer Seite untergebracht werden könnte.
Selbst der Kernbereich - die Khumbu-Region - muss auf 3 Seiten aufgeteilt werden. Die nebenstehende Übersichtskarte zeigt, wie die Regionen auf einzelne Seiten dieser Website aufgeteilt sind. Sie können leicht auf eine Seite einer Nachbarregion wechseln, indem Sie in nebenstehender Karte auf den betreffenden Namen klicken. Die Seite öffnet sich in einem weiteren Fenster. Nur die Seite, auf der Sie sich jetzt befinden, öffnet sich natürlich nicht nochmals.



Übersichtskarte der Seiten der einzelnen Regionen im Bereich des Mount Everest
- zu öffnen mit einm Klick auf den Namen der Region

Ein herrliches Foto der Nasa vermittelt einen guten Überblick über die Region nördlich der Grenze und sagt mehr als Worte:

(2) Satellitenfoto der Everest-Region von Osten vom Mount Everest bis zum Gaurisankar

Welch ein fantastischer Blick aus 350 km Höhe, der fast jedes Detail erkennen lässt! Bitte öffnen Sie das Bild im Großformat!
In der linken Bildhälfte sehen wir den nördlichen Teil der Khumbu-Region und dahinter die Berge des Rolwaling Himal.
In der rechten Bildhälfte sehen wird die tibetischen Berge nördlich der Grenzberge Mount Everest, Gyachung Kang und Cho Oyu
und darüber den tibetischen Teil des Rolwaling und des südlichen Teils des Lapche Himal.
Auffallend ist der Unterschied der Farben in den tieferen Regionen, welche Ergebnis der unterschiedlichen Klimazonen sind.
In Tibet fallen deutlich weniger Niederschläge als in der Khumbu-Region, so dass dort außerhalb der Gletscher die Farbe Braun vorherrscht.

In die Welt der Berge nördlich der Grenze dringt so gut wie niemand vor - mit 2 Ausnahmen:
zur Nordflanke des Mount Everest (links unten) und zum Cho Oyu (Bildmitte),
Zum Everest führt der Weg von rechts durch das Rongbuk-Tal, das in obigem Bild ca. 3,5 cm oberhalb und parallel zum unteren Bildrand verläuft.
Zum Cho Oyu führt der Weg von rechts durch das breite Tal knapp unterhalb der halben Bildhöhe.
Die Berge beidseits dieser Routen werden sehr selten besucht; entsprechend rar ist verfügbares Bildmaterial.

Foto: Nasa; Beschriftung: Günter Seyfferth

B. Von Norden zum Mount Everest

Bergsteiger oder Trekker erreichen die Nordseite des Mount Everest über zwei Wege:
a) Von Kathmandu per Autofahrt über den Friendship Highway mit den Pässen Thong La und Lalung La
zur Ortschaft Old Tingri und von dort zum Rongbuk-Tal
b) Von Lhasa per Autofahrt über Shigatse nach Shegar Dzong (New Tingri) und von dort über
den Pass Pang La zum Rongbuk-Tal
Nur bei der Anfahrt von Lhasa gewinnt man einen guten Überblick über die Berge
nördlich der Grenze - vom Cho Oyu bis zum Makalu - , denn auf dieser Fahrt wird südlich von
Shegar Dzong der 5205 m hohe Pass Pang La überquert, der eine freie Sicht
auf fast sämtliche Gipfel der hier beschriebenen Region gewährt.
Die folgenden Bilder vom Pang La vermitteln diese Aussicht in perfekter Weise
- geordnet von links nach rechts mit Makalu, Lhotse, Mount Everest, Pumori, Gyachung Kang und Cho Oyu:

(3) Blick vom Pang La (5205 m) nach Süden bis Südwesten mit Makalu (8485 m), Lhotse (8516 m) und Mount Everest (8848 m)

Makalu, Lhotse und Mount Everest stehen auf der Grenze zwischen China und Nepal,
ebenso wie die weiter westlich stehenden Gyachung Kang und Cho Oyu (siehe Bild Nr. 6).
Sie ragen hoch empor über die nördlich anschließenden Sechstausender. So sind sie auch noch von vielen
anderen, viel weiter entfernten Aussichtspunkten in der tibetischen Hochebene zu sehen.
Lediglich die Siebentausender Karthaphu (7321 m), Changtse (7543 m), Lixin (7078 m) und Sichuan (7309 m)
lassen sich vor dieser hohen Mauer noch einigermaßen leicht ausmachen, aber auch nur, sofern man ihre Formen kennt.
Im übrigen sind genaue Karten und genaue Peilungen erforderlich, um die  vielen weiteren Gipfel zu identifizieren.
Aber selbst dabei kann man sich leicht irren, wenn man die Formen mancher Gipfel nicht schon aus anderer
Perspektive kennt. Es liegen mehrere Bergketten mit ähnlichen Höhen hintereinander, was die Bestimmung sehr erschwert.
Die Entfernung zum Makalu beträgt 69 km, zum Everest sind es 60 km.
Der Nuptse (7864 m, rechts vom Everest) steht zur Gänze auf nepalesischem Territorium.
Der Mount Everest wurde erstmals im Jahr 1953 bestiegen, der Lhotse im Jahr 1956 und der Makalu im Jahr 1955.
Die vorstehenden Links führen Sie zur ausführlichen Beschreibung.

Foto: Arjayempee, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(4) Blick vom Pang La (5205 m) nach Süd-Südwesten zum Lhotse (8516 m) und Mount-Everest (8848 m)

Hier liegt die Nordflanke des Mount Everest nicht im Schatten, so dass viele Details erkennbar sind.
Norton-Couloir, Second Step etc. spielen in der Geschichte der Besteigungen durch die Nordflanke eine wichtige Rolle.
Im Jahr 1924 erreichte E.F. Norton im nach ihm benannten Couloir eine Höhe von 8572 m, damaliger Höhenrekord.
Vier Tage später verschwanden Andrew Irvine und George Leigh Mallory bei einem weiteren Besteigungsversuch.
Es kann sein, dass sie den Fuß des Second Step erreicht haben. Die Leiche Mallory's wurde im Jahr 1999 in 8155 m Höhe gefunden.

Foto: Joerg Bublies (nicht mehr online); Beschriftung; Günter Seyfferth

(5) Blick vom Pang La (5205 m) nach Südwesten mit Mount Everest (8848 m) und Gyachung Kang (7952 m)

Auch hier blickt man über ein Meer von Gipfeln ähnlicher Höhe hinweg, in dem die einzelnen Erhebungen
nur schwer identifizierbar sind. Links der Bildmitte fällt die breite, verschneite Nordostflanke des Lixin (7078 m, Kellas Rock Peak) auf.
Aus der Richtung vom Everest gesehen zeigt dieser Berg eine schlanke Form aus Fels (siehe Bild Nr. 22 und 24).
Im Vordergrund erkennt man einen Teil der Zufahrt zum Everest-Basecamp im Rongbuk-Tal.
Die Straße führt unten zunächst nach rechts, schwenkt dann nach links und vor den Bergen Hongzing und Tonqiuan auf den Everest zu.
Dieses Bild vermittelt sehr gut, wie sich der Unterschied in den Niederschlagsmengen auf die Landschaft auswirkt.
Der Monsun, der die Schneemengen von Süden herantransportiert, lädt den größten Teil seiner Fracht schon im Bereich der
Grenzgipfel ab. Nur noch die höheren Sechstausender dahinter bekommen etwas davon ab, während die nur wenig niedrigeren Gipfel
bereits schneefrei sind. In den Tälern findet man nur dort Pflanzen, wo künstlich bewässert wird.

Foto: Arjayempee, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(6) Blick vom Pang La (5205 m) nach Südwesten mit Gyachung Kang (7952 m) und Cho Oyu (8201 m)

Die Gipfel von Gyachung Kang und Cho Oyu sind genau 8 km voneiander entfernt.
Der Gebirgskamm zwichen den Gipfeln liegt nirgends unterhalb der 7000-Meter-Marke. 
Jenseits des Cho Oyu setzt er sich - ebenfalls oberhalb von 7000 m - noch weitere 5 km bis zum 7352 m hohen Phasang Lhamu Chuli fort (siehe Bild Nr. 53).
Der Gyachung Kang ist mit seinen 7952 Metern Höhe der ranghöchste Gipfel der Erde nach den 14 Achttausendern. Der Cho Oyu steht an sechster Stelle.
Auch auf diesem Bild "verschmelzen" die hohen Sechstausender mit der dahinter aufragenden gewaltigen Gebirgsgmauer aus Eis und Schnee.
Das Tal des Gyachung Kang-Gletschers mündet in das Rongbuk-Tal.
Der Gyachung Kang wurde erstmals im Jahr 1964 bestiegen, der Cho Oyu im Jahr 1954.
Die vorstehenden Links führen Sie zur ausführlichen Beschreibung.

Foto: Arjayempee, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(7) Blick vom Pang La (5205 m) nach Südwesten mit Ngozumpa Kang (7905 m), Cho Oyu (8201 m) und Siguang (7309 m)

Auf dieser Tele-Aufnahme heben sich die Vorberge des Cho Oyu besser vom Hintergrund ab.
Kaum eine Expedition geht in diese Bergwelt hinein. Die Ziele Mount Everest und Cho Oyu - der Zugang zum Cho Oyu liegt weiter westlich -
sind einfach zu verlockend. Also bleiben die Berge links und rechts dieser Wege sich selbst überlassen.
Die hier sichtbare Nordwand des Cho Oyu wurde tatsächlich durchstiegen - im Jahr 1988 durch eine jugoslawische Expedition.
Die ausführliche Beschreibung der Besteigungen am Cho Oyu finden Sie hier.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die serpentinenreiche Abfahrt vom Pang La endet auf dem breiten Talgrund des Zhaga Chu in ca. 4170 m Höhe. Der Zhaga Chu entseht 25 km weiter talaufwärts aus dem Zusammenfluss der Gletscherbäche des Gyachung Kang-Gletschers und des Ronbuk-Gletschers. Letzterer beginnt am Fuß der Nordflanke des Mount Everest. Auf der Fahrt nach Südwesten zu diesem Punkt des Tales in 4720 m Höhe eröffnen sich nur wenige begrenzte Sichten zu den hohen Bergen.

(8) Blick aus ca. 4240 m Höhe im Tal des Zaga Chu nach Süden zum Mount Everest

Die Höhe des Mount Everest wird hier deutlich, wenn man sich klar macht, dass
man mehr als 2000 m tiefer steht als die Sechstausender im Mittelgrund, wodurch
eigentlich alle dahinter stehenden Gipfel verdeckt sein müssten.
Der Everest ragt aber dennoch weit darüber empor.
Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

(9) Blick aus ca 4600 m Höhe im Tal des Zaga Chu nach Südwesten

Hinter dem Peak 5460 links der Bildmitte mündet das von Süden kommende Rongbuk-Tal.
Man sieht hier also auf Gipfel, die bereits westlich des Tals des Gyachung-Kang-Gletschers
stehen. Sie finden diesen Bereich am oberen Rand der Landkarte.
Vor dem Peak 5850 am rechten Bildrand mündet von Westen die Fahrstraße ein,
die von Old Tingri kommt. Wer also von Kathmandu her über den Friendship Highway
zum Everest fährt, triff hier auf die Straße in Richtung Rongbuk-Kloster und Everest-Basecamp.
Von dieser Verbindungsstraße aus sind die Bilder Nr. 48 bis 51 aufgenommen.
Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth


zur Fortsetzung des Abschnitts

Hier muss eine Anmerkung zur Art der Namensgebungen von Flüssen im Himalaya eingefügt werden. Im gesamten Bereich des Gebirges trifft man auf Fälle, wo ein Fluss ab der Stelle der Einmündung eines größeren Nebenflusses einen neuen Namen trägt. Ein solcher Fall liegt auch hier vor, d.h. der Rong Chu, der Quellfluss des Rongbuk-Gletschers, wechselt seinen Namen bei der Einmündung des Gyachung Chu in Zaga Chu.

(10) Blick aus ca. 4700 m Höhe am Übergang vom Tal des Zaga Chu ins Rongbuk-Tal
nach Süd-Südwesten zum Gyachung Kang (7952 m)

Dies ist der höchste aller Siebentausender.
Foto: unbekannt

(11) Blick aus ca. 4700 m Höhe entlang des Tals des Gyachung Chu
nach Südwesten zu den drei Ngozumpa Kang-Gipfeln

Es sind die drei Nebengipfel im gewaltigen Höhenzug zwischen Gyachung Kang und Cho Oyu:
Den gesamten Höhenzug zeigt Bild Nr. 6.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Ist das Tal des Rong Chu erreicht, hat man auf dem weiteren Weg stets die Nordflanke des Mount Everest vor Augen.
Da vor dieser gewaltigen Mauer mit Changtse (7543 m) und Changzheng (6916 m) zwei niedrigere Gipfel stehen,
sieht man umso weniger von der Nordwand, je mehr man sich ihr nähert. Deshalb sollte man unbedingt schon
am Kloster Rongbuk in 5000 m Höhe verweilen, um diese Sicht zu genießen, bevor man weiter zum Basecamp fährt oder geht.

(12) Blick vom Rongbuk-Kloster in 5000 m Höhe nach Süden zum Mount Everest (8848 m)

Bedingt durch die Neuschneeauflage der Nordwand heben sich die davor stehenden Changste (7543 m) und Changzheng (6916 m) nur schwach ab.
Über dem Changtse sieht man das Norton-Couloir. Bitte vergleichen Sie dieses Foto mit Bild Nr. 4.
Das folgende Bild zeigt die Nordflanke im weitgehend schneefreien Zustand.
Unten links ist die Einmündung des Tals des East Rongbuk-Gletschers in das Haupttal markiert.
Dort hinein führt der Weg zum vorgeschobenen Basislager in 6400 m Höhe.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

7 km weiter südlich liegt der Platz des Everest-Basecamps in 5180 m Höhe, direkt vor der Stirnmoräne des Rongbuk-Gletschers.

(13) Blick vom Everest-Basecamp in 5180 m Höhe nach Süden zum Mount Everest

Hier hat sich der Blick etwas nach rechts geweitet, wo man nun auch den Nuptse (7864 m) sieht.
Der Nuptse steht vollständig auf nepalesischem Territorium. Zwischen Nuptse und der Westschulter des Everest (7268 m)
liegen der Khumbu-Eisbruch und das Tal des Schweigens (CWM, durch die die Aufstiegsroute von Süden führt.
Die Höhenstürme am Everest sind so heftig, dass sich Neuschnee nicht lange auf den Felsen des Gipfels  hält.
Auch auf diesem Bild ist links der Eingang ins Tal des East Rongbuk-Gletschers markiert.

Foto: Mark Horrell, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Auf dem Weg zum East Rongbuk-Gletscher öffnet sich Blick noch weiter nach rechts:

(14) Blick aus ca. 5300 m Höhe nach Süden bis Südwesten zum Mount Everest (8848 m) bis Pumori (7145 m)

Dieser Abschnitt des Gebirgskamms an der Grenze ist auch auf Bild Nr. 5 zu sehen, dort allerdings von Nordosten.
Von rechts mündet der West Rongbuk-Gletscher in den Rongbuk-Gletscher.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(15) Blick von der Einmündung des East Rongbuk Tales in ca. 5350 m Höhe nach Südwesten zum Lingtren (6714 m) und Pumori (7145 m)

Lingtren und Pumori stehen unmittelbar über dem Everest Basecamp auf der Südseite.
Der West-Rongbuk-Gletscher beginnt am Pass Nup La südllich des Gyachung Kang.
Der Pumori wurde erstmals im Jahr 1962 bestiegen. Es ist ein gefährlicher Berg, der schon viele Opfer gefordert hat - meistens durch Lawinen.

Foto: Mark Horrell, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der East Rongbuk-Gletscher ist der Zugang zur sog. "Normalroute" in der Nordflanke des Mount Everest.
Auf ihrer ersten Everest-Expedition im Jahr 1921 suchten die Briten lange vergeblich nach einem Zugang
zur Nordflanke und fanden ihn erst gegen Ende der verfügbaren Zeit. Die Geschichte der Besteigungen am Mount Everest finden Sie hier.
Über den East Rongbuk-Gletscher wird das vorgeschobene Basislager (ABC = Advanced Basecamp) in 6400 m Höhe erreicht.
Auch Trekker versuchen, dorthin zu gelangen, scheitern aber oft, da sie die Höhe unterschätzen.
Dieses Ziel am Fuß der Nordflanke erfordert unbedingt weitere Akklimatisationstage.

(16) Blick aus dem unteren Bereich des East Rongbuk-Gletschers in ca 5600 m Höhe
über den Rongbuk-Gletscher hinweg nach Westen

Man sieht die beiden Fast-Siebentausender Tonqiang (6907 m) und Hongxing (6927 m)
sowie den Shuguang (6573 m)
Über Besteigungen des Hongxing und Tonqiang ist nichts bekannt.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(17) Blick vom unteren East Rongbuk-Gletscher in ca 5700 m Höhe nach Südosten
zum Xiangdong (7018 m)

Die wilden Moränenhügel im Bereich des unteren Tales machen das Vordringen
zu einer anstrengenden Angelegenheit, insbesonder wenn man noch nicht gut akklimatisiert ist.
Auch der Xiangdong scheint noch unbestiegen zu sein.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(18) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca. 5750 m Höhe in die Südwand des Lixin (7078 m)

Der Berg trug früher den Namen Kellas Rock Peak, benannt nach dem Briten A.M Kellas, der
während der Erkundungsexpedition 1921 schon auf dem Anmarsch durch Tibet verstarb.
Die Bilder Nr. 3 und 5 zeigen diesen Berg von der entgegengesetzten Seite
mit einer schneeweißen Nordostflanke.
Der Berg wurde erstmals im Jahr 1935 bestiegen.
Foto: unbekannt

(19) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca. 5800 m Höhe nach Nordosten
in das Seitental des Far East Rongbuk-Gletschers mit dem Dongfang (6968 m)

Fast ohne Übergang sind die Oberflächen der Gletscher ab dieser Höhe
bewehrt mit 10 bis 30 m hohen Eiszinnen, die durch das Wechselspiel
von Sonneneinstrahlung und Wind entstehen. Auch auf dem Gletscher im Hintergrund
ist ein solches Meer aus Eiszinnen zu sehen.
Der Dongfang wurde erstmals im Jahr 1993 bestiegen.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(20) Rückblick vom East Rongbuk-Gletscher in ca 5800 m Höhe nach Nordwesten

Hier sind die letzten großen Geröllhalden erklommen und es beginnt die Welt des Eises,
wobei aber relativ flache Mittelmoränen ein einfaches Vorwärtskommen ermöglichen.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(21) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca 5800 m Höhe nach Süden
zum Mount Everest (8848 m) und Changtse (7543 m)

Noch bis kurz vor dem vorgeschobenen Basislager wird der Changste
den größten Teil der Nordflanek des Everest verdecken.
Den Blick durch den Einschnitt knapp oberhalb der Bildmitte
nach rechts zeigt das Bild Nr. 23.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

zur Fortsetzung dieses Abschnitts

(22) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca. 6000 m Höhe nach Norden
zum Lixin (7078 m, Kellas Rock Peak)

Hier bewegt man sich auf einer Mittelmoräne wie auf einer Straße
zwischen den beiderseitigen Eiszinnen, wo ein Vorankommen so gut wie unmöglich wäre.
Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung. Günter Seyfferth

(23) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca 6020 m Höhe nach Südwesten
mit Changtse (7543 m) und Jianbing (6852 m)

In diesem kurzen Seitental liegt der Changtse-Gletscher.
Außerhalb des rechten Bildrandes folgt noch der Changzheng (6916 m)
Foto: mountainsoftravelphotos.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(24) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca 6200 m Höhe nach Norden zum Lixin (7078 m)

Foto: Mark Horrell, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(25) Blick vom East Rongbuk-Gletscher in ca 6240 m Höhe nach Südosten
zum Karthaphu (7213 m)

Der Karthaphu wurde erstmals im Jahr 1935 bestiegen.
Foto: mountainsoftravelphotos.com

(26) Blick vom East Rongbuk-Gletscher nach Südosten
zum Lhakpa Ri (6986 m) und Rapiu La (6501 m)

Der Lhakpa Ri wurde bereits im Jahr 1921 bestiegen im Zuge der
Everest-Erkundungsexpedition der Briten.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(27) Everest Advanced Basecamp (6400 m) mit Khartaphu (7213 m) und Lhakpa Ri (6986 m)

Foto: Ferran Latorre, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(28) Blick vom Fuß des Steilaufschwungs zum Everest-Nordsattel nach Osten
zum Khartaphu (7213 m) und Lhakpa Ri (6986 m)

Foto: Ivan Schmid, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(29) Blick vom Advanced Basecamp in 6400 m Höhe nach Südwesten zum Mount Everest

Vom eigentlichen Gipfel ist nur wenig zu sehen. Den größten Teil des Bildes nimmt der lange Nordostgrat ein.
Vom Nordostgipfel (8403 m) zieht ein Grat nach rechts zum Nordsattel (7042 m), der hier noch knapp verdeckt ist.
Der Aufstieg ab dem Nordsattel folgt diesem Grat bis in etwa 7800 m Höhe und wechselt dann die Richtung in die Nordflanke hinein.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

Natürlich gehören auch Bilder aus der Nordflanke des Mount Everest zu einer solchen Beschreibung.
Zuvor aber ist es sinnvoll, einen vollständigen Überblick über das obere Becken des East Rongbuk-Gletschers
zu gewinnen, in dem das vorgeschobene Basislager steht und von dem aus die eigentliche Besteigung beginnt.
Dafür ist die Sicht vom Lhakpa Ri am Ostrand des Gletschers bestens geeignet, der bereits auf den Bildern Nr. 26 und 28 zu sehen war.
Dabei gewinnen wir auch noch einen besseren Einblick in die Bergwelt unmittelbar nördlich des Everest
und weiter nach Westen hinüber zum Gyachung Kang und Cho Oyu - eine Sicht die bisher aus tieferen Position verwehrt war.
Die vier entsprechenden Bilder sind gemäß der Abfolge von links nach rechts geordnet.

(30) Blick vom Lhakpa Ri (6986 m) nach Süd-Südwesten
zum Lhotse (8516 m) und Mount Everest (8848 m)

Es ist ein atemberaubender Blick in die Kangshung-Flanke des Lhotse und
entlang des Nordostgrates des Mount Everest, von dessen Gipfelaufbau
hier nur die Spitze zu sehen ist.
Im Einschnitt hinter dem Peak 6779 befindet sich der Pass Rapiu La (6501 m).
Foro: Steynard, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(31) Blick vom Aufstieg am Lhakpa Ri (6986 m) nach West-Südwesten
zum Mount Everest (8848 m), Nordsattel (7042 m) und Changtse (7543 m)

Von rechts sind die Bergsteiger heraufgekommen und haben das
vorgeschobene Basislager in 6400 m Höhe am markierten Ort aufgeschlagen.
Die nächste Etappe ist der Aufstieg zum Nord-Col, wo Camp 1 errichtet wird.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(32) Blick vom Lhakpa Ri (6986 m) nach Westen
mit Cho Oyu (8201 m) und Gyachung Kang (7952 m)

Hinter den Gipfeln Jianbing (6852 m) und Chanzheng (6916 m) im Mittelgrund
verläuft der Rongbuk-Gletscher. Vorne unten liegt der East Rongbuk-Gletscher.
Links von Gyachung Kang und Cho Oyu liegt Nepal, rechts China.
Der Siguang (rechts, 7309 m)) steht nördlich des Cho Oyu;
jenseits verläuft der Zugang zum Cho Oyu, der in Abschnitt C beschrieben wird.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(33) Blick vom Lhakpa Ri (6986 m) nach Nordwesten zum East Rongbuk-Gletscher
und den Bergen westlich des Rongbuk-Tales

Cho Oyu und Gyachung Kang sind von Wolken verhüllt.
Foto: unbekannt: Beschriftung: Günter Seyfferth


zum Beginn dieses Abschnitts

C. Zum Gipfel des Mount Everest

Es ist absolut außergewöhnlich für den Himalaya, aber auf der Nordseite des Mount Everest erreicht man tatsächlich
eine Höhe von 6400 m, ohne von einer Seilsicherung Gebrauch machen zu müssen. Aber dort beginnt endgültig
der schwere Aufstieg mit allen Gefahren des Höhenbergsteigens. Nur, wer im ABC keine Symptome der Höhenkrankheit
verspürt, kann weitersteigen. Auf den folgenden 600 Höhenmetern bis zum Nordsattel (7042 m) drohen Gletscherspalten und Lawinen.

(34) Blick vom ABC zur stark vergletscherten Ostflanke des Nordsattels (7042 m)

Dieser etwa 400 m hohe Hängegletscher ist gefährlich. Es drohen Eisabbrüche und Schneelawinen.
Jedes Jahr muss hier eine neue Route gefunden und gesichert werden.
Aber trotz Seilsicherung müssen die Verhältnisse stets neu überprüft werden,
was viel Erfahrung voraussetzt. 
Foto: Ferran Latorre, flickr.com

(35) Blick aus ca. 7100 m Höhe nach Norden
mit Nordsattel und Changtse (7543 m)

Die Bergsteiger kommen von rechts herauf auf den Sattel, wo man die Zelte des Lager 1 erkennt.
Bei der Wahl der Standorte für die Zelte versucht man einen Platz rechts unterhalb
des Sattels zu finden, um vor den Stürmen aus westlicher Richtung geschützt zu sein.
Was dahingehend möglich ist, hängt von den Verhältnissen des Gletschers auf dem Pass ab.
Foto: unbekannt

(36) Blick aus ca. 7050 m Höhe am Nordgrat des Mount Everest zum Gipfel

1800 Höhenmeter haben die Bergsteiger noch vor sich. In den Felsen oberhalb des überwächteten Grates
wird in 7600 bis 7800 m Höhe Lager 2 errichtet. Dann quert man nach rechts in die Flanke des Berges (Bild Nr. 37),
wo in 8200 Metern Höhe die Zelte des Lagers 3 aufgestellt werden (Bild Nr. 38).
Die Strecke zum Gipfel wirkt hier stark verkürzt und flacher, da die Kamera nach oben gerichtet ist.
Vom Gipfel in Richtung des Betrachters verläuft das Norton-Couloir, in dem im Jahr 1924 E.F.Norton eine Höhe von 8572 Metern erreichte.
Auf der heute gegangenen "Normalroute" wird der Nordostgrat weiter links erreicht und man folgt diesem über
First und Second Step (vergl. Bild Nr. 12) zum Gipfel.
Im Tal rechts unten beginnt der Rongbuk-Gletscher als Sammelbecken aller Lawinen aus der 2700 Meter hohen Nordflanke.
Aber auch diese Flanke wurde bereits auf unterschiedlichen Routen durchstiegen.
Näheres zu den Besteigungen am Mount Everest finden Sie hier.
Foto: Ralf Dujmovits; Beschriftung: Günter Seyfferth

(37) Blick aus ca. 7850 m Höhe in der Nordwand des Mount Everest nach Nordosten

Die Bergsteiger haben den Nordgrat, wo Camp 2 steht, bereits verlassen und befinden sich in der Hangquerung zu Camp 3.
Links sieht man die Zelte von Camp 1 auf dem Nordsattel. Darüber ist der Weg des Anmarsch vom Rongbuk-Gletscher
und über den East-Rongbuk-Gletscher zu sehen. Darüber stehen die Berge östlich des Ronbuk-Gletschers,
die die Bilder Nr. 3 bis 5 von der entgegengesetzten Richtung gezeigt haben.
Die Bergsteiger steigen an Fixseilen gesichert auf und atmen künstlichen Sauerstoff. Ohne die Hilfe
künstlichen Sauerstoffs gelangen nur wenige Bergsteiger auf den Gipfel. Eine solche Besteigung ohne
künstlichen Sauerstoff ist deutlich höher zu werten.

Foto: Mark Horrell, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(38) Blick vom Camp 3 in 8200 m Höhe zum Nordostgrat und Gipfel

Auch dieses Foto mit nach oben gerichteter Kamera vermittelt nicht die wahre Steilheit der Nordwand.
In diesem Hang und auch am Grat zum Gipfel bedeutet jeder Fehltritt ohne Sicherung den Tod.
Der Nordostgrat wird am linken Bildrand erreicht. Ab dort folgt die Route dem Grat, aber unmittelbar an
First Step, Second Step und an den Gipfelfelsen müssen seitöiche Passagen in fast senkrechtem Fels bewältigt werden.
Der Aufstieg auf dieser Seite wird technisch als schwieriger eingestuft als der Aufstieg auf der nepalesischen Seite.
In dem hier sichtbaren letzten Teil des Aufstiegs sind viele Bergsteiger zu Tode gekommen - oft während des Abstiegs.
Auffallend ist die gelblich gefärbte Gesteinsschicht, das sog. Gelbe Band, das auch an der Südseite des Everest sowie an Lhotse und Nuptse hervortritt.

Foto: Ralf Dujmovits; Beschriftung: Günter Seyfferth

(39) Blick vom Nordostgrat des Mount Everst in ca. 8450 m Höhe nach West-Nordwesten
mit Cho Oyu (8201 m) und Gyachung Kang (7952 m)

Hier haben wir nun den vollständigen Überblick über den oberen Rongbuk-Gletscher und den West Rongbuk-Gletscher
mit den angrenzenden Gipfeln. Sogar der Shisha Pangma (8027 m) ist in der Ferne zu sehen.
Im Vordergrund links sieht man die Westschulter des Everest, im Vordergrund rechts die Südflanke des Changtse,
dessen Gipfel aber rechts außerhalb des Bildrandes steht, ebenso wie der Nordsattel mit Camp 1.
Die vielen unbenannten Gipfel nördlich (rechts) des Gyachung Kang heben sich aus dieser großen Höhe
erstmals so voneinander ab, dass man sie einzeln zweifelsfrei der Landkarte zuordnen kann - ähnlich dem Satellitenbild Nr. 2.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(40) Blick aus ca. 8540 m Höhe in der Flanke des First Step zum Gipfel

Nur am Mushroom Rock wird kurz der Grat erreicht, dann muss man wieder rechts in die steilen Felsen queren,
um den Fuß des Second Step zu erreichen.
Foto: Andrew Robertson (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(41) Am Fuß des Second Step

Im oberen Teil hängt die Aluminium-Leiter, mit Hilfe derer die letzten
senkrechten Meter überwunden werden.
Foto: Grant "Axe" Rawlinson

(42) Blick vom Nordostgrat jenseits des Second Step zum Gipfel

Über dem Third Step beginnt der dreiecksförmige Gipfelhang, der lawinengefährlich ist.
Der obere Bereich muss in den senkrechten Felsen rechts umgangen werden.
Dahinter folgt nochmals ein Schneegrat vor dem Gipfel.
Foto: unbekannt

Mit den folgenden Bildern aus dem Bereich des Gipfels kann die Bergwelt auf tibetischen Territoirum bestens präsentiert werden.
Die Bilder werden in der Folge von links nach rechts gezeigt, auch wenn sie nicht alle vom Gipfel aufgenommen wurden.

(43) Blick vom Gipfel des Mount Everest (8848 m) nach Nordwesten
mit Gaurisankar (7135 m), Shisha Pangma (8027 m), Cho Oyu (8201 m) und Gyachung Kang (7952 m)

Ab der Mitte des Bildes nach rechts sehen wir den westlichen Bereich der tibetischen Region, die auf dieser Seite beschrieben wird.
Ganz rechts liegt das Rongbuk-Tal. Das folgende Bild Nr. 44 schließt dort rechts an.

Foto: Fabrice Imperato (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(44) Blick vom Gipfel des Mount Everest (8848 m) nach Nord-Nordosten
mit Changtse (7542 m), Lixin (7078 m) und Khartaphu (7213 m)

Auf Bild Nr 37 ist fast derselbe Bereich zu sehen, aber von einem 1000 m tiefer liegenden Standort.
Etwa in der Mitte des Bildes, ganz im Hintergrund, liegt der Pass Pang La, von dem aus die Bilder Nr. 3 bis 5 in Richtung
Everest aufgenommen wurden. Vorne links lässt sich erneut der Weg vom Rongbuk-Tal bis zum Nordsattel verfolgen.
Das folgende Foto zeigt die Berge in der rechten Bildhälfte.

Foto: Dr. Dale Wagner; Beschriftung: Günter Seyfferth

(45) Blick vom Gipfel des Mount Everest (8848 m) nach Nordosten zu den Bergen östlich des East Rongbuk-Gletschers

Man blickt hier im Vordergrund zum oberesten Ende des Nordostgrats.
Die Bergsteiger haben soeben die letzte Querung in den Gipfelfelsen (siehe Bild Nr. 42) hinter sich gebracht
und quälen sich im Kriechtempo zum Gipfel. Nach rechts stürzt der Abhang fast senkrecht in die Ostflanke des Everest.
Knapp darüber steht der Lhakpa Ri, von dem aus die Bilder Nr. 30 bis 33 aufgenommen wurden.

Foto: Grant "Axe" Rawlinson; Beschriftung: Günter Seyfferth

(46) Blick aus ca. 8730 m Höhe am Gipfel des Mount Everest nach Nordosten

Im Vordergrund sieht man den Nordostgrat bis zum Second Step.
Im Vergleich zu Bild Nr. 45 reicht hier der Blick rechts bis an die Berge nördlich des Kangshung-Gletschers.
Einen Ausschnitt mit Kharta Changri, Khartaphu und Peak 6747 zeigt das folgende Bild.

Foto: Andrew Robertson (nicht mehr online); Beschriftung: Günter Seyfferth

(47) Tele-Blick vom Südgrat des Mount Everest in 8500 m Höhe nach Nordosten
mit Kharta Changri (7056 m), Khartaphu (7213 m) und Peak 6747

Links sieht man die tiefen Absürze der Ostflanke des Mount Everest.

Foto: Martin Smith, google.com;; Bechriftung: Günter Seyfferth

Die Beschreibung der Region unmittelbar östlich des Mount Everest mit Makalu und Kangshung-Gletscher finden Sie hier.

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D. Zum Cho Oyu

Der Ort Old Tingri, auf 4340 m Höhe am Friednship Highway gelegen, ist der Startpunkt für Expeditionen zum Cho Oyu.
Der sechtshöchste Berg der Erde liegt 58 km südlich des Ortes. Von Old Tingri führt eine Straße nach Süden
und dann nach Südwesten über den Pass Phuse La (5420 m) ins Tal des Rongshar Chu nördlich des Gaurisankar..
Bis auf 5000 m Höhe dient die Straße auch als Zufahrt zum Cho Oyu.
Wo die Fahrzeuge nicht weiter in Richtung Cho Oyu fahren können, richten die Expeditionen ihr erstes Hochlager ein,
das sog. Chinese Basecamp. Von dort führt der Weg entlang des Ostrandes des Gyabrag-Gletschers zum
vorgeschobenen Basislager (ABC) in 5720 m Höhe. Die Straße zum Pass Phuse La wendet sich beim Chinese Basecamp nach Südwesten.
Die Passhöhe eröffnet einen Blick auf die Berge nördlich des Cho Oyu, während auf dem Fußmarsch zum ABC
nur wenig weitreichende Einblicke in diese Bergwelt gegeben sind.

Die hier vorliegenden Beschreibung der Region knüpft aber zunächst an die gedachte Position nach der Rückkehr vom Everest gemäß Abschnitt C an,
d.h. wir versetzen uns gedanklich an den nördlichen Beginn des Rongbuk-Tales, wo die Fahrpiste nach Westen in Richtung Old Tingri abzweigt.
Schon bei Bild Nr. 9 war diese Fahrstraße erwähnt.
Auf der Fahrt über den nur 5090 m hohen Übergang eröffnen sich einige Sichten zu den Gipfeln nördlich von Gyachung Kang bis Cho Oyu.

(48) Blick von der Piste zwischen dem Rongbuk-Tal und Old Tingri nach Südwesten

Hier sieht man die Gipfel, welche am oberen Rand der Landkarte links der Bildmitte eingezeichnet sind.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

(49) Blick nach Süden zur Lunag-Gruppe in Nepal

Diese Sicht über den Pass Nangpa La hinweg zur Lunag-Gruppe gibt es nur dort, wo man von Osten
auf den Abfluss des Gyabrag-Gletschers trifft - etwa bei 28°26` N, 86°40' E.
Man blickt in die chinesische Nordostflanke der Lunag-Gruppe.
Der Peak 6464 steht etwas näher unmittelbar westlich des Grenzpasses Nangpa La.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

(50) Blick aus der Ebene südlich von Tingri nach Süd-Südosten
mit Gyachung Kang (7952 m), Ngozumpa Kang (7905 m) und Cho Oyu (8201 m)

Im Vergleich zu Bild Nr. 49 ist diese Position weiter nördlich bei der Ortschaft Longjiangcun, weit genug entfernt,
um über den namenlosen Sechstausendern auch die 8 km lange Mauer vom Gyachung Kang bis zum Cho Oyu sehen zu können.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

(51) Blick aus der Ebene südöstlich von Tingri zur Himalaya-Kette zwischen Gyachung Kang und Jobo Rabzang

Die Standorte, von denen aus die Bilder Nr. 49 und 50 aufgenommen sind, befinden sich am linken Fuß des Hügels in Bildmitte.
Rechts dieses Hügels sieht man die breite Ebene, die sich - allmählich schmaler werdend - bis an den
Fuß des Jobo Rabzang (6666 m) erstreckt. Vor diesem Berg wendet sich die Straße nach rechts hinauf zum schon erwähnten Pass Phuse La.
Über der Ebene sieht man den Einschnitt, in dem sich der 5716 m hohe Pass Nangpa La befindet.
Da man im Vergleich zu Bild Nr. 49 weiter rechts steht, ist die Lunag-Gruppe bereits teilweise durch den Jobo Rabzang verdeckt.
Östlich des Nangpa La stehen einige Sechs- und Siebentausender als Vorberge des Cho Oyu.
Die mächtige Bergkette vom Cho Oyu bis zum Gyachung Kang war bereits auf Bild Nr. 6 zu bewundern, dort von Nordosten gesehen.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

Mit den folgenden Bildern nähern wir uns dem Cho Oyu, nutzen aber zunächst die Möglichkeit,
vom Pass Phuse La aus einen Blick von Westen auf die Berge zu werfen, die auf dem vorstehenden Bild zu sehen sind.

(52) Panorama-Blick vom Phuse La (5420 m) nach Osten bis Südosten

Zu Füßen liegt das Tal des Gyabrag-Gletschers bzw. dessen Ablusses nach links in Richtung Old Tingri.
Rechts sehen wir die hohen Gipfel auf der Grenze vom Gyachung Kang (7952 m) über Ngozumpa Kang (7905 m) und Cho Oyu (8201 m)
bis zum Nangpai Gosum (7321 m). Die Berge der rechten Bildhälfte zeigt auch Bild Nr. 53, dort ist der Standort
aber etwas weiter links, so dass auch der Phasang Lhamu Chuli (7352 m) zu sehen ist, davor der Ostgipfel des Jobo Rabzang.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

(53) Blick vom Phuse La nach Südosten mit Gyachung Kang (7952 m) und Cho Oyu (8201 m)

Siguang Peak (7309 m) und Palung Ri (7022 m) sind die einzigen Siebentausender nördlich der Bergkette auf der Landesgrenze.
Zwischen Nangpai Gosum und Peak 6386 steht das ABC der Bergsteiger am Cho Oyu.
Die Bilder Nr. 61 bis 63 sind vom Gipfel des Peak 6386 aufgenommen, dem Berg, der den besten Überblick
über die Nordwestflanke des Cho Oyu bietet, durch die der "Normalweg" zum Gipfel führt.

Foto: James Xia; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wir begeben uns nun vom Phuse La hinunter nach Osten zum Chinese Basecamp in 5000 m Höhe,
wo der Trek entlang des Gyabrag-Gletschers zum Cho Oyu beginnt.

(54) Blick vom Chinese Basecamp (5000 m) nach Süden zum Jobo Rabzang (6666 m)

Welch ein wunderschöner Gipfel am Rande der tibetischen Hochebene!
Im Vordergrund türmen sich die Schutthügel der Stirnmoräne des Gyabrag-Gletschers,
der von links kommt.
Foto: Brad, flickr.com

(55) Blick aus ca. 5400 m Höhe nach Süden zum Nangpa La (5716 m)

Von links mündet das Tal des Palung-Gletschers; gegenüber steht der Jobo Rabzang,
hier aber rechts außerhalb des Bildes.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(56) Blick von der Einmündung des Palung-Tales in ca. 5420 m Höhe
nach Südosten mit Palung Ri (7022 m) und Cho Oyu (8201 m)

Foto: Mark Horrell, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

zur Fortsetzung des Abschnitts

(57) Blick vom Advanced Basecamp am Cho Oyu in 5720 m Höhe nach Westen

Das folgende Bild Nr. 58 schließt links an.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(58) Blick vom Advanced Basecamp am Cho Oyu in 5720 m Höhe nach
nach Südwesten zu den unbenannten Bergen westlich des Nangpa La

Foto: Mountain Kingdom, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(59) Blick vom Advanced Basecamp am Cho Oyu in 5720 m Höhe nach Süden
über den Nangpa La hinweg zu einigen Gipfeln der Lunag-Gruppe

Die Staatsgrenze zwischen China und Nepal verläuft vom Nangpa La nach rechts
zum Peak 6464 (siehe Bild Nr. 58) und von dort über die Lunag-Gipfel nach Süden.
Am Nangpa La beginnnt der gleichnamige Gletscher, der sich beim Jobo Rinjang
mit dem Lunag-Gletscher vereinigt.
Der Nangpa La war einst ein wichtiger Übergang auf einem Handelsweg
zwischen Tibet und Nepal. Heute ist die Grenzüberschreitung untersagt.
Besteiger des Cho Oyu haben also keine Möglichkeit, das ABC von Süden her zu erreichen.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(60) Blick vom vorgeschobenen Basislager (ABC) in 5720 m Höhe nach Südosten zum Cho Oyu (8201 m)

Die Aufstiegsroute durch die Nordwestflanke führt zunächst nach rechts weiter entlang des Gyabrag-Gletschers.
Von rechts - außerhalb des Bildes - wird der Vorgipfel in Bildmitte von seiner Rückseite her erstiegen.
Auf diesem Vorgipfel wird in 6400 m Höhe Camp 1 errichtet. Die nächste Etappe bis zum Camp 2 in 7000 m Höhe
ist auf diesem Bild durch den Vorgipfel 6436 weitgehend verdeckt. Oberhalb des Vorgipfels erkennt man aber eine Spur,
die zum nicht sichtbaren Camp 2 führt und von dort weiter hinauf zu Camp 3 (7500 m) und den Felsen des Gelben Bandes.
Der Cho Oyu zählt zu den technisch leichten Achttausendern. Das Hauptproblem sind die Höhenstürme,
die schon viele Expeditionen haben scheitern lassen.

Einen noch besseren Überblick gewinnt man vom unbenannten Peak 6386 unmittelbar nördlich über dem ABC:

(61) Blick vom Peak 6386 nach Südosten zum Cho Oyu (8201 m)

Hier ist nun die Aufstiegsroute ab Camp 1 vollständig einsehbar. Sie führt vom Camp am Peak 6436
diagonal entlang des Schneegrates nach links hinauf bis in Bildmitte und dann mehr oder weniger in gerader Linie
in Richtung Gipfel. Am unteren Rand der glatten Schneefläche steht Camp 2 in 7000 m Höhe und ca. 500 m höher am oberen Rand Camp 3.
Man erahnt, dass beim Aufstieg auch mit Lawinen zu rechnen ist.

Foto: Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(62) Blick vom Peak 6386 nach Osten zum Palung Ri (7022 m) und Siguang (7309 m)

Der Cho Oyu steht rechts.
Foto:
Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(63) Blick vom Peak 6386 nach Süden zum Phasang Lhamu Chuli (7352 m)

Über diese Berge verläuft die Grenze zu Nepal.
Rechts vom Peak 6582 liegt der Nangpa La.
Der Cho Oyu steht links.
Foto:
Lyngve Skrede, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Fortsetzung und Abschluss dieser Seite bilden Bilder von der Besteigung des Cho Oyu:

 

(64) Blick vom Camp 1 in 6400 m Höhe nach Norden bis Nordosten
zum Palung Ri (7022 m, links) und Siguang (7309 m)

Dies sind die beiden Siebentausender, die auch auf Bild Nr. 62 zu sehen sind.

(65) Blick vom Camp 1 in 6400 m Höhe zum weiteren Aufstieg und zum Gipfel 

zur Fortsetzung des Abschnitts

 

(66) Blick aus ca. 6700 m Höhe zum Eisbruch

Diese Eisstufe, die früher viel deutlicher ausgeprägt war, wird entweder
gerade hinauf erstiegen oder links umgangen.

(67) Blick vom oberen Rand des Eisbruchs zum Gipfel

Die Position des Camps 2 ist unmittelbar hinter dem Rand des Schneehangs,
den einige Bergsteiger voraus erklimmen.

(68) Blick vom oberen Rand des Eisbruch in 6800 m Höhe nach Nordwesten

Die Positionen von Camp 1 und des ABC sind markiert.
Es sind nochmals die Berge der Bilder Nr. 58 und 57 zu sehen.

Foto: Luis Stitzinger & Alix von Melle; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(69) Blick vom Camp 2 in 7000 m Höhe zum Gipfel

Hier erkennt man die Spuren abgegangener Lawinen.

(70) Blick vom Camp 3 in 7500 m Höhe zu den Felsen des Gelben Bandes
und zum Gipfel 

zur Fortsetzung des Abschnitts

 

(71) Blick vom Camp 3 in 7500 m Höhe nach West-Südwesten
mit Phasang Lhamu Chul (7352 m), Menlungtse (7181 m) und Gaurisankar (7135 m)

Vorne sind die Berge rund um den Nangpa La zu sehen.
Zwischen Peak 6592 und Peak 6464 liegt der Pass.
Foto: Luis Stitzinger & Alix von Melle; Beschriftung: Günter Seyfferth

(72) Tiefblick aus ca. 7700 m Höhe mit allen Lagern

Knapp oberhalb der Bildmitte ist der Peak 6386 markiert.
Bild Nr. 61, aufgenommen vom Peak 6386, ist die entgegengesetzte Sicht.
Auf diesem Foto kann auch fast der gesamte Anmarsch vom Chinese Basecamp
bis zum ABC nachvollzogen werden.
Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

 

(73) Blick vom Gipfel des Cho Oyu (8201 m) nach Osten zum Mount Everest (8848 m), Lhotse (8516 m) und Nuptse (7864 m)

Die endlos breite flache Kuppe des Cho Oyu ist der letzte Härtetest für die Bergsteiger.
Der höchste Punkt will und will nicht näher rücken; vom Everest ist immer noch nichts zu sehen.
Und tatsächlich stellt sich erst am höchsten Punkt diese Sicht ein.
Der Blick geht direkt hinein in das sog. Tal des Schweigens (CWM) zwischen Everest und Lhotse.
Am Ende steht der Lhotse, durch dessen Westflanke der Aufstieg zum Südsattel führt.
Links sieht man die gesamte Nordflanke des Everest sowie den Nordsattel (7042 m) zwischen dem Nordgrat und dem Changste.
Es liegt ungewöhnlich viel Schnee in der Nordflanke, ein Zeichen dafür, dass dieses Bild in der Nachmonsun-Zeit entstanden ist (am 1. Okt.).
Die heftigen Herbststürme werden bald den gesamten Gipfelbereich von Schnee befreit haben, so dass der Berg während des Winters
wieder sein gewohntes Bild mit überwiegend dunklen Felsen zeigen wird.
Bild Nr. 43 zeigt die entgegengesetzte Sicht vom Gipfel des Mount Everest.

Foto: Martin McGarvey, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

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Copyright © Guenter Seyfferth, 2006. Aktualisierter Stand vom 11.03.2019. Alle Rechte vorbehalten.

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